AURUM - DER GOLDENE IMPERATOR

All Rights Reserved ©

Kapitel 9 - Der Aurum Dom

Xilims Shuttle gleitee sanft über der riesigen Hauptstadt des Planeten Ronaris und steuerte auf den Flughafen am Rande der Stadt zu. Am Steuer saß ein zufriedener Pilot und schaute immer wieder auf den zweiten Pilotenstuhl hinüber, um dort den leicht müden Erik anzuschauen. In diesem neuen Ronaris-Outfit gefiel er Ihm wieder aufs Neue.
„Bereit zur Landung.“, unterbrach Vira die Stille.
„Bereit?“, fragte Xilim.
„Oh ja, ich will in ein Bett.“, dann senkte er seinen Kopf, „Komisch. Ich vermisse mein eigenes Bett gerade.“
Während Vira das Shuttle sanft an das Park-Dock anlegte, wo es letztens erst stand, wurde Xilim ebenfalls nachdenklich. Erik hatte nicht unrecht, dass er kein wahres Zuhause mehr hatte. Er konnte nur hoffen, dass das Palacio mit all den Sälen und Gemächern sein Zuhause werden konnte nach der Zeremonie. Er hatte nie selber das Palacio von innen gesehen, er wusste nur dass es riesig sein sollte.
Auf dem Deck vor dem Shuttle wurden Sie bereits von einer kleinen Gruppe der Roboter Soldaten empfangen. Einer der Roboter hielt eine kleine kurze Ansprache, eine Nachricht von Präsident Latentas. Inhalt war nur der Befehl ohne Umwege direkt zum Palast zu kommen. Also wurden beide direkt zu einem Kleinbus gebracht und ohne weiteren Kommentar mit Hochgeschwindigkeit ins Stadtzentrum gefahren.
Die Stadt selber war in einem völlig anderen, hektischen, Zustand. Es sah aus, als hätte sich die Bevölkerung verdoppelt und es herrschte sichtbar pures Chaos.
„Was ist denn hier los?“, fragte Erik.
Auch Xilim versuchte bei der Geschwindigkeit etwas zu erkennen: „Es muss wegen der Zeremonie sein. Vom ganzen Planeten kommen Interessierte und Gäste…“, dann blickte er zu Erik, „… Sie wollen alle zur Zeremonie. Die ganze Stadt wird morgen stillstehen. Wenn alles gut geht, dann ist danach die Stadt ein reines Festival.“
„Das hört sich schrecklich an.“
„Wieso schrecklich?“
„Wenn etwas schief geht?“
„Was sollte schief gehen?“
„Das fragst Du mich? Du bist der, der eine misslungene Zeremonie erlebt hat.“
„Das stimmt, aber so wie es mit Dir ist, war es niemals zuvor. Allein die Geschichte mit Brakakus…“
„Nicht darüber reden…“, dann starrte Erik Xilim an: Wir haben versprochen, dass wir keinen von unserem Plan etwas sagen.
„Das ist richtig und gut. Ich bin überrascht von seinem Wesen.“
„Seinem Wesen?“
„Er ist der erste Onarier, der richtig gutmütig ist.“
Erik grinste: „Du hattest Angst um mich?“
„Wenn ich Deinen Gedanken Glauben schenken konnte, dann war ich der Annahme, dass er Dich vergewaltigen wollte. Am Ende war er sehr fürsorglich. Mit Ihm werden wir morgen wohl Geschichte schreiben!“
Hör auf. Wir wissen nicht, wer zuhört.
Xilim beugte sich zu Erik hinüber: „Ich will das endlich auch können.“
„Dann müssen wir…“, er unterbrach, denn sie erreichten den Palast. Der ganze Vorplatz des Palastes war mit Soldaten voll. Eine Schneise führte zum Eingang des Palastes. Fast sah es schon wie in Kriegszeiten aus.
„Das ist alles gruselig.“, flüsterte Erik.
„Hab keine Angst, das dient alles zur Sicherheit.“, sie liefen in den Kreisen der Roboter Soldaten zum Palast, wo bereits das Empfangskomitee stand.
„Erik!“, rief jemand und kam hinter Soldaten hervor gerannt.
„Lamar!“, freute sich Erik.
„Du bist unverletzt?“, er umarmte Ihn erst fest und dann schaute er Ihn Stück für Stück an, „Keine Wunden, auch nicht…“, dann schaute er zu Xilim.
„Alles gut. Sie haben Ihm kein Haar gekrümmt.“, antwortet Xilim für Erik.
„Kommt.“, schob Lamar Erik vor sich, „Hier ist das reine Chaos im Palast. Aber Leonaris hat alles im Griff. Lara und Mutter haben alles im Griff mit der Zeremonie, aber Vater ist überfordert.“
„Was ist denn los?“, fragte Xilim.
„Der Tod des Imperators wurde veröffentlicht und sämtliche Präsidenten des Planeten sind auf dem Weg hier her, oder sind es schon. Einige haben sich ohne Vorwarnung einfach in den Palast gebeamt. Das war ein Chaos.“
„Von wie vielen Präsidenten sprechen wir?“, fragte Erik.
„Zum Glück nur sieben, aber mit Anhang sicher fünfundachtzig.“
„Ach Du Große Güte.“
„Man darf nicht vergessen, dass sie nie alleine kommen!“, grinste Xilim.
