AURUM - DER GOLDENE IMPERATOR

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Kapitel 5 - Die Linien auf der Haut

Im Nachthimmel über der Stadt throhnten zwei der sechs Monde, welche es um Ronaris gibt. Das Festival in der Ferne strahlte Farben aller Art in den Himmel und ein leises Brummen der Musik war noch zu hören. Im Garten des Präsidentenpalastes war es leer, wo sonst entweder Besucher oder Personal minütlich durchliefen, war es nun sehr still und man konnte sogar die Bäume schwingen hören.
Erik saß in einem Sessel auf der Terrasse seines Zimmers. Auf dem Tisch neben Ihm lag der Kommunikator, welchen er auf der Erde aktiviert hatte. Jemand hatte Ihn wohl nun vollständig repariert und Ihm ins Zimmer gelegt. Ausprobiert hat er Ihn noch nicht. Immer wieder schaute er Ihn an und fragte sich, wozu er gut ist. Dann schaute er wieder in den Sternenhimmel.
Es sind erst drei Tage, seitdem Erik nun mit Xilim in diese neue Welt gekommen ist. Er hatte sich immer gewünscht, von einem Großen muskulösen Mann in eine andere Welt entführt zu werden. Das sind Fantasien von einem einsamen schwulen Mann aus einer Großstadt, welcher kein Erfolg bei Männern hatte. Er hatte gezweifelt, ob sein Leben überhaupt eine Rolle spielt und er alleine besser zurecht kommt, als krampfhaft jemanden zu suchen. Ab dem Tag, als Erik seine Einstellung dazu änderte, betrat er den Antikladen von diesem Johannes. Drei Tage später sitzt er auf einer Terrasse eines fremden Planeten, begleitet von einem extrem großen muskulösen Mann, welcher auch noch erregt ist, wenn er Ihn berührt.
Es klopfte an der Zimmertür.
Erik schaute von der Terrasse ins Zimmer zur Tür. Es war sehr spät. Er stand auf und lief ins Zimmer: „Wer ist da?“
„Ich bin es, Xilim.“, sagte eine recht leise Stimme.
„Xilim?“
„Ja. Darf ich reinkommen?“
Erik öffnete die Tür, Xilim war noch komplett bekleidet.
Xilim sah, dass Erik nur eine Jogginghose trug: „Oh. Ich störe hoffentlich nicht.“
Erik rollte mit den Augen: „Wobei denn?“, er machte den Weg frei.
Xilim trat ein: „Keine Ahnung.“
„Siehst Du!“, er schloss die Tür.
„Ich muss mit Dir reden!“, Xilim zog seine Jacke aus. Sein weißes Hemd darunter war extrem gespannt. Die Adern der Oberarme sah man sogar im Hemd, die Knöpfe in Brusthöhe gaben wohl Ihr Bestes, damit sie nicht abrissen. Seine beiden muskulösen Brüste spannten auch hier das Maximum an Spannweite.
Erik zeigte auf diese gespannte Lage: „Muss ich mir Sorgen machen?“
Xilim schaute zu sich runter: „Wieso?“
„Wenn Du Luft holst... geht das nicht kaputt?“, grinste Erik und lief an Ihm vorbei.
„Stimmt.“
Erik lief zurück auf die Terrasse und setzte sich wieder in seinen Sessel. Als Xilim auf die Terrasse folgte, musste Erik leicht lachen.
Xilim wunderte sich etwas: „Nicht gut?“
„Doch. Mir gefällt es!“, grinste Erik, denn Xilim hatte die beiden gespannten Knöpfe befreit. Beim Hinsetzen sah man seine gesamte Brust offen.
„Ich muss mit Dir reden.“, wiederholte Xilim.
„Ich denke, ich weiß warum.“
„Woher?“
„Lamar hat es mir gesagt.“
„Lamar?“
„Ja. Ich war mit Ihm auf dem Festival.“
„Oh. Prima. War es gut?“
„Ja. Solltest Du auch mal hin.“
„Können wir gerne machen, es sind ja noch ein paar Tage.“
„Auf jeden Fall, als wir gehen wollten, trafen wir auf den Onarier.“
Xilims Augen ging weit auf.
„Der Imperator des Onaris-Planeten war mit seinem Sohn dort. Der hatte für Wirbel gesorgt...“
„Wie immer.“, murmelte Xilim.
„... Lamar hörte wie er sagte, dass sein Sohn ebenfalls das komplette Emblem hat.“
Xilim nickte nur.
„Du weißt es?“
„Ja. Also ich weiß, dass der Onarier auch da ist und die Zeremonie machen will. Deswegen wurde unsere morgen abgesagt und in drei Tagen dann die große Zeremonie.“
„Verstehe.“
„Aber deswegen wollte ich nicht mit Dir reden. Es geht um...“
„... den Sex.“, unterbrach Erik.
Xilim schaute wieder erstaunt.
„Lamar sagte mir das auch. Er meinte, wenn der Onarier nicht der Aurum alleine wird, wie bei Dir, wird er mich ebenfalls benötigen.“
„Stimmt.“
„Er meinte auch, dass es bei zwei Personen zum Sex kommen muss in der Quelle.“
„Ja.“, sagte Xilim sehr leise.
Erik schaute kurz weg.
„Erik. Ich wusste das auch nicht. Ich hatte damals die Zeremonie alleine gemacht. Ich stieg ein, nichts passierte, und das wars. Dann war alles vorbei. Keiner stellte Fragen oder so etwas. Ich dachte immer, es geht um eine Vereinte Zeremonie...“, er sprach die zwei Worte anders betont aus, „... mir war nicht bewusst, dass es um eine sexuelle Vereinigung ging. Ginio sagte es mir vorhin erst.“
„Ginio?“
„Ja. Der Mann meiner Mutter. Er hat nachgeforscht und es herausbekommen.“
Sie schwiegen kurz beide.
Xilim ließ seinen Kopf zurückfallen und atmete tief durch.
