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Strip Poker

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Summary

Caydes langersehnter Kurzurlaub entpuppt sich als Reinfall. Es gießt wie aus Eimern und die Möglichkeiten in dem kleinen Strandhaus sind begrenzt. Während er sich leidenschaftlich mit seiner besten Freundin Amy streitet, vergräbt Jenna ihre Nase in einem ihrer Bücher und Spencer, der jeder ausweglosen Situation etwas Positives abgewinnen kann, hat die rettende Idee.

Genre:
Other / Erotica
Author:
Nea Morielle™
Status:
Complete
Chapters:
1
Rating:
n/a
Age Rating:
18+

Strip Poker



Seit vier Tagen waren sie nun bereits hier; im Strandhaus eines entfernten Verwandten von Amy in Montauk. Und seit genau vier Tagen regnete es … ohne Unterlass. Schlecht gelaunt sah er aus dem Fenster, ehe er sich schnaufend in den Sessel fallen ließ. »War ja eine ganz tolle Idee«, maulte er seine beste Freundin an, der seine miese Laune auf die Nerven fiel.

»Woher hätte ich denn bitte wissen sollen, dass das Wetter verrückt spielt?«

»Wetterberichte, Amy. Wetterberichte!«, spie er ihr entgegen.

»Du hättest dir die Wetterberichte auch selbst anschauen können, Cayde«, hielt Amy dagegen.

»Äh … es war deine Idee!«

»Ja, und? Du hast doch zugestimmt!«

»Was es zu meiner Idee macht, oder was? Dein Vorschlag, deine Verantwortung!«

»Werd’ erwachsen und übernimm gefälligst selbst welche!«

»Wenn du gelernt hast, Urlaube besser zu planen!«

»Boah! Fahr’ doch einfach nach Hause, wenn es hier so beschissen ist!«

»Okay! Gib mir deine Autoschlüssel und ich bin weg!«

»Ganz sicher nicht! Du hast Geld. Nimm dir ein Taxi!«

»Dich hier stranden zu lassen gefällt mir besser, als wegen deiner Doofheit Geld auszugeben!«

»Ich würde hier nicht „stranden“. Ich kann mir selbst ein Taxi leisten!«

»Kannst du… Bist du aber zu geizig zu!«

»Was diskutier’ ich hier eigentlich mit dir?« Abwehrend verschränkte Amy die Arme vor der Brust und drehte sich um. »Willst du nicht auch mal was dazu sagen, Jenna?«

»Ihr verhaltet euch beide wie Kinder«, sagte Jenna gelangweilt ohne von ihrem Buch aufzusehen, in dem sie seit zwei Tagen ihre Nase vergrub. »Haltet mich da raus. Oder stellt euch zum Abkühlen in den Regen.«

»Zum Abkühlen ist der Regen zu warm«, schmollte Amy.

Cayde hingegen grinste triumphierend. Seitdem Tag, an dem Jenna vor ihrer Tür stand, hoffte Amy auf seelische und moralische Unterstützung, wenn er mal wieder schwierig war. Allerdings hatte sie da die Rechnung ohne ihre beste Freundin gemacht, die sich aus allem raushielt. Anfänglich fand er es unglaublich nervtötend und fing an zu glauben, dass die Frau einfach keine eigene Meinung hatte oder nicht genug Mumm ihre eigene Meinung zu vertreten. Er wurde jedoch schnell eines Besseren belehrt. Jenna hatte es faustdick hinter den Ohren und wenn man nicht schnell genug in Deckung ging, warf sie einem Wahrheiten vor den Kopf, die einen nicht nur zum Nachdenken anregten, sondern auch verletzten.

»Ich weiß, was eure Laune in den wolkenverhangenen Himmel hebt, meine Freunde«, flötete Spencer fröhlich und umrundete die keine Kochinsel, um in den Küchenschränken zu kramen. »Ah, da haben wir sie ja!«, rief er kurze Zeit später erfreut und drehte sich mit einem Kartenstapel in der Hand zu ihnen um.

»Und wie soll das unsere Laune heben?«, wollte Cayde wissen.

