AURUM - DER GOLDENE IMPERATOR

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Kapitel 10 - Die Aurum Zeremonie

Noch immer stand Xilim mit Erik im Arm am Fenster und auf der anderen Seite des Zimmers Paula und Weodor Pharanis. Sie war die letzte Imperatrix, welche vor neun Jahren starb. Nach einer öffentlich bekanntgegebenen Krankheit wurde krampfhaft nach dem neuen Aurum gesucht, sogar Kinder schickte man in die Quelle. Die Krankheit wurde zwei Jahre zuvor bekannt gegeben und daher sah man sich gezwungen, jedes nur vollständige Emblem in die Quelle zu schicken. Teilweise kam es zu absurten Zeremonien, wo selbst Kleinkinder in die Quelle getaucht wurden. Vereinzelt gaben die Eltern damals nicht auf und übertrieben es so sehr, dass es auch Todesfälle gab. Die Quelle wurde dann Wochenlang gesperrt, damit sie sich reinigt von dem Tod zuvor. Die erfolglosen Versuche an Kindern damals zwang die Allianz die Suche auf Erwachsenen zu reduzieren. Aber man fand niemanden. Als ein letzter Versuch mit einem Kleinkind ebenfalls zum Tode führte stellte man die Suche damals offiziell ein. Die Imperatrix starb und am selben Tag nahm sich auch Ihr Guardian das Leben.
„Wie ist es also möglich, dass Ihr hier erscheint?“, Xilim war weiterhin wütend und hielt Erik fest an sich.
Paula senkte den Kopf: „Es war eine sehr schlimme Zeit damals und Erik...“, sie holte Luft, „... Phanarius, so sein richtiger Name.“
„Phanarius?“
„Ja.“, sprach Weodor, „Phanarius Pharanis ist sein richtiger Name.“
„Die vielen Versuche an Kindern während ich krank war, machten uns Angst. Die bestialischen Versuche Kinder in der Quelle zum Aurum zu koren, war unerträglich. Phana... Erik war etwas besonderes. Wir haben das bereits bei seiner Geburt gesehen.“
„Was meint Ihr?“, fragte Erik neugierig.
Jetzt setzte sich Paula auf das Bett: „Du warst bereits elf Jahre alt, als ich krank wurde und wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt Deine Existenz verschwiegen.“
„Wieso das?“
„Es mag jetzt sehr seltsam klingen, aber Du besitzt diese Aurum Linien seit Deiner Geburt. Ich vermute Xilim hat sie erst durch sein Sperma wieder aktiviert.“
„Was ist das für eine beschissene Geschichte!“, Xilim beruhigte sich nicht.
„Ein Aurum-Neugeborenes wird ebenfalls mit den Aurum Linien geboren. Es ist praktisch damit der nächste Aurum. Mit den Jahren als Kind verschwinden diese Linien, weil sie praktisch nicht verwendet werden. Auch die Magischen Kräfte werden erst mit der Reaktivierung in der Quelle möglich. Schon in den Jahren seiner Geburt gab es immer wieder Anfragen von allen Planeten, dass Kinder in die Quelle steigen sollten. Jedoch verneinten wir es jedesmal, da die Zeremonie mit einem Geschlechtsakt verbunden ist.“
„Wie schrecklich, das das Eltern wollten?“
„Richtig. Deswegen waren wir immer dagegen.“
„Das erklärt aber nicht, warum man sein Sohn der Allianz verschweigt?“
„Es gibt einen weiteren Grund, den ich Dir an dieser Stelle nicht sagen kann.“, sie senkte wieder Ihren Kopf.
„Wie können wir dann diese Geschichte glauben?“
„Wir sind hier. Ist das nicht glaubhaft genug?“, sprach Weodor.
„Das einzige was ich glaube ist gerade, dass hier zwei Hologramme im Raum stehen und behaupten Eriks Eltern zu sein! Was absurt ist, da er von Terraris ist und dort schon immer gelebt hat. Ebenfalls ist die Imperatrix vor neun Jahren gestorben. Ich war bei der Beerdigung selbst dabei.“, Xilim wollte es nicht glauben.
Paula schaute Ihren Mann an: „Es ist schwer es Ihnen zu beweisen ohne Ihn.“
„Er will es aber nicht.“, murmelte er.
„Wer will es nicht?“, fragte Xilim.
„Erik wurde mit elf Jahren auf Terraris gebracht. Meine Krankheit konnte seine Sicherheit nicht mehr gewährleisten. Wir manipulierten seine Erinnerungen und gaben Ihn in die Obhut von Theranis Theolonos...“
„Wie bitte?“, Erik war fassungslos.
„Ihr kennt Ihn sicherlich.“
„Nein.“, Erik befreite sich, „Eigentlich kenne ich Ihn nicht.“
„Richtig.“, gab Paula zu, „Deine Erinnerungen wurden gelöscht und er ist für Dich ein Fremder. Aber er ist Dein Observer.“
„Observer. Das sagte er im Laden zu mir.“, er schaute Xilim an.
„Richtig.“, bestätigte er, „Das bedeutet Theranis weiss von all dem?“
„Korrekt.“
Xilim atmete tief durch. Erik befreite sich aus seinem Arm: „Wieso die Erde?“
„Es gab keine andere Möglichkeit Deine Sicherheit zu gewährleisten!“, meinte Paula.
„Weil nur ein kleiner Teil der Bevölkerung von Terraris von der Aurum Allianz weiss.“, sagte Xilim am Fenster.
„Korrekt.“, bestätigte Weodor, „Es war die einzige Lösung Phanarius vor einer Zeremonie mit einem erwachsenen Emblemträger zu schützen.“
„Wir wussten, dass es nur eine Frage der Zeit war, dass Erik dafür bereit war.“, setzte Paula fort, „Wir ahnten nur nicht, dass es zehn Jahre dauerte. Theranis machte seinen Job sehr gut.“
„Der Kommunikator?“, fragte Erik.
„Er sollte rechtzeitig sich selbst aktivieren, damit Theranis Dich entsprechend informieren und vorbereiten sollte. Wir wussten nicht, dass er in dem Buch und dem kleinen stickigen Laden ausgehen würde.“
„Theranis wusste von dem Kommunikator?“
„Nein.“, sagte Weodor.
„Das ist alles verrückt.“, Xilim kam zurück vom Fenster, „Ihr werdet krank und lasst den wahren Aurum Nachfolger einfach verschwinden? Man hätte sicherlich eine Lösung gefunden Ihn mit elf Jahren vor der Zeremonie zu schützen?“
„Und wie? Wie, wenn es keinen offiziellen Aurum gibt und alle Welt nach einer Zeremonie und einem Aurum schreit? Es war schon zu Zeiten als Sie krank war ein grosses Thema.“, meinte Weodor.
„Und was ist danach ohne Euren Phanarius dann passiert? Es gab trotzdem keinen Aurum. Zehn Jahre gab es keinen, als ob das anders gewesen wäre, wenn er das Amt auch als elfjähriger übernommen hätte!“, meinte Xilim.
„Ohne Linien? Ohne Wissen von allem?“, fragte Paula, „Es gab keinen ausserhalb des Aurum Doms, der von seiner Existenz wusste.“
„Das ist aber allein Eure Schuld. Und als Bestrafung habt Ihr Ihn auf Terraris abgesetzt und Ihm sein Schicksal überlassen.“
„Was es gut mit Ihm meinte.“, murmelte Weodor und winkte leicht zu Xilim.
Kurzes Schweigen.
Paula stand auf: „Nun. Wir sind hier nicht um zu streiten. Wir wollten...“
„Woher kommt Ihr überhaupt?“, schrie Xilim plötzlich, „Ihr seid tot! Alle beide.“
Wieder schweigen.
Paula und Weodor schauten sich an: „Wir kommen ohne das nicht aus dieser Lage.“
„Er hat es uns verboten!“, beide murmelten sich an.
Hier ist etwas mächtig faul, dachte Xilim zu Erik.
Das Gefühl habe ich auch. Einzig, dass ich Ihr sehr ähnlich bin, gibt der Story etwas Glaubhaftigkeit. Erik wollte daran glauben.
„Die Geschichte ist zu wild. Es tut mir leid. Ich glaube das nicht und ich will auf der Stelle wissen, woher Ihr diese ... Übertragung macht. Wer Ihr wirklich seid und was Ihr wollt.“, Xilim stellte sich sehr sicher vor Erik.
„Es ist aber alles wahr.“, betonte Paula und stand auf.
