AURUM - DER GOLDENE IMPERATOR

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Summary

Drei Planeten, Zwei-Meter-Männer, eine Planeten-Allianz. Davon soll der junge Erik nun das Oberhaupt werden. Zusammen mit Xilim, seinem neuen Guardian, soll er der neue Imperator dieser Magie-Allianz werden. Trotz eindeutiger Zeichen wird das nicht so ganz einfach.

Genre:
Fantasy / Erotica
Author:
Thomas Schmidt
Status:
Complete
Chapters:
11
Rating:
4.0 1 review
Age Rating:
18+

(0) Erik hat ... noch keine Ahnung (Epilog)*

In einer unendlichen Galaxie bedarf es oftmals guter Kontakte und Partnerschaften, um bestehen und gedeihen zu können. Der eine hat etwas, was der andere benötigt und ein Austausch findet statt. Vergrößert sich der Kreis, ist oftmals ein Oberhaupt, das nach dem Rechten schaut, vonnöten, selbst wenn es um einfache Dinge handelt oder eben auch um die Überwachung von eingesetzter Magie.

Magie definiert übernatürliche Kraft. Jeder einzelne aus unseren Partnerschaften verfügt über übernatürliche Kraft in der Welt dieser Geschichte. Diese Welt besteht aus Planeten, worin ein Jeder seine eigenen Kräfte und Rohstoffe besitzt, und eben auch die des Planeten ursprüngliche Kraft als Magie. In der Geschichte vereinigen sich Planeten zu einer Allianz und schufen damit nicht nur ein Bündnis von Wirtschaft, sondern auch von Magie. Um jene zu kontrollieren und zu überwachen, bedarf es auch hier einer oberen Macht, einem sogenannten Führer. Der Zusammenschluss aller Magien ergab den goldenen Imperator. Jener war dafür zuständig, den Missbrauch der Magie des jeweiligen Planeten im Blick zu behalten.

Doch ein Pakt von mehreren Planeten und magischen Elementen beherbergt immer die Gefahr eines Missbrauchs. Diesen Missbrauch zu erkennen, ist ein großer Kraftaufwand. Die Kraft des Aurum. Dem goldenen Imperator.


* * *

Terrana, Planet Terraris an einem späten Nachmittag

Es regnete an jenem Tag in Terrana, die Hauptstadt des Planeten Terraris. Seit Stunden schüttete es ununterbrochen vom Himmel herab, kein Zentimeter blieb trocken. Die Stadt war dunkel und gleichzeitig glänzte sie wie frisch geputzt. Auf den Hauptstraßen bildeten sich große Pfützen. Einige Fahrer machten sich den Spaß daraus, Fußgängern eine Dusche zu verpassen. Wer nicht rechtzeitig reagierte, wurde entsprechend nass, mehr als es gewollt war. Selbst in den kleineren Straßen war dieses Wasserspiel oft zu beobachten.

In einer der kleinen Seitenstraßen von Terrana war es noch ruhig. Die Laternen und Gehwege glänzten vor Nässe. Als ein kleinerer Transporter einbog, zerstörte dieser dieses perfekte Bild. Er stoppte vor einem Antiquitäten-Laden. Es war ein verhältnismäßig kleiner Laden, so machte es zumindest den äußerlichen Eindruck. Zwar erkannte man die zwei Geschosse des Ladens von außen, aber er war sehr schmal, maximal zehn Meter von einer Hausecke zur anderen. Durch die nassen Glasscheiben sah man die inneren zwei Geschosse, einen Balkon und eine kleine schmale Treppe. Durch die große gebogene Eingangstür konnte man die schwachen Lichter eines sehr alten Kronleuchters erkennen.

Vor dem Laden schaltete der Fahrer des Transporters die Lichter und den Motor aus. Die Fahrertür öffnete sich und ein erwachsener Mann stieg aus. Er warf die Tür mit Schwung wieder zu und drückte auf eine Fernbedienung, als er sich zum Eingang des Antiquitäten-Ladens umdrehte. Nach nur einer Minute war er bereits völlig nass und bekam nicht schnell genug das Türschloss des Ladens auf. Eine Türglocke ertönte beim Aufreißen der Tür selber. Das „Geschlossen/Geöffnet“-Metallschild im Fenster der Tür klapperte ebenfalls mit dem Schwung der Tür.

Der Mann betrat den Laden und schloss blitzschnell die Tür wieder und schloss diese ab. Er betrachtete sich und versuchte erfolglos, die Feuchtigkeit auf den Klamotten zu trocknen. Er ging durch den kleinen Laden, betrat einen kleineren Raum im Bereich hinter dem Tresen. Dort wurde er bereits erwartet: „Hallo Johannes!“, kam es aus einer Ecke.

„Ach, Du meine Güte, Xilim!“, schrie Johannes. Johannes stützte sich kurz im Türrahmen ab.

