Kayden & Aylin

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Summary

*german/deutsch* Dieses Buch erzählt die Geschichte von Kayden und Aylin, eine Beziehung, die beide ins Verderben stürzen könnte, denn Kayden hat ein Geheimnis. Ein Geheimnis, welches Aylin fast umgebracht hätte. Eins, welches kein Mensch erfahren sollte und doch forschte Aylin weiter.

Genre:
Fantasy / Romance
Author:
ˋliin
Status:
Ongoing
Chapters:
1
Rating:
n/a
Age Rating:
16+

Kapitel 1

„Lauf!“, schrie er mit einer tiefen Stimme.
Ich lies es mir nicht zweimal sagen und lief los.
Es war dunkel, nass und kalt. Überall roch es metallisch nach Blut. Ich schmeckte es förmlich.
„Aber, aber, vor mir kann man doch nicht davon laufen. Ich dachte du wüsstest das von deinem Freund“, sprach ein Mann mit einer spöttischen Stimme. Er packte mich am Arm. Er packte mich so fest, dass es weh tat. Seine Nägel bohrten sich ihn meine Haut. Das Gesicht des Mannes nahm einen traurigen Gesichtsausdruck an und nahm mit der anderen Hand etwas Blut von den entstanden Wunden und fuhr es sich genüsslich in den Mund.
„Was soll das? Was bist du?“, krächzte ich. Meine Stimme brach ab und unschöne, hohe Töne entstanden. Ich klang so schwach. Ich war schwach.

•Piep• •Piep•



Schweißgebadet wachte ich auf und schaltete meinen Wecker aus. Das war vielleicht ein schlimmer Albtraum, doch glücklicherweise auch wirklich nur ein Traum.
Ich starrte auf den Wecker.
•5.15 Uhr•
Glücklicherweise wollte ich heute sowieso duschen, da heute Montag ist und am Anfang der Woche immer duschte. Einfach weil ich frisch gewaschen in die Woche starten wollte und ein Morgenduscher war.
Ich packte meine Sachen und lief schnell durch den Flur und schloss mich im Bad ein. Ja, vielleicht bin ich mit siebzehn Jahren ein wenig zu feige. Wenn ich schlecht träumte, hatte ich oft Angst im Dunkeln, wobei es mir sonst immer egal war, ob es dunkel oder hell war.

•6.00 Uhr•
Ich tapste aus dem Bad, lief schnell zu meinem Zimmer und zog mich um. Heute entschied ich mich für meinen klassischen Liebling. Ein Turtelneck-Pulli in tannengrün mit einer schwarzen destroyed Mom-Jeans. Dazu noch Accessoires: klassische Perlenohrringe, Ringe für jeden Finger, eine Kette, die aus drei besteht und natürlich eine Uhr und ein silbernes Armband, welches mir meine Mutter vor wenigen Jahren zu Weihnachten schenkte. Wieder starrte ich auf meinen Wecker, denn ich mittlerweile auf meine Kommode gepackt hab.
•6.15 Uhr•
Schnell bürstete ich meine Haare und knautschte sie anschließend damit sich meine Locken bildeten. Denn ja, ich wurde mit Locken gesegnet. Doch leider mit sehr empfindlichen Locken, teils eher Wellen. Wenn ich meine Haare im trockenem Zustand kämmte, so wurde ich zur Hexe und wenn ich sie zuvor nicht kämmte auch, da dann ganz viele Ministrähnen abstehen und wenn das Wasser oder das Shampoo nicht passt sind die auch anstrengend. Zudem locken sie sich nur unten und es nervt mich tierisch. Dies ist nicht falsch zu verstehen. Ich habe gerne Locken, doch dann möchte ich auch echte Locken, die bestehen und ein wenig kräftig sind oder halt glatte, doch diese Mischung nervt mich sehr.

•6.55 Uhr•
Perfekt, hab noch fünf Minuten bis der Bus kommt und bin schon fast oben. Schnell schloss ich mein Fahrrad an und schlenderte zur Bushaltestelle.
„Hey Anna“, rief ich meiner blonden, 1,55m großen Freundin zu.
„Hi“, antwortete sie bloß.
„Ist etwas passiert?“, fragte ich sie.
„Ne, bin nur in Gedanken versunken“, entgegnete sie.
Ich nickte und machte mich für den Bus bereit. Fahrkarte raus und so..