Lamar führte sie diesmal in einen anderen Bereich des Palastes: „Wohin gehen wir?“, fragte Erik.
„In unsere Gemächer. Vater hat sich dort erstmal zurückgezogen.“, dann blieb er vor einer Großen Tür stehen, „Er ist sehr angeschlagen und schnell gereizt. Habt Erbarmen, es waren schreckliche Stunden.“, dann tippte er einen Code in das Display der Tür ein.
Die Tür öffnete sich: „Vater? Sie sind da.“
„Endlich!“, hörte man eine erleichterte Stimme und Luluis kam Ihnen entgegengelaufen, „Ihr glaubt nicht, was in den letzten Stunden alles passiert ist.“, hinter Ihm kam auch Leonaris auf sie zu,
„Wir können es uns denken!“, sagte Xilim und zog Erik zu sich.
„Setzt Euch!“, sagte Luluis, begrüßte Erik mit einer Verbeugung, „Wir müssen den Ablauf für morgen besprechen.“
„Ist es denn jetzt dringend nötig?“, fragte Xilim und setzte sich neben Erik, welcher schwieg.
Luluis war dabei sich ebenfalls zu setzen, als Leonaris das Reden übernahm: „Es bedarf wenigstens einer kurzen Besprechung des Ablaufes. Es sind nur noch Einundzwanzig Stunden bis zur Zeremonie und wir sollten zumindest informiert werden, was aus dem Treffen mit dem Onarischen Imperator und seinem Sohn geworden ist.“
Xilim legte seine Hand auf Eriks und übernahm das Reden: „Es bleibt bei dem, was bereits besprochen wurde. Wir haben uns über den Ablauf der Zeremonie im Interesse der Onarier geeinigt.“
„Das ist alles?“, fragte Leonaris, welcher noch immer stand und einen sehr harten und ernsten Blick hatte, den er aber Erik nicht gewehrte.
„Ja. Das ist alles. Brakakus erklärte sich Erik und mir und wir haben uns gütig geeinigt. Erik wurde über den Verlauf informiert und der Imperator Babarayis wird für alle Sicherheitsvorkehrungen sorgen. Das war großer Bestandteil des Gespräches zwischen Erik und seinem Sohn und anschließend mit mir.“
Du bist echt gut.
Xilim drückte nur seine Hand zusammen.
Hol uns hier raus, ich bin echt sehr müde.
„Gut. Trotzdem sollten wir den Ablauf der Zeremonie besprechen.“, bestand Leonaris darauf.
Xilim stand auf und zog Erik mit seiner Hand ebenfalls hoch: „Ich gehe sehr stark davon aus, dass Du alles im Griff hast und es keine Bedenken des Ablaufes geben wird. Erik benötigt dringend Erholung und etwas Schlaf. Ich werde in zwei Stunden bei Dir sein und wir können alles besprechen. Er muss nur sehr fit sein und bei Kräften für die Zeremonie…“, naja, du musst nur in mir… dann drückte Xilim etwas fester Eriks Hand, Das tat weh! „… in den besagten Einundzwanzig Stunden.“
Leonaris blickte damit das erste Mal direkt zu Erik: „Ich verstehe.“, was nur für eine Sekunde hielt und er dann wieder zu Xilim sprach: „Ich erwarte Dich in zwei Stunden am Palacio.“, dann drehte er sich ohne eine Antwort von Xilim weg und verließ den Raum.
„Entschuldigt Ihn.“, übernahm Luluis wieder, „Er ist eine sehr große Stütze für mich.“
„Das mag sein. Ihr entschuldigt uns?“
„Ja sicher.“
„Ich werde Euch dann ebenfalls bei Leonaris am Palacio treffen?“, fragte Xilim auf dem Weg zur Tür.
„Nein. Ich muss mit Lamar die Präsidenten empfangen und Ihnen alles erklären. Wir haben in drei Stunden eine Konferenz.“, dabei fiel er wieder in seinen Sessel.
„Gut.“, dann verließen beide den Raum.

In Ihrem Zimmer im Palast fiel Erik ohne Kommentar erstmal auf das Bett: „Ich bin sowas von kaputt.“
„Es muss das reine Chaos sein da unten.“, Xilim zog sich bereits aus, „Keine Ahnung, ob das alles bis zur Zeremonie geregelt wird.“
„Leonaris scheint alles sehr gut unter Kontrolle zu haben.“, Erik stand auf und zog sich ebenfalls aus.
Xilim stand bereits mit freiem Oberkörper vor dem Bett: „Ich denke aktuell hat er mehr im Griff als sein Vater.“, dann knöpfte er seine Hose auf.
Erik tat das gleiche wie Xilim: „Ich brauche etwas Schlaf und einen Schwung Liebe!“, grinste er und hockte sich auf das Bett.
Xilim lächelte und kam ebenfalls auf das Bett. Er nahm Erik in den Arm: „Entspann Dich, Du brauchst viel Kraft morgen.“, dann drückte er Ihn sanft an sich.

Erik stand auf seinen Knien vor Xilims nackten Körper. Sein halbsteifer Schwanz drückte bereits gegen Eriks Beine, während er seine Arme um Xilims Hals legte und Ihn innig küsste. Eine Hand Xilims hielt Erik am Rücken fest, während die andere Hand an seinem Rücken herunter glitt und an seinem Po stoppte. Er streichelte Ihn sanft und sein Schwanz wurde immer dicker, grösser und drückte mehr und mehr gegen Eriks Beine.