»Wir haben Tequila, Whisky und Karten.«

»Ja, und?«

»Strip Poker!«

»Du kannst pokern?«, fragte Jenna zweifelnd und sah zum ersten Mal von ihrem Buch auf. Der Zweifel in ihren Augen verschwand nicht, als Spencer enthusiastisch mit dem Kopf nickte. Cayde konnte förmlich sehen, wie sie sich auf die Zunge biss, um seinem Kumpel nicht zu sagen, dass er mal langsamer machen sollte, weil die arme Erbse sonst ein Schleudertrauma erleiden würde. Es war kein Geheimnis, dass sie Spencer für nicht sonderlich helle hielt. Aber um fair zu bleiben: Er überschätzte sich einfach nur gern und fiel öfter auf die Fresse als andere.

»Was glaubst du denn, warum er immer pleite ist?«, fragte Amy belustigt und setzte sich neben Jenna. »Er geht jedes Wochenende zur Pokerrunde in der Stammkneipe seines Vaters und wird dort bis auf den letzten Tropfen ausgewrungen.«

»Das beweist ja jetzt eher, dass er nicht pokern kann. Was bedeutet, dass wir ihn nackt sehen müssen, wenn wir mit ihm spielen.« Mit gekräuselter Nase sah Jenna in die Runde. »Wollen wir das wirklich?«

»Er will doch nur, dass wir ein bisschen was an Stoff verlieren, weil sich sonst keine Frau freiwillig für ihn auszieht.«

»Ist schon tragisch, wenn man sein ganzes Geld verpokert und dann keinen Cent mehr für Nutten übrig hat.«

»Tja. Und uns könnte er auch nicht bezahlen, weswegen er auf diese plumpe Variante zurückgreift.«

»Ihr beide wisst schon, dass ich direkt hier stehe und alles höre, oder?«, fragte Spencer beleidigt. »Was ist jetzt? Spielen wir oder sind wir weiterhin gemein und gehässig?«

»Wir sind Frauen, Spence. Wir können Multitasking«, antwortete Jenna und grinste ihn wohlwollend an. »Meinetwegen können wir spielen. Cayde?«

»Okay, spielen wir«, sagte er. »Schmuck zählt nicht zu Kleidungsstücken.« Wissend sah er Amy an, die sich zurücklehnte und erneut die Arme vor der Brust verschränkte.

»Das ist unfair!«, meinte sie.

»Nein, ist es nicht. Jenna trägt keinen und es wäre unfair ihr gegenüber, wenn du erst deine Ohrringe, deine Ketten und dann deine Ringe ablegst, während sie direkt an ihre Klamotten muss.«

»Ich wette, dass sie Schmuck trägt.« Wissend lächelte Amy ihre Freundin an. Jenna zuckte jedoch nicht einmal mit der Wimper.

»Stimmt. Um da ran zu kommen, muss ich trotzdem erst alles ausgezogen haben. Also ist dieses Schmuckstück fürs Spiel unerheblich.«

»Was für ein Schmuckstück soll das denn sein?«, fragte Spencer und sah dabei maximal verwirrt aus, ein Fremder hätte den Unterschied in seinem Mienenspiel wohl kaum erkannt.

»Intimpiercing, Spence«, antwortete Jenna trocken und Spencer fiel die Kinnlade herunter.

»Wo?!«

»Frag doch noch so blöd«, stöhnte Cayde auf und setzte sich an den Tisch. »Misch die Karten!«

»Nein, echt mal. Wo!?«

»Ich hab mir die Arschbacken zusammen tackern lassen, damit sie schön straff bleiben. Werde ja auch nicht jünger«, antwortete Jenna, setzte sich aufrecht hin und sah ihn auffordernd an. »Jetzt misch endlich!«

»Ich werde es gleich so oder so herausfinden...«

»Darauf würde ich nicht wetten«, betonte Cayde und sah bereits im Augenwinkel, dass Jenna die Lippen zu einem fiesen Grinsen kräuselte.

