Escribe una reseña

Der Wolf in mir

Todos los derechos reservados ©

Sinopsis

Nach dem Tod meiner Eltern, bin ich zu meiner Oma nach Greenwich gezogen. In ein paar Wochen werde ich 18 Jahre alt und bald würde ich auch meinen Abschluss machen. In der neuen Schule lernte ich auch neue Freunde kennen. Aber mit einer Begegnung hätte ich niemals gerechnet. Thomas Wolf stellte mein ganzes Leben auf den Kopf und in Frage. Ich erfuhr Sachen, die ich mir nie hätte träumen lassen. Warum haben meine Eltern mich mein ganzes Leben belogen? Werde ich das jemals herausfinden?

Genero:
Fantasy / Romance
Autor/a:
luna_rose0823
Estado:
Completado
Capítulos:
29
Rating:
4.9 27 reseñas
Clasificación por edades:
18+

Kapitel 1

Lia

Ich sitze gerade im Zug und bin auf dem Weg zu meiner Oma.

Meine Oma wohnt in Greenwich und dort werde ich jetzt hinziehen.

Meine Eltern sind auf mysteriöser Weise vor zwei Wochen verstorben. Niemand wollte mir sagen, was mit ihnen passiert ist.

Die Polizisten sagten, dass es besser für mich wäre, wenn ich es nicht wüsste.

Trotzdem verstehe ich das nicht.

Ich weiß ich bin noch Minderjährig, dennoch habe ich ein Recht auf die Wahrheit.

Vielleicht kann meine Oma mir ja mehr sagen.

Die Zugfahrt dauert nur eine Stunde.

Meinen Schulabschluss werde ich auf der Highschool in Greenwich machen.

Was ich danach mache, das weiß ich noch nicht.

In vier Wochen werde ich achtzehn Jahre alt.

Meine Eltern und ich hatten vor eine große Party zu machen, aber dazu habe ich zur Zeit keine Lust.

Als der Zug hielt, nahm ich meine zwei Koffer und stieg aus.

Ich war schon ewig nicht mehr hier gewesen.

Meine Oma hatten wir schon lange nicht mehr besucht, meine Eltern sagten immer, dass sie keine Zeit hätten hierher zu fahren.

Mittlerweile weiß ich nicht, warum oder ob es nur eine Ausrede war.

Ich schaute mich um und suchte den Bahnhof nach meiner Oma ab.

Sie hatte mir gesagt, dass sie mich hier abholen würde, damit ich nicht mit dem Gepäck den Bus nehmen müsste.

Und plötzlich entdeckte ich eine Frau, mit grauen Haaren, die sehr viel Ähnlichkeit mit meiner Mutter hatte.

Ich ging auf sie zu.

"Lia, bist du das?", fragte sie mich und schaute mich an.

"Ja, Oma, ich bin es", antwortete ich ihr.

Sofort fiel sie mir in die Arme und umarmte mich.

"Es ist schön dich zu sehen. Vielleicht nicht unter diesen Umständen, aber dennoch freue ich mich, dass du hier bist", schniefte sie und rieb sich ihre Augen.

"Ja, ich freue mich auch dich zu sehen", sagte ich.

Dann gingen wir zu einem Wagen und ich verstaute meine Koffer.

"Warum habt ihr mich eigentlich nicht mehr besucht?", fragte meine Oma, nachdem wir im Auto saßen.

"Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Mama und Papa haben immer gesagt, sie hätten keine Zeit, wenn ich sie gefragt habe, ob wir dich besuchen könnten", antwortete ich ihr ehrlich.

"Achso, ich verstehe", mehr sagte sie nicht.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie mehr wusste, als sie mir sagte oder, dass sie mir irgendetwas verheimlicht.

Aber ich wollte auch nicht nachfragen, denn ich war wirklich froh, dass ich noch jemanden aus meiner Familie hatte.

Nach kurzer Zeit kamen wir an ihrem Haus an.

Es war ein kleines Häuschen, was nahe am Waldrand stand.

Ich habe den Wald schon immer gemocht und bin auch gerne spazieren kann.

Die Natur ist mein zweites zu Hause, so wie meine Mutter immer sagte.

In jeder freien Minute war ich draußen.

Das beruhigte mich immer und in der Natur konnte ich mich immer entspannen, vor allem vor Klausuren.

Meistens habe ich draußen gelernt.

Nachdem Oma das Auto geparkt hatte, holte ich mein Gepäck aus dem Auto und wir gingen ins Haus hinein.

Das Haus war nicht sehr groß, aber ich denke für uns beide wird es reichen.

Unten befand sich eine Küche, das Esszimmer und das Wohnzimmer.

Im oberen Stockwerk waren die Schlafzimmer und das Badezimmer.

Ich konnte mir sogar ein Zimmer aussuchen.

Jedes Zimmer hatte einen kleinen Balkon, mit Blick auf den Wald.

Das war genau das richtige für mich.

"Pack erst mal aus und danach können wir uns unterhalten", sagte meine Oma und verließ das Zimmer.

Ich hörte wie sie die Treppe hinunter ging und sich in die Küche setzte.