„Tut mir leid, das wollte ich nicht.“ Xilim war zwei Meter dreißig groß. Seine Körpergröße war im Vergleich zu Johannes gewaltig. Extrem stark muskulös, eine riesige männliche Brust - sein weißes Hemd spannte extrem im oberen Bereich. Dass die Knöpfe zusammenhielten, grenzte an tatsächlicher Magie. Selbst bei den Oberarmen stellte man sich die Frage, wie Xilim dort hineingekommen war. Jeder einzelnen Muskel war sichtbar. Seine nach oben gestylten, tiefschwarzen Haare betonten sehr seine tief braune Haut. Dann zog er die Sonnenbrille von der Nase und meinte: „Ich wartete nun schon eine Weile.“

„Egal, wie lange Du wartest, erschreck mich nicht so. Ansonsten ist unsere Freundschaft eher zu Ende, als es uns beiden lieb ist.“

„Was meinst Du?“ Xilim verstand ihn nicht.

Johannes lief zum antiken Schreibtisch, vorbei an dem riesigen Bücherregal: „Ich meinte damit, dass ich beim nächsten Mal einen Herzinfarkt bekommen und auf der Stelle tot sein könnte.“

„Ach so!“ Xilim beruhigte sich wieder und folgte langsam Johannes zum Schreibtisch.

„Du bist nicht einen Tropfen nass geworden?“, fragte Johannes und zog sein Hemd aus, währenddessen er einen Schlüssel aus einen der Schubläden des Schreibtisches holte.

„Nein. Ich transportierte mich direkt hierher.“

„Du weißt, dass das gefährlich ist, Xilim.“ Johannes verließ das Büro. Xilim folgte ihm langsam. Seine Schritte waren halb so langsam wie die Schritte von Johannes. Beim Durchschreiten der Bürotür musste Xilim sich immer bücken. Die Türen auf Terraris waren maximal zwei Meter hoch: „Wann machst Du Deine Türen endlich ein paar Zentimeter höher?“, fragte Xilim. „Das wird schwer, ich kann die Statik des Gebäudes nicht so einfach an die Körpergrößen von Euch Ronariern anpassen.“ Er schloss die Tür auf, die zu Johannes Wohnräumen führte.
Xilim blieb im Laden stehen, dort hatte er weniger Probleme mit seiner Größe: „Wie geht es unserem Patienten?“, fragte Xilim, aber er wurde nicht gehört.

Johannes war in der Wohnung verschwunden und suchte neue, trockene Kleidung.

Xilim lief durch den Laden und betrachtete all den Schmuck und die sehr seltsamen Gegenstände, die Johannes versuchte zu verkaufen. Er fand einen kleinen Globus, der den Planeten Terraris zeigte. Auf dem Fuß des Ständer des Globus war ein Symbol aus drei Ringen ersichtbar. Es waren die gleichen Ringe, drei in sich verschlungene Kreise. Jeder der Kreise entsprach der Symbolik einer der Planeten. Terraris war einer darunter - der kleinere Kreis. Der zweite, größte Kreis galt Xilims Planet Ronaris. Der dritte Kreis stand für den Planeten Ignaris. Auf Xilims Handgelenk waren die Ringe wie eingebrannte Narben zu sehen. Sie hatten einen sehr leicht goldenen Farbton, denn Xilim war ein Aurum Guardian, der Leibwächter des Aurum Imperators. Jener Imperator war das Oberhaupt aller drei Planeten und vereinte in sich die Magie aller Planeten.

„Was führt Dich zu mir?“, fragte Johannes, nachdem er sich umgezogen hatte.

„Ich wollte nach unserem Patienten schauen. Es wird langsam Zeit.“

Johannes blieb stehen und wandte sich zu Xilim: „Er ist noch nicht soweit, Xilim. Er wird erst zwanzig und erst mit fünfundzwanzig Jahren kann er Imperator werden. Das weißt Du.“

„Das weiß ich, aber wir brauchen ihn jetzt.“

„Das geht nicht.“

„Weiß er denn, wer er ist?“

„Er weiß von der Allianz und dass es den Aurum Imperator gibt…“

„… aber er weiß nicht, dass er der Nächste sein könnte?“, unterbrach Xilim Johannes.

Johannes war schon genervt. Es war nicht das erste Mal, dass Xilim unaufgefordert im Laden hier auf Terraris erschien. Immer wieder tauchte er seit Jahren auf, um sich nach Erik zu erkundigen. Erik, den angeblich neuen Imperator.

„Ich habe ihm noch nicht erklärt, was auf ihn zukommen würde. Wir haben noch fünf Jahre Zeit.“

„Habt Ihr nicht. Und das weißt Du.“

„Er ist noch nicht bereit. Er kennt sich mit Magie nicht aus, Xilim. Ohne Magie kann er niemals Imperator werden. Das solltest Du wiederum wissen.“ Er versuchte zurück ins Büro zu gehen.