An sich lief es in der Schule ganz normal, doch in der dritten Stunde, als ich Geographie hatte, verkündete unser Lehrer, dass wir einen neuen Mitschüler haben. Er hatte schwarze, gelockte Haare und grüne Augen. Er trug ein weißes T-Shirt unter dem sich seine Muskeln abzeichneten. Zudem war er blass, doch diese Muskeln...
„-Und dies ist Kayden. Er ist kürzlich umgezogen und nun ist er bei uns. Suchen Sie sich bitte einen Platz“, sagte mein Geographielehrer, zuletzt an Kayden gewandt.
Kayden ließ sich dies nicht zweimal sagen und verschwand direkt nach ganz hinten. Ich saß in der Mitte, direkt neben Anna. Verschwörerisch schaute sie mich an und zog ihre Augenbrauen kurz hoch.
Ich wusste was in der Pause kommen würde. Bestimmt wieder eine Verkupplungsaktion. Denn seit meine letute Beziehung vor anderthalb Jahren so in die Brüche ging, hatte ich niemanden mehr und dies im Gegensatz zu Anna, denn die war glücklich verliebt in Matheo. Hellblond wie sie und bestimmt drei Köpfe größer. Sie kannten sich seit dem Kindergarten und waren schon immer befreundet. Schließlich haben sie irgendwann bemerkt, dass da mehr hinter stecken könnte und haben es versucht. Seitdem sind die beiden über beide Ohren verliebt. Plötzlich brüllte mich mein Lehrer an.
„Mmh?“, fragte ich kleinlaut.
„Ihre Hausaufgaben!“, scnauzte mich mein Lehrer an. Schnell legte ich sie vor und er ging weiter.
„Der neue ist voll süß!“, sagte mir Anna sobald Herr Schmidt, mein Geographielehrer, weiterging.
„Ich weiß nicht, find denn irgendwie arrogant.“
„Der ist doch gerade einmal fünf Minuten hier. Wie kannst du ihn jetzt schon verurteilen?“
„Ja, er sieht gut aus. Und? Ich bin nicht auf der Suche.“ Und denn letzten Satz sagte ich etwas zu laut. Ich versuchte mich irgendwie zu verstecken und schob mir meine Haare ins Gesicht um meine Scham zu verbergen. Es bringt sowieso nichts. Alle starrten mich an und der neue grinste spöttisch.
Schließlich ging Herr Schmidt einfach weiter kontrollieren und ignorierte das Geschehen und alle murmelten wieder leise vor sich hin.
Peinlich..

Der Rest der Stunde verlief ruhig. Und allgemein war nicht wirklich was los. Viele tuschelten über den neuen, doch das ist ja nichts neues..
Doch jetzt, dreizehn Uhr, hab ich erst einmal Schulschluss.
„Ach, komm schon! Ich weiß, dass du ihn ach süß findest. Und du bist Single. Also warum versuchst du‘s nicht einmal?“, stocherte Anna weiter.
„Ich sagte dir doch schon, dass ich nicht auf der Suche bin! Und überhaupt; warum sollte er mich denn überhaupt wollen? Mal ganz ehrlich..“, murmelte ich zum Ende hin.
„Warum? Na weil du klug, hübsch, nett und viel zu gut für diese Welt bist!“, behauptete Anna.
„Und das sagt wer?“, widersprach ich ihr trotzig.
„Ich sag das, kapiert? Deine beste Freundin, die dich schon seeehr lange kennt“, erwiderte sie.
„Dann solltest du ja wissen, dass an mir nichts besonders ist“, maulte ich.
„Aylin“, sagte Anna beinahe schon genervt.
„Schon gut. Gehen wir?“, fragte ich.

Anna und ich wollten heute noch einen Mädelstag machen. Das heißt bei uns einfach durch die Stadt schlendern und gucken worauf wir Lust haben.
Natürlich gingen wir zuerst essen. Wir hatten beide kein Verständnis für die Mädchen, die sich runter hungerten um schlank zu sein. Dazu sind wir viel zu verfressen und das Essen schmeckt doch auch sooo gut. Wie kann man dazu denn auch nein sagen? Naja und wir haben Glück, denn wir können beide ziemlich viel essen ohne zuzunehmen.
„Chinesisch, Thailändisch, Italienisch oder doch eher Burger?“, fragte ich meine beste Freundin.
„Mmh, klingt alles gut. Entscheide du“, antwortete sie.
Ich hasste es, wenn sie das sagte, da es mir selbst schwer fiel mich für etwas zu entscheiden. Doch am Ende sagte ich: „Was hältst du von Italienisch? Ich hätte ja Lust auf Tortellinis.“
„Ja, klingt gut.“