Seitdem ich zehn Jahre alt bin, habe ich ein sehr gutes Gehör. Kein Arzt konnte sich das bisher erklären, aber mich stört es nicht.

Ich fing an meine Koffer auszupacken und in den Schrank einzusortieren.

Das Zimmer war modern eingerichtet. Es hatte ein großes Bett und einen riesigen Kleiderschrank. Ein Schreibtisch war auch vorhanden.

Mein Zimmer bei meinen Eltern war viel kleiner, als hier.

Also hier kann ich mir es schonmal gut vorstellen zu leben.

Als ich fertig war und mein Zimmer eingerichtet hatte, ging ich nach unten zu Oma.

Wie vermutet saß sie in der Küche.

"Möchtest du was trinken?", fragte mich meine Oma, als ich die Küche betrat.

Ich nickte.

"Im Kühlschrank ist etwas. Ich wusste nicht was du magst, also habe ich mehrere Getränke gekauft", sagte sie mit einem lächeln.

Ich schaute in den Kühlschrank und nahm mir eine Flasche Traubensaft heraus.

"Komm setz dich zu mir?", sagte sie und deutete auf einen Stuhl.

Ich tat was sie verlangte.

"Morgen ist dein erster Schultag", fing sie an.

Morgen beginnt mein letztes Schuljahr und danach wollte ich an die Uni gehen.

Aber ob ich hier bleibe, das hängt ganz davon ab, ob ich mich hier wohl fühle.

"Ich fahre dich morgen hin, damit du nicht zu spät kommst. Aber, danach kannst du mit dem Bus oder mit dem Fahrrad fahren, so wie du das gern möchtest", fuhr sie fort.

"Das wäre super, wenn du mich morgen fahren könntest.", antwortete ich ihr und war froh, dass sie mir dieses Angebot gemacht hat.

"Was weißt du über Greenwich?", fragte Oma plötzlich.

Gab es hier irgendetwas besonderes, wovon meine Mutter nie etwas erzählt hat?

Ich wusste, dass sie hier aufgewachsen war, aber als sie meinen Vater kennen lernte, zog sie weg und begann ihr Leben mit ihm in einer anderen Stadt.

Sie war auch selten hier zu Besuch.

Ich habe mich immer gefragt, warum.

Aber darauf gab sie mir nie eine Antwort und wimmelte mich immer ab.

"Nein, ich weiß nur, dass Mama hier aufgewachsen war und als sie Papa kennen lernte, zu ihm gezogen ist", antwortete ich.

Vielleicht konnte Oma mir etwas mehr erzählen.

"Also hier läuft es ein bisschen anders, wie in den anderen Städten.

Die Familie Wolf hat hier das sagen und jeder der hierher kommt oder neu hinzieht, kann das nur, wenn sie ihre Zustimmung geben.

Das habe ich alles schon erledigt.

Aber alles was hier passiert, geht nur über ihre Zustimmung bzw. Genehmigung.", erklärte sie mir.

"Also sind sie so etwas wie die Bügermeisterfamilie?", stellte ich fest.

"Ja, genau", sagte Oma.

"Hier gibt es aber noch eine weitere wichtige Regel.

Keiner darf nach 22Uhr mehr draußen herum laufen. Bitte halte dich daran. Denn sonst kann das ernsthafte Konsequenzen haben.

Ich möchte nicht, dass du in Schwierigkeiten gerätst."

"Ja, das ist kein Problem. Ich bin immer früh genug zu Hause", versprach ich ihr.

Zustimmend nickte meine Oma und entspannte sich sichtlich.

Ich frage mich, warum sie bei diesem Thema so angespannt war.

"Es kann sein, dass sie in den nächsten Tagen vorbei kommen, um dich kennen zu lernen. Das machen sie meistens bei Neuankömmlingen.", erklärte mir Oma.

Das ist schon komisch.

Ich kenne keine Oberhaupte von Städten die so etwas machen.

Aber jede Stadt halt ihr eigenen Regeln.

So schlimm kann es ja nicht werden.

"Was möchtest du denn essen?", fragte Oma und lenkte mich von meinen Gedanken ab.

"Ich liebe Pizza", verriet ich ihr.

"Dann lass uns Pizza bestellen".

Ich nickte und freute mich schon darauf.

Oma bestellte für mich eine Hähnchenpizza mit BBQ Sauce und für sich die gleiche Pizza.

Ich musste lächeln, dass wir den gleichen Geschmack hatten.

Bis die Pizza kam, setzten wir uns auf die Couch und schalteten den Fernseher an.

Gerade lief im Fernseher die Nachrichten und wir schauten sie uns an.

Der Sprecher berichtete gerade über eine Sichtung von Wölfen in Greenwich.

Ich musste lachen. Ich wusste gar nicht, dass Wölfe noch existierten.

Oma versteifte sich neben mir.

War es so ungewöhnlich?

Der Sprecher bat alle, sich abends nicht mehr draußen aufzuhalten, weil die Wölfe nachts herumliefen.

Man wüsste nicht, ob sie eine Gefahr darstellten.