„Johannes. Das ist mir bewusst. Das ist allen bewusst, aber es eilt. Du weißt ebenfalls, dass die Allianz seit fünf Jahren ohne Imperator ist. Es wird immer schwerer das Magie-Bündnis aufrecht zu halten. Wir brauchen ihn.“ Diesmal trat Xilim mit seinem massiven Körper an den Tresen zu Johannes heran.

Seine mächtige Körpergröße beeindruckte Johannes immer wieder: „Er ist noch nicht bereit.“

„Dann sorge dafür. Notfalls kann ich Dir dabei helfen. Wir brauchen ihn dringend.“

„Woher wollt Ihr wissen, dass genau er der Imperator sein wird?“

„Weil er der Sohn von Ana und Andas ist.“, dies sprach Xilim verdächtig leise aus.

Johannes antwortete leise: „Das macht Erik nicht automatisch zum Imperator.“

Xilim verdrehte die Augen und wandte sich von ihm ab.

Johannes lief zu ihm vor den Tresen: „Du weißt, was er mit seinem schmächtigen Körper machen muss, um überhaupt der Aurum zu werden.“

„Es ist nur die Zeremonie in der Aurum Quelle. Das wird sein Körper schon aushalten.“

„Da habe ich andere Geschichten gehört.“

Xilim beugte sich herunter: „Johannes, es ist extrem wichtig, dass Erik schnellstmöglich mit mir kommt. Es gerät alles aus den Fugen. Die Allianz war noch nie so lange ohne einen Imperator. Selbst die Ignaren schicken bereits einen Sohn, der anvisiert Imperator zu werden. Du weißt, was es für das Bündnis bedeutet, wenn die Ignaren Imperator werden.“

Johannes versuchte wieder zu flüchten. Er wurde festgehalten: „Er ist noch nicht soweit. Ich habe ihm auch noch nichts von dem Emblem erzählt.“

„Aber er weiß, was es ist.“

„Er denkt, es ist eine Narbe.“

Xilim stöhnte laut: „Johannes. Du musst es ihm sagen, oder ich mache es.“

„Nur weil er das Kind von Ana und Andras ist, heißt es nicht…“

„… doch. Eben gerade deswegen. Ich bin mir sehr sicher, dass er der neue Aurum ist, wenn nicht noch mehr.“

„Noch mehr?“

Xilim zuckte mit den Schultern, soweit es das gespannte Hemd zuließ: „Ich denke mir das nur.“

Johannes gab nach: „Gut, ich werde…

Er wurde von einem Knall unterbrochen. Zeitgleich hörten beide ein Zischen und ein Lichtstrahl blitzte aus dem Büro. Nach dem Knall hörte man Holz zerbrechen und zahlreiche fallende Bücher. Ein Knarren ertönte ebenfalls, wurde stärker und weitere Bücher fielen zu Boden.

Johannes lief ohne Zögern sofort los. Xilim folgte ihn. Sie rannten beide ins Büro, dieses war zur Hälfte verwüstet. Die rechte Büroseite mit dem riesigen Bücherregal war völlig zerstört und hatte zentral in der Mitte der Wand ein Loch gerissen. Holzregale und zahlreiche Bücher bildeten ein großen Berg aus Schutt und viel Staub.

„Meine Güte, was ist denn hier passiert?“, fragte Xilim als er seinen Kopf nach dem Türrahmen hob.

„Kein Plan!“ Johannes stand ahnungslos vor dem Schutthaufen.

Dann hörte man ein Stöhnen aus dem Schutt.

„Da scheint, jemand verschüttet zu sein.“ Sofort begann Xilim mit seinen großen Händen die größten Holzbretter anzuheben und es kam ein junger Mann zum Vorschein.

„Erik?“, fragte Johannes überrascht. „Was machst Du… wie?“

Der junge Mann erhob sich und atmete tief durch. Seine roten Haare waren völlig zerzaust. Sein Shirt war etwas zerrissen und blutig. Als er versuchte, den Staub abzuklopfen, machte er noch mehr Blutflecken auf seine Kleidung.

„Du blutest, Erik.“, sagte Johannes, der schon über die zahlreichen Bücher kletterte.

„Mist, ja.“, stellte Erik fest.

„Das ist Erik?“, fragte Xilim.

Erst jetzt sah Erik den riesigen Ronarier: „Oh, wer ist das denn?“

„Egal. Xilim, das ist Erik. Zeig mir deine Hände!“ Er griff nach Eriks Händen. Seine linke Hand blutete sehr stark und die Hand und der Unterarm waren voller Blut. Als Johannes die linke Hand gepackt hatte, drehte er sie mit der Handfläche nach oben. Am Handgelenk sah er unter dem ganzen Blut etwas leuchten.

„Er hat es aktiviert.“, sagte Xilim aus seinen zwei Meter dreißig herab.

„Aktiviert?“, fragte Erik und schaute zu ihm hoch.

„Ja, so ein Mist. Du hast es mit Deinem eigenen Blut aktiviert.“

„Was aktiviert? Wovon redet Ihr?"


* = Lektoriert von U.Heitfeld

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