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Sinner!

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Summary

❗️Respektlos,unmoralisch,eklig❗️Dont Open❗️ Novalie, eine junge Frau, zieht nach New York in ein heruntergekommenes Viertel, um als Kellnerin zu arbeiten und ihr eigenes Leben aufzubauen. Sie ist fest entschlossen, als Frau auf eigenen Beinen zu stehen und sich von niemandem abhängig zu machen. Doch ihr Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als sie ihren mysteriösen Nachbarn Angolo kennenlernt. Angolo ist ein äußerst attraktiver junger Mann, der jedoch einige obskure Neigungen hat. Von Tag eins an scheint er von Novalie geradezu besessen zu sein und zeigt ein ungewöhnliches Interesse an ihr. Novalie ist zunächst verwirrt und unsicher, aber sie kann nicht leugnen, dass sie von seiner mysteriösen Aura angezogen wird. Während Novalie versucht, ihr eigenes Leben voranzubringen, findet sie sich immer tiefer in Angolos dunklen Geheimnissen verstrickt. Sie beginnt zu erkennen, dass es mehr als nur eine einfache Anziehung zwischen ihnen gibt. Novalie muss entscheiden, ob sie ihre eigenen Ziele und Träume opfern will, um sich in Angolos gefährlicher Welt zu verlieren, oder ob sie stark genug ist, um ihren eigenen Weg zu gehen und sich von seiner Besessenheit zu befreien. In diesem spannenden und mitreißenden Buch geht es um die Balance zwischen Liebe und Selbstbestimmung, um die dunklen Seiten der Leidenschaft und um die Kraft, sich von toxischen Bindungen zu lösen.

Genre:
Erotica / Thriller
Author:
Mediha C.
Status:
Ongoing
Chapters:
15
Rating:
4.9 11 reviews
Age Rating:
18+

Die verführerische Dunkelheit

Wednesday, July 21, 2019


In einer Welt, die von lauten Stimmen und grellen Farben dominiert wird, finde ich meinen Platz in der Stille der Seiten. Mein Name ist Novalie, ich bin 19 Jahre alt und eine äußerst zurückhaltende Person. Meine soziale Phobie ist der Grund, warum ich bis heute keine engen Freundschaften geschlossen habe und mich lieber in die Welt meiner Bücher zurückziehe, anstatt das Leben in vollen Zügen zu genießen. Schon als kleines Mädchen war ich anders. Während andere Kinder fröhlich miteinander spielten und lachten, fühlte ich mich unwohl in ihrer Gesellschaft. Die Angst vor Ablehnung und Kritik machte es mir schwer, mich auf andere Menschen einzulassen. Stattdessen fand ich Trost und Geborgenheit zwischen den Zeilen der Bücher, die mein Zimmer füllten. Geschichten wurden meine Freunde, Charaktere meine Vertrauten.

Mein Rückzug in die Welt der Literatur wurde zu meiner Rettung, aber gleichzeitig auch zu meiner Gefangenschaft. Die Bücher erlaubten mir, Abenteuer zu erleben und in fremde Welten einzutauchen, ohne mich den Ängsten des realen Lebens stellen zu müssen. Doch je mehr ich mich in den Buchseiten verlor, desto mehr entfernte ich mich von der Möglichkeit, echte Verbindungen zu knüpfen. Doch nun, da ich den Schritt in die Erwachsenenwelt wage und mich mit den Herausforderungen des Lebens konfrontiere, verspüre ich den Drang, meine soziale Phobie zu überwinden. Ich möchte nicht länger nur eine Zuschauerin im eigenen Leben sein, sondern aktiv teilnehmen und echte Freundschaften schließen. Es wird ein langer Weg sein, voller Hindernisse und Ängste, aber ich bin fest entschlossen, meinen Platz in dieser Welt zu finden und meine eigene Geschichte zu schreiben.

Und mein Umzug kommt wie gerufen!