"Gab es hier schonmal Wölfe?", fragte ich.

"Es heißt, dass hier früher Werwölfe gelebt haben. Aber in den letzten Jahren wurden hier keine mehr gesehen. Deswegen wundert es mich, dass sie von Wölfen berichten und diese Vorsichtsmaßnahme machen", erklärte Oma.

Meint sie das gerade ernst? Werwölfe so etwas gibt es doch nicht. Das sind doch nur alte Geschichten, um Kindern Angst zu machen.

"Die gibt es doch gar nicht", sagte ich und musste kichern.

"Das glaubst auch nur du. Damals als deine Mutter gerade 10 Jahre alt war, wurden hier welche gesehen und es wurde die selbe Vorsichtsmaßnahme getroffen", antwortete Oma.

Jetzt lachte ich nicht mehr. Sie meinte das wirklich ernst.

Als es an der Tür klingelte zuckte ich zusammen.

Meine Gedanken waren damit beschäftigt, die unglaubliche Geschichte mit den Werwölfen zu verarbeiten.

Oma kam mit der Pizza zurück und stellte sie auf den Couchtisch ab.

"Oma, stimmt das wirklich mit den Wölfen?", fragte ich nach, denn ich musste wissen, ob es wahr war.

"Ja, wahrscheinlich ist das der Grund, warum deine Mutter hier weg gegangen ist", erklärte sie mir.

"Ist ihr damals was passiert?", fragte ich, weil ich es mir sonst nicht erklären konnte.

Oma saß mit gesenktem Kopf da.

"Ja, sie ist damals von ihnen gefangen genommen. Die ganze Stadt hat geholfen sie zu befreien. Zum Glück haben wir es geschafft und sie war nur drei Tage fort", sagte Oma immer noch mit trauriger Stimme.

Geschockt schaute ich sie an.

In ihren Augen konnte man immer noch die Angst und Traurigkeit erkennen.

Das waren mit Sicherheit die schlimmsten Tage für Oma und Mama.

Jetzt kann ich verstehen, warum Mama nicht mehr hierher kommen wollte.

Um mich abzulenken stürzten wir uns auf die Pizza und aßen sie komplett auf.

Aber tief in Gedanken, ließ mich die Geschichte nicht los.

Was wollten sie damals von meiner Mutter und warum tauchten jetzt wieder Wölfe auf?

Irgendwann werde ich den wahren Grund noch herausfinden.

Ich ging früh schlafen, damit ich morgen für meinen ersten Tag ausgeschlafen bin.

Der erste Tag an einer neuen Schule ist immer anstrengend und aufregend.

Hoffentlich werde ich neue Freunde finden, die könnte ich gut gebrauchen.









Continuar leyendo Siguiente Capítulo
Otras recomendaciones

kittu: Can’t wait for the next update. It’s a pretty exciting storyline

Devika: Short but soo good 😊👍🏻. There's a lot of meaning in each chapter giving lessons about life. I really enjoyed it even it makes me cry so much but ended happily ever after ❤️🤗. Expecting a lot like this from the author.

Amanda: Absolutely loving the story, carnt wait to read the rest

Natasha Kundai: I like the plot and twists of the plot. Suspense is built but nor fully exploited

Samia: Merci encore pour cette histoire j ai lu tout tes livres jusqu'à maintenant et je n est pas était déçu merci pour cela et continue se que tu fait car tu a un incroyable talent merci.

Sylvia: Das war eine wunderschöne spannende Geschichte mit viel Herzschmerz.

Annette: I like how she uses descriptive words you feel like your there. Watchung a movie. I give her 5 stars

alexandra: Ich kann nicht sagen wie oft ich am heulen war und ich hoffe für Mia das sie endlich glücklich werden und vele Welpen bekommen hoffe auf einen weiterführen wie es dem andern geht was in der Eifel passiert 🤞

Más recomendaciones

Marjorie : Je suis sous le charme d’une magnifique plume Personnage plus qu’attachant ❤️Une histoire d’amour marquer par la douleur et ensuite la douceur Bravo ❤️❤️❤️

María Del Carmen: Buena redacción, signos bien colocados que hacen fácil la lectura y comprensión

Leslie Suttles: Sweet love story. Was slightly disappointing that the only sexual encounter prompted was the SA and nothing showing she was able to move past it

Meegan: About to start book 4 omg I'm so so addicted to this series

Saloni Acharya: The whole series is so good. It’s like you can’t keep it down without reading it the whole way and then start the next one. Time flies and you don’t realise it’s late night and you have to go to sleep 😂. The characters are awesome with strong plots and love every couple. 😍🥰

marilyn: It's awesome to hear about all these shifters finding their fated mates. I can't wait to hear more about them. I also want to hear about the cubs. And for Daryl to find his mate.

Sobre nosotros

Inkitt es la primera editorial del mundo impulsada por los lectores y que ofrece una plataforma para descubrir talentos ocultos y convertirlos en autores de éxito mundial. Escribe historias cautivadoras, lee novelas encantadoras y publicaremos los libros que más gusten a nuestros lectores en nuestra app hermana, GALATEA, y otros formatos.