„Ich muss diesmal in Dir kommen!“, murmelte Erik unter den nicht endenden Kuss.
„Richtig!“, murmelte Xilim zurück, griff mit seiner zweiten Hand vom Po um Eriks Körper herum. Er legte sich sanft auf seinen Rücken und legte Erik fast schon auf seinem großen Körper ab. Sein steifer Schwanz stand aufrecht zwischen Eriks Pobacken und pulsierte leicht.
Erik stützte sich auf Xilim riesiger Brust ab, welche keinen Millimeter nachgab. Dann setzte sich Erik auf Xilims Bauch. Er massierte diese riesige Brust und küsste beide Nippel nach einander ab. Er spielte mit seiner Zunge genüsslich und brachte Xilim um den Verstand. Dann stand Erik auf, er rutschte an dem riesig dicken Schwanz vorbei und Xilim spreizte ohne Aufforderung seine Beine. Erik nahm etwas Spucke und schmierte sehr langsam und vorsichtig Xilims After ein. Seine Augen waren geschlossen und Erik begann sanft mit seiner Zunge zu lecken, erst im Kreis herum und dann immer wieder kurz tauchte er sie in das Loch hinein.
Xilim stöhnte leicht: „Mach, ich explodier gleich.“, flüsterte er.
Er rückte näher heran und tippte mit seinem steifen, im Vergleich zu Xilims, kleinen Schwanz an den After. Mit etwas mehr Spucke gab Xilims Schließmuskel sofort nach und Erik konnte ohne Probleme sanft in Ihn eindringen. Ein lautes Atmen kam von Xilim und Erik spürte seine großen Hände auf seinem Rücken, welche Ihn bis zum Anschlag an Ihn drückten. Ganz langsam begann Erik seine Stöße und er konnte dann sich Xilims Schwanz widmen, welcher weiterhin pumpte. Der Vorsaft hatte bereits den Bauch komplett eingeschmiert und Erik nahm etwas und schmierte es auf seinen Schwanz um das Gleiten zu verbessern. Mit beiden Händen konnte er Xilims Schwanz umfassen und die Eichel komplett in den Mund nehmen. Mit seiner Zunge umkreiste er genüsslich die Spitze und spürte, dass Xilim sich anstrengte, nicht zu kommen.
Doch auch Erik war kurz davor: Ich komme gleich… dabei schaute er Xilim an, welcher seinen Kopf hob und Ihn verliebt anschaute.
„Ich auch!“, murmelte er, „Vorsicht. Das wirst Du nicht alles schlucken können.“
Mach Dir keine Sorgen.
Dann konnte sich Erik nicht mehr halten. Er presste seinen Schwanz tief in Xilim hinein, wurde von Ihm ebenfalls fest an sich gedrückt. Dann spürte Erik, wie Xilims Schwanz kurz stoppte und der erste Schwung von Sperma in seinem Mund landete. Mit dem Wissen, dass noch viel mehr kommen würde, schluckte er sofort alles herunter, was er bekam.
Dann begannen die Linien auf seinem Körper zu leuchten und er sah, wie Xilim seine Augen aufriss und nicht aufhört in Eriks Mund zu kommen. Jeden einzelnen Tropfen schluckte Erik mit Genuss herunter und seine golden leuchtenden Linien strahlten sanft. Sein Körper bekam wieder Energie. Erik holte kurz Luft und Xilims Sperma lief an seinem Schwanz herunter, er sah, wie auf Xilim ebenfalls auf der Brust Linien entstanden. Sie bildeten das Emblem wieder dar. Erik nahm Xilims Schwanz wieder in den Mund und schluckte weiter sein Sperma, denn er hörte nicht auf zu kommen.
Du kommst echt viel, dachte Erik.
Ich weiß und ich liebe es, wie Du alles schluckst.
Ich kann Dich hören, dachte Erik.
Xilim riss die Augen auf: Dein Ernst?
Ja.
Im selben Moment hörte sein Schwanz auf Sperma zu spritzen. Erik sammelte das danebengelaufene Sperma mit den Händen ein: „Ja.“, sagte er nochmal.
„Es funktioniert wirklich!“, in Xilims Augen standen kleine Tränen, Ich will Dich küssen. Er hob Erik vorsichtig hoch, sodass sein Schwanz aus Xilims After herausrutschte. Er legte Ihn auf sich, drückte Ihn fest an sich und begann Ihn leidenschaftlich zu küssen.
Ich glaube das alles nicht, dachte Xilim.
Ich liebe es Dein Sperma zu trinken, den Sex, ich liebe jeden Millimeter an Dir, Xilim. Ich hoffe so sehr, dass Du das spürst und weißt. Erik war glücklich.
Und wie ich es weiß und spüre. Ich kann Dir nicht sagen oder zeigen, wie sehr ich es mit Dir liebe Sex zu haben. Ich würde am liebsten die ganze Zeit mit Dir Sex haben.
Erik grinste: Du bist ja auch dran jetzt.
Was meinst Du? fragte Xilim, Darf ich?
Frag nicht. Mach! dann spürte Erik Xilims Schwanzspitze an seinem Po und wie bereits erneut Vorsaft austrat. Er ließ seinen Schwanz etwas an Eriks Loch auf und ab gleiten, so dass sich der Vorsaft gut verteilte und dann drückte Erik schon mit seiner Hand Xilims Schwanzspitze in sich. Langsam schob er seinen dicken großen Schwanz in Erik und dessen Körper passte sich wieder ohne Schmerzen an Xilims Schwanzgrösse an.