„Und nun?“, fragte Erik.
Xilim schaute Erik nur an.
„Du willst mit dem da...“, er zeigte zwischen Xilims Beine, „... in mich eindringen?“
Xilim schwieg. Der Kopf diesmal nach unten geneigt: „Du musst nicht...“
„Was muss ich nicht? Es sieht so aus, als ob entweder ich Dich oder Du mich...“
„Ich Dich.“, sprach Xilim sehr sehr leise.
„Was?“
Xilim schaute Ihn wieder an: „Ich Dich.“
„Du mich?“
„Ja.“
„Woher weißt Du das.“
„Ginio hatte dieses historische Buch und darin steht alles. Welche Fähigkeiten Du bekommst, wir bekommen...“
„Fähigkeiten auch noch?“
„Ja. Und eben woran man ausmacht, wer der Geber und der Empfänger ist.“
„So nennt Ihr das!“, Erik stand auf und lief zum Geländer. Er lehnte seinen Oberkörper darüber und stöhnte laut.
„Es steht dort so. Ich nenne es nicht so.“
Erik drehte sich um: „Wie nennst du es?“
„Ich weiß es nicht, Erik. Ich hatte noch nie Sex.“
Jetzt war Erik erstaunt: „Wie bitte?“
Xilim fühlte sich unwohl.
„Du hattest noch nie Sex?“
„Nein.“, murmelte Xilim wieder und vergrub sein Gesicht unter seinen Händen.
„Der schönste und größte Mann von Ronaris hatte bisher keine sexuellen Kontakte? Und ich dachte, sie rennen Dir in Scharen hinterher.“
Xilim schwieg.
Erik drehte sich wieder mit Blick in den Garten.
„Ich hatte nie das Verlangen nach sexuellen Kontakt.“, Xilim stand neben Ihm., „Ich hatte immer andere Dinge im Kopf. Die Familie, mein Neffe und Nichte. Meiner Mutter ging es nach dem Tod meines Vaters sehr schlecht, bis sie Ginio kennenlernte. Dann machte ich die militärische Ausbildung...“, er holte Luft, „... Es gab nie wirklich jemanden in meinem Leben, bei dem ich mir je Gedanken machte, Sex zu haben!“
Erik schaute zu Xilim, welche mit gesenktem Kopf neben Ihm stand. Man sah es Ihm an, dass es Ihm unangenehm war.
„Ich weiß, wir kennen uns erst seit drei Tagen.“, er grinste kurz, „Das muss alles enorm viel sein. Erst komme ich daher, der Gigant aus der anderen Welt. Dann verlange ich den Sprung durch das All von Dir, und dann musst Du noch Sex mit mir haben, nur damit irgendeine Prophezeiung wahr wird. Ich würde das auch nicht wollen.“
Erik ging den Schritt zu Xilim, berührte Ihn an seinem sehr großen Oberarm und er drehte sich zu Ihm: „Erstmal bist Du ein sehr hübscher Gigant. Ich denke, das habe ich Dir schon beim ersten Mal gesagt, als Du nackt im Shuttle vor mir standest. Und in den drei Tagen immer wieder, denke ich. Zweitens: Der Sprung war unsere Rettung, und ohne diesen Giganten, hätte ich es auch nicht geschafft.“, Erik machte eine Pause.
„Und Drittens?“, fragte Xilim skeptisch.
Erik schaute runter zwischen Ihnen beiden: „Er ist groß!“, schaute er Xilim in die Augen.
„Für Dich auf jeden Fall.“
„Er wird mir weh tun.“
„Ich würde vorsichtig sein.“
„Davon gehe ich aus.“
„Ich verspreche es Dir.“, dann nahm Xilim Ihn in die Arme, „Wie ich es seit dem ersten Treffen versprach, ich passe auf Dich auf.“
„Ich glaube Dir.“, dann befreite er sich von der Umarmung, „In drei Tagen ist die Zeremonie erst?“
„Ja.“
„Gut. Dann haben wir noch etwas Zeit.“
„Auf jeden Fall.“
Erik drehte sich wieder Richtung Garten, Xilim stellte sich hinter Ihn und umarmte Ihn: „Was stand in dem Buch, dass Du weißt, dass ich der Empfänger bin?“
„Es stand das drin, was im Shuttle passierte.“
„Die Berührung?“
„Ja. Eine völlig gedankenlose Berührung löst beim Geber die Erektion aus. Damit ist gezeigt, wer wer ist.“
„Also hätte ich den Steifen bekommen, wäre ich es?“
„Exakt.“
„Ich habe ein Glück.“, grinste Erik.
Xilim drückte seine Arme zusammen.
„Was für Fähigkeiten bekomme ich dann?“
„Ein Schutzschild.“
„Cool. Was noch?“
„Wir können dann Telepathieren!“
„Ah was! So ganz ohne sprechen?“
„Sagte Ginio. Sobald ich in Dir gekommen bin, löst es diese Fähigkeit aus.“
„Du in mir gekommen bist?“
„Ja.“
„Dein Sperma ist dafür notwendig?“
„Scheint so.“
„Hast wohl dann magisches Sperma!“, beide lachten leise.
„Noch was?“
„Ja. Aber das wird Dir nicht gefallen.“
Erik drehte sich in der Umarmung herum: „Was?“, fragte er skeptisch.
„Du wirst es nicht mögen.“
„Jetzt sag schon.“
„Du kannst schwanger werden.“
„Was?“, schrie Erik fast.
„Nicht so laut!“, ermahnte Xilim, „Es wäre angeblich möglich. Ich sagte nicht, dass es sein muss.“
Erik befreite sich: „Davon kannst Du ausgehen. Wie soll ich...“, er zeigte auf seinen männlichen Körper, „... Kinder zur Welt bringen? Nein.“, er lief ins Zimmer.
Xilim folgte Ihm: „Das muss nicht das oberste Ziel sein. Ziel ist es zunächst, dass wir den Onariern nicht preisgeben, wer von uns der Geber ist.“
Erik war erstaunt.
