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Verlangen nach dir- ALPHA RYAN 1

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Summary

Eine Werwolf-Geschichte - Catherine und Ryan lernen sich während ihrer gemeinsamen Gefangenschaft beim Erzfeind Arnor kennen. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht aus dem Gefängnis, doch es stellt sich heraus, dass Catherine traumatisiert ist und seit über einem Jahr als Sklavin gefangen gehalten wurde. Ryan, der draufgängerische Alpha, muss nun sein Herz für seine Gefährtin auftauen. Die anschließende Konkurrenz durch den Dämon Ilay verunsichert alle, denn niemand rechnet mit ihm. Im Nachhinein erfährt Ryan, dass Catherine nicht nur eine Wölfin, sondern auch ein Dämon ist. Wird es Ryan gelingen, Catherine für sich zu gewinnen? "Man könnte meinen, du willst mich provozieren", sagt er und legt seine Hand auf meine Wange. Ich schüttelte den Kopf "Nein, ich will dich damit nicht provozieren." murmelte ich leise. Was hatte ich mir nur dabei gedacht, ihm eine Ohrfeige zu verpassen? Schließlich war er der Alpha und mein Gefährte... Und er nahm es mir nicht einmal übel... Er strich mit den Fingern an meinem Hals entlang. "Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, wenn du eine Markierung hättest. Damit keiner auf die Idee kommt, dich anzufassen."

Genre:
Fantasy / Action
Author:
Nisa
Status:
Ongoing
Chapters:
64
Rating:
4.7 36 reviews
Age Rating:
18+

Kapitel 1 - Die Flucht

RYAN

Mein Puls raste auf zweihundert Schläge pro Minute. Meine Instinkte arbeiteten auf Hochtouren und ich spürte die Gefahr. Kurz bevor der Wächter ohnmächtig wurde, hatte er alle anderen durch Gedankenkommunikation vor dem Angriff gewarnt.

Mein Wolf Onyx war zu schwach, um mir zu Hilfe zu kommen. Er hatte sich in der hintersten Ecke meines Geistes versteckt und versucht, sich zu regenerieren, um all dem hier die Stirn zu bieten.

Mein Rudel befand sich im Krieg mit Arnors Rudel und es war ihnen gelungen, uns während der Hochzeit meines Betas Tristan anzugreifen. Indem ich mich Arnor zum Tausch anbot, konnte ich mein Rudel befreien. Mein Rudel gegen mich. Er wollte mich tot sehen, nicht meine Wölfe. Tristan, dem ich mein Wort gegeben hatte, dass ich zurückkehren würde, übernahm meine Aufgaben während meiner Abwesenheit. Arnor hingegen nahm sich die Zeit, mich sterben zu lassen, während ich jeden Tag gequält wurde. Ich hatte seinen Vater im Krieg getötet. Es war mehr ein Kollateralschaden als ein Mord, aber Arnor vergaß das nie und schwor, mir die Hölle heiß zu machen, aber ich ließ mich von seinen Drohungen nicht wirklich beeindrucken.

Den Wärter, der mir jeden Tag das Essen zerbrach, schlug ich mit einem unerwarteten Kinnhaken nieder. Obwohl ich täglich gefoltert wurde und dem Tode nahe war, wollte ich Arnor diesen Gefallen nicht tun. Sterben war zu viel für ihn. Mit dem Stolz eines arroganten Arschlochs war ich immer noch ein Alpha. Ich war zwar eines der furchterregendsten Alphatiere weit und breit, aber mein Rudel lag mir am Herzen.

“H-Hilfe...”, ertönte eine weibliche Stimme aus einem der Verliese.

Ich drehte mich zu ihr um. Verdammt, ich hatte keine Zeit, mich um diese Frau zu kümmern. “Bitte helft mir ... Ich werde sterben, wenn Arnor mich weiter in dieser Zelle quält ...” Diese Frauenstimme klang wie Musik in meinen Ohren. Ich trat näher an die Zelle heran, steckte den Schlüssel, den ich dem Wärter abgenommen hatte, hinein und öffnete die Tür. “Wir müssen schnell von hier verschwinden, wenn du mich verlierst, kannst du sicher sein, dass ich nicht nach dir suchen werde.” Meine Augen funkelten sie gefährlich an, aber sie nickte nur und sagte kein Wort mehr.