Gott wie ich das liebe! stöhnte Xilim und hörte nicht auf Erik zu küssen.
Ich liebe es mehr!
Dann drehte Xilim sich auf Erik und nahm Ihm komplett unter sich in den Arm. Langsam schob er den ganzen großen Schwanz in Erik hinein, und seine Eier legten sich sanft auf Eriks Po.
Tiefer! wollte Erik mehr.
Ich tue Dir weh, wenn ich noch tiefer gehe.
Nein. Bitte!
Dann drückte Xilim auch die letzten Millimeter seines Schwanzes in Erik und begann sanft zu stoßen. Der Schweiß beider Körper vermischte sich und beide Körper leuchteten sanft golden. Xilim verstärkte mit jedem Stoß die Geschwindigkeit und spürte, wie Erik bereits zwischen beiden Körpern kam, sich sein Sperma zwischen beiden Körpern vermischte. Dann presste Xilim seine Lippen fest auf Eriks: Ich komme, und er erstarrte kurz.
Erik spürte dann, wie Xilims Schwanz erneut sein ganzes Sperma in Ihn ergoss und es wieder nicht wenig war. Mit jedem Pumpen küsste Erik Xilim immer fester: Hör nicht auf zu kommen. Ich liebe es so sehr es zu spüren, wie Du in mir kommst. Wieder sah Erik in Xilims Augen kleine Tränen.
Du machst mich zum glücklichsten Ronarier der Welt, flüsterte Xilim. Sein Schwanz hörte dann aufzupumpen und beide beruhigten sich etwas, Ich könnte das den ganzen Tag.
Ich auch, freute sich Erik und genoss es so sehr unter Xilims Körper regelrecht begraben zu sein.
„Du musst Dich erholen!“, flüsterte Xilim.
„Mit der Masse an Sperma habe ich glaube genug Kraft!“, grinste Erik.
„Aber Du musst trotzdem etwas Schlafen. Das da oben braucht auch volle Konzentration morgen.“, dabei tippte er auf Eriks Kopf.
„Du hast Recht.“
Xilim stand vorsichtig auf und ließ seinen noch immer recht steifen Schwanz sehr langsam aus Erik gleiten. Er schaute es sich sehr genau an und war erstaunt, wie Eriks kleiner Körper seinen riesigen Schwanz ohne Probleme aufnahm. Als sein Schwanz vor Eriks Po lag, schaute er sich den nackten Erik genüsslich an: „Du bist wunderschön Erik Mittmeier.“, sagte er und küsste Ihn.
„Danke Xilim Xhirisis. Du bist für mich der schönste Mann, den ich mir wünschen könnte.“
„Jetzt ruh Dich etwas aus.“, dann stand Xilim auf und ging ins Bad.
Erik drehte sich auf die Seite und schloss die Augen.

Xilim kam aus dem Bad zurück ins Zimmer und sah den schlafenden Erik. Er blieb stehen und schaute auf diesen kleinen Terrarier, den Ihn glücklicher machte, als es sein ganzes Leben irgendjemand je versuchte. Er konnte es trotz Eriks Liebe nicht fassen, dass er mit diesem Mann glücklich ist und wohl wirklich sein Lebensmittelpunkt gefunden hat.
Er zog sich leise an, ging zum Bett, gab Erik einen Kuss auf die Stirn, deckte Ihn nochmal richtig zu. Ihm fielen die Linien auf Eriks Körper in die Augen und er verglich sie mit seinen eigenen Linien. Es waren nicht so viele, wie bei Erik, aber auf der Brust das Symbol hatte die gleiche Intensität. Eine durchgängige Linie führte über die Schulter den ganzen Arm runter zu seiner Hand. Auf der rechten Seite endete sie in Xilims Emblem, auf der linken Seite endete es einfach am Handgelenk. Sollte also noch spannend werden, was diese Linien noch bedeuten sollten.
Er stand auf und verließ das Zimmer, vor der Zimmertür standen zwei Soldaten. Er schaute sich beide an und sprach einen direkt ins Gesicht: „Hörst Du mich? Ich will das keiner, und damit meine ich wirklich keiner, dieses Zimmer betritt, außer mir.“, er versuchte eine Reaktion zu erkennen. „Das ist ein Befehl.“, aber es gab keine Reaktion.
Er schaute sich nochmals beide an und musste darauf vertrauen, dass sie nicht ohne Grund vor der Tür zu zweit standen. Auf dem Weg nach unten hörte er einen lauten Streit und konnte schon von den Stufen aus sehen, dass es Lamar mit seinem Vater war. Sie beendeten gerade die Diskussion und sein Vater Luluis lief enttäuscht weg.
„Alles in Ordnung?“, fragte Xilim.