Xilim setzte sich zu Ihm aufs Bett: „Der Onarier wird davon ausgehen, dass er der Geber ist. Das wäre für Dich fast tödlich.“
„Tödlich?“
„Ich denke ja. Ich kenne bisher keine sexuellen Kontakte zwischen Onariern und Terrarier. Sie sind körperlich so groß wie wir.“
„Kleiner als Du.“
„Ja. Ich bin eine Ronarische Ausnahme!“, lachte er kurz, „Onarier haben aber das gefährliche Etwas.“
„Ah!“
„Onarier sind sehr grobe Wesen. Sie sehen nicht nur aus wie Tiere, wegen dem vielen Haaren am Körper, sie sind auch sonst sehr dominant und eben sehr grob.“
„Ich habe da schon etwas vernommen, dass Ihre Kultur sehr traditionell ist.“
„Ja. Genau. Sie halten die Tradition mit aller Macht aufrecht. Genauso ist es beim Sex zwischen Onarier Mann und Frau. Die Natur macht dort die Dominanz der Männer klar aus. Die Schwanzspitze hat bei Onariern Widerhaken. Die Anzahl kommt auf die Dicke des Schwanzes an. Je dicker der Schwanz, um so angesehener der Mann beim Volk. Beim Sex verhakt sich also der Schwanz in der Vagina der Onarier Frau und so kann sie nicht flüchten!“
„Das hört sich schrecklich an!“
„Erst, wenn der Onarier Mann gekommen ist, gehen die Widerhaken zurück und der Akt ist beendet.“
„Oh Gott.“
„Daher denke ich war vor 825 Jahren der Terrarier einverstanden den Unterarm zu tauschen, sonst wäre es sein Tod gewesen.“
„Oder er wäre der Aurum geworden.“
„Das weiß keiner.“
„Hat man es damals nicht getestet, wie bei Dir?“
„Denke nicht. Für Onarier Männer gibt es nicht die Option der Empfänger zu sein. Gleiche Geschlechtliche Verbindungen gibt es dort meines Wissens nicht.“
„Sicher?“
„Ich kenne keine.“
„Kann mir nicht vorstellen, dass es das nur auf der Erde und hier gibt.“
„Hier gibt es das viel. Sexuell ist Ronaris sehr offen.“
„Ja. Das erlebte ich mit Lamar bereits.“
„Was meinst Du?“
„Nun ja. Er hat mich geküsst.“
„Oh!“
Erik stand schnell auf: „Ich meinte, es war...“
„Alles gut.“, Xilim nahm seine Hände.
„Es war so befreiend auf dem Festival. Die Musik, er hatte mich im Arm wegen all den anderen, sonst wäre ich ja zertreten worden.“
„Alles in Ordnung. Er hat scheinbar gut auf Dich aufgepasst.“
„Wir müssen da zusammen hin morgen. Es wird Dir gefallen.“
„Kann ich mir gut vorstellen.“
Erik stellte sich zwischen die Beine von Xilim und sah so direkt in sein Gesicht: „Es war schön mit Lamar dort, aber es ist immer anders wenn ich bei Dir bin.“
Xilim lächelte: „Freut mich. Geht mir ähnlich.“
„Ist das so?“, Erik wollte mehr aus Ihm herauskitzeln.
Xilim überlegte kurz: „Ich habe ja gesagt, dass ich noch nie solch eine Art Verbindung hatte. Ich hatte mich nie so von jemanden angezogen gefühlt bisher, wie von Dir. Das ich dieses Gefühl bei einem Mann bekomme, war für mich auch unerwartet. Mit einem Terrarier, darauf war ich im Shuttle nicht vorbereitet. Du warst in meinen Augen von Anfang an besonders, als dann die Verbindung durch das Emblem kam...“, er schaut Ihn tief an, „... Erst war ich erschrocken, dann erleichtert. Erfreut. Fühlte mich bestätigt und angekommen. Als mir Arania dann noch erzählte, das es andere Aurum Imperatoren gab, die mit Ihren Guardians auch zusammen lebten, war ich froh über unsere Verbindung.“
„Wir sind verbunden?“
Er hob seinen rechten Arm: „Ich denke schon.“
Erik hob seinen linken Arm: „Durch die Embleme wohl sogar bestimmt.“
Sie schauten sich an und umgriffen Ihre Unterarme. Die Embleme lagen damit aufeinander. Erik bemerkte, dass Xilim erregt wurde und setzte sich vorsichtig auf seine Beine. Xilim stellte seine Beine zusammen, damit Erik sich richtig setzen konnte. Er spürte, wie sein riesiger Schwanz wuchs und drückte seinen Oberkörper auf Xilim zu.
Xilim umarmte mit seinem freien Arm Eriks Körper und drückte Ihn vorsichtig zu sich. Beide Oberkörper berührten sich und jeder spürte den Atem des anderen. Die Augen waren tief ineinander versunken: „Darf ich Dich küssen?“, flüsterte er.
„Frag nicht so dumm. Mach es endlich.“, flüsterte Erik.
Xilims dicke Lippen berührten Eriks Lippen sanft. Der Dreitagesbart von Xilim streichelte seine Haut. Er küsste Ihn sanft nur mit den Lippen, dann spürte Erik, wie Xilims Arm höher am Rücken kam und seine Hand im Nacken stoppte. Er drückte sehr sanft seinen Kopf zu sich und öffnete dann seinen Mund und es berührten sich beide Zungen.

Erik knöpfte Xilims restliches Hemd auf und schob es an den Schultern langsam herunter. Er legte seine großen Oberarme frei, mit den dicken Adern. Das Hemd perlte wie eine zweite Haut ab. Trotz, dass Ihre Embleme nicht mehr aufeinander lagen, war Xilim sehr erregt. Sein Schwanz pulsierte unter seiner Anzugshose. Befreit vom Hemd umarmte Xilim noch fester und drückte seinen freien Oberkörper fest an Eriks Oberkörper. Sie küssten sich weiter innig und Xilim ließ sich langsam auf das Bett fallen. Dann spürte Erik, wie Xilim sein Po massierte und Ihn damit immer mehr zu Ihm hoch drückte. Erik fuhr an Xilims Hüfte herunter bis zur Hose, dann drückte er sich am Rücken durch und zog Ihn noch näher zu sich ran, obwohl es nicht näher ging.