Ich hatte keine Zeit, sie länger anzusehen, es war zu dunkel in diesem Höllenloch und wir waren beide voller Blut, was es mir erschwerte, ihre Gestalt genauer zu erkennen. Sie war eindeutig ein Wolf, aber keiner aus meinem Rudel.

Der Geruch von Blut und Erde war ständig in meiner Nase, aber jetzt vermischte er sich mit dem Duft von Rosen. Onyx begann vorzutreten und war nervös. Wahrscheinlich lag es an der schwierigen Situation.

Ich stürmte mit ihr aus dem Gefängnis, die Treppe hinauf in Richtung Ausgang, als schon weitere Wachen auf uns zustürmten. 'ONYX JETZT VERDAMMT NOCHMAL', sagte ich in Gedanken zu meinem Wolf. Er wollte sich nicht verwandeln, er war zu schwach. 'Komm Kumpel, wir sind fast da', erinnerte ich ihn noch einmal. Das reichte Onyx, um ihn noch einmal zu motivieren. Ich verwandelte mich wieder in einen Wolf und rannte auf die Wächter zu. Der erste, der mir entgegenkam, spürte meine Zähne an seinem Hals. Ich riss ihm buchstäblich den Kopf ab. Die Wächter waren auch Wölfe, aber ich war ihnen als Alpha überlegen, zumal sie keine Zeit und keine Möglichkeit mehr hatten, mich zu betäuben.

Die Wölfin, die ich befreit hatte, verwandelte sich ebenfalls und kam mir zu Hilfe. Ihr Fell schimmerte dunkelrot, fast schwarz. Der Kampf wurde immer heftiger, es war ein Blutbad. Überall waren Schreie zu hören. Einer der Wächter biss mich in die Schulter und ich spürte, wie er von mir weggerissen wurde. Die Wölfin biss ihn in den Bauch und er schrie vor Schmerzen. Sie zog die Eingeweide aus seinem Bauch und der Wolf fiel vor Schmerzen zu Boden. Wow - nicht schlecht, sagte Onyx zu mir. Nachdem der letzte Wächter tot umgefallen war, war dies die Gelegenheit, jetzt mit ihr zu fliehen.

'Onyx, du musst bis zum Rudel durchhalten', sagte ich wieder in Gedanken. Wir rannten hinaus in den Wald. Arnor hatte ein spezielles Gefängnis außerhalb seines Rudels, um seine Wölfe zu schützen. Aber so konnten wir besser entkommen, es gab uns einen Vorsprung. Ich rannte in den tiefen Wald und schaute mich immer wieder um, ob die Wölfin hinter mir war. Sie war hinter mir, aber sie wurde immer langsamer. Ich sah, wie sie schließlich zu Boden fiel und ohnmächtig wurde.

Verdammt, das durfte nicht wahr sein. Onyx blieb abrupt stehen und sprintete zu ihr. Sie hatte sich wieder in einen Menschen verwandelt, weil ihr Wolf wohl zu schwach war. Onyx schaffte es, sie auf den Rücken zu werfen und rannte wieder los. Ich hörte schon das Heulen der Wölfe, die uns verfolgten.

Verdammt, das konnte doch nicht wahr sein. Onyx blieb abrupt stehen und sprintete zu ihr zurück. Sie hatte sich wieder in einen Menschen verwandelt, da ihr Wolf wohl zu schwach war. Onyx schaffte es, sie auf den Rücken zu werfen und rannte wieder los. Ich hörte schon das Heulen der Wölfe, die uns verfolgten. Meine Beine konnten mich kaum tragen, ich riss mich zusammen, um den Endspurt zu schaffen. Sobald ich die Grenze meines Rudels überquert hatte, konnte ich meinen Beta kontaktieren, um Hilfe zu holen. Ich rannte und rannte.

Nach einer weiteren Viertelstunde, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, hatte ich es geschafft. Ich hatte die Grenze überquert ’ICH BRAUCHE VERSTÄRKUNG, GRENZE ZU ARNOR SOFORT’ rief ich in Gedanken ‘Wir kommen Boss’ sagte Tristan zu mir. Die Grenzpatrouille würde bald hier sein, aber ich konnte nicht sicher sein, dass wir nicht verfolgt wurden, also lief ich weiter.

Endlich sah ich Tristan und ich spürte, wie mir ein Stein vom Herzen fiel. Ich hatte es geschafft. Einen Monat Gefangenschaft. Ich hatte es geschafft, lebend herauszukommen.