Nachdem meine Mutter erneut geheiratet hat und ich gezwungen war, in eine kostengünstigere Gegend von New York zu ziehen, sehe ich dies als Chance, endlich auf eigenen Beinen zu stehen und nicht mehr von meiner Mutter abhängig zu sein. Mit großer Entschlossenheit habe ich sogar einen Job in der Nähe meiner neuen Wohnung gefunden. Es handelt sich um einen kleinen Imbiss, der nur Hamburger und Pancakes anbietet, aber zumindest ermöglicht es mir, meinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Während die Mitarbeiter der Umzugsfirma gerade das letzte Stück vor meiner Haustür abstellen - meinen geliebten Schaukelstuhl - bezahle ich sie mit dem Geld, das ich von meinem Stiefvater erhalten habe. Es ist ein symbolischer Moment für mich, denn es markiert den Beginn meines unabhängigen Lebens in dieser neuen Gegend. Ich bin bereit, die Herausforderungen anzunehmen und mein eigenes Schicksal zu formen. “Danke sehr”, sagen die Männer und steigen in den Fahrstuhl. Als ich meinen Schaukelstuhl in die Wohnung schieben will, muss ich damit aufhören, da ich hinter der Nachbarstür jemanden rufen höre.

“Aaah!! Aaaah! Aaah!!” , da stöhnt jemand. Ich halte den Rücken gerade und schaue auf die Tür. “Das tut so weh!!!” Es ist eine Frauenstimme, die vor lauter Schmerz wie ein zersplittertes Glas durch die Luft schneidet. “Du tust mir weh!!!” Jeder Schrei ist ein verzweifelter Versuch, die Qualen, die sie durchleidet, aus ihrem Inneren zu befreien. “Aaaaah!!” Die Worte, die aus ihrem Mund kommen, sind wie spitze Pfeile, die sich in die Herzen der Zuhörer bohren und eine unerträgliche Melodie des Leidens erzeugen. “Hol deine Faust daraus!! Hol ihn raus!!” In jedem Schrei liegt die ganze Tiefe ihres Schmerzes, der sich wie ein brennendes Feuer in ihrem Inneren ausbreitet. “Gott!!! Du reißt mir mein Vagina auseinander!!“ Es ist eine Stimme, die nach Erlösung sucht, nach einem Ausweg aus der Qual, die sie gefangen hält. Plötzlich verstummen die Schreie. Es wird so still, dass ich sogar meinen eigenen Atem hören kann. Als ich mich der Tür nähere, um zu lauschen, wird sie plötzlich aufgerissen, und ich muss einen Schritt zurückweichen. Vor mir steht eine entblößte Frau, ihr Körper in einer verdrehten Haltung. Sie verlässt die Wohnung und knallt die Tür zu. In einer Hand hält sie ihre Kleidung fest, in der anderen ihr Handy. Ihr Gesicht ist mit Sperma bedeckt, und die Flüssigkeit tropft sogar auf ihre Brüste. Zwischen ihren Beinen erkenne ich das Blut, das ihren Innenschenkel hinunterfließt. “Du hattest recht. Ich hätte mein Jungfernhäutchen nicht im Internet verkaufen sollen”, gibt sie zu. “Der Typ hat mich mit seiner Faust gefickt!” Sie spricht in ihr Handy und scheint jemandem eine Nachricht zu senden. “Er hat wirklich seine Faust in meine Vagina gesteckt und an seinem Schwanz gerieben. Du hättest sehen müssen, wie erregt er war”, fährt sie fort und drückt mehrmals panisch auf den Fahrstuhlknopf. “Gott... Ich stehe zwar auf harten Sex, aber das hier... ist eine Nummer zu groß für mich.” Sie schaut auf die Tür und schüttelt den Kopf. Dann steigt sie in den Fahrstuhl und verschwindet endgültig. Die Stille um mich herum erstarrt mich für einen Moment wie ein gefrorener Fleck. Doch als ich einen Blick auf das Schlüsselloch werfe und die Gestalt darin erkenne, die langsam auftaucht, fühle ich mich beobachtet. Ich lasse meinen Schaukelstuhl draußen stehen, eile in die Wohnung und schließe die Tür.

