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Die Glaskugel

By Leo Wagner All Rights Reserved ©

Mystery / Poetry

Chapter 1

Die Glaskugel



17.32 Uhr Helen am Bahnhofskiosk



10

.

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Update


Helen beisst ab  


Status Miranda Evans

Naughty

Crepes und Schokoladensosse

Auf einem Teller arrangiert

Stylische Einrichtung


Helen kaut


Das Profil einer Modeboutique:

Jetzt beim Gewinnspiel mitmachen und Gutschein für Frühlingsmode gewinnen.


Müssen die Leute ihre Intimitäten auf der Bahnhofsbank ausleben


Update


Die Verbindung stockt

Warum muss heute auch alles schief gehen

Der eisige Bahnhofshallenwind hämmert gegen das Gehirn.

Warum bin ich nicht in ein Cafe gegangen.

All diese alten Menschen die nichts besseres zu tun haben als ihre letzten Tage mit Milchkaffee, Klatschzeitungen und lästern zu verbringen.

Ich werde nie alt.

Blick auf die Uhr.

Noch 10 Minuten Eiswind dann stickiger, warmer vollgestopfter Feierabendzug

Das Sandwich war viel zu fettig. Mayonnaise ist wirklich ein Problem.

Während die Verbindung neustartet bezahle ich, dann bleibt mir noch Zeit für eine Zigarette auf dem Weg

„One pack. Benson & Hedges“


Helen legt das Geld auf die Theke


Update


Noch immer keine Nachricht. Warum schreibt Susan nicht, denkt sie ich würde mich melden. Herr Gott! Ich hatte doch schon die letzten fünf male die Initiative ergriffen

Wieso dauert dass denn so lange hier


Update



Nichts tut sich


Das schwere röcheln des Mannes gegenüber ist das Schnaufen meines Macbooks wenn zu viele Programme zur selben Zeit laufen. Ich möchte ihn neu starten und den alten Kioskbudenbesitzer,  der stockend wie die Internetverbindung meist gemächlich zirkuliert, von Zeit zu Zeit sprunghaft vorwärts stürzt und nicht selten total zum stehen kommt.

Ihre Langsamkeit ist eine ansteckende Krankheit, sie infiziert umstehende.

Symptome: Stress, Schweiss, Scham, dann mehr Schweiss, erhöhter Blutdruck, pochender Druck auf den Schläfen.

Ich muss hier weg


Helen drückt ihre Zigarette im Aschenbecher aus


Das beklemmende Gefühl eines unliebsamen Ortes kann dich in einen panikhaften Fluchtzustand versetzen.
Warum laufe ich? Ich habe noch genügend Zeit. Um möglichst schnell in die Blechbüchse zu kommen? Oder ins Loch?



17.52 Uhr Weg zum Haus



Alleinerziehende Mütter mit schreienden Kindern im Zug. Ich ziehe sie an
Kinder sind anstrengend. Deborahs Tochter ist wirklich süss. Aber ihre Figur hat sich nie von der Schwangerschaft erholt und ihre Brüste, sie haben seither etwas von einem Pfannkuchen. Ob sie und Dan wohl noch oft Sex haben?

Letzens trug sie einen Jogginganzug beim Einkaufen. Keine nennenswerte Marke. Ihre Haare wirkten darin so ungewaschen

Schon wieder keine Verbindung.

Schwarzes Iphone Display. Darin die Spiegelung vorbeiziehender Drähte wie in einem Foto mit schwarzweissfilter.

Am oberen  Ende des Zugfensters, sich ineinader verschlingende Drähte, die sich nach kurzer Zeit wieder verlieren

Der im Abendlicht gräuliche Winterhimmel wird horizontal von einzelnen Silberstreifen aufgebrochen, die zusammen mit den vertikal vorbeiziehenden Bäumen ein Raster bilden, durch das der Blick in die Ferne schweift






9

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Hinter Sanddünen, das Meer


Der Weg von der Stadt zu ihrer Wohnung führt sie direkt an einem schmalen Küstenstreifen vorbei.


Früher fuhr der Zug direkt von unserem Haus zur Küste.

Die Seeluft, zankende Möwen, grau blauer Himmel und abendliche Wintersonne

Papa hält mich an der Hand. Sein Dreitagebart mit grauen Stoppeln durchzogen mit einer Wollmütze und Schaal. Die Sonnenbrille sitzt ihm auf den Nasenflügeln.