Onyx ließ die Wölfin los und ich verwandelte mich wieder in einen Menschen. Ich fiel auf die Knie und versuchte, meinen Atem zu beruhigen. Tristan reichte mir Kleidung, denn ich war immer noch nackt und das Wetter war nicht das beste. Es war Mitte November.

Ich sah die Wölfin an: “Bringt sie ins Rudelhaus und kümmert euch um sie. Ich will, dass jemand auf sie aufpasst.” Die Ansage war klar und meine Männer wussten sofort, was zu tun war.

Ich zog nur meine Hose an und rannte zum Haus. Mein Körper war mit Wunden übersät, aber mein Adrenalinspiegel war so hoch, dass ich nichts davon spürte. “Ryan!” rief Tristan mir hinterher “Du bist verletzt, wir müssen dich versorgen!”, sagte er schließlich. "Mir geht es gut", antwortete ich. Bevor mir die Worte aus dem Mund kamen, fiel ich schon auf die Knie und war kurz davor, ohnmächtig zu werden. Tristan half mir sofort, meine Gamma Michael kam auch zu Hilfe und sie brachten mich direkt zum Rudelarzt.

Ich wurde auf eine Liege gelegt, drei Ärzte waren um mich herum und versuchten das Beste aus der Situation zu machen. Meine Augenlider wurden immer schwerer und ich schlief ein.



Piep...piep...piep...

Nach einer Ewigkeit öffneten sich meine Augen. Ich spürte das grelle Licht, das meine Augen blendete: “Mach das verdammte Licht aus!” krächzte ich und sofort wurde das Licht von einer Krankenschwester gedimmt. “Alpha, du bist wach...“, sagte sie leise, um meine Sinne nicht zu überreizen.

Ich hielt meine Augen noch einen Moment geschlossen und plötzlich tauchte die Wölfin in meinen Gedanken auf. “Wo ist sie?” fragte ich die Schwester. Ich konnte mich nicht einmal an ihren Namen erinnern, so durcheinander war ich. “Meinst du die Wölfin?“ fragte sie. “Ja, die Wölfin, wer sonst?” zischte ich genervt zurück. “Sie wurde auch von den Ärzten behandelt und liegt ein Zimmer neben ihr. Es geht ihr besser, sie erholt sich”, sagte sie und ich spürte, wie mir ein Stein vom Herzen fiel. Was war mit mir los? Sie war eine Fremde, die das Glück hatte, mit mir fliehen zu können.

Ich fuhr mir mit den Händen durch mein schwarzes Haar und atmete erleichtert auf. Endlich war mir die Flucht gelungen. Ich war wirklich wieder hier bei meinem Rudel. Ich war noch nie so erleichtert gewesen.

Die Krankenschwester brachte ein Tablett, auf dem etwas zu essen stand. Sie half mir, mich in eine aufrechte Position zu bringen, damit ich essen konnte.

“Wie heißt du nochmal?“, fragte ich schließlich. “Cynthia”, sagte sie und stellte das Tablett vor mich hin.

“Nun, danke Cynthia für deine Hilfe.” Ich hatte den Anstand, mich zu bedanken. Ich war gewaschen und gekämmt. Ich war in mehrere Verbände gewickelt und sah wahrscheinlich aus wie ein Wrack. Ich hatte Glück, dass es so schnell heilte, sonst wäre ich wahrscheinlich schon tot.

Ich schnappte mir das Besteck und begann, mein Steak in gerade Stücke zu schneiden. Endlich richtiges Essen. Was Arnor uns jeden Tag gab, war nur eine Brühe, um uns einigermaßen bei Bewusstsein zu halten, mehr nicht. Ich musste wieder an meine Arbeit... Tristan hatte sich um mich gekümmert, aber jetzt war ich wieder da. Wenn man vom Teufel spricht. Er und Michael stürmen direkt auf mich zu. “Verdammt, was haben sie dir angetan?” fragte mich Tristan besorgt. Ich grinste ihn an “Was haben sie den angestellt? Ich muss leise lachen und schüttle den Kopf, "Glaubst du mich kann man so schnell brechen?"

“Ich meine, ich bin Ryan, der Alpha des Black Moon Rudels, mich kriegt keiner so schnell zu Boden.” Ich nahm noch einen Bissen von dem Steak und sah die beiden völlig ruhig an. Tristan und Michael sahen sich an und verdrehten gleichzeitig die Augen.