Ich kann nicht sagen, was für eine seltsame Begegnung das heute war, da mein Leben jedoch weitergeht, habe ich den Moment verdrängt und mich gegen 20:00 Uhr für die Arbeit fertig gemacht, da ich heute Spätdienst habe. Meine schulterlangen blonden glatten Haare habe ich am Ansatz über den Ohren leicht geteilt, um mir zwei straffe Zöpfe oben zu binden. Ich habe eines meiner eng sitzenden weißen Hemden angezogen, zusammen mit einem kurzen schwarzen geriffelten Rock und den passenden weißen Socken, die bis zu meinen Knien reichen. Es ist schon fast Mitternacht und ich befinde mich in dem alten kleinen Schuppen neben dem letzten Kunden, der sein Bier ausgetrunken und bezahlt hat. “Schönen Feierabend”, sagt der ältere Herr und verlässt den Laden. Ich packe das Geld sicher in mein Portmonee und schließe es hinter dem Tresen im Tresor ein. Auch die Schürze ziehe ich aus und als ich sie auf den Tresen abstellen will, wird die Tür von einer Gruppe Jungs aufgerissen. Sie reden laut durcheinander, lachen und springen auf den Tisch, um sich ihren Platz zu markieren. “Hallo? Wir haben geschlossen”, sage ich etwas zurückhaltend. Die Jungs beachten mich nicht und machen es sich auf den Sitzen bequem, schlagen die Menükarte auf. In demselben Moment rast jemand mit seinem Skateboard direkt vor mir vorbei. Der Junge hält direkt vor der Gefriertruhe an, wo sich die Getränke befinden. Da er einen schwarzen Kapuzenhoodie trägt und die Kapuze über seinem Kopf steht, kann ich sein Gesicht nicht erkennen. Er schlägt gelassen mit dem Fuß auf das Skateboard und lässt es in die Höhe springen, um es dann sehr professionell mit der Hand wieder aufzufangen. Die Tür der Gefriertruhe wird von ihm geöffnet, er holt ein kaltes Bier heraus, öffnet den Deckel mit den Zähnen, spuckt zur Seite und trinkt darauf, als würde er verdursten.

“Heben Sie bitte den Deckel auf”, fordere ich hinter dem Tresen. Der Junge dreht nur leicht den Kopf über seine Schulter und lässt die Bierflasche vor seinem Mund stehen. “Angolo! Wir haben den Pisser gefunden, den du suchst! Schneiden wir ihm die Hoden ab? Oder darf ich ihn in den Arsch ficken?” Ein weiterer Junge betritt den Laden und spricht zu ihm. Die Jungs am Tisch machen Lärm und springen erneut auf. Sie treten auf den Snackautomaten, um einige Schokoriegel herauszuholen. “Hallo, das ist verboten...“, erwidere ich zurückhaltend. Der Junge mit dem Skateboard wirft die leere Flasche auf den Boden, lässt sie zersplittern und nähert sich mir am Tresen. Als er sich weit über den Tresen beugt, muss ich vor Schreck meinen Rücken an das Regal hinter mir lehnen. Der Junge, dessen Gesicht unter der Kapuze verborgen ist, greift mit einer Hand nach dem Burger und den Pommes und kehrt mir endgültig den Rücken zu. Er springt auf sein Skateboard, pfeift seinen Freunden zu und rast durch die Tür, die von seinem Freund für ihn offen gehalten wird. Die chaotischen Jungs rennen lachend hinter ihm her und hinterlassen Chaos sowie ein rasendes Herz in mir.