„Du musst etwas hineinwerfen, damit die Menschen auf der anderen Seite wieder etwas zurückgeben können“

Ich tausche Muscheln gegen Glaskugeln und schartige Steine gegen flache Kiesel

Früher waren die Glaskugeln überall

Sie waren rund, glatt und durchsichtig

Die Scherben kaputter Glaskugeln scheiden die Haut auf.



20.52 Reiner steht am Fenster



Der Tag liegt in den letzten Zügen.

Der Blick taucht durch die warme röte des Fensters in die Kühle des Abends.

Der vom Meer wehende Wind trägt die Zeit ins Land hinein

Er ist ein Haus in der weissen Ebene.

Ein Schiff auf Wellen aus Weizen unter dem farblosen Himmel.

Der lange Schatten des Kamins legt sich in das Meer aus Ähren und verbindet sich mit dem dunklen Strudeln der immer engere Kreise um ihn zieht und ihn schliesslich ganz verschlingt.



02.04 Uhr Helen´s Zimmer



8

.

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Langsam dringt der Fremdkörper unter die Haut und schiebt sich durch die rohen Fasern. Er nistet sich ein zwischen Gelenken und Sehnen, wo er aufgenommen wird in einer eitrigen sich ausdehenen Kammer. Der Kern rast hin und her und wühlt im Fleisch
Hitze steigt brodelnd auf und lässt die pochenden Schläfen zum bersten anschwellen.



02.48 Helen´s Badezimmer


7

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Das Badezimmer ist ein Operationssaal. Kaltes licht auf sterilen Kacheln
Ich operiere mich selbst. Mit geschlossenen Augen und zitternden Händen versuche ich den Fremdkörper zu greifen. Er wehrt sich, spritzt Galle.

Ich packe ihn, ein letztes aufbäumen. Ich betätige die Spühlung

Der Boden ist kalt













Der Ursprung eines Vulkanausbruchs liegt in einer Tiefe um 100 km, wo Temperaturen von 1000–1300 °C herrschen. Das schmelzende Gestein dehnt sich aus, Magmakammern entstehen. Die entstehenden Gase erhöhen mit der Zeit den Druck innerhalb der flüssigen Masse; das Magma steigt auf.

Überschreitet der Druck einen kritischen Punkt, bricht ein Vulkan aus.


Grosse Vulkanausbrüche kündigen sich meist durch Beben an, die sich innerhalb einer kurzen Zeit in einem bestimmten Gebiet ereignen. Man unterscheidet zwischen Erdbeben des Typs A und B.

Bei den Typ-A-Beben schwenkt das Seismometer ruckartig aus, beruhigt sich jedoch schnell wieder und zwar ebenso ruckartig. Das bedeutet, dass sich Magma auf dem Weg nach oben befindet und harte Gesteinsmassen durchbricht, wobei es die kurzzeitig anhaltenden, heftigen Beben verursacht.

Anders bei den Typ B-Beben: Das Seismometer schlägt schnell aus, das Beben wird aber auch, sehr langsam und gleichmäßig, immer schwächer. Das bedeutet, dass der Vulkan unter sehr hohem Druck steht. Wenn sich die Typ-B-Beben in immer kürzeren Abständen wiederholen, kann der Vulkan jeden Moment eruptieren.





6.05 Reiner am Strand


Die Monotonie der Tageszeiten ist eine Symbiose mit Sonne, Wind und Gezeiten eingegangen. Wenn die Sonne sich am morgen über dem Wasser in den Himmel emporschiebt beginnen die Möwen aufzusteigen und veranlassen die Boote dazu zielstrebig mit dem Wind hinaus zu ziehen. Wenn die Sonne im Zenit steht und die Hitze auf die Dächer drückt, wirken die Strassen so ausgestorben wie Wind und Wellen. Nichts bewegt sich dann, kein Blatt, kein Vogel, nicht einmal die Glocken, welche sonst  unermüdlich die Ankunft der geschäftigen Fischerboote kund tun. Wenn am Abend dann die Sonne rot und schwer versinkt kehrt auch der Wind zurück und treibt Schwärme von Booten und Möwen vor sich her.

Die einzige Unregelmässigkeit in diesem steten Kreislauf ereignet sich wenn von Zeit zu Zeit eines der grossen Schiffe vor dem Hafen ankert. Sie verschwinden meistens nach einer Nacht manchmal jedoch auch erst nach mehreren Tagen wieder am Horizont. Das einzige was dann noch von ihnen übrig bleibt ist die noch mehrere Stunden sichtbare Bugwelle und ein oft ebenso lange anhaltendes beklemmendes Gefühl.