„Ich glaube kein Wort. Entweder die vollständige Wahrheit, oder ich löse den Alarm aus!“, drohte Xilim.
„Gut.“, sie kam wieder einen Schritt zu Xilim, „Ich stehe hier, als eine Übertragung von einem anderen Ort. Das ist richtig. Ich kann Dir aber leider nicht sagen, wo das ist. Es ist mir nicht gestattet, das zu tun. Ich schwöre Dir an diesem Punkt, dass alles was wir Euch sagten, die Wahrheit ist. Aus tiefsten Herzen kann ich nur sagen, dass mein Herz als Mutter sich nach meinem Sohn sehnt und ich spüre, dass morgen ein historischer Tag werden wird. Und ich garantiere Euch, dass sich spätestens dann alles aufklären wird.“
„Wir werden sehen!“, betonte Xilim wieder.
„Wir werden uns garantiert wiedersehen. Morgen. Ich verspreche es!“
„Da bin ich gespannt.“, meinte Xilim und grinste, „Wieder als Hologramm?“
Paula schaute Ihn nun etwas ernster an: „Sicher nicht, Herr Xhirisis.“, dann wurde sie weggezogen.
„Komm!“, sagte Weodor, „Wir müssen und sollten.“
„Erik. Ich habe Dich immer geliebt und immer an Dich gedacht. Glaube mir, mein Sohn!“, dann verschwanden sie.
Wieder war es einen langen Moment still.
„Es wird immer verrückter.“, meinte Erik und setzte sich auf das Bett.
„Das ist zu verrückt, Erik. Ich war auf der Beerdigung damals. Oben im Palacio. Das war ein Mega-Ding. Praktisch der ganze Planet... ach was, die ganze Allianz hat geweint. Und jetzt kommt sie daher und behauptet, dass alles Schwindel war? Das sind Betrüger die digital zugang zu Dir wollen.“, er stand auf.
„Klar ist es verrückt. Aber ist an der Geschichte mit den Kindern und den Zeremonien was dran?“, fragte Erik.
„Das stimmt, ja. Ich sollte ja auch als Kleinkind das machen, aber meine Eltern wollten das nicht. Entweder hätte ich mit einem anderen Kind sexuell werden müssen oder mit einem Erwachsenen. Da ich ein Junge war, wäre das... oder ist sogar in einigen Fällen tödlich ausgegangen. Da hat sie Recht.“
„Was ist, wenn alles stimmt, was sie sagt?“
„Das ist...“, er schüttelte den Kopf.
Erik stand auf und lief zu Xilim. Umarmte Ihn von hinten: „Was ist, wenn das alles wahr ist und sie meine Eltern sind?“
Xilim drehte sich um: „Dann wäre das heftig. Aber trotzdem ist da was nicht ganz richtig? Sie sprachen immer von jemanden anderen.“
„Stimmt. Sie sagten immer, dass jemand Ihnen etwas verbot.“
„Da ist auf jeden Fall noch was Grösseres!“, dann nahm er Erik in seine Arme, hob Ihn zu sich hoch und küsste Ihn: „Doch nichts ist so gross wie Dich zu lieben!“.
Erik umgriff seinen Hals und küsste Ihn zurück.

Der restliche Abend am Tag davor wurde mit Organisation und dem Ablauf der Zeremonie besprochen. Ein Meeting nach dem anderen wartete auf alle Beteiligten. Das Chaos zwischen den Präsidenten legte sich mit einer Einigung, wie es Leonaris vorher gesagt hatte: Luluis wurde als Interims-Imperator benannt und wird die Zeremonie als Ronarischer Imperator begleiten. Danach soll es eine neue Wahl mit Hilfe des Aurums geben, die den neuen Imperator bestimmt.
Erst am sehr späten Abend kamen auch Laura und Lara vom Palacio zurück. Es muss wohl etwas gigantisches vorbereitet sein, denn auch sie sahen völlig entkräftet aus, so wie Lamar aus dem Präsidenten-Chaos kam. Einzig Leonaris war sicherlich auch fertig und kaputt, aber er sah weiterhin fit aus.
Alle hohen Gäste waren in die Paläste verteilt und gaben am späten Abend auch Ihre Ruhe, so wie die Ruhe, die im Innenhof des Palastes aufkam, als Erik mit Xilim sich schlafen legen wollte.
„Es wird ein grosser Tag morgen.“, sprach Xilim in Eriks Ohr.
Sie lagen seitlich auf dem Bett, Erik fast umhüllt von Xilims grossen nackten Körper.
„Ich hoffe, wir können all die grossen Erwartungen erfüllen.“, meinte Erik.
„Da bin ich mir sicher. Selbst Brakakus glaubt daran und das ist schon eine kleine Sensation.“, immer wieder küsste er Erik.
„Die werden Augen machen, wenn sie es mitbekommen.“
„Ich hoffe es funktioniert alles was Doktor Qhumunus gemeint hat.“
„Er hatte zumindest sehr viel Detail-Wissen.“, meinte Erik.
„Das ist wahr. Ich werde Dich aber nicht aus den Augen lassen.“
„Davon gehe ich aus. Ich bin nichts ohne Dich.“
„Eher ich ohne Dich.“

Xilim drehte sich auf Erik und presste seinen wachsenden Schwanz zwischen Eriks Beine und schob seinen Po mit Ihm immer weiter hoch. Sein Vorsaft tropfte wieder aus seiner Schwanzspitze und Erik massierte sie an sein After. Unter nicht endenden Küssen schob Xilim wieder langsam seine Schwanzspitze in Erik. Er umklammerte den kleineren Körper fest und drang Stück für Stück tiefer in Ihn.
„Gott, wie ich es liebe!“, murmelte er zu Erik.
„Nicht aufhören.“, dabei presste Erik seine Schliessmuskeln um jede kleine Ader von Xilims riesigen Schwanz, bis er das Schamhaar an seinem After spürte, die schweren Eier an seinem Po stoppten, „Bleib so.“, sagte er Ihm und spürte, wie sein Schwanz im kleinen Rhythmus pumpte. Xilim hörte nicht auf Erik und begann langsam seinen Schwanz wieder aus Erik hinauszuziehen. Fast wäre er komplett raus gewesen, schob er Ihn wieder langsam komplett hinein, immer wieder wiederholte er es, konnte teilweise sogar mit der Schwanzspitze an Eriks After stop machen um dann wieder genussvoll tief und komplett in ihn einzudringen. Nach und nach erhöhte Xilim das Tempo, wurde aber nie zu schnell.
„Ich kann es nicht mehr halten!“, stöhnte Xilim.
„Egal. Gib mir jeden einzelnen Tropfen!“, flüsterte er.
Xilim veränderte nicht den Schwung seines Eindringens, einzig das Pumpen wurde stärker und dann presste er seine Lippen und seinen ganzen Körper um und in Erik. Dann spürte er, wie sein Sperma den Weg in Erik suchte, jeder einzelne Stoss musste Unmengen an Sperma in Ihm freisetzen. Es hörte praktisch nicht mehr auf. Als Xilim seine Augen kurz öffnete, sah er, wie beide wieder mit Ihren Aurum Linien um die Wette strahlten. Er sah Eriks geschlossene Augen und das entspannte Gesicht, während er weiterhin Stoss um Stoss in Ihm abspritzte, er hörte einfach nicht auf zu kommen. „Ich liebe Dich Erik.“, flüsterte er diesmal.
Erik öffnete seine Augen: „Ich Dich viel mehr. Mach das es nicht aufhört!“, denn Erik spürte ebenfalls jeden Tropfen Xilims Sperma in sich eindringen, wie jedes Gramm jeden Winkel in seinen Körper erreichte und Ihn zum regelrechten Strahlen brachte.
„Ich wünschte, ich könnte ewig in Dir kommen.“, er küsste Erik wieder.
„Dann mach weiter.“
„Soll ich?“, fragte er verwundert.
„Frag nicht. Mach einfach!“, dann zog Erik Ihn wieder an sich, so fest wie er nur konnte und Xilim presste seinen Schwanz erneut tief in Ihn hinein. Die ganze Nacht durch.


Als Xilim seine Augen öffnete, war er alleine auf dem Bett. Erschrocken schnellte er auf und sah Erik am Fenster stehen. Er atmete tief durch und genoss einen kleinen Moment den Anblick des nackten Erik dort am Fenster.
„Was ist?“, lächelte er von dort.
„Dein Anblick ist einfach majestätisch. Mit all den Linien auf Deinem Körper bist Du das schönste Wesen im ganzen Universum.“, er stand auf und kam zu Erik, stellte sich hinter Ihn und legte seine Arme um Eriks Hüften.