»Ich bitte dich. Wir spielen gegen Frauen.«

»Dann lauf fröhlich pfeifend in dein Verderben, Spence.« Schulterzuckend stand er auf, um den Alkohol und Gläser an den Tisch zu holen. »Shots, wenn man nicht ablegen will?«

»Willst du die Frauen etwa abfüllen?« Gespielt schockiert fasste Spencer sich an die Brust. »Schämen solltest du dich.«

»Halt die Klappe, Spencer!«, schallte ihm aus drei verschiedenen Richtungen entgegen.

»O-kay. Hier…«, meinte er als Cayde zurückkam und sich setzte. »Du darfst geben.«

»Wieso ich?«

»Weil du sehr wahrscheinlich feuchtfröhlich Getränke ein schüttest, selbst aber nicht viel trinken wirst.«

»Irgendwer muss ja darauf Acht geben, dass du deine Finger bei dir behältst.«

»Teil einfach aus, ja?«

Nickend griff Cayde nach dem Kartenstapel und mischte noch einmal ordentlich durch. Wenn er schon den Dealer mimen sollte, dann richtig.

»Also ich wäre ja für Draw«, sagte Jenna und sah seinen Händen aufmerksam bei ihrer Arbeit zu. »Es dürfen keine Kleidungsstücke zurückgewonnen werden und man muss, wenn man ausgestiegen ist, in Unterwäsche oder eben nackt am Tisch sitzen bleiben, bis das Spiel zu Ende ist.«

»Bist du dir da sicher?«, fragte Spencer. »Immerhin seid ihr Frauen von Natur aus Frostbeulen.«

»Ich habe nicht vor zu verlieren, mein Lieber.«

»Hört, hört!« Beherzt griff Spencer zu seinem Glas und prostete Jenna beeindruckt zu. »Die Frau hat Eier.«

»Mehr als du auf jeden Fall!«, warf Amy lachend ein. »Ist okay für mich. Geht schneller als Hold’em und da ich in der Gesellschaft auch ohne aufs Ablegen zu verzichten ordentlich ins Glas schauen werde, könnt ihr mich in zwei Stunden vom Boden kratzen.«

»Warum? Wenn du schon einmal liegst, dann kann man auch...«

»Spencer! Ich schwöre dir, wenn du den Satz zu Ende sprichst, halte ich deinen Schwanz in den Müllschlucker!«, fauchte Cayde ungehalten. Spencer war ein unglaublich guter, vermutlich wirklich sein bester, Freund. Auf ihn war Verlass, ob im Job oder privat. In Momenten wie diesem fragte er sich allerdings, weswegen er überhaupt so lang mit ihm befreundet war. Kopfschüttelnd begann er die Karten auszuteilen, während Jenna sich auf die Lippen biss (vermutlich um einen dummen Kommentar zu vermeiden) und Amy in ihr Margaritaglas grunzte. »Viel hätte der ja nicht zu schlucken!«, meinte Cayde gehört zu haben und Spencers Reaktion nach zu urteilen, hatte er es auch gehört.

»Ich denke, dass wir noch ein paar Sonderregeln einführen sollten. Damit es nicht zu langweilig wird.« Mit einem fiesen Grinsen blickte er in die Runde. Die wackelnden Augenbrauen halfen Cayde nicht weniger misstrauisch dreinzublicken.

»Und woran hast du da gedacht?«, fragte Jenna.

»Wenn jemand nicht ablegen will und einen Shot getrunken hat, kann der Gewinner der Runde demjenigen eine Aufgabe stellen, zum Beispiel.«

»Solang es nicht unter die Gürtellinie geht, damit du deinen Spaß hast«, warnte Cayde seinen Freund.

»Quatsch! Nur harmloses Zeug.«

»Mädels?«

Fragend sahen Jenna und Amy sich an und nicht zum ersten Mal wünschte Cayde sich, dass er ihnen in die Köpfe sehen konnte. Es kam ihm wirklich so vor, als würden sie wortlos kommunizieren und dieser Umstand war mehr als nur frustrierend für ihn. Geduldig wartete er ihre Zustimmung ab. »Dann mal los!« Beherzt griff er nach dem Kartenstapel. »Wie viele?«, fragte er Jenna, die stirnrunzelnd die Karten in ihrer Hand betrachtete.