Lamar sah ebenfalls enttäuscht aus: „Es geht hier drunter und drüber. Man sollte das ganze Event um eine Woche verschieben. Das ist Zuviel und zu groß, wir kommen richtig an unsere Grenzen.“
Xilim setzte sich auf die Treppe: „Ich glaube Dir. Das ist echt riesig. Zumal nun auch die Onarier dabei sind.“
Lamar setzte sich dazu: „Es ist nicht nur das. Das Chaos mit Fullum ist die Eisbergspitze. Sie lehnen sich alle gegen meinen Vater auf. Keiner will das er die Position des Ronaris-Imperators wird. Aber keiner will es auch selbst übernehmen. Sie streiten seit Stunden und kommen zu keiner Einigung.“
„Das klingt echt heftig.“
„Und Leonaris ist auch keine Hilfe, weil er mit dem Event beschäftigt ist.“
„Ich dachte, Deine Schwester und Mutter machen das?“
„Ja. Dieses Event schon, aber es ist mehr.“
„Was meinst Du?“
„Die Armee?“
„Eine Armee?“, Xilims Gehirn begann zu arbeiten.
„Leonaris ist im Palacio, weil die Goldene Armee wieder aktiviert werden muss. Rekrutieren und neue verpflichten. Roboter neu programmieren und anpassen.“
„Stimmt. Daran habe ich gar nicht gedacht.“
„Eben. Wie steht ein Aurum da ohne Armee?“
Xilim stand auf: „Dann mache ich mich mal lieber auf den Weg!“
„Keine Ahnung, was er von Dir will, aber ja. Ich gehe zu den Mädels und schaue dort weiter. Vater muss selbst klarkommen. Er wollte unbedingt Präsident werden und ich denke Imperator auch. Nun sieht er, dass es nicht immer einfach wird.“
„Da hast Du Recht.“, er umarmte Lamar.
„Was ist mit Erik?“
„Oh. Er schläft und die Soldaten passen doch auf?“
„Klar. Sie sind programmiert nur Ihn und Dich durchzulassen. Garantiert.“, er schlug Xilim auf den Oberarm.
„Gut. Gut zu wissen. Er muss schlafen und sich erholen für morgen.“, dann nickte Xilim und lief Richtung Ausgang. Auf dem Weg zum Palacio kam Ihm die Erinnerung wieder hoch, als er damals vor sieben Jahren ebenfalls auf dem Weg war. Die großen Erwartungen der Regierung, auch damals Luluis als Präsident. Die Freude seiner Eltern, wobei sein Vater damals noch am Leben war. Er hatte sehr große Hoffnung für Xilim damals. Das Einsteigen in die Quelle und die Enttäuschung als rein gar nichts passierte. Allein der Moment, als Xilim in die Quelle nackt stieg und er alleine in diesem Tempel war.
Es passierte rein gar nichts. Als würde er nur ein Bad nehmen nach einer Schlacht. Er stand dort sicherlich zehn Minuten drin, tauchte immer wieder kurz ab. Wartete auf eine Reaktion und bekam keinerlei Antwort. Kurz darauf realisierte er, dass er ohne Erfolg aus dem Tempel kommen musste und die Enttäuschung der wartenden Bevölkerung, die Präsidenten, Imperatoren und eben seiner Familie erfahren würde. Sein Vater war sicher am meisten enttäuscht, denn seit diesem Tag hatte er sich zurückgezogen. Sein Tod drei Jahre später, konnte das nicht mehr geradebiegen.
Jetzt fuhr er wieder auf diesen großen Hügel, in dieses riesige Palacio. Eine kleine Stadt in der Stadt. Vorbei an den Gärten und Festungen hinter der riesigen Mauer. Viel Chaos war zusehen, denn die Vorbereitungen der Zeremonie, die eventuelle Ehrung danach und gleichzeitig die Rekrutierung der goldenen Armee stellte hier alles was Logistik war an die Grenzen des Machbaren. Man spürte in allen Gesichtern den Zeitdruck.
Der Kleinbus mit Xilim stoppte. Er stieg aus und befand sich mitten in einer Ansprache eines Generals an die goldene Armee. Er wurde durch diese Ansprache von fünf Soldaten ins Innere eines der drei Palästen geführt. Im Inneren des Palastes wurden die Soldaten aufgeteilt und sie bekamen Ausrüstungen. In den anderen Palästen war es das gleiche Spiel. Er folgte weiterhin seiner Gruppe an Soldaten und landete in einem recht kleinen Raum, wo Leonaris gerade mit zwei Generälen sprach: „Ab Tag Eins des Aurums erbitte ich einen täglichen Report über den Zustand der Armee bei seiner täglichen Routine. Es kann sein, dass es damit...“, Leonaris erblickte Xilim und nickte mit seinem Kopf seitlich Richtung einer Couch, „... am Anfang zeitlich etwas Probleme geben wird. Ich wünsche aber, dass es trotzdem möglichst ausgeführt wird.“
„Verstanden.“, sagte einer der Generale und die anderen nickten.
„Das wäre es erstmal. Wir sprechen uns in drei Stunden wieder.“, dann machte er eine Handbewegung und die Generäle verbeugten sich zeitgleich leicht und verließen den Raum. Ebenfalls die Soldaten, die Xilim gebracht hatten.
„Danke das Du gekommen bist.“, sagte Leonaris entspannter und kam zu Xilim.
„Gewaltig, was Du alles hier im Griff hast.“
„Laura und Lara sind ja auch noch da.“
„Das mag sein.“
„Es läuft alles nach Plan, auch wenn es keinen gibt.“
„Es gibt keinen?“
„Nicht wirklich. Wir hatten nur eine Woche Zeit. Man muss echt sagen, dass die Onarier mit Ihrem Einspruch uns richtig gut Zeit gebracht haben.“, er griff nach einer Wasserflasche auf dem Tisch.