“Habt ihr herausgefunden, wer das Mädchen ist?“, fragte ich sie und zog die Augenbrauen hoch. Tristan schüttelte den Kopf: “Sie ist immer noch bewusstlos...”, sagte er schließlich. Ich nickte, ja, als ich sie gefunden hatte, war sie in keinem guten Zustand.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht versuchte ich aufzustehen. “Wo zum Teufel willst du hin?“, fragte Tristan und stellte sich vor mich. Schließlich stand ich auf meinen Beinen und war einen Kopf größer als Tristan. Mit meinen hundertneunzig Zentimetern und meiner muskulösen Statur wirkte ich furchteinflößend. Dieser Effekt wurde durch meine Tätowierungen noch verstärkt. “Ich gehe zurück an die Arbeit. Kümmert euch wieder um eure Aufgaben. Kein Wort.” Ich warf ihm einen bösen Blick zu.

Tristan schüttelte unglaublich den Kopf: “Ruh dich wenigstens heute aus ... was du erlebt hast ... war wirklich eine große Nummer”, sagte er noch. Ich wusste, dass er es gut meinte. “Du hast Glück, dass du mein bester Freund bist Tristan, sonst würde dein Kopf jetzt auf dem Boden rollen”, sagte ich zu ihm und er grinste endlich. “Komm schon Kumpel, wenigstens einen Tag“, sagte er und drückte mich wieder auf das Bett.

Ich seufzte und verdrehte die Augen. Was soll’s, morgen würde ich wieder wie gewohnt in den Tag starten. Als erstes würde ich Arnor alles wegnehmen. Das Arschloch konnte sich auf etwas gefasst machen.

Ich legte mich wieder in mein Bett und starrte aus dem Fenster in die Ferne. Nur für heute.

Ich spürte, wie Onyx wieder zu sich kam ‘Das war eine verdammte Nummer’, murmelte er zu mir und sprang plötzlich auf.

‘Wo ist die Wölfin? Ist sie okay?’ fragte Onyx mich aufgeregt. Ich zog die Augenbrauen hoch. Was war los mit ihm? So kannte ich ihn gar nicht.

‘Ich glaube, ich habe mich verliebt Ryan, sie ist unsere Gefährtin!’ schrie Onyx in meinen Kopf hinein.

'Gefährtin, Gefährtin, Gefährtin! Beweg deinen faulen Hintern, wir müssen zu ihr!’ Schrie er mir in die Ohren.

Was meinte er mit Gefährtin? Ich hatte keine Gefährtin und wollte auch keine.

‘Du wirst schon eine wollen, sonst trete ich dir in die wertvollste. Du hast Glück, dass ich von Arnors Prügel so benommen war, sonst wären wir längst bei ihr.’ Onyx plapperte mir die Ohren voll. Sonst war er immer ruhig und eher aggressiv, aber jetzt, wo er glaubte, seine Gefährtin gefunden zu haben, benahm er sich wie ein kleiner Welpe.

Ich verdrehte die Augen. Konnte sie wirklich unsere Gefährtin sein?

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nightowl71672: Love the book, amazing story, love the characters! I am so going to miss them dearly!!! One of the best books I’ve read on this site so far, great author, very little mistakes!!!

Holly: It’s really good but feels like everything is happening very quickly. But still loving it!

Sueanne: Enjoyed it but where’s the rest of the chapters!

Amy: The plot, as usual, is excellent.Author still needs to work on describing people, scenes, buildings, etc (fuller if you will)…. In order to slow down the fast pace & provide a backdrop for the action.For example, the first time she walks around Blake’s pack- her impressions… big, small, beautiful...

nightowl71672: Great book, great Author would’ve liked to have known more about his sister but otherwise it was a really great book And I will be sharing it!!!!

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Nellie: Another awesome book by this amazing author. Please note that this is the second book in the series and it ends with a small cliffhanger that will lead into the next book, according to the author's reply comments. But in and of itself this book is still an amazing work

ivasulovic: Loved it! It was a warm story, romantic and erotic, I loved the way story developed and the pace it took. I wish there was more to read.

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Maziah B: Interesting read with some mind blowing scenes. Not confusing as it tells you who’s pov it is..

nzamanokuzola840: I loved every moment of it plz continue to be the great writer you. Thank you so much for taking us on this magical journey.

Janice marie: A very good read, another adventure, different characters, love it, thank you Author 👍

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