Xilim drehte sich und begrub Erik damit völlig unter sich. Er stützte sich mit einem Arm ab und entfernte sich etwas von Ihm. Erik sah seinen muskulösen Körper wie ein Dach vor sich, während Xilim mit seiner Hand über Eriks Oberkörper streicht. Dann fuhr er mit seiner großen Hand unter Eriks Hose und zog sie damit herunter. Erik strich den Rest mit den Füssen weg. Damit war er nun völlig nackt und Xilim legte sich wieder komplett auf Ihn drauf. Xilim schob einen Unterarm komplett unter Erik und hob Ihn hoch. Er kniete auf dem Bett und schritt zurück. Dann stellte er sich vor das Bett, mit Erik auf dem Arm. Jener stellte sich vor Ihm und begann seine Hose zu öffnen. Er musste auch hier die Hose fast wie eine Haut abziehen, denn auch Xilims Oberschenkel war enorm muskulös. Dann stand er nur in Unterhose vor Erik, wobei die Unterhose nichts wirklich mehr verdeckte. Sein Schwanz war groß wie Eriks Oberarm und er befreite Ihn aus der Enge der Unterhose. Xilims Behaarung ging rund um seinen Schwanz in einer Pyramidenform aufwärts zu seinem tiefen Bauchnabel. Sein Schwanz stand kerzengerade voraus. Erik kroch zurück aufs Bett und legte sich auf den Rücken. Langsam kam Xilim hinter her und legte seinen harten Schwanz vorsichtig auf Eriks, dann folgte der gesamte weitere Körper und Erik spürte die reine Manneskraft von Xilim auf Ihm. Er spürte wie Xilims Schwanz zuckte und es feucht wurde.
Beide schauten und sahen, dass Xilim viel Vorsaft gab: „So viel?“, murmelte Erik.
„Tut mir leid!“, antwortete Xilim leise unter Küssen.
Erik nahm mit seiner Hand etwas auf und schmierte es auf seinen Bauch. Er grinste Xilim an, welcher weiter und weiter Vorsaft abgab. Es wurde dadurch sehr weich alles und es fühlte sich sehr gut an.
Wieder griff Erik nach etwas Vorsaft, drückte an Xilims Eichel etwas mehr heraus und führte es zu seinem Po: „Vielleicht hilft es beim Eindringen.“
„Willst Du wirklich?“, wieder sprachen beide sehr leise.
„Nur die Spitze.“
„Ich pass auf.“
„Ich weiß.“, dann hob Xilim Eriks Po etwas hoch und legte seinen Schwanz unter dessen Po. Langsam führte er Ihn vor und zurück an Eriks Loch und sein Vorsaft befeuchtete es. Dann nahm er seinen Schwanz in die linke Hand. Den rechten Unterarm umgreifen beide wieder zusammen. Dann legte Xilim seine Schwanzspitze an Eriks Loch und berührte es. Er schaute Erik erwartungsvoll an.
„Alles gut.“
Dann drückte er leicht zu und schob seine Eichel des Schwanzes in Eriks Loch, jener stöhnte leicht auf, spürte aber kein Schmerz. Langsam begann Xilim mit Bewegungen vor und zurück. Unterdessen küsste er Ihn unaufhaltsam.
Erik legte seinen rechten Arm auf Xilims Rücken und drückte leicht: „Mach weiter.“, murmelte er unter den Küssen, „Ich habe keinerlei Schmerzen.“, er lächelte dabei.
„Bist Du Dir sicher?“
Er drückte wieder leicht und Xilim schob noch etwas mehr seinen Schwanz in Erik. Es fühlte sich unglaublich gut an, er spürte keinerlei Schmerzen, nichts. Als wäre es das normalste der Welt: „Weiter.“
„Nein. Ich verletze Dich.“
„Tust Du nicht. Ich spüre keinerlei Schmerzen, Xilim. Ich liebe es.“
„Ich es auch.“
„Denke der Vorsaft war das Wundermittel.“
„Denkst Du?“
„Ja. Mach weiter.“
„Okay.“, dann spürte Erik, wie Stück für Stück Xilim tiefer in Ihn eindrang.
Erik kamen die Tränen, jedoch vor Glück.
„Tut es weh! Du weinst.“
Er küsste nur Xilim und drückte wieder.
„Ich bin nur zur Hälfte drin.“
Erik nickte und Xilim bewegte sich weiter im Rhythmus, wobei er immer tiefer eindrang. Er umschlug mit beiden Armen Eriks Körper, welche sich auf magische Weise an Xilims Schwanz anpasste. Erik bekam das Gefühl, dass sein Körper regelrecht geschaffen war für diese Größe an Schwanz. Noch immer schob Xilim sein Schwanz hinein und Erik spürte jeden Zentimeter mehr, ohne Schmerzen.
„Ich bin drin!“, murmelte Xilim, „Ich glaube das nicht.“
„Es ist wundervoll.“
„Ich komme gleich!“, murmelte Xilim weiter.
„Langsam.“, Erik nahm Xilims Gesicht und schaute Ihn tief an, „Ich lebe gerade einen Traum mit einem Traummann... ich liebe es Xilim.“
Er lächelte und bekam auch leicht Tränen: „Ich auch.“
Dann legte Erik seine Arme soweit es ging zu Xilims Po und drückte.