»Hmpf. Gib mir mal vier«, sagte sie und klatschte herzlos vier von ihren Karten auf den Tisch.

»Amy?«

»Zwei reichen.« Mit weniger Schwung als ihre beste Freundin legte sie die Karten in die Mitte.

»Spence?«

»Keine.«

Verwundert sahen sie den blonden Schönling an. »Keine?«, fragte Jenna ungläubig. »Bist du dir da ganz sicher? So gut ist kein Startblatt!«

»Angst zu verlieren, Mäuschen?«

»Ich bin nicht dein Mäuschen« säuselte sie vergnügt und zwinkerte Cayde zu, der sich entspannt drei neue Karten nahm.

»Ich will sehen«, unterbrach er die Kabbelei. »Wer will als Erstes die Hüllen fallen lassen?«

Überheblich grinsend legte Spencer seine Karten auf den Tisch. »Straße.« Grinsend lehnte er sich im Stuhl zurück.

Amy offenbarte einen Vierling, Cayde freute sich über einen Flush und Jenna beäugte die offen liegenden Karten mit Argusaugen, ehe sie strahlte wie ein Honigkuchenpferd und ihre Karten auf den Tisch legte. »Straight flush!«

Spencer schoss so schnell aus seiner bequem-überlegenen Haltung nach oben, dass der Tisch wackelte. »Wie?!«

»Ich habe dir gesagt, dass du in dein Verderben rennen wirst.« Schulterzuckend sammelte Cayde die Karten ein und mischte erneut.

»Das ist unmöglich. Hast du nicht gerade noch selbst gesagt, dass keine Starthand so gut ist?«, fauchte er Jenna an.

»War sie ja auch nicht. Falls du dich erinnerst, habe ich vier neue Karten genommen.«

»Bullshit. Du hast doch irgendwo noch Karten versteckt!«

»Natürlich. Ich habe immer ein ganzes Deck in meinem BH, falls mal jemand auf die Idee kommen sollte pokern zu wollen. Mach dich nicht lächerlich, Spencer. Zieh dich lieber aus!«

Schnaubend griff Spencer nach dem Saum seines Shirts und zog es sich über den Kopf. »Zufrieden?«

»Hm. Nee… wäre irgendwie witziger gewesen, wenn du dabei singen und tanzen hättest müssen.«

»Au ja!« Aufgeregt klatschte Amy in die Hände. »Das wäre doch was. Der Gewinner darf sich ein Lied aussuchen, dass der Verlierer singen muss, während er sich tanzend auszieht.«

»Bist du dir sicher, dass du noch was trinken willst?«, fragte Cayde lachend, als sie zum Tequila griff. Vergnügt teilte er erneut aus und sah Jenna fragend an.

»Zwei«, sagte sie bestimmt, ohne Spencer aus den Augen zu lassen, der sie mit zusammengekniffenen Augen über den Tisch hinweg ansah.

Amy sah aus, als wolle sie in die Tischkante beißen. »Amy?«, fragte Cayde vorsichtig. »Wie viele willst du?«

»Gar keine. Mit dem Blatt könnte ich nicht einmal einen Blumentopf gewinnen.«

»Du kannst aussteigen...«, meinte Spencer, griff nach seinem Glas und nahm einen großen Schluck.

»Damit ich die Runde auf jeden Fall verliere? Ganz sicher nicht. Noch besteht die Möglichkeit, dass einer von euch noch miesere Karten hat.«

Am Ende der Runde war klar, dass keiner ein schlechteres Blatt hatte als sie.