Xilim nahm ebenfalls eine: „Trotzdem Respekt vor Deinem Job. Deinem Vater geht es nicht so gut, denke ich.“
„Mag sein. Das ist sein eigenes Grab. Er wollte immer große Macht haben und hat sie nun. Das diese Gier natürlich nicht überall gut ankommt, hätte Ihm klar sein sollen. Aber, sowas blendet er gerne aus.“
„Und nun streitet er mit Ihnen seit Stunden. Lamar verzweifelt.“
„Sie werden sich einigen, verspreche ich Dir. Ich gehe davon aus, dass mein Vater vorrübergehend den Imperator von Ronaris spielen wird, danach wird es zu einer Wahl kommen. Das hätte man nicht alles auch noch organisieren können.“
„Das ist wohl wahr.“
„Aber deswegen bist Du nicht hier.“
„Dachte ich mir.“
„Wie Du Dir denken kannst, geht es um den genauen Ablauf der Zeremonie.“
„Wie genau willst Du es wissen?“
„Nun, es wird wohl bis zu drei Durchgänge geben. Es sei denn, etwas Tragisches wird passieren.“
„Was sollte denn tragisches passieren?“
„Nun, dass der Onarier als Erstes alleine eintreten will, ist klar. Das es ebenfalls ohne Erfolg sein wird, wissen wir fast alle. Dann kommt Runde zwei und der Onarier möchte mit Erik sich vereinen.“
Xilim schwieg.
„Gut. Das müssen der Onarier und Erik ausmachen. Dann gibt es zwei Möglichkeiten. Version eins: Erik verletzt sich so sehr, oder kommt sogar ums Leben, bei dem Versuch sich mit dem Onarier zu vereinen. Oder Version zwei, es passiert nichts.“
„Wer sagt, dass nichts passiert?“
Leonaris beugte sich zu Xilim: „Sein wir offen: Du hast die Linien...“, er starrte kurz auf Xilims Hals, „... und Erik hat sie ebenfalls.“
„Woher...“
„Ich muss keine Beweise sehen, um das offensichtliche zu erkennen. Erik trägt seit zwei Tagen komplett geschlossene Oberteile, obwohl es Temperaturen sind, dass er ohne sein könnte.“, er fiel im Stuhl zurück, „Die Chemie zwischen Euch, das passt. Er ist eindeutig der Aurum und Du sein Guardian. Also... zurück zu den Versionen. Bei Version eins ist alles beendet, denn auch verletzt kann Erik mit Dir keine weitere Zeremonie durchführen. Also nach etwas mehr als eineinhalb Stunden ist alles vorbei, oder wir gehen über in eine zweite oder dritte Stunde. Oder?“
„Das klingt eher logisch.“
„Du glaubst also auch, dass es keine Version eins gibt?“
Xilim schwieg verdächtig.
„Xilim. Mir geht es nur um die Organisation. Wenn Du mir etwas sagen kannst oder willst, was das morgen alles ins Chaos stürzen kann, bitte sag es mir.“
„Ich denke, es wird nichts passieren, was eine Planung mit Version zwei gefährden würde.“, er versuchte ein Pokerface zu machen.
Leonaris stand auf: „Gut. Dann plane ich alles mit dem Zeitfenster von Version Zwei.“
„Genau.“
„Perfekt.“
Xilim stand ebenfalls auf: „Ich muss noch fragen, ob Du mir zeigen kannst, wo Erik leben wird nach dem Event.“
„Oh richtig. Seine Gemächer.“
„Das klingt komisch.“
„Ist aber so.“, er stellte die Wasserflasche ab und lief Richtung Tür.
„Gibt es einen Grund warum es drei Paläste gibt? Hat das mit den Planeten zu tun?“
„Ja.“
„Und der Aurum lebt hier im mittleren?“
„Nein. Seine Privatgemächer sind hinter dem Aurum-Dom.“
„Aurum Dom?“
„Kennst Du nicht?“, dann bog Leonaris plötzlich ab. Noch zweimal links und rechts, dann landeten sie in dem riesigen Foyer, was vom Palast Eingang durch das gesamte Gebäude führte. Es endete an einer gigantischen goldenen Tür, die gefühlt zwanzigmal höher war als Xilim selber mit seinen zwei Meter achtundzwanzig. Ohne Kommentar wurden von den vier golden gekleideten Soldaten diese riesigen Türen geöffnet und man betrat eine weitere riesige Halle. Eine riesige Kuppel, als würde man in einem Planeten schreiten. Am Rand getragen von sehr vielen goldenen Säulen, wobei alles hier golden war. Gemälde, Verzierungen, alles war in verschiedenen Goldtönen gehalten. Am anderen Ende der Halle thronte ein riesiger Thron aus Gold, wieder. Es gab drei verschiedene Ebenen. Die eine Ebene, auf welcher Leonaris und Xilim den Aurum Dom betraten. Dann folgte vor dem Thron eine zweite Ebene und der Thron selber stand auf der dritten Ebene. Jener war aber nicht von der zweiten oder ersten Ebene erreichbar. Eine halb so kleine Tür, welche der vom Eingang glich, war hinter dem Thron sichtbar.
„Das ist ja irre.“, staunte Xilim nur.
„Stimmt. Dort wird dann Erik wohl regieren!“
„Regieren!“, sagte Xilim fast abwertend.