„Vorsicht. Ich komme gleich.“
„Genau.“, dann spürte er noch ein paar Mal Xilims Bewegungen und hörte wie er stöhnte. Obwohl jeder Zentimeter in Erik gefüllt mit Xilims Schwanz war und es keinen Platz mehr schien, spürte er, wie Xilim in Ihm kam. Er merkte, wie sein Schwanz pumpte und das Sperma sich in Erik verbreitete. Er erwartete, dass man was spürte, aber es war nur das Pumpen zu spüren. Er hörte nicht auf zu kommen und umklammerte Erik noch immer fest. Sicherlich dauerte es zwei Minuten bis sich das Pumpen reduzierte und Xilim zur Ruhe kam.
„Tut mir leid, ich konnte es nicht aufhalten.“
„Alles gut. Ich liebe es. Ich liebe es unendlich.“
Xilim lächelte Ihn glücklich an: „Was habe ich für ein Glück mit Dir. Du bist unglaublich.“, er küsste Ihn und blieb tief in Erik drin.
Erik schloss die Augen und versuchte jeden Millimeter von Xilims Schwanz weiter zu spüren. Er suchte in Gedanken jeden Winkel ab und fühlte dann etwas kribbeln. Dort wo Xilims Schwanzspitze war, bemerkte Erik ein Kribbeln, welches sich langsam verbreitete: „Hier passiert was!“, murmelte er.
Xilim erschrak leicht und wollte aufstehen.
„Nein. Bleib bitte.“, er zog ihn wieder zu sich, „Beweg Ihn nicht. Ich spüre ein Kribbeln in mir, es wird immer mehr.“
„Hab ich Dich doch verletzt?“
„Nein. Ich denke, es ist Dein Sperma. Wenn alle Recht hatten, dann wirkt es nun. Ich spüre es überall, wo Dein Sperma sein könnte...“, dann verkrampfte Erik etwas.
„Erik?“, Xilim umgriff Ihn wieder und hob Ihn hoch. Er setzte sich auf mit Erik auf dem Schoss, sein Schwanz noch tief und hart in Ihm drin: „Erik?“
Der Krampf wurde erträglicher: „Es geht. Warte.“
Ohne Absicht begann Xilim mit seinem Schwanz rhythmisch sich wieder zubewegen, was Erik zum leichten Stöhnen brachte. Der Krampf löste sich leicht auf und das Kribbeln im Körper strömte weiter in alle Bereiche: „Mach weiter.“, flüsterte Erik und Xilim begann wieder zu stoßen. Er erinnerte sich, dass wohl der Vorsaft, den Xilims Schwanz abgab, gut war.
Xilim spürte wie Erik sich in seinen Armen fallen ließ. Langsam stieß er weiter und spürte, wie er selber wieder vollständig erregt war und nahm Eriks zurückgefallen Kopf in seine Hand. Mit der rechten suchte er Eriks linke Hand und versuchte beide Embleme aufeinander zu legen. Er küsste Erik innig und hörte nicht auf sich in Ihm zubewegen. Er spürte, wie er dem nächsten Orgasmus näher kam: „Ich komme nochmal Erik.“, flüsterte er Ihm zu. Dann drückte er jeden Millimeter seines riesigen Schwanzes tief in Erik und kam erneut. Wieder muss es eine Unmenge gewesen sein, denn es dauerte wieder lange bis Xilim aufhörte zu kommen. Noch immer war Erik leicht weggetreten und war völlig spannungslos in seinen Armen. Xilim gab Ihn ein wenig frei und schaute seinen doch so zierlich kleinen Körper an, worauf Ihm plötzlich etwas auffiel: Erik hatte nun über den ganzen Oberkörper leichte Linien. „Erik? Ist alles gut?“, flüsterte er.
„Ich liebe Dich Xilim!“, seufzte Erik leise.
„Geht es Dir gut? Dein Körper...“, er küsste eine der Linien und fühlte mit seiner Zunge, ob er Unebenheiten erkennen konnte. Nichts. Dann spürte er, wie Erik seine Hände auf seinen Kopf gelegt hatte. Er blickte zu Erik, der seine Augen langsam öffnete. Dann hörte Xilim seine Stimme: Ich liebe Dich Xilim Xhirisis. Erik bewegte nicht einmal seine Lippen. Xilim verstand nicht.
Ich sagte, ich liebe Dich Xilim. Du kannst mich, denke ich, hören.
„Das bist Du?“, Xilim verstand. Wieder drückte er seinen Schwanz tief in Erik, „Es klappt?“
Versuch es auch, meinte Erik.
Xilim dachte nach: „Wie?“, er versuchte daran zu denken, es zu tun, aber es ging nicht: „Es geht nicht.“
Erik lächelte und küsste Ihn: Egal. Küss mich und bleib tief in mir die ganze Nacht.
„Ich liebe Dich auch Erik Mittmeier.“, dann fielen beide seitlich ins Bett und bewegten sich keinen Millimeter mehr.


Ein leichten Druck fühlte Erik in seinem Kopf, als er wach wurde. Benommen, als wäre er von einer Partynacht ausgenüchtert worden öffnete er seine Augen. Er erblickte die Aussicht zur Terrasse, wo er mit Xilim am Abend zuvor war. Man hörte Vögel draußen und das Personal durch den Garten laufen.
Erik lag auf der Seite und drehte sich auf den Rücken. Er schaute nach links und sah den nackten Xilim neben sich. Sein Kopf lag in seiner Richtung und er schlief noch seelenruhig. Seine muskulösen Brüste hoben sich sanft wie zwei Berge auf und ab. Sein Bauch war glänzte etwas im Morgenlicht und sein schlaffer Schwanz lag auf einem seiner gigantischen Oberschenkel. Die Nacht war unglaublich intensiv, fast schon magisch.
Dann fiel Ihm ein, was passierte. Erik richtete sich auf und schaute auf sich herunter. Er sah an seinem Oberkörper Linien die nur eine Nuance dunkler waren, als seine eigene Hautfarbe. Die Linien schienen um seinen ganzen Oberkörper zu gehen, in verschiedenen Richtungen, eckigen Kurven. Es muss eine Art Organigramm ergeben. Erik stand auf und lief leise ins Bad.