»Ich erspar’ dir das Singen und Tanzen«, stichelte Cayde. Er wusste, wie ungern Amy verlor und wie wenig Lust sie hatte, sich vor Spencer, der ihr schon seit einigen Jahren an die Wäsche wollte, auszuziehen. Doch sie zuckte nur mit den Schultern…

»Sie zieht ihre Schuhe aus!«, rief Spencer bestürzt. »Ich sag’ dir; mit Frauen Strip Poker spielen, ist wie Zwiebeln schälen. Erst heult man, ehe es lecker wird!«

»Sind deine Vergleiche immer so scheiße oder liegt das am Alkohol?«, wollte Jenna von ihm wissen und beugte sich leicht nach vorn, um an den Margartia zu kommen, den Cayde ein Stück zu ihr schob, damit sie besser dran kam. »Danke«, flötete sie und ihm flatterte das Herz. Jedes Mal dasselbe mit ihr und ihrer engelsgleichen Stimme. Zum Glück fing sie nicht bereits an zu schnurren, sonst würde es verdächtig in seiner Hose zucken. Allein der Gedanke daran, dass sie sich vor ihm, für ihn, auszog… Ein aufreizender Hüftschwung hier, ein subtiles Augenzwinkern da… Sie könnte sich lasziv über die Lippen lecken. Ihm ihren Arsch ins Gesicht halten, ihre Brüste streicheln und massieren. Diese wunderschönen Brüste!

Ein Schlag auf den Oberarm holte ihn in die bittere Realität zurück, in der Amy und Spencer mit ihnen im Raum waren. »Teilst du jetzt aus, oder was?«, maulte Spencer ungeduldig.

»Ja, ja. Bin ja schon dabei!«

»Wo warst du mit deinen Gedanken?«, wollte Jenna wissen und ihr Augenaufschlag verriet ihm ziemlich deutlich, dass sie ganz genau wusste, wo er mit seinen Gedanken gewesen war und wo er jetzt gerade viel lieber wäre.


Zwei Stunden später warf Spencer das Handtuch. »Ich bin raus«, schnaufte er frustriert, schmiss seine Karten auf den Tisch und funkelte Jenna finster an. »Was grinst du so? Ich bin noch immer der Meinung, dass du schummelst!« Grob entriss er Cayde den Tequila und machte sich nicht einmal mehr die Mühe sein Glas zu füllen, sondern trank direkt aus der Flasche.

»Das Spiel war deine Idee. Jammer nicht rum!«, entgegnete Jenna. Anders als ihre Freunde hatte sie bisher nur ihre Flip-Flops und ihr Shirt ausziehen müssen. Amy war schon einige Runden zuvor ausgestiegen, weil sie sich weigerte ihren BH oder ihren Slip auszuziehen. Ihr war es wesentlich lieber, eine ganze Flasche Bier auf ex zu trinken.

»Eine total blöde Idee«, lallte sie und stand schwerfällig auf. Torkelnd schleppte sie sich durch den Raum, ignorierte ihre Anziehsachen und die hungrigen Blicke von Spencer, und wünschte ihnen eine gute Nacht. Auch Spencer verabschiedete sich kurze Zeit später ins Bett, jedoch nicht ohne Jenna noch einen vernichtenden Blick zuzuwerfen.

»Was eine Mimose«, gluckste Jenna auf, als die hinterste Zimmertür ins Schloss fiel.

»Er ist eben ein schlechter Verlierer. Ist er schon immer gewesen«, ließ Cayde sie wissen.

»Spielen wir noch weiter?«

»Ich kann gegen dich nicht gewinnen. Und das weißt du.«

»Ich könnte dich gewinnen lassen.« Schulterzuckend stand sie auf, umrundete den Tisch und blieb zwischen seinen Beinen stehen. »Den ganzen Abend deinen Waschbrettbauch zu sehen und deine starken Schultern…« Ohne zu zögern, stützte sie sich mit ihren zarten Händen an seinen Schultern ab und setzte sich rücklings auf seinen Schoß. »Warum hast du deine Hose nicht ausgezogen?«

»Du weißt, warum«, hauchte er ihr zu. Seine Hände fuhren ihre Oberschenkel hinauf, über ihre Taille, bis hin zu ihren Arschbacken, die er fest drückte, ehe er sie zu sich hin und gegen seinen Schritt presste. Kehlig stöhnte sie auf, legte den Kopf in den Nacken und begann ihr Becken auf ihm zu bewegen. »Auch wenn mich ein Trockenfick unglaublich erfreuen würde – du hast noch zu viel an, Mäuschen«, sagte er.