„Es wird ein grosser Tag, sagtest Du.“
„Wird es.“
„Wieviel Zeit haben wir noch?“
„Es wird Nachmittag alles stattfinden. Anfangen werden wir bei den drei Palästen.“
„Drei Palästen?“
„Ja. Im Palacio gibt es drei Paläste, dort warten am Anfang auf alle Zeremonie-Teilnehmer die Imperatoren der Planeten. In jedem Palast stellt man sich kurz vor und dann geht es in einem Marsch zum Tempel. Im dortigen Tempel-Dom wird dann erst Brakakus alleine in den Tempel gehen.“
„Und wenn er der Aurum wird?“
„Dann ergibt es einen dieser Goldenen Strahlen aus dem Berg und jeder weiss, dass er es geworden ist.“
„Wird er aber nicht.“
„Vermuten wir mal.“
„Danach kommt er enttäuscht raus?“
„Richtig. Und dann kommt die Sensation. Ich vermute sein Vater wird auf Ihn warten und Ihn enttäuscht in Empfang nehmen wollen... aber das wird anders laufen.“
„Genau. Ich bin so auf die Gesichter gespannt.“
Dann klopfte es an der Tür.
„Ja?“, rief Xilim.
„Sie werden erwartet im Speisesaal.“, sagte eine weibliche Stimme.
„Wir sind auf dem Weg!“, sagte Xilim und wollte Erik nochmal umarmen, doch der hatte schon seinen Schwanz in der Hand und zog ihn ins Bad.

Draussen vor dem Palast hörte man schon einige Feuerwerke, was die Stadt in Stimmung bringen sollte. Jeder im Palast selber, denen Erik und Xilim begegneten verbeugten sich schon. Teilweise mit Knicks und andere eine leichte Verbeugung nach vorne. Im Saal wurden Sie von der gesamten Familie Latentas empfangen.
„Es wird ein grosser Tag.“, stand Luluis stolz auf und ging beiden entgegen.
„Wird es.“, meinte Xilim und liess Erik nicht los.
Luluis bot beiden den Stuhl an: „Es ist mir eine unendliche Ehre Euch im Haus zu haben.“, stolzierte er weiter.
„Vater!“, sagte Leonaris plötzlich und schaute diesmal sogar Erik an.
Erik grinste Ihn an, wusste jedoch nichts, von Xilims Angebot an ihn.
„Lasst uns als normale Lebewesen frühstücken. Wir werden uns wohl auf diese Weise nicht mehr begegnen.“
„So theatralisch heute, Leonaris?“, grinste Xilim.
„Habe ich Unrecht?“, er lächlete.
Was ist mit Ihm los? fragte Erik zu Xilim.
Ich habe Ihn gestern gefragt, ob er Dein Berater werden möchte.
Du hast was? Erik blickte sofort zu Xilim neben sich.
Xilim reagierte: Er ist genial. Er hat die ganze Armee und all das drumherum organisiert und ist dabei völlig entspannt geblieben.
Das macht Ihn als einen Berater aus?
Erik, wir werden jemanden brauchen, wie Ihn.
Aber er ist der Sohn des Ronarischen Imperators, Erik war sich da nicht so sicher.
„Gibt es ein Problem?“; fragte Luluis.
Erik schaute zu Leonaris, der teilnahmslos frühstückte: „Noch nicht, denke ich mal. Das wird im laufe des Tages sich eventuell ändern.“, formulierte Erik falsch.
„Was meinst Du damit?“, fragte Lamar neben Ihm.
„Es wird nicht entspannt bleiben, denke ich.“
„Das mag sein.“, dann lenkte Luluis wieder ab und erzählte von den zehrenden Gesprächen mit den anderen Präsidenten vom Planeten und deren verrückten Ideen und wie manche fast explodierten, weil sie nicht bekamen, was sie wollten. Lara erzählte danach wie fröhlich alle die Ehrungszeremonie vorbereitet haben und dass sich Erik und Xilim und die ganze Welt auf ein Spektakel freuen können. Jeder schwärmte so vor sich hin und jeder konnte irgendwie etwas dramatisches und lustiges von den Vorbereitungen erzählen.
Plötzlich drängte die Zeit.
Einige Bedienstete standen in der Tür und eine kam zu Lara, sprach Ihr ins Ohr, welche dann das Freudige Beisammensein beendete. Sie stand auf: „Es geht los!“, sagte sie nur und jeder legte alles ab, was er in der Hand hatte.
Jeder Stand auf.
Blieb aber am Platz stehen.
Dann holte plötzlich Luluis laut Luft: „Möge dieser bedeutende Tag die Welt verändern. Möge er Geschichte schreiben und ein neues Zeitalter beginnen.“
Wenn er wüsste, dass er Recht hat, grinste Xilim neben Erik.
„Zum Schluss noch: Ich wünsche mir sehr, dass wir eines Tages wieder hier zusammen in dieser Runde speisen werden. Das wäre mein derzeit einziger Wunsch.“, dann beendete er sichtlich seine kleine Rede und schaute jeden einzelnen an.
„Das wirst Du!“, alle waren überrascht, als Erik das sagte.
Dann verliess jeder seinen Platz und ging durch verschiedene Türen den Raum. Nachdem pro Latentas Familienmitglied eine kleine Gruppe Bediensteter folgte, trat eine weitere Gruppe Bediensteter in den Raum.
Vier Augen konnten nicht glauben, wen sie da plötzlich sahen:
„Johannes?“, Erik sprach aus, was Xilim mit Theranis dachte. Ohne nachzudenken rannte Erik zu Ihm in die Arme.
Ebenfalls ohne nachzudenken nahm Johannes ihn in die Arme.
„Theranis!“, sagte Xilim und lächelte Ihn an.
„Das tut gut, jemanden zu kennen...“, dann trat Erik einen Schritt zurück und boxte Ihn in den Oberarm.
„Hey?“, reagierte Johannes.
„Wir müssen dringenst reden!“, meinte Erik.
„Das müssen wir, ja. Aber das können wir während wir uns alle zurecht machen.“, er zeigte auf den Ausgang und die Schneisse, die die Bediensteten alle machten. Sie gingen zurück in Eriks Zimmer und dort wartete bereits eine riesige Kleidersammlung.
„Grosser Gott, was ist das denn alles?“, Erik rannte sofort zu den ganzen Ständern.
„Ich denke, Du musst nicht nur Ihm einiges erklären.“, sagte Xilim neben Johannes.
„Das stimmt.“, Johannes lief ins Zimmer zu Erik: „Langsam. Es ist nur eine kleine Auswahl.“
„Welches muss ich anziehen?“, fragte Erik.
„Nicht welches, sondern wann.“
„Wie wann?“
„Du musst alle tragen?“
„Alle? Das sind...“, er zählte kurz, „... sieben Stück?
„Nein. Spass. Du musst drei auswählen.“
„Drei?“
„Ja.“, Johannes zog eines heraus, „Es muss am Anfang bedeckt sein, weil wir die Imperatoren begrüssen. Danach sollte es eher leicht sein, wenn Ihr in den Tempel geht. Danach brauchst Du etwa das...“, dann zog er ein Exemplar hervor, dass nur eine Hose und einen Mantel zeigte.
„Nichts obenrum?“
„Wirst Du nicht mehr brauchen, wenn alles gut geht. Geht es doch, oder?“, fragte Johannes zu Xilim, der sich auf dem Bett sitzend alles anschaute.
„Wird es.“, kam zurück.
„Dann ist das hier fix als Nummer drei.“, Johannes reichte es einer Bediensteten, die es mit drei anderen sorgfältig in eine Kiste legte.
„Also dann was eher festliches, eine Art Uniform finde ich immer gut.“, meinte Erik.
„Er sieht extrem heftig aus in Uniformen!“, kam von Xilim.
„Ist das so?“, freute sich Johannes und schob den Ständer weg, wunk einen weiteren herbei: „Hier ist sicher was dabei.“, dann suchten Erik und Johannes die Uniform aus und fanden ein Prachtexemplar. Das Kleidungsstück für den Marsch in den Temple war dann eher eine Auswahl von hellem Alltagsstücken von der Erde. Somit hatte er eine Uniform in Form der Gedanken an die Allianz, danach eine Repräsentative von der Erde und anschliessend das Gewand als Aurum. Mit fast allen acht Bediensteten ging Erik dann ins Bad und zog die Uniform an.
„Nun? Wir sind unter uns.“, begann Xilim.