Er stellte sich vor den großen Spiegel und sah diese ganze Veränderung. Es muss also wirklich passiert sein. Xilims Sperma muss Ihn verändert haben. Er dachte an Xilim und dachte an seinen Namen: Xilim? Es kam keine Reaktion. Er versuchte sich seinen Rücken anzuschauen und auch dort erkannte er diese eckigen Muster, die die Linien ergaben. Auf der Haut selber spürte er keine Einkerbungen, oder Rillen, dort war nichts zu spüren.
Er lief zurück ins Zimmer, wo Xilim noch immer in derselben Position lag. Er stellte sich vor das Bett und schaute Ihn wieder an. Ist sein größter Traum wahr geworden? Ist dieser Riese der Mann seines Lebens? Zumindest war der Sex mit Ihm doch nicht so schmerzvoll, wie gedacht. Schien sein Körper sich an Xilims Größe regelrecht angepasst zu haben.
Xilim bewegte sich.
Erik konnte seinen Blick nicht von Ihm nehmen. Es ist Tag vier und sie hatten Sex und zumindest sagte er Ihm, dass er Ihn liebte. Ob es Ihm auch so ging?
„Geht es.“, antwortete Xilim plötzlich.
„Stimmt. Du kannst mich hören.“, erschrak Erik, „Ich habe Dich geweckt.“
Xilim richtete sich auf, setzte sich ans obere Ende des Bettes: „Komm zu mir, mein Imperator!“, dabei lächelte er.
Erik krabbelte auf Ihn zu und setzte sich zwischen seine Beine vor Ihn.
Xilim senkte seinen Kopf auf Eriks Schulter: „Ich liebe Dich auch, Erik.“
Erik schloss die Augen: Das ist so unglaublich zu hören.
„Wieso kann ich das nicht?“, fragte Xilim.
„Ich denke, ich muss in Dir kommen!“, lachte er.
„Denkst Du?“
„Wenn es durch Deine Unmengen an kleinen Soldaten so bei mir ging. Vielleicht muss es andersrum auch dann gehen.“
Es klopfte an der Tür.
Beide erstarrten.
Dann hörte man eine Stimme von draußen: „Mister Mittmeier?“
Erik holte Luft: „Ja?“
„Sie werden im Salon erwartet. Es ist wichtig.“
„Ich bin in zehn Minuten unten.“
„Vielen Dank.“
Erik sprang auf und blieb kurz vor dem Bad stehen.
Xilim war gerade dabei ebenfalls vom Bett zusteigen: „Was?“
Erik war erstarrt.
„Was ist?“
„Was ziehe ich an? Ich habe keinerlei Sachen.“, womit er nicht unrecht hatte. Es war einzig die Sachen von gestern Abend bei Ihm.
Xilim stand nackt und nachdenkend vor Ihm: „Mmm. Ich hätte da eine Idee!“
„Sprich.“
„Vira.“
„Vira?“
„Vira.“
„Die ist auf dem Shuttle, denke ich.“
Xilim reichte Erik seinen rechten Unterarm.
Erik verstand: „Ein Sprung.“
„Wir sollten das in der Zeit schaffen.“
Erik lächelte Xilim an und trat auf Ihn zu: „Gott, es tut so gut, es Dir sagen zu können.“
„Was denn?“
„Das ich Dich liebe!“, dann legte Erik sein Emblem auf Xilims und dachte an das Shuttle. Mit einem Wimpernschlag standen beide nackt in der Kabine des Shuttles.
Beide lachten: „Es klappt echt?“, lachte Xilim.
Erik lief sofort zur Transporter Plattform: „Vira?“, rief er.
Xilim folgte Ihm und lächelte die ganze Zeit.
„Herr Mittmeier. Willkommen zurück an Bord.“
„Oh, so förmlich. Bitte nenn mich Erik.“
„Verstanden. Willkommen zurück Erik.“
„Vira. Ich brauche neue Alltagskleidung von Ronaris.“
„Verstanden.“, dann zauberte Vira Ihm ein legeres Outfit.
„Das ist zu offen. Wir müssen...“, Xilim deutete auf Eriks neue Muster auf seinem Oberkörper an.
„Stimmt. Darf keiner sehen?“, fragte Erik.
„Erstmal nicht. Wir sollten es für uns behalten bis zur Zeremonie. Wenn es die Onarier erfahren, könnte das chaotisch werden.“, noch immer stand Xilim nackt vor der Transporter Plattform.
„Willst Du Dir nicht auch was anziehen lassen?“
„Wieso? Gefalle ich Dir nicht so?“, grinste Xilim.
Erik riss die Augen hoch: „Wir haben keine Zeit dafür!“
„Sicher?“, Xilim begann sein Körper zu schwingen, wobei sein Schwanz das gleiche tat und nicht gerade wenig.
„Vira. Ich benötige etwas, was meinen Oberkörper komplett bedeckt. Aber es muss trotzdem leicht sein.“, grinste er den schwingenden Xilim an.
„Verstanden.“
Xilim lief langsam zur zweiten Plattform: „Vira. Für mich das gleiche Outfit wie für Erik.“
Ohne weiteren Kommentar zauberte Vira beiden ein luftiges weißes Outfit auf die Körper. Es hatte ein Strickmuster, war aber fast gar nicht zu spüren. Die Hosen war dem Muster der Oberteile ebenfalls gleich.
„Das sieht irre aus.“, fand Erik.
„Finde ich auch.“, staunte Xilim.
„Vira!“
„Erik.“
„Füge dem Outfit goldene Nahten, ähnlich von Uniformen zu.“
„Verstanden.“, und Vira versetzte nur leicht beiden Outfits an den Ärmeln und Hosenbeiden dünne goldene Nähte hinzu.
„Du hast ein gutes Auge für sowas!“, meinte Xilim und stieg von der Plattform herunter. Er betrachtete sich selber und sah dann zu Erik.
„Was?“, meinte jener, der sich selber noch anschaute.