Mit funkelnden Augen sah sie ihn an. »Dann wollen wir mal sehen, dass wir etwas dagegen tun.«

»Unbedingt!«, stimmte Cayde zu und der kleine Junge in ihm, der gerne seinen Willen bekam, machte einen Freudensprung als Jenna aufstand, das Haargummi aus ihren Haaren zog, ihre Mähne kurz ausschüttelte und dann hinter ihren Rücken griff, um den BH zu öffnen.

Fest sah sie ihm in die Augen, als sie erst den einen und dann den anderen Träger quälend langsam über ihre Schultern streifte. Schmunzelnd ließ sie das lästige Brustgefängnis zu Boden fallen und Cayde kostete es seine gesamte Selbstbeherrschung nicht aufzuspringen und ihre Brüste auf jede erdenkliche Art und Weise zu liebkosen. Er verfolgte mit seinen Augen ihre Hände, die erst über ihren Bauch und dann hinauf zu ihren Brüsten fuhren. Spielerisch umrundete sie mit ihren Fingern ihre Nippel, streichelte diese und zog an ihnen, ehe ihre Hände wieder gen Süden strichen und an ihrem Hosenbund zu liegen kamen. Nachdem sie den Knopf geöffnet hatte, zog sie langsam den Reißverschluss herunter. Das Geräusch drohte ihn um den Verstand zu bringen!

Als Jenna mit ihren Daumen in den Hosenbund griff und ihre Jeansshorts ebenso langsam von ihrem Körper gleiten lassen wollte wie ihren BH, hielt er es nicht mehr aus. Blitzschnell war er aufgestanden, riss ihr Jeans und Slip von den Beinen, hob sie am Arsch hoch, was sie erschrocken auf quieken ließ, trug sie zur Kochinsel, setzte sie darauf ab und spreizte ihre Beine, um mit seinem Kopf zwischen ihren Schenkeln zu verschwinden. Er wollte sie schmecken, spüren, hören… Zu lange hatte er sie nicht mehr geleckt.

Sie war nicht feucht, sondern klatschnass und offenbar wusste sie nicht, ob sie mehr wollte oder er langsamer machen sollte. Stöhnend presste sie ihm ihre Scham ins Gesicht, zog ihn an den Haaren näher zu sich, schob ihn wieder zurück. Während er sie mit seiner Zunge verwöhnte, kümmerte er sich um seine eigene Hose, die mittlerweile nur noch wehtat! Er musste aus dem Ding raus.

Fest massierte er seinen Schwanz und war einen kurzen Blick nach oben, in Jennas Gesicht. Ihre Wangen waren leicht gerötet, die Augen lustvoll auf ihn gerichtet.

»Nimm mich«, keuchte sie und biss sich genussvoll auf die Unterlippe.

Ohne weitere Fragen zu stellen, drang er knurrend in sie ein. Einen kurzen Moment gab er ihr, damit sie sich an seine Länge gewöhnen konnte, doch dann begann er damit sich hemmungslos in ihr zu bewegen – und es schien sie kein bisschen zu stören. Im Gegenteil: Sie legte ihr Bein auf seine Schulter, damit er tiefer in sie stoßen konnte.

»Das wird ein kurzes Vergnügen«, prophezeite er ihr.

»Mach einfach weiter.« Entschlossen schob sie ihre Hand zwischen ihre Schenkel und umkreise mit Mittel- und Ringfinger ihren Kitzler. »Ich bin direkt hinter dir!«

Ihr stechender Blick ging ihm durch Mark und Bein. Er verringerte das Tempo, lehnte sich nach vorn, nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie liebevoll. »Ich liebe dich«, nuschelte gegen ihre Lippen. So leise, dass sie es tatsächlich hätte überhören können. Doch sie zog den Kopf zurück, sah ihn überrascht an, ehe sie ebenso leise »Ich liebe dich auch.« flüsterte.