„Doch. Hier wird er seine täglichen Termine abhalten.“
„Welcher Art Termine?“
„Tag für Tag verschieden. Zum Beispiel die Audienz mit den Generälen. Oder wenn jemand etwas vortragen will.“, sie liefen noch immer auf den Thron zu, waren gerade erstmal in der Mitte des Doms.
„Vortragen?“
„Man kann Audienzen beantragen beim Aurum.“
„Ach was.“
„Ja, ist aber immer recht voll sein Kalender.“
„Außer im Moment.“, grinste Xilim in sich.
„Keinen Fall.“
„Nicht?“
„Nein. Der ist randvoll. Wir können keine Termine mehr annehmen.“
„Moment.“, Xilim blieb stehen, „Ihr nehmt Termine an?“
„Ja.“, Leonaris war verwundert.
„Ihr nehmt Termine an, obwohl Ihr nicht wisst, ob Version eins oder zwei eintreten wird?“
Leonaris lachte: „Erwischt. So schlimm ist es nicht. Es gibt Anfragen, klar. Vom Volk unendlich viele. Aber ich weiß, dass ich Erik nicht gleich die ersten zehn Wochen zudecken kann mit Terminen.“
„Zehn Wochen?“
Er lachte wieder: „Ja. Wenn es danach geht... sicher zehn Wochen.“
Sie erreichten langsam den Aufgang zur zweiten Ebene: „Das ist verrückt. Er muss doch selber erstmal ankommen.“
„Wird er.“
„Ja?“
Er blickte Xilim von unten nach oben an: „Bei dem Guardian?“
„Danke.“
„Er wird das rocken. Ich habe da ein gutes Gefühl.“, dann bat er Xilim als Erstes die Stufen hoch.
„Das kam bisher nicht so rüber.“
„Mag sein. Ich muss nicht immer alle meine Gedanken und Gefühle offen zeigen. Es gibt und gab wichtigere Dinge zu erledigen.“
„Stimmt.“
Leonaris zeigte dann auf eine Säule links am Ende der Wand, welche an dem Übergang zur dritten Ebene stand.
Xilim wusste nichts mit dieser Geste anzufangen.
Leonaris grinste. Dann trat er vor diese Säule und machte eigentlich nichts. Die Säule gab eine Tür frei, langsam öffnete sie sich: „Geheim!“, flüsterte er.
Es war wohl ein Durchgang zu den Gemächern, welcher aber sehr eng und klein war. Ideal für Erik, dachte sich Xilim und schob sich, wie Leonaris, durch. Mit einigen Stufen gingen sie gefühlt zur dritten Ebene nach oben und kamen in einem kleineren Raum an. Wieder alles in Gold: „Hier ist ja alles aus Gold.“
„Ja. Das ist hier ist der Raum, wo immer die Kleider der letzten Imperatrix vorbereitet wurden, wenn sie wechseln wollte. Auf der anderen Seite gibt es den gleichen Raum nochmal, dort sind es meist Erfrischungen.“
„Also alles für die Bediensteten.“
„Richtig.“, grinste Leonaris. Dann lief er durch die nächste Tür. Es war wieder eine Art Foyer, kleiner und wohnlicher alles. Man merkte, dass man in einem Wohngebäude war. Leonaris lief den ganzen Flur entlang. Seitlich gingen zwei große Treppen im Halbkreis nach oben. Dann öffnete er die große Glastür: „Das ist der Aurum Garten.“
Xilim trat auf die riesige Terrasse hervor und erblickte einen monströsen Garten. Einen gigantischen Springbrunnen in der Mitte, umringt von tausenden Blumenbeeten und Bäumen jeder Art. Dann schaute Xilim spontan nach oben und sah im hellen Tageshimmel zwei Monde thronen: „Das ist alles offen?“, drehte er sich um.
„Ja.“
„Der Garten des Aurum Doms ist offen?“
„Bis jetzt ja.“
„Was meinst Du: Bis jetzt.“
„Der Aurum kann, oder sollte, die Aurum Kuppel aktivieren.“
„Kuppel?“
Leonaris kam zu Xilim: „Klar ist das alles offen. Klar ist das von oben aus dem All erkennbar. Aber Erik hat die Chance als Aurum eine Art Schutzkuppel über das gesamte Palacio zu stellen.“
„Zu stellen?“
„Symbolisch!“
„Okay.“
Dann ist zwar alles verschwommen zu sehen, aber der Schutzschild ist undurchdringbar.“
„Sicher?“
Leonaris schaute Xilim skeptisch an: „Ja.“
„Versprochen?“
Er schaute auf Xilims gereichte Hand: „Naja.“
Xilim grinste.
„Keine Ahnung, ob sie mal durchdrungen wurde.“
„Aha. Klingt schon anders.“
„Die Kraft für die Kuppel kommt aus der Quelle. Ich vermute, dass sie stark genug ist, diesen Ort zu schützen.“, überlegte Leonaris.
„Es gibt wohl unendlich viel zu lernen in dieser eigenen Aurum Welt.“
„Da hast Du Recht.“
„Und Erik ist erst seit sechs Tagen in unserer Welt.“
„Das ist heftig.“
„Wir kennen einiges schon und haben schon Erfahrungen, oder die Geschichte, Bücher, Erzählungen. Aber Erik habe ich erst vor ein paar Tagen von Terraris geholt. Er wusste von nichts.“
„Sie leben noch immer ohne das Wissen der Aurum Allianz auf Terraris. Ich verstehe das bis heute nicht. Vielleicht schafft es Erik das zu ändern?“
„Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass er so vieles ändern soll.“
„Denkst Du?“
„Schau dir das Verhältnis zwischen Ronaris und Onaris an!“
„Stimmt. Er muss praktisch die gesamte Allianz wieder aufbauen.“
„Die er erst seit vielleicht fünf Tagen kennt.“
„Große Aufgabe.“
„Er braucht starke und vertrauenswürdige Hilfe um sich.“, Xilim richtete sich gegenüber Leonaris auf.