„Danke.“
Erik verstand nicht.
Xilim trat zu ihm: „Danke, dass Du das hier alles mitmachst und Dich nicht quer stellst oder rebellierst. Ich fühle mich so unendlich wohl mit Dir.“
„Xilim.“
„Nein. Lass mich.“, er legte einen Finger auf Eriks Mund, „Ich habe das noch nie erlebt, was letzte Nacht passiert ist. Sicher war es das erste Mal für mich, aber ich weiß hier...“, er zeigte auf sein Herz, „... das es richtig war auf Dich zu warten. Und deswegen möchte ich Dir danken, dass Du mich vollständig machst. Erik Mittmeier?“
„Ja. Xilim Xhirisis.“
„Ich liebe Dich!“, dann hob er Erik auf seine Augenhöhe und küsste Ihn.
„Xilim?“, murmelte Erik unter dem Kuss.
Er stellte Ihn ab.
„Wir müssen wieder zurück.“
„Stimmt.“, er reichte Ihm seinen Unterarm.
Erik deutet das Auflegen seines erst an.
Xilim schaute skeptisch.
„Ich liebe Dich auch, Herr Xhirisis.“, dann legte er seinen Unterarm auf Xilims.


Zurück im Eriks Zimmer im Präsidenten Palast.
„Mal sehen, was wichtiges los ist.“
„Bin ich auch gespannt. Kommst Du?“, fragte Erik mit offener Hand.
„So?“, er nahm seine Hand.
„Warum nicht.“, dann öffnete Erik die Zimmertür und beide gingen in den Flur, der noch leer war. Sie erreichten die große Palasttreppe und liefen stolz und lächelnd herab. Ein Zimmermädchen kam Ihnen entgegen und lächelte zufrieden. Dann bogen beide in den Saal ab, wo es immer das Essen gab. Man hörte schon viele Stimmen und vom lachenden Gesicht verwandelte sich Xilims Gesicht zu einem ernsten Gesicht. Er wurde langsamer.
„Was ist?“
„Warte kurz.“, er zog Erik an die Seite, „Ich denke, die Onarier sind da.“
„Wie bitte?“, Erik versuchte zu schauen.
„Erik. Hör zu!“
„Okay.“
„Wir machen es wie besprochen: Wir beide wissen es weiterhin nicht, wer von uns der Geber und der Empfänger ist. Am besten wäre es, wenn sie es auf dieses Thema leiten, dass sie denken, dass Du der Geber bist.“
„Aber das würde mein Arm im schlimmsten Fall kosten.“
Xilim zuckte mit einer Schulter: „Willst Du Sex mit denen?“
Eriks Augen wurden Groß.
„Also. Sag nichts. Sprich, wenn, in Gedanken dann zu mir. Aber überlass mir das Reden, okay.“, er beugte sich runter.
Verstanden, dachte Erik zu Xilim. Beide küssten sich.
„Oh! Schön.“, Lamar stand neben Ihnen.
„Lamar!“, freute sich Erik.
Beide umarmten sich.
„Xilim!“, strahlte er ihn an.
„Lamar.“
„Schön, dass Ihr glücklich seid!“, grinste Lamar, „Ihr werdet leider sehnsüchtig erwartet.“
„Bleibst Du nicht?“, fragte Erik den davon laufenden Lamar.
„Nein Nein. Das ist nichts für mich, glaube mir. Später auf ein Getränk?“
„Klar.,
„Super.“, dann war Lamar schon verschwunden.
„Okay.“, sagte Xilim.
Ich liebe Dich
„Ich weiß! Ich Dich auch.“, dann trat zuerst Xilim ein und Erik folgte Ihm.


„Wunderbar.“, der Präsident Latentas stand auf, „Ihr seid da.“, er lief um die Tafel herum, an welcher seine Frau Laura, seine Tochter Lara und zwei Onarier saßen. Er zog an Xilim herum und führte Ihn direkt zu den Onariern: „Darf ich vorstellen: Imperator Babarayis. Sein Sohn Brakakus. Das ist Xilim Xhirisis und Erik Mittmeier von Terraris.“.
Der Onarische Imperator und sein Sohn standen auf und reichten Xilim die Hand, sagten aber beide nichts. Der Sohn Brakakus schaute mit großen grünen Augen einzig Erik intensiv an.
Das sind die Beiden vom Festival gestern Abend, sagte Erik zu Xilim.
„Willkommen auf Ronaris, Imperator!“, Xilim verbeugte sich leicht und gab seine Hand dessen Sohn, welcher noch immer nur Blicke für Erik hatte.
Der Imperator setzte sich: „Schön das wir den Terrarischen Anwärter für den Aurum mal endlich leibhaftig kennenlernen.“
Erik war nun bei dem Sohn und beide reichten sich die Hände. Sehr deutlich reichte Brakakus seinen linken Unterarm zur Begrüßung, so dass Erik sein Emblem sehen konnte, welches von der Behaarung des Körpers frei rasiert wurde. Brakakus selber nahm weiterhin nicht den Blick von Erik.
„Hallo.“, sagte Erik nur und spürte einen sehr starken kräftigen Händedruck.
„Es ist mir eine Ehre!“, murmelte Brakakus leise.
Erik lief hinter Xilim her, gruselig, wie er mich anschaut.
Beide nahmen Platz.
„Was verschafft uns so früh die Ehre?“, fragte Xilim.
„Ihr seht umwerfend aus.“, murmelte Lara Erik zu, als er sich neben Ihr setzte.
„Danke.“, lächelte er.
„Ich muss mit Dir später bitte alleine reden.“
„Lara!“, ermahnte Ihr Vater.
„Ihr könnt Euch sicherlich denken, worum es geht. Jedoch möchten wir zunächst das Frühstück genießen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so interstellare Gäste hatte: Von Onaris und Terraris am Tisch auf Ronaris. Könnte fast historisch sein.“, war der Präsident stolz.