„Ihr habt Beide getroffen?“
„Getroffen ist eine gute Formulierung.“, er zeigte neben die Tür, „Sie sind einfach erschienen dort.“
„Ich weiss. Unglücklicher Zeitpunkt.“
„Das heisst, es ist alles wahr, was sie da laberten?“
„Ja. Leider.“
Xilim stand auf: „Das ist verrückt Theranis. Was denkt Ihr, wie das ankommt, wenn die tote Imperatrix plötzlich auf Ronaris erscheint? Denkst Du, sie wird mit offenen Armen empfangen?“
„Nein. Darum geht es nicht.“
„Worum dann?“
„Das kann ich Dir nicht sagen.“
Xilim wurde skeptisch: „Was? Du machst da jetzt auch ein Geheimnis draus?“
„Es geht nicht. Es steht etwas mehr dahinter, als Ihr denkt.“
„Was soll denn da noch kommen, ausser einer toten Imperatrix?“
Johannes schüttelte den Kopf: „Lass uns nicht streiten. Wir sollten Erik an diesem Tag mit all unserer Kraft unterstützen.“
„Du denkst, dass da noch mehr ist?“
„Xilim. Ja. Da ist definitiv mehr.“, dann kam er dicht zu Ihm: „Und hör jetzt bitte auf zu fragen. Ich kann und darf Euch nichts sagen. Ihr müsst uns einfach glauben, wenn wir Euch sagen, das da noch mehr dahinter steckt und wir es Euch nicht jetzt sagen können.“
„Wir?“
„Ja!“, betonte Johannes wieder.
„Wir? Du und diese zwei Hologramme?“
Johannes schüttelte den Kopf, schloss die Augen: „Nenn sie, wie Du willst. Aber ja. Wir: Paula, Weodor und ich.“, dann lief er ins Bad.
Xilim schaute zu den anderen restlichen Bediensteten, die sichtlich seine Auswahl an Uniformen parat hatten und auf seine Auswahl warteten. Er schaute sich genervt alle an und wollte gerade eine auswählen, als wohl Erik zurück kam. Die Bediensteten bei Xilim rissen Ihre Augen weit auf. Xilim drehte sich langsam um und erblickte Erik:
Jener stand in einer gold-schwarzen Uniform in der Tür zum Bad. Auf den Schultern hatte er Schulterpolster, welche jeweils rundig endeten und goldene Fäden herunter hingen. Auf der rechten Brust hingen zwei dicke Schnüre zu seinem rechten Arm hinüber. Die Frontseite war komplett gold verziert und zeigte im sehr kleinen Detail das gesamte Aurum Emblem. Während es vorne der Obere Teil der Uniform bis zu seiner Hüfte ging, ging sie hinter Ihm bis zu den Kniekehlen runter. An den Arm-Enden hatte er rote Enden ebenfalls mit sehr detailreicher goldener Verzierung. Erik drehte sich und auf der Rückseite war nur der mittlere Teil verziert und am äusseren Rand bis zum Ende der Uniform hinten. Seine Hose war komplett schwarz und hatte nur an der Seite eine dicke goldene Naht. Seine Schuhe wiederrum waren silbern und hatten somit Ihre eigene Aufmerksamkeit sicher.
Xilim sah Erik und griff ohne zu schauen zu einer Uniform hinter sich, die der Eriks sehr ähnelte. Sofort kamen die Bediensteten und holten seine Uniform ins Bad. Dann lief Xilim an Erik vorbei: Du bist einfach wunderschön.
„Ich denke, es hat Ihm gefallen?“, fragte Johannes.
„Ja. Hat es.“, dann lief Erik nochmal zu einem Spiegel im Raum, „Und es ist nicht zu derb?“
„Nein. Sie werden es alle lieben!“, Johannes sass auf dem Bett.
Erik schaute Ihn an: „Du wusstest also immer Bescheid?“
„Du auch jetzt?“, stöhnte er.
Er lief zu Ihm: „Wenn nicht ich, wer denn?“
Johannes stand auf und schob Erik zur Seite: „Ich kann Dir nicht mehr sagen, als ich es Xilim gesagt habe. Alles was Paula und Weodor gesagt haben ist war, Erik.“
„Es stimmt, das Du mein Observer warst die ganze Zeit?“
„Ja. Das stimmt.“
„Was ist mit dem Tod? Die Krankheit?“
„Das werden sie dir erklären.“
Erik lief wieder zu Johannes und nahm Ihn an beiden Armen: „Ich will das ja glauben, aber warum täuscht eine Aurum eine Krankheit vor, schickt Ihren elfjährigen Sohn auf einen einsamen blinden Planeten und verschwindet, um zehn Jahre später als Hologramm wieder aufzutauchen, wenn Ihr doch so geliebter Sohn der neue Aurum wird.“.
Johannes sagte nichts.
„Nichts? Da ist nichts seltsames dabei? Da ist nichtmal ein kleiner Funke Wahrheit möglich, oder eine Art Erklärung?“
„Es wird sich alles aufklären.“
„Wird es das? Was wenn ich das nicht will?“
Johannes Augen wurden gross.
„Ach.“, er liess Ihn los, „Ich kann es ablehnen?“
Johannes war plötzlich nervös: „Nicht direkt.“
„Wie bitte?“
„Du kannst es nur bedingt ablehnen oder nicht wollen.“, Johannes war plötzlich sichtlich nicht mehr Herr seiner Sinne.
Erik überlegte: „Ich kann es nur bedingt ablehnen?“, dann ging die Badtür auf. Erik drehte sich um und sah Xilim in einer ähnlichen Uniform vor sich. Einziger Unterschied war, dass er mit seiner riesigen muskulösen Körperform die Uniform natürlich anders ausfüllte. An Ihm wirkte sie viel bedrohlicher, was es sicher sollte.
„Ihr seht super aus!“, nahm Johannes als Rettungsanker und lenkte damit von Eriks Gedanken ab, „Wir wären dann fertig und können uns auf den Weg machen. Ich werde dem Terrarischen Imperator bescheid geben.“, dann verschwand er aus dem Zimmer.
„Ich kann es bedingt ablehnen!“, meinte Erik zu Xilim.
„Was?“
„Das mit meinen Eltern!“
„Was meinst Du?“
„Er sagte mir, dass ich es nur bedingt ablehnen kann, wenn es sich angeblich aufklären wird.“
„Das wird mir alles zu hoch. Das ist doch alles verrückt. Wer denkt sich sowas aus? Ich bin mir sicher, dass es Betrüger waren, die sich nur an Dir und Deinem neuen Status bereichern wollen. Die Imperatrix ist tot. Fertig.“, damit zog er Erik zu sich und küsste Ihn.
„Lassen wir uns überraschen!“, meinte Erik und beide gingen Hand in Hand aus dem Zimmer, gefolgt von zehn Bediensteten und sechs goldenen Koffern.



Fünf Stunden später war das Palacio Gelände auf jeden Zentimeter voll mit Ronariern. Jeder Ronarier hatte weisse Kleidung an. In jeder scheinbar kleinen Ecke auf den Strassen waren grosse Leinwände zu sehen, wo man den Aurum Platz vor den drei Palästen sehen konnte. Auch dort war jeder Zentimeter voll mit Wesen aus scheinbar allen drei Welten. Kleine Terrarier waren ebenso erkennbar, wie die starkbehaarten Onarier. Oftmals in jeweiligen Gruppen, aber auch gemischt.
Vor dem Präsidenten Palast waren zwei modern getrimmte alte Kutschen aufgebaut. Sechs scheinbar echte Ronarische Ochsen waren vor jeder der beiden Kutschen gespannt. Hier war alles in Gold. Die Symbole der Welt von Ronaris und der von Terraris waren auf einem grossen Stab an den Kutschen erkennbar.
Xilim und Erik fuhren also getrennt voneinander zum Palacio. Beide jeweils von sechs weiss gekleideten Soldaten begleitet stiegen sie in die Kutschen. Die vorderer der beiden war die Terraris Kutsche, hinter ihr folgte Xilims Ronarische Kutsche. Die Kutsche von Brakakus würden sie bei dem Eintreffen zum Palacio treffen. Vor beiden war eine riesige Goldgekleidete Armee, welche sich in Bewegen setzte. Die Besucher folgten soweit es möglich war. Marschmusik war immer wieder aus der Ferne hörbar.
Alles gut bei Dir? Fragte Xilim zu Erik.
Ja. Alles gut. Etwas beängstigend, aber alles gut. Hast Du alles dabei?