Also schlenderten wir zu unserem Lieblingsitaliener. Ich bestellte mir leckere Schinken-Tortellinis mit Tomaten und Anna bestellte sich Tortellinis mit Spinat. Das Restaurant ähnelte er einem Schnellimbiss, da es so klein war. Doch mit seiner Backsteinmauer und dem rustikalen Look macht es echt was her.
„Also wie läuft es mit dir und Matheo?“, fragte ich Anna um die Stille zu durchbrechen. Ich mochte es nicht, wenn es plötzlich so still war. Das fühlte sich für mich dann immer so an, als wäre ich den Personen zu langweilig und ich fühlte mich auch so schon überflüssig.
„An sich ist eigentlich alles gut. Nur Matheo möchte mich demnächst zur Hochzeit seiner Tante mitnehmen und da ist dann auch seine gesamte Familie anwesend“, antwortete Anna kleinlaut.
„Aber das ist doch gut. Dann meint er es auch wirklich ernst“, sprach ich zuversichtlich.
„Naja, eigentlich schon, doch ich habe Angst, dass irgendwas schief läuft und ich mich da blamiere“, meinte Anna.
„Ach, komm schon. Du bist doch quasi die Perfektion in Person. Dir passier doch nie so was. Und selbst wenn, dann wird es schon nicht so schlimm sein. Was soll denn schon passieren?“, versuchte ich sie zu ermuntern.
„Ja, schon, trotzdem“, murmelte Anna nur und schob sich ein Tortellini in den Mund.
„Wo wollen wir denn gleich noch hin?“, fragte ich Anna.
„Mmh.. Auf jeden Fall brauch ich noch ne Jeans und ein paar Tops wären auch nicht schlecht. Vielleicht M&H? Und brauchst du noch was?“, fragte mich Anna zurück.
„Brauchen tu ich eigentlich nichts, doch ich suche eine Mom-Jeans und finde einfach nirgends welche. Gefühlt jeder hat fünf Paar davon und ich find kaum welche..“, erwiderte ich frustriert.
„OK, dann können wir danach ja auch bei M&H schauen“, murmelte Anna nur, wirkte jedoch abwesend.
Ich wedelte mit einer Hand vor ihrem Gesicht: „Anna, hallo? Erde an Anna..“
Anna schlug meine Hand sanft weg und meinte: „Lass das Aylin. Ich bin einfach ein bisschen in Gedanken versunken. Ich hab halt echt Angst vor der Hochzeit. Oh, ich brauch auch unbedingt etwas zum anziehen für die Hochzeit.“



•19.43 Uhr•
Am Ende haben wir alles aus die Mom-Jeans gefunden. Anna hat auch ein echt schönes Kleid für die Hochzeit gefunden. Der Rücken war etwas ausgeschnitten, allerdings nicht so tief, als dass es einen schlechten Eindruck machen könnte und es war Vokuhila-mäßig. Es war also hinten länger als vorn.
Ich las gerade auf der Fensterbank ein Buch. Ich wollte den Abend einfach ein bisschen ausklingen lassen. Es war ein Liebesroman. Ich brauchte gerade etwas schnulziges, was mich einlullte, doch so langsam sollte ich mich bettfertig machen und das tat auch.

Ich tapste gerade zurück ins Bett. Die Bettdecke macht, dass ich mich geborgen fühle. Hab mal gelesen, dass das Gewicht der Decke eine Umarmung simuliert und man sich deshalb darin geborgen fühlt.
Momentmal steht da jemand in der Ecke? In der Ecke meines Zimmers war ein menschenähnlicher Umriss und das war ganz sicher nicht mein Schreibstuhl. Zudem bewegte es sich auf mich zu. Ich setzte mich auf und schrie vor Schreck auf. Ich wollte weg sprinten, doch ich wusste nicht wohin, denn bevor ich meine Zimmertür erreichen würde, würde ich von der Person erfasst werden.
„Wer sind Sie? Und was wollen Sie von mir?“ krächzte ich.
Die fremde Person lachte nur und sagte: „Ich bin“-
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und meine Mom stürmte rein, knipste mein Licht an und fragte: „Was ist los? Ist hier ein Einbrecher?“ Sie guckte panisch hin und her.
Ich rief: „Da in der Ecke ist jemand. Sieh doch mal!“
Doch in der Ecke war niemand.
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