„Was wird das?“
„Du weißt, was ich gerade denke.“
Leonaris grinst. Ohne Worte lief er zurück nach drinnen.
„Leonaris?“
„Was willst Du mir sagen?“
„Das ist nur eine Idee, aber wenn ich sehe, wie Du alles hier organisiert hast...“
„Das haben meine Schwester und Mutter ebenfalls.“
„Das ist eine andere Geschichte.“
„Ist es das?“
„Leonaris!“, er hielt Ihn auf, „Es ist mein Ernst, wenn ich Dich frage als Golden Guardian: Möchtest Du uns helfen mit Erik die Allianz wieder zu stabilisieren und Erik zur Seite stehen?“
Leonaris schaute Xilim mit hartem Blick an.
Sicherlich standen sie so fünf Minuten.
Xilim, wo auch immer Du bist. Komm sofort zu mir!
Automatisch schloss Xilim die Augen: Was ist los? fragte er.
Komm sofort her. Ich kann Dir das nicht erklären. Bitte.
Ich bin auf dem Weg. Er öffnete die Augen und sah einen fragenden Leonaris.
„Erik.“
„Was ist los?“
„Irgendwas ist passiert. Ich muss sofort zu Ihm.“
„Los!“, dann rannten beide den gesamten Weg zurück. Durch den schmalen Geheimgang, durch den riesigen Dom, durch das gigantische Foyer. Als Xilim in den Kleinbus einsteigen wollte wurde er von Leonaris gestoppt.
„Was ist?“
Leonaris kniff die Lippen zusammen: „Ich bin dabei!“
Xilim sagte nichts. Er lächelte, nahm Leonaris‘ Hand und nickte.
Dann schloss Leonaris die Tür des Kleinbusses und schlug auf Ihn dreimal. Dann raste der Bus los und erreichte die Höchstgeschwindigkeit. Wieder durch das ganze Gewusel der Armee und den Vorbereitungen zur Zeremonie. Auf der Fahrt schaute er die Aussicht auf die Stadt an und dachte darüber nach, ob die Frage an Leonaris richtig war. Aber sie war nun mal gestellt und er sagte zu. Wie sein Vater auf das alles reagieren würde, wäre die nächste Sorge.
Am Palast angekommen sprang Xilim aus dem Kleinbus, riss fast einen Soldaten um, die anderen versuchten mit Ihm Schritt zu halten. Durch das Foyer, die Treppen hinauf zur Tür des Zimmers mit Erik.
Er riss die Tür auf und sah Erik am Fenster stehen: „Was ist passiert?“, fragte er auf dem Weg durch das Zimmer zu Ihm.
Erik fiel in seinen Arm: „Wir haben Besuch!“
„Besuch? Von was redest Du?“, er nahm Eriks Kopf in die Hände.
Eriks Augen waren leicht rot, Tränen liefen über sein Gesicht.
„Erik! Was ist passiert?“, Xilim wurde nervös.
„Hinter Dir.“
Xilim drückte Erik an sich, und drehte sich langsam um. Am anderen Ende des Zimmers, also direkt neben der Tür, durch die Xilim gerade noch gerannt waren, waren zwei Personen zu sehen. Jedoch waren sie nicht vollständig sichtbar. Es war eine Art Illusion: „Was ist hier los?“
Eine der Personen trat einen Schritt nach vorne. Sie hatte sehr lange blonde Haare, exakt die gleiche Farbe wie Erik: „Wir müssen um Entschuldigung bitten.“
„Stopp!“, rief Xilim und konnte seinen Augen nicht glauben, „Imperatrix?“
„Du kennst sie?“, schluchzte Erik in seinen Armen.
„Das kann nicht sein.“
„Es tut uns sehr leid für diesen Überfall.“
„Das ist nicht real. Was soll das?“, Xilim wurde wütend.
„Langsam Xilim!“, Erik musste nun Ihn beruhigen.
Die andere Person trat ebenfalls einen Schritt nach vorne: „Es tut mir sehr leid, aber wir sollten uns vorstellen.“
„Das braucht Ihr nicht.“
„Nicht?“, fragte Erik, „Du kennst sie?“
„Ja. Es ist die Imperatrix Phananaris.“
Erik verstand nicht: „Die wer?“
„Die letzte Aurum Imperatorin.“
Erik sackte etwas in Xilims Arm zusammen.
„Nicht ganz.“, sagte die Dame leise.
„Nicht ganz?“, Xilim war noch immer sauer.
„Sie sagen, sie sind ...“, Erik wurde unterbrochen.
„Wir sind Eriks Eltern. Er ist mein Sohn!“


Continue Reading Next Chapter

About Us

Inkitt is the world’s first reader-powered publisher, providing a platform to discover hidden talents and turn them into globally successful authors. Write captivating stories, read enchanting novels, and we’ll publish the books our readers love most on our sister app, GALATEA and other formats.