Ja. Alles sicher bei mir.
Schön. Ich liebe Dich, Xilim.
Ich Dich auch Erik.
Immer wieder mussten sie winken, denn die Stadt war wirklich in positiver Aufregung. Sämtliche Fassaden von den Häusern an der Strecke waren extrem festlich geschmückt. Man sah wirklich, dass die Bevölkerung auf diesen Tag lange gewartet hatte. Als wenig später man auf einem kleineren Platz auf die Menge von Onariern traf und sich die Onarische Kutsche mit Brakakus vor Erik und Xilim einreihte, war die Festivalstimmung nicht mehr zu überhören. Die Onarier waren sich wohl Ihres Aurum-Anwärters sehr sicher. Brakakus grüsste von weitem, auch er hatte eine goldene Uniform an. Dann bewegte sich der riesige Karawan Richtung Palacio nach oben. Die Wälder und Strassen waren voll und viele drängten sich sehr nahe an die Kutschen, um jeweils einen Blick auf Brakakus, Erik oder Xilim zu werfen.
Nach weiteren gefühlten zwanzig Minuten kamen die drei Kutschen oben auf dem Aurum Platz an. Rechts von Ihnen war der Eingang zum Aurum Tempel. Vier riesige Säulen bildeten drei Durchgänge, dahinter war das riesige Theatron zusehen. Auch hier war eine Leinwand aufgebaut und das Theatron war schon sehr voll. Links war der gigantische Aurum Dom zuerkennen. Davor die Drei Imperial-Paläste, für jeden Planeten ein Palast. Zwischen Ihnen und der Hauptstrasse, wo die Karavane der Kutschen gerade stehengeblieben ist, befand sich eine riesige Wasserfläche mit einer sehr grossen Säule darin. Auf dem Platz zwischen jener Wasserfläche und den Imperial-Palästen warteten ebenfalls viele Zuschauer. Soldaten hatten eine riesige Schneisse gebildet, worin wohl der Vorstellungsweg sein wird, den Brakakus, Erik und Xilim nun gehen mussten.
Vor jeder Kutsche bauten sich zwei Soldaten auf. Sie öffneten die Kutschen zeitgleich und ebenfalls zeitgleich mussten Brakakus, Erik und Xilim aus der Kutsche steigen. Vor den Kutschen waren drei kleine Plattformen mit einem majestätischen Stuhl aus Gold mit jeweils dem Emblem-Symbol. Nachdem alle drei sich gesetzt hatten, nahmen die Soldaten ohne weiteres die Plattformen auf und trugen sie links von der Wasserfläche zum ersten Imperial-Palast: Onaris!
Vor dem Palast standen der Imperator Babarayis mit seiner Frau und seinen Kindern. Umringt wurden Sie mit wohl sehr wichtigen Personen, eventuell waren sie ebenfalls Oberhaupte aus der Onarischen Welt. Die drei Plattformen blieben stehen und wurden abgesetzt. Nun ging als Erstes Brakakus auf die Stufen vor dem Onaris Palast und verbeugte sich. Gefolgt von Imperator Babarayis, welcher sich ebenfalls verbeugte. Als er fertig war, verbeugten sich seine Frau und Kinder. Danach verbeugten sich alle um Ihnen herum. Brakakus machte kert auf den Treppen und nahm in seinem Stuhl wieder Platz. Danach musste Erik das gleiche tun. Er lief auf die gleiche Position wie Brakakus und verbeugte sich, wie Brakakus. Wieder folgten darauf der Imperator, seine Frau und Kinder und alle anderen dann. Erik stand auf und lief ebenfalls zum Stuhl zurück. Gleiches Spiel machte Xilim.
Danach wurden alle drei Stühle wieder angehoben und man lief zum zweiten Imperial-Palast: Ronaris. Hier wartete Luluis mit seiner Frau Lara, Laura, Lamar und Leonaris. Auch hier das gleiche Spiel: Verbeugung erst von Brakakus, dann Erik und am Ende Xilim.
Am dritten Imperial-Palast von Terraris warteten dann Imperator Hohlmann und seine Frau und Tochter. Als hier Xilim fertig war mit seiner Verbeugung und in seinem Stuhl Platz nahm, passierte erstmal nichts. Erst kurz darauf setzten sich alle Imperatoren in Bewegung und liefen mit ihren jeweiligen Familienmitgliedern zu dem jeweiligen Aurum-Anwärter. Im Fall von Brakakus dauerte es etwas länger, denn erst ging Imperator Babarayis los, sammelte regelrecht Luluis ein und Imperator Hohlmann trat in Bewegung, als Imperator Babarayis an Erik vorbei lief und hinter Brakakus sich aufstellte. Dann erst wurden die Stühle mit Brakakus, Erik und Xilim wieder angehoben und man lief zurück zur Hauptstrasse, jedoch überquerten sie sie und wurden durch jeweils einen der drei Bögen getragen.
Auf der anderen Seite der Säulen war das riesige Theatron vor dem Aurum Berg, worin sich die Quelle befand. Die Plattformen mit Brakakus, Erik und Xilim wurden abgesetzt. Alle drei standen auf und stellten sich vor die Plattform. Die Soldaten trugen sie weg und die Imperatoren-Familien ging zu Ihren Anwärtern.
„Sehr gut gemacht!“, lobte Imperator Hohlmann leise, als er bei Erik stand.
„Danke.“, konnte Erik noch sagen.
In der Mitte des Theatron ging ein geradliniger Weg bis runter zum Eingangstor der Aurum Quelle. Vor dem Tor standen zwei Personen. Das Theatron selber war gefüllt bis zum letzten Platz. Dann erfolgte ein gigantischer Gong-Schlag. Alles war sofort still.
Es erfolgte ein weiterer Gong-Schlag.
Und ein dritter folgte.
Es setzte ein kontinuierlicher dumpfer Schlag ein.
Dann setzte sich ohne weiteren Kommentar Brakakus‘ Familie in Bewegung. Langsam schritten sie den langen Weg durch das Theatron hinunter zum Eingang der Aurum-Quelle. Es war kein Wort zuhören. Einzig der dumpfe Schlag war im gesamten Theatron zu hören. Im Rhythmus gingen die Babarayis‘ herunter und als sie ankamen hörte sofort der dumpfe Schlag auf.
Brakakus‘ Familie blieb auf Höhe der ersten Reihe stehen und Brakakus lief alleine zu den zwei Personen, die am Eingang wohl auf Ihn warteten. Er stellte sich zwischen beide, drehte sich um und blickte durch das gesamte Theatron. Dann verbeugte er sich, drehte sich wieder um. Nun wurden die zwei Personen aktiv und öffeneten die grosse Tür. Es wurde der Weg zur Aurum Quelle sichtbar. Im Inneren schimmerte es golden, Brakakus schritt langsam hinein und die Türen wurden hinter Ihm geschlossen.
Dann wurde es wieder totenstill.
Rein gar nichts passierte.
Und jetzt? Erik fragte Xilim in Gedanken.
Na jetzt muss Brakakus in die Quelle steigen. Wenn er der Aurum wird, dann sehen wir einen grossen goldenen Strahl aus dem Berg.
Aus dem wo?
Aus dem Berg oben. Beide schauten auf die Bergspitze. Erst jetzt bemerkte Erik, dass alle dorthin schauten. Wie lange ging das bei Dir?
Halbe Stunde. Ich hatte ja öfters was probiert.
Brakakus muss ja wissen, dass es nicht geht.
Genau. Bestätigte Xilim. Aber er kann auch nicht nach zwei Minuten wieder rauskommen. Wir müssen warten.
Es blieb still.
Ganze zwanzig Minuten.
Dann erfolgte wieder ein Gong-Schlag. In dem Moment wussten alle, dass Brakakus nicht der Aurum wurde. Die zwei Personen öffneten die Türen und Brakakus stand halb nackt in dem Gang. Man konnte etwas goldenes an Ihm erkennen. Er lief langsam aus dem Tempel.
Jetzt wird es ernst. Erik war gespannt.
Die Show beginnt. Xilim freute sich mehr darauf, als Erik.


Brakakus blieb plötzlich stehen.
Auf der Hälfte der Strecke zu seiner Familie erstarrte er fast. Er drehte sich wieder um, schritt zwei Schritte nach links und bewegte sich nicht mehr.
Man konnte erkennen, dass sein Vater wohl zu Ihm sprach. Womöglich wollte er Ihn verbal zu sich holen.