Nach dieser Begegnung brauchte ich einige Zeit, um mich wieder zu fassen. Ich habe den Laden gereinigt, sicher verschlossen und mache mich langsam auf den Weg nach Hause. Es ist bereits 03:00 Uhr und die Straßen sind völlig leer. Das einzige Geräusch, das zu hören ist, sind meine Halbschuhe. Als ich auf einer der Treppen zu den Apartments einer Katze begegne, lächle ich und gehe in die Hocke. “Na du? Auch so allein wie ich?” Ich streichle sie. Doch plötzlich rennt sie weg und ich erhebe mich wieder. Als ich mich umdrehe, pralle ich mit meinem Gesicht auf zwei verschwitzte, harte, tätowierte Brüste. Es ist ein Junge, der hinter mir steht. Er ist 1,90 Meter groß und äußerst imposant. Der Junge hat etwas längere, wellige schwarze Haare, die nass sind und über seine Augen fallen. Augen, die zwei verschiedene Farben haben: Während das linke Auge in einem Himmelblau gehalten ist, schimmert das andere Auge in einem zarten Haselnussbraun. Sein Gesicht ist äußerst markant und attraktiv, mit einer glatten Ausstrahlung. Seine stillen, sinnlichen vollen Lippen sind wie ein Kunstwerk der Verführung. Sie ruhen sanft aufeinander, als würden sie ein Geheimnis bewahren. Ihre Form ist perfekt, mit einer natürlichen Fülle, die zum Träumen einlädt. Jeder Atemzug, den er nimmt, scheint sie leicht zu erheben, als würden sie flüstern. Er trägt lange, schmale silberne Ohrringe und einen kleinen funkelnden Stecker auf seiner Nase. Sein muskulöser Oberkörper ist vollkommen verschwitzt und er hat sein weißes Tanktop lässig über die Schulter geworfen. Auf seiner Haut sind dutzende skurrile Tattoos zu sehen, darunter Totenköpfe, blutige Augen, scharfe Tigerzähne, Schlangen und vieles mehr. Sogar das Gesicht des Teufels ziert seinen Hals. Auch seine Arme sind mit vielen kleinen Tattoos verziert, darunter Paare, die es miteinander treiben, in der Nähe des Wortes “Sex”. Doch das, was mir besonders im Gedächtnis bleibt, ist das Tattoo an seinem rechten Unterarm, direkt neben der Abbildung einer nackten Frau. Dort steht das Wort “Sinner” geschrieben. Über seiner schwarzen Jeans hat er seine dunkle Strickjacke gebunden. Die tätowierten Finger, geschmückt mit silbernen Ringen, tragen auf der einen Seite das Wort 'Fuck' und auf der anderen Seite 'You' - eine provokante Botschaft, eingraviert in der Haut.

“Tut mir leid. Ich habe dich nicht gesehen.” Und auch wenn er äußerst attraktiv aussieht, wirkt seine Erscheinung düster wie eine Nacht ohne Sterne. Seine Blicke sind streng und durchdringend, als würden sie in die tiefsten Abgründe meiner Seele blicken. Vor allem fesselt mich seine gepiercte Zunge, die verführerisch über seine offene Unterlippe gleitet, wie ein geheimer Reiz, der mich beängstigt und zugleich fasziniert. So laufe ich mit gesenktem Kopf an ihm vorbei, als ob ich unsichtbar wäre. Ein Blick nach hinten genügt, um ihn zu erkennen - er folgt mir beharrlich. Seine Blicke sind immer noch auf mich gerichtet, festgehalten wie in Stein gemeißelt. Aus Angst schlage ich den Weg links ein und laufe zwischen den beiden eng beieinander stehenden Gebäuden entlang, vorbei an den großen Müllcontainern. Doch seine Aura umhüllt mich weiterhin von allen Seiten. Noch einmal wage ich einen Blick zurück. Tatsächlich läuft er lässig die Gasse entlang und folgt mir unbeirrt. Ohne seine hungrigen Blicke von mir zu nehmen, greift er an sein Hemd, das über seinen Schultern liegt. Während er sich auf die Unterlippe beißt, wickelt er geschickt das Oberteil um seine rechte Hand, als würde er daraus eine Peitsche formen. Die Furcht lenkt mich und ich renne so schnell, wie es nur geht. Doch ich komme nicht weit und rutsche auf einem der Papiere aus, die auf dem Boden liegen. Sofort drehe ich mich um, bleibe auf den Hinterbeinen sitzen und beobachte mit rasenden Herzschlägen, wie er sich mir langsam nähert. Seine Augen sind nur noch auf eine Stelle fixiert. Vor mir bleibt er stehen, neigt den Kopf leicht zur Seite, um einen besseren Blick auf meinen weißen Slip zu erhaschen. Mein Rock ist so weit hochgerutscht, dass er einen perfekten Blick darauf hat. Er öffnet den Mund und drückt seine Zungenspitze hinter seine vorderen Zähne. Als seine Augen dann auf mich treffen, sehe ich zum ersten Mal, wie ein Mensch einem Raubtier ähnelt.


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ivasulovic: Loved it! It was a warm story, romantic and erotic, I loved the way story developed and the pace it took. I wish there was more to read.

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