Nickend schluckte er den Kloß in seinem Hals herunter und stieß mehrmals fest zu. Das Geräusch aufeinander klatschender Haut ging unter Jennas Schreien unter. »Schneller!«, rief sie atemlos und was wäre er für ein Mann, wenn er ihre Wünsche nicht erfüllen würde? Wie ein Hochleistungssportler fickte er sie und es dauerte nicht lange, bis sie sich zitternd und zuckend zurückfallen ließ. Die Kontraktionen, die seinen Schwanz fest im Griff hatten, hätten ihn beinahe kommen lassen… Schnell zog er sich aus ihr zurück und spritzte ihr knurrend auf den Bauch.

Verwirrt sah sie ihn an. »Wie oft soll ich dir eigentlich noch sagen, dass ich die Pille nehme?«

»Jenna...«

»Ich weiß. Sorry, dass ich gefragt habe«, murmelte sie verschmitzt lächelnd. Ohne Vorwarnung presste sie ihren Oberkörper gegen den seinen. Als ob ihm das was ausmachen würde…

»Lass uns ins Bett gehen.« Lachend hob er ihre Sachen auf, warf Jenna ihr Shirt an den Kopf und streckte ihr die Zunge raus.


Am nächsten Morgen strahlte nicht nur Cayde. Auch die Sonne hatte sich endlich dazu entschieden ihren großen Auftritt zu haben, weswegen sie nicht lange gefackelt und sofort nach dem Aufstehen zum Strand gegangen waren.

»Na?« Zufrieden stupste Spencer ihn mit der Schulter an. »Ich habe doch gesagt, dass das Spiel deine Laune heben wird.«

»Hat wenig mit dem Spiel zu tun, Spence.«

»Dann eben mit der Nummer in der Küche danach.« Schulterzuckend sah er hinaus aufs Meer, wo Jenna Amy am Arm festhielt, damit die nicht gleich wieder auf ihr Handtuch stapfte und ihren verkaterten Kopf in den Sand steckte. »Ihr solltet echt an eurer Lautstärke arbeiten.«

»Ich habe ihr gesagt, dass ich sie liebe!«, platze aus Cayde heraus und Spencers Kopf drehte sich so schnell zu ihm, dass er beinahe glaubte, die Halswirbel knacken zu hören.

»Du hast ihr was gesagt?«

»Glaub’ mir – ich bin darüber ebenso überrascht. Und ihrem Blick nach zu urteilen, war sie genauso überrascht und wenn Amy mich auch noch so anguckt wie du, begebe ich mich in Behandlung.« Seufzend setzte er sich auf.

»Es ist nichts Schlechtes, Buddy. Es ist einfach...«

»Seltsam?«

»Unerwartet. Immerhin hast du noch niemandem, nicht einmal Amy, so deutlich deine Gefühle gestanden.«

»Das stimmt so nicht ganz. Ich habe...«

»Nachdem deine Mutter gestorben ist, Cayde«, unterbrach Spencer ihn. »Und eben deswegen ist es unerwartet, aber nichts Schlechtes. Wenn du sie liebst und jeder von uns weiß, dass du sie liebst, dann ist doch alles okay. Ich bin stolz auf dich, Kleiner. Außerdem siehst du ziemlich glücklich aus. Genieße es und mach’ dich nicht verrückt.« Aufmunternd klopfte er ihm auf den Oberschenkel, bevor er sich aus dem Sand hievte und zu den Frauen tapste, die den leichten Wellengang genossen und den Rotschopf einmal unter Wasser drückte.

Lächelnd beobachtete Cayde das Schauspiel, hörte in seinem inneren Ohr bereits Amys Schimpftirade, Jennas Lachen und Spencers jämmerliche Versuche sich zu verteidigen, und er musste sich eingestehen: Zum ersten Mal, seitdem er seine Mutter unter die Erde gebracht und sein Vater diese schreckliche Frau angeschleppt hatte, war er wirklich zufrieden mit seinem Leben.

Glücklich.


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