Dann sah Erik, wie Xilim zu Luluis etwas sprach. Luluis zu Leonaris. Leonaris nickte mit seinem Kopf nach Rechts und es ertönte ein weiterer Gong-Schlag.
Brakakus‘ Vater drehte sich sofort um und schaute nach oben zu Erik und Xilim.
Der nächste Gong-Schlag ertönte.
Brakakus‘ Vater sprach wohl wieder auf seinen Sohn ein.
Der dritte Gong-Schlag ertönte, gefolgt von dem dumpften Schlägen im Rhythmus.
Los geht’s. Sagte Xilim.
Erik lief los, gefolgt von seinem verwunderten Imperator Hohlmann: „Was geht hier vor?“, es war wieder totenstille. Leise hörte man weiterhin, wie Brakakus‘ Vater auf seinen Sohn einredete.
Als Erik auf halber Strecke war, ging auch Xilim los.
Nun wurde die Menge im Theatron unruhig. Man hörte immer mehr Gemurmel und Getuschel.
„Was passiert hier gerade?“, fragte Imperator Hohlmann erneut zu Erik.
„Keine Sorge, Imperator. Wir werden gleich Geschichte schreiben.“
„Das habt Ihr bereits. Wieso wurde ich nicht eingeweiht? Was habt Ihr vor?“
„Geduld, Imperator.“, grinste Erik vor sich hin.
Er ist nervös oder? Xilim fragte hinter Ihnen.
Und wie!
Dann lief Erik an den Babarayis‘ vorbei. Während Brakakus‘ Schwester leicht grinste, waren seine Eltern sichtbar sauer. Sie wurden durch Imperator Hohlmann etwas an die Seite gedrängt, denn er ahnte, dass auch die Latentas gleich hier stehen würden.
„Was geht hier vor sich?“, Imperator Babarayis war sauer.
„Ich habe selber keine Ahnung!“, meinte Imperator Hohlmann.
Erik lief zu Brakakus, stellte sich neben Ihn: „Alles gut?“
„Perfekt.“, murmelte Brakakus.
Noch immer war die Menge unruhig im Theatron.
Dann stand auch Xilim neben Brakakus und Erik.
„Da sind wir.“, meinte er.
„Schreiben wir heute Geschichte.“, meinte Brakakus.
„Jungs. Ich bin sehr stolz, dass ich das mit Euch beiden machen darf.“
„Keine Ursache.“, meinte Brakakus.
Die zwei Personen an der Tür wussten ebenfalls nicht, was da gerade passierte. Dann erfolgte ein weiterer Gong-Schlag. Xilim nickte Ihnen zu und beide öffneten die Türen. Die Menge im Theatron wurde still. In dem Moment, als man kein einzigen Ton mehr hörte: „Los geht’s“, sagte Erik.
Alle drei liefen zeitgleich los.
Im gleichen Moment durchdrang das gesamte Theatron ein lauter Seufzer. Jeder einzelne wusste, das das, was gerade passierte noch nie zuvor passierte. Niemals traten drei Personen zusammen in den Tempel. Noch nie zuvor traten drei männliche Personen in den Tempel. Als die Türen sich hinter Brakakus, Erik und Xilim schlossen wurde es wieder still im Theatron.
Was passierte da gerade?


„Da sind wir.“, Erik eröffnete das Gespräch.
„Verrückt.“, meinte Brakakus.
„Alle sind ausgeflippt.“, Xilim freute sich und lief schon Richtung Quelle.
Die anderen Beiden folgten.
„Was hast Du selbst die ganze Zeit gemacht hier drin?“, Erik wollte Details.
„Was soll ich gemacht haben? Ich habe mir Zeit gelassen und die richtige Quelle genau angeschaut.“
„Stimmt. Du kennst auch nur die holographische Quelle vom Schiff.“
„Kommt?“, rief Xilim, der schon am Rand der Quelle stand.
„Es ist aber viel angenehmer.“, Brakakus stellte sich neben Xilim, „Also wird es Ernst jetzt.“
Xilim drehte sich zu Erik: „Wir ziehen das durch?“
„Wenn Ihr beide vorsichtig seid? Ihr könnt mir beide weh tun mit Euren riesigen Schwänzen.“, grinste er.
„Ich werde ja nicht so zum Einsatz kommen, wie Du?“, Brakakus tippte Xilim an.
„Hast Du alles dabei?“, fragte Erik.
„Ja.“, dann holte Xilim eine kleine Spritze aus seiner Uniform.
Brakakus griff zu seinem Haarzopf und holte den Stab heraus, den Ihn hielt.
„Perfekt. Dann sollte nichts mehr schief gehen?“, Erik schaute sich beides an.
Xilim begann sich auszuziehen.
Brakakus ging dafür etwas weiter weg und zog sich ebenfalls aus, was bei Ihm schnell ging. Er setzte sich an den Rand der Quelle und wartete auf Erik und Xilim.
„Ich bin aufgeregt.“, sagte Erik zu Xilim, als er Ihm die Hose aufknöpfte.
„Frag mich mal.“, meinte Xilim und warf das Oberteil der Uniform weg. Er küsste Erik und drückte Ihn wieder an sich, zwischen seine beiden Brustmuskeln.
Erik schon Xilims Hose samt Unterhose herunter und sein Schwanz stiess mit einem Schwung an seinen Bauch. Er öffnete sein Hemd und Xilim nahm es Ihm ab, dann hob auch er seine Hose herunter und beide standen wieder einmal nackt voreinander. Man merkte, dass Xilim schon allein vom Eriks Anblick erregt war, sein Schwanz wurde grösser und dicker.
Er setzte sich an den Rand der Quelle und hielt seine Beine hinein. Dann nahm er Eriks Hand und führte Ihn langsam auf seinem Oberschenkel ebenfalls ins Quell-Wasser. Langsam umschloss sich das Quellwasser um beide Körper. Xilim rutschte weiter hinein und hielt Erik fest an sich.
Von unten spürte Erik Xilims Schwanzspitze bereits an seinem Po. Sie küssten sich und Xilim versuchte langsam die Schwanzspitze in Eriks After zu schieben, damit der Vorsaft nicht verloren ging. Als seine ganze Eichel drin war, stoppten beide. Xilim schielte zu Brakakus herüber, der aber höflich nicht zuschaute.
Erik drückte sich langsam mehr auf Xilims Schwanz und er gleitete langsam immer tiefer in Ihn. „Okay. Wir müssen zusammen sein, wenn es klappen soll.“, murmelte Erik zu Xilim.
„Stimmt. Brakakus?“, rief er Ihn zu sich.
Brakakus gleitete langsam ebenfalls ins Quellwasser. Er kam zu den beiden rüber.
„Moment.“, meinte Erik und liess Xilims Schwanz wieder aus Ihn herausgleiten. Er drehte sich um, lehnte sich mit seinem Rücken an Xilim und drückte mit einer Hand Xilims Schwanz wieder langsam in Ihn hinein.
Brakakus stand nun direkt vor Ihnen und wartete.
Erik nahm seine freie Hand und zog Ihn an sie heran.
Xilim umarmte Erik an seiner Brust und hielt Ihn damit fest.
Erik nahm seine zweite Hand und legte beide Arme um Brakakus Hals. Nun standen Xilim und Brakakus gegenüber und Erik sass auf Xilims Schwanz zwischen beiden. Langsam begann Xilim mit Stossbewegungen. Erik stöhnte leicht und lehnte seinen Kopf an Brakakus Brust. Xilims Augen waren geschlossen und er stiess kräftiger zu. Brakakus hielt die zwei Gefässe mit dem Sperma von Erik und Ihm bereit. Dann gab Xilim wohl erste Töne von sich, dass er gleich kommt. Seine Stösse wurden kräftiger und er drückte Erik immer fester an sich und seinen Schwanz tiefer in Ihn.
„Ich komme!“, sagte Xilim.
Brakakus kam einen kleinen Schritt näher zu Erik um Ihn zu halten.
Dann spürte Erik, wie Xilims Sperma sich in Ihn ergoss und das Kribbeln begann. Die Linien auf Xilims und Eriks Körper leuchteten aufeinmal zeitgleich hell auf. Sie hörten nicht auf heller zuwerden und dann schoss ein riesiger Lichtstrahl von Beiden nach oben. Während Xilim weiter in Erik abspritzte, Brakakus Erik festhielt, spürte Erik, wie sich etwas an seinem Schwanz ansaugte.