„Das könnte es werden.“, kam nun auch der Onarische Imperator zu Wort, „Ihr seid also der Terrarier mit dem vollständigen Emblem?“, fragte er direkt zu Erik.
Erik schwieg und nickte nur.
„Er ist erst den vierten Tag mit uns, habt Verständnis, wenn er noch etwas zurückhaltend ist.“, antwortete Xilim für Erik.
Danke.
„Nun. Nachdem die heutige Zeremonie abgesagt wurde...“, wollte Imperator Babarayis fortsetzen.
„Wollen wir nicht frühstücken?“, unterbrach der Präsident.
„Korrekt. Machen wir es später.“
Dann wurde es etwas still, was die Unterhaltung am Tisch betraf. Jeder beobachtete jeden und hatte sicherlich Unmengen an Fragen auf den Lippen, egal welche Seite es betraf. Brakakus konnte seinen Blick nicht von Erik nehmen, und jener konnte nicht einordnen, welche Art Blicke Ihn da trafen.
Ich muss unbedingt in Dir kommen.
„Erik!“, murmelte Xilim.
Sorry, aber ich fühle mich nicht so wohl. Aber es geht mir gut.
Xilim schaute skeptisch zu Erik.
„Wie lange geht das Festival eigentlich?“, unterbrach Erik die Stille.
Alle erschraken, auch Xilim.
Laura antwortete: „Noch drei Tage. Warst Du schon dort?“
„Ja, mit Lamar. Es war wunderbar.“, Erik merkte, dass den Onariern das nicht so ganz angenehm war.
„Kennt Ihr das Festival auch?“, fragte er gezielt zum Imperator.
Jener legte das Besteck vorsichtig ab: „Ja. Es ist uns vertraut. Mein Sohn und ich waren auch dort gestern Abend, wo wir unschuldig in einen Konflikt gezogen wurden.“
„Welche Art Konflikt?“, war Präsident erbost.
„Unwichtig, Es hat sich geklärt. Wir haben das geklärt, es gehört der Vergangenheit an.“, beschwichtigte der Imperator.
Sein Sohn war nervös geworden und konnte weiterhin nicht den Blick von Erik nehmen. Man spürte, dass er etwas auf der Seele brennen hatte. Er muss dann seinen Vater unter dem Tisch berührt haben.
„Kommen wir bitte zum eigentlichen Grund unseres Treffens.“, der Imperator stand auf. Gefolgt von allen anderen, wie bei einem Dominoeffekt.
„Gehen wir in das Office.“, zeigte der Präsident ans andere Ende des Saales.
Alle liefen los: der Präsident mit seiner Tochter.
Gefolgt von Imperator Babarayis und seinem Sohn.
Dahinter Xilim und Erik.
Sie wollen mich, oder?
Xilim nickte leicht.
Ein Soldat schloss die riesige Tür hinter allen und alle nahmen Platz.
„Gut. Wir sind wegen der Zeremonie, welche nun in drei Tagen zur Jhyros-Finsternis stattfinden wird. Wir erbitten um Entschuldigung, dass wir die heutige Ahynos-Finsternis vereitelt haben. Es gab Probleme auf Onaris, als wir den Flug hier her starteten.“
„Das ist nicht der Rede wert.“, meinte der Präsident.
„Wir sind hier um Ihnen ein Angebot zu machen, Herr Mittmeier.“, nun sprach der Imperator Erik direkt an, „Wie sie ja bereits gesehen haben, trägt auch mein Sohn das vollständige Emblem auf seinen Unterarm, was Ihm damit berechtigt auch an der Zeremonie teilzunehmen.“
„Aber er hätte die Zeremonie auch erstmal alleine vollziehen können.“, argumentierte Xilim berechtigt.
Wissend nickte der Imperator: „Das mag sein. Aber Sie selber wissen, kann das Ergebnis auch im Alleingang nicht erfolgreich sein.“
„Das stimmt.“
„Da es nun offiziell bekannt ist, dass es einen Anwärter aus Terraris gibt, wollten wir unsere Zeremonie natürlich zur Zeremonie von Herrn Mittmeier legen.“
„Verständlich.“, antwortet Xilim wieder knapp.
Präsident Latentas und Laura schwiegen.
„Nun gibt es in dieser Konstellation verschiedene Ablaufmöglichkeiten.“
Xilim nickte.
„Eine Möglichkeit haben Sie bereits vor sieben Jahren ausgeführt. Nun wäre der faire nächste Schritt die Zeremonie meines Sohnes alleine.“
„Das steht außer Frage!“, betonte Präsident Latentas.
Der Imperator schien diese Unterbrechung nicht zu mögen.
„Sprechen Sie weiter!“, schlug Xilim vor.
„Nun. Wie Sie selber ja erfahren haben, gibt es zwei Möglichkeiten bei der Zeremonie meines Sohnes. Die eine wäre die erfolgreiche Aktivierung des Aurum, dem Goldenen Imperator, in meinem Sohne.“
„Korrekt. Diese Möglichkeit gibt es.“
Ach. Er kann es auch vor uns werden?
„Für den zweiten Fall, dass er es alleine nicht wird, wissen Sie genau wie ich, dass eben ein Terrarier benötigt wird. So war es bereits vor 825 Jahren der Fall und hunderte Jahre davor.“
„Das ist korrekt.“
„Nun haben wir in dem Fall der Zeremonie zur Jhyros-Finsternis nur eben den Herrn Mittmeier von Terraris.“, hier beendete der Imperator erstmal den Satz.
Erik schaute Xilim an und sah Ihm an, dass er innerlich etwas kochte.
Beruhig Dich Xilim. Man sieht Dir Deine Wut an.
Xilim atmete tief durch: „Worauf möchten Sie hinaus.“
Der Imperator schaute Ihn nur an.
Dann sprang Brakakus von seinem Platz auf, stellte sich demonstrativ auf und sprach in Richtung Erik: „Ich bestehe auf die erste Durchführung der Zeremonie mit dem Terrarier.“
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