Erik öffnete die Augen und sah den verwunderten Brakakus. Jener schaute gerade nach unten und durch den Lichtstrahl konnte Erik nicht genau erkennen, was er wohl sagte. Er spürte nur, wie sich der Schlauch von Brakakus Schwanz um Eriks Schwanz legte. Kurz bekam Erik Angst, dass sich die Widerhaken in seinen Schwanz einstachen, aber es passierte nichts. Während Xilim in Erik abspritzte, saugte plötzlich Brakakus Schwanz-Schlauch an Ihm. Er spürte Brakakus Schwanz im Inneren an seiner Eichel anstossen.
Erik blickte durch den Lichtstrahl zu Brakakus wieder.
Jener schaute auch Erik verwundert an, konnte aber auch nur schwer atmen. Dann konnte auch Erik sich nicht mehr halten und spritzte in Brakakus Schwanz-Schlauch ab. Brakakus umarmte auch Erik und zuckte leicht.
Der Lichtstrahl unterbrach, als Xilim aufhörte abzuspritzen.
Xilim öffnete seine Augen und im gleichen Moment schoss ein weiterer Lichtstrahl nach oben. Xilim sah wie Eriks Körper weiterhin aus den Linien strahlte und sah, dass auch Brakakus Linien bekam, die ebenfalls strahlten. Er schaute an seinem Körper kurz herunter, auch er strahlte aus den Linien noch. Brakakus hatte die Augen geschlossen und zuckte weiterhin etwas.
Mit einmal hörte der Lichtstrahl auf und einzig die Linien auf allen drei Körpern leuchteten noch. Xilim hatte weiterhin Erik an der Brust im Arm und Brakakus hatte Erik am Hals im Arm. Alle öffneten die Augen.
„Was ist hier gerade passiert?“, fragte Xilim.
„Ich weiss es echt nicht. Ich kann nichts dafür. Ich habe das nicht gewollt.“, Brakakus bewegte sich nicht, war aber selbst erschrocken.
„Alles gut.“, sagte Erik leicht ausser Atem.
„Was ist denn los?“
„Ich kann es gar nicht beschreiben, aber als Du wohl in Erik gekommen bist, hat sich mein Schwanz an Eriks Schwanz angedockt.“
„Er hat was?“
„Ja. Sein Schwanzschlauch hat meinen Schwanz erfasst.“
Brakakus öffnete seine Hände und die Spritze und der Stab waren noch unbenutzt.
„Er hat was?“, Xilim verstand nicht.
„Ich bin in Brakakus‘ Schwanz gekommen.“, sagte Erik.
„Und ich zur gleichen Zeit.“, setzte Brakakus fort.
Xilim war sprachlos.
„Wir haben das gar nicht gebraucht.“, deutete Brakakus auf die Spritze, „Ich kann es aber nicht erklären, wie das passieren konnte.“
„Ich weiss nicht, was ich sagen soll.“, meinte Xilim nur leise.
„Ich wollte nur Erik festhalten, als der Lichtstrahl los ging.“
„Was für ein Lichtstrahl?“, fragte Xilim.
„Als Du in Erik gekommen bist, ging ein gewaltiger Lichtstrahl nach oben.“
Xilim erstarrte: „Der Aurumstrahl?“
„Wenn er so heisst.“
„Es hat geklappt?“, fragte Xilim und schaute Erik sofort genauer an. Er sah, wie Eriks Linien weiterhin leuchteten, nicht mehr so stark wie anfangs, aber sie leuchteten.
Erik schaute sich ebenfalls an: „Sie gehen nicht aus.“
„Meine auch nicht.“, meinte Brakakus.
„Stimmt.“, fand Xilim an sich ebenfalls heraus.
Brakakus? Erik versuchte es.
Was ist das? Es schien zu funktionieren.
„Ich kann mit Dir telepatieren!“, sagte Erik und lächelte ihn an.
„Das warst Du?“
„Leute!“, Xilim versuchte den intimen Moment zu lösen.
„Langsam!“, meinte Erik laut, „Wir sind noch verbunden!“
„Wie verbunden?“ fragte Xilim.
„Sein Schwanzschlauch ist noch über meinen Schwanz.“
„Mit den Haken?“
„Nein. Die sind nicht rausgegangen.“, meinte Brakakus stolz.
„Zum Glück.“, freute sich Erik.
„Moment.“, Brakakus legte Hand an und zog vorsichtig sein Schwanzschlauch von Eriks Schwanz ab, „Jetzt.“
Dann stand Xilim mit Erik im Arm auf. Sein Schwanz war noch hart und steckte noch immer tief in Erik. Er drehte sich um und legte Erik am Rand vorsichtig ab. Dann zog er Stück für Stück seinen Schwanz aus Eriks After.
Brakakus war ebenfalls am Rand: „Das ist unglaublich. Das wird uns keiner glauben.“
„Wenn überhaupt.“, meinte Xilim.
„Was meinst Du?“
„Willst Du echt Deinem Vater erzählen, dass wir ein Dreier hatten gerade?“
„Er wird eh fragen, wie es möglich war.“, meinte Brakakus.
„Das stimmt wohl. Jeder weiss, dass es durch sexuellen Kontakt nur funktioniert. Also wird jeder da draussen es ahnen, dass wir ein Dreier hatten.“, meinte Erik.
„Oder, dass wir getrennt Sex hatten.“, schlug Brakakus vor.
„Das wäre eine bessere Idee.“, meinte Xilim.
„Zumindest klingt es erträglicher für die Ohren meines Vaters.“
„Einzig, dass Dein Schwanz die Nähe zu Eriks Schwanz suchte, überrascht mich.“, Xilim verstand noch immer nicht, was da passierte.
Brakakus hüpfte aus dem Quellwasser und setzte sich an den Rand. Er nahm seinen Schwanzschlauch, worin sein eigentlicher Schwanz ist: „Normalerweise kommt er ja raus, wenn ich erregt bin. Diesmal schien es aber so, als würde er mehr kleiner geworden sein.“
„Dein Schwanz?“; fragte Xilim.
„Ja.“, Brakakus schaute zu Erik, „Es fühlte sich an, als würde er Platz für Eriks Schwanz gemacht haben.“
„Ja. Stimmt. Ich spürte nur, wie sein Schlauch sich um meine Eichel saugte. Ich hatte noch Angst, dass die Haken kommen würden, aber es passierte nichts. Und als ich dann abspritzte, kam Brakakus auch.“
„In dem Schlauch?“
„Ja. Alles hier drin. Daraufhin leuchtete ich auch. Und der Lichtstrahl hörte kurz auf. Ich vermute, als Du nicht mehr gekommen bist.“, puzzelte Brakakus, „Denn danach ging er wieder an, als Erik und ich kamen.“
„Daraufhin bildeten sich auch bei Ihm die Linien.“, Erik strich über eine an Brakakus Arm.
„Das ist alles verrückt. Ich hatte einen Dreier mit einem Onarier!“, Xilim lachte.
„Frag mich mal.“, lachte Brakakus, „Meine Freundin wird mich verfluchen.“
„Stimmt. Die wird geschockt sein, dass Du mit zwei männlichen Typen Sex hattest.“, lachte auch Erik.
„Los.“, Xilim stand auf, „Schauen wir uns an, was da draussen los ist.“
„Oh ja.“, dann standen Brakakus und Erik ebenfalls auf. Sie zogen sich nur das nötigste an, so dass man bei allen dreien die goldenen Linien sehen konnte, welche noch immer leuchteten. Sie liefen langsam Richtung Tempel-Tür.
„Also bin ich nun der zweite Goldene Guardian?“, fragte Brakakus.
„Bist Du!“, strahlte Erik ihn an.
„Du wirst es nicht bereuen.“
„Das weiss ich.“, meinte Erik.
Xilim blieb stehen: „Los geht’s. Macht Euch auf das grösste Spektakel der Geschichte gefasst.“, dann liefen alle drei gleichzeitig los und man hörte draussen den gewaltigen Gong-Schlag.

Keiner wusste, warum drei Personen in den Aurum-Tempel gingen und alles starrte gespannt auf die Bergspitze. Auch auf dem Aurum Platz vor den Imperial-Palästen wartete man gespannt auf eine Reaktion aus dem Aurum Berg. Die ganze Stadt war still. Nichts fuhr oder bewegte sich. Alle starrten auf die Leinwände, auf Kommunikatoren, auf den Berg zum Palacio. Jeder einzelne wartete auf eine Reaktion des Berges.
Dann schoss der erste goldene Strahl aus dem Berg.
Das Theatron flippte aus.
Der Aurum Platz flippte aus.
Die Stadt flippte aus. Feuerwerke schossen in die Höhe.
Als der Strahl plötzlich aufhörte, feierten alle ohne Sorgen weiter. Jeder im Theatron umarmte sich und war glücklich.
Dann schoss ein zweiter Strahl aus dem Berg.
Im gleichen Moment erstarrten alle und es wurde wieder ruhig.
Auch auf dem Aurum Platz erstarrte alles und schaute auf den zweiten goldenen Strahl. In der Stadt schossen noch Feuerwerke nach oben, aber auch hier waren alle mit offenem Mund vor den Übertragungsplattformen oder den Blicken zum Palacio.
Jeder wusste, dass dort etwas passierte, was zuvor noch nie passierte. Zwei goldene Strahlen hat es bisher nicht gegeben. Erst nach und nach kam die Freudenstimmung wieder auf.
Das Theatron feierte wieder und wartete gespannt auf die Öffnung der Tempel-Türen. Alles verstummte, als der gigantische Gong-Schlag zu hören war und die Türen sich langsam öffneten.
Als Brakakus, Erik und Xilim zusehen waren, begann ein stürmischer Beifall und alle standen endgültig auf und klatschten. Auch auf dem Aurum Platz und überall in der Stadt klatschten alle mit strahlendem Gesicht.
Im Theatron war nun erkennbar, dass Erik der Aurum ist. Sein gesamter Oberkörper war bedeckt mit golden leuchtenden Linien. An seinem Hals gingen zwei Linien an den Ohren vorbei zu seiner Stirn, wo nochmals das Emblem in klein leuchtete.
„Erik!“, meinte Brakakus plötzlich und deutete auf seinen rechten Unterarm.
Dort war ein weiteres Emblem zu sehen, wie er es auf dem linken Unterarm hatte.
Brakakus und Xilim hatten jeweils einen Bruchteil von Linien auf Ihren Oberkörpern und präsentierten erstmalig zwei Goldene Guardians.

Brakakus Vater ging drei Schritte alleine auf die Drei zu. Er blieb stehen schaute erst Xilim lange an, dann schaute er Brakakus lange an. Dabei erkannte man, dass er Tränen in seinen Augen hatte. Dann blickte er auf den etwas kleineren Erik und ging auf ein Knie herunter. Er senkte den Kopf und blieb in dieser Position.
Dann ging Luluis nach vorne, stellte sich neben Bubbaus. Schaute ebenfalls zu Xilim, dann zu Brakakus und zu Erik. Auch er ging auf ein Knie herunter und senkte seinen Kopf.
Dann folgte Imperator Hohlmann. Auch er wiederholte diese Zeremonie und als er seinen Kopf senkte, ging das gesamte Theatron in die selbe kniende Postion. Der Aurum Platz senkte sich ebenfalls.
Dann ertönte erneut der Gong-Schlag. Die Imperatoren standen auf und drehten sich gemeinsam um. Die Familien in dem Gang bildeten eine Schneisse, dann liefen die Imperatoren los, begleitet von den dumpfen Schlägen, wie zum Beginn der Zeremonie. Brakakus, Erik und Xilim folgten Ihnen. Sie liefen diesmal hoch zu den Säulen. Dort stand diesmal eine einzelne etwas grössere Plattform bereit. Der Stuhl darauf war grösser und prunkvoller.
Xilim stellte sich auf eine Seite des kleinen Throns, Brakakus liess Erik an sich vorbei, welcher sich in den Stuhl setzte, um dann sich auf die andere Seite des Throns zustellen. Dann kamen zehn goldene Soldaten auf jeder Seite dazu und hoben die Plattform ohne einen Ton. Dann gingen sie durch den mitteren Bogen und passierten die Hauptstrasse. Dort ging jeder noch stehende in die Knie-Position. Alles kniete auf dem Aurum Platz und in der Stadt rund um den Palacio gingen massig Feuerwerke in die Luft.
Die goldenen Soldaten blieben kurz stehen um den anwesenden Personen auf dem Aurum Platz den ersten Anblick des Aurums zu gönnen. Erik schaute sich langsam um, auch Xilim und Brakakus taten es und waren überwältigt von dem Anblick. Während die grossen Männer dieses Gefühl genossen, schaute Erik zufällig auf die Wasserfläche vor den Imperial-Palästen. Das dortige Wasser war etwas mehr in Bewegung als vorher.
Erik behielt seinen Blick dort und beobachtete, dass die Bewegung des Wassers immer stärker wurde. Jungs! Dachte Erik zu Beiden, welche zu erst zu Erik schauten und dann sahen, dass er die Wasserfläche im Auge hatte.
„Was…“, konnte Brakakus nur sagen.
„Da stimmt was nicht.“, meinte Erik.
„Bitte nicht.“, murmelte Xilim.
„Was ist?“, fragte Erik.
„Das kann aber nicht sein!“, Xilim starrte weiter auf die Wasserfläche und nun bemerkten auch viele andere, dass das Wasser dort ungewöhnlich stark sich bewegte.
„Was kann nicht sein, Xilim!“, meinte Erik laut.
„Aquaris.“, sagte Brakakus.
„Was?“
„Aquaris.“, wiederholte Xilim.
„Was ist Aquaris? Klärt mich jemand sofort auf?“, im gleichen Moment kamen aus dem Ronarischen Imperial-Palast eine grosse Menge an goldenen Soldaten. Die Schlange der Soldaten hörte nicht auf. Sie bildeten eine doppelte Reihe rund um die Wasserfläche.
„Aquaris ist der vierte Planet.“, sagte Brakakus und kniete sich neben Erik am Stuhl.
Xilim tat es Ihm gleich: „Aber das ist über tausend Jahre her.“
„Was denn nun Jungs?“
Xilim schaute Erik an: „Aquaris!“, betonte er.
„Ja und?“, Erik verstand nicht.
Brakakus begann: „Terraris.“
Xilim setzte fort: „Onaris.“
„Ronaris.“, sagte Brakakus wieder.
Dann wurde es Erik klar: „Aquaris!“, er stand auf.
Die Wasserfläche köchelte regelrecht. Das Wasser spritzte schon die Doppelreihe der goldenen Soldaten voll, als der Mast in der Mitte der Wasserfläche plötzlich langsam im Wasser verschwand.
„Was geht da vor.“
Xilim und Brakakus standen ebenfalls: „Sie haben das Tor wieder aktiviert.“, meinte Brakakus.
„Das Tor?“
„Das ist die Verbindung zu Ihrem Planeten, welcher nur aus Wasser auf der Oberfläche besteht. Es sind Wasserwesen, die in dem Sinne nicht in ein Raumschiff sich setzen können…“, der Mast war im Wasser verschwunden und plötzlich verstummte das Wasser in seinen Bewegungen, „… Sie können nur minimal eine Art Luftblase erstellen, um aus dem Wasser zu kommen. So kommunizierten Sie damals zu den anderen Planeten.“, erzählte Brakakus.
Jeder starrte auf die Wasserfläche, welche nun kurz versank und an Ihrer Stelle eine Art Kraftfeld sich aufbaute. Es bildete die Form eines vierten Imperial-Palastes dar. Einzig die Kuppel erschien nicht. Dort öffnete sich ein Loch und es wurden sechs Gestalten nach oben gehoben.
„Was ist das denn?“, fragte Erik leise.
„Das werden wir sicher gleich erfahren!“, murmelte Xilim.
Es wurde ruhig auf dem Aurum Platz. Man hörte nur, das Wasser, welches die Form des Imperial-Palastes bildete, plätschern. Aus den nun erkennbaren sechs Personen trat eine Person nach vorne in Richtung Erik.
„Nein!“, sagte jener.
„Was ist?“, Xilim erschrak.
„Schau genau links hinter diesen Typen!“, meinte Erik.
Die Person, welche vortrat hob beide Arme.
Erik stand auf und ging drei Schritte vom Thron weg, Erik und Brakakus folgten Ihm.
„Ach Du Scheisse!“, sagte Xilim leise.
„Was ist?“, Brakakus verstand nichts.
Der männliche Typ auf dem Wasser-Palast begann mit seinen ausgestrecken Händen zu sprechen: „Ich bin Equerios van Ghynos. Ich bin der Imperator von Aquaris und ich verneige mich vor dem einzig wahren Goldenen Imperator.“, das gesprochen vollzog er die gleiche Knie-Verbeugung, wie die anderen Imperatoren zuvor.
„Der Imperator von Aquaris.“, meinte Brakakus.
„Und dahinter steht Eriks Mutter.“, setzte Xilim fort.





Ende Buch 1
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