Reiner blickt hinaus aufs Meer


Nasser kühler Sand unter den nackten Fusssolen.

Kein  Schiff am Horizont.
Dampf aus Nase und Mund vermischt sich mit dem Morgennebel

Es ist ungewöhnlich kalt heute morgen

Grünliches Meer und grünlicher Dunst in der Luft.

Unbeschreiblich schön.

Und überall tote Krabben.

Unter einem besonders grossem Exemplar ein blasses Aufblitzen.

Eine gläserne kleine Kugel.

Reiner wäscht und steckt sie ein.



Rainer füllt Meerwasser in seine Flasche und hält sie hoch.

Das Wasser in der Flasche sieht anders aus als im Meer.

Es ist durchsichtig und leicht bräunlich, gelb mit Partikeln darin.

Es hat nicht mehr von der grünlichen Fläche vor mir.

Früher war das Meer durchsichtig mit einem blauen Schimmer

Vor mehr als zwanzig Jahren.

Das Kind das Gegenstände am Strand sucht

Die weissen Muscheln, die Krabben, der alte Mann auf der Bank

„Manche Menschen finden ihr zu Hause hier erst wenn sie in der Ferne danach gesucht haben.“

Es stimmt nicht.

Was stimmt ist dass sobald man auszieht, die Ferne zum Fragment wird und die Dinge grösser werden sobald man sich ihnen nähert, mehr Platz einnehmen.
Zuerst im Sichtfeld, dann im Alltag und dann in Erinnerungen.

Dass es immer einen Ort gibt an dem diese besonders stark und schmerzhaft sein werden.
Dass jede neue Reise eine Flucht vor der alten Erinnerung ist.
Dass Rückkehr eine Illusion ist.


Ich nehme die Flasche trozdem mit



10.00  Helen Erwachen



6

.

.

.

Helen umspannt mit beiden Armen die Knie und sitzt aufrecht im Bett.  Sie ist nackt. Durch das grosse Fenster fällt Morgensonne auf ihre bleiche Haut und wirft blasse Schatten an die Wand.


Die Eingeweide brennen.

Kalt, schwindelig ein Mundgeruch wie eine Leiche.


Helen steht auf und stellt sich in die Mitte des Raumes vor die grosse Glasfassade. Sie zündet sich eine Zigarette an.


Das blasse Licht weicht die transparente Haut auf
Die Tinte unter den Augen bleicht nach unten aus.

Der Körper löst sich langsam auf




10.38  Uhr Reiner am Hafen


Reiner sitzt auf einem aufgerollten Landungsseil und raucht

Er und die anderen Männer warten auf die Ankunft eines grossen Schiffes um Waren abzuladen


Die Männer sind nervös und der Hafenmeister hetzt ungeduldig von einer Mole zur anderen, wobei er wütend tote Krabben zurück ins Meer tritt und Flüche in einer mir unbekannten Sprache murmelt.


Die kleine Glaskugel ist überraschend schwer.

Sie stellt den Hafen auf den Kopf.

Der Hafenmeister und die murrenden Männer sind weit weg und zirkulieren schwerelos  kopfüber.

Sie sind Fische in einem Aquarium die darauf warten gefüttert zu werden.

Im vorüberziehen schnappen sie mit ihren Mäulern und reissen die Augen weit auf.

























10.58 Weg zur Arbeit


5

.

.

.

Nun wieder im Zug, der um diese Zeit Gott sei dank so gut wie leer ist.

Die Sonnenstrahlen auf dem Iphone display hämmern gegen das Gehirn.
Die Eingeweide brennen noch immer.


Bereits 2h zu spät für die Arbeit.

Zum dritten mal in 4 Wochen.
Was soll mein Chef denken? Er ist ein echtes Vorbild.
Bald stehen Beförderungen an

Dann wären all die Überstunden umsonst gewesen


4

.

.

.

Wieder Meer. Dünen, Schnee, blau bis zum Horizont.

Exakt die Postkarte, die Papa geschickt hatte damals an Weihnachten.
Er war beruflich in Deutschland, oder in Dänemark.

„Dieses Jahr gibt es eine Überraschung wenn ich wieder komme“

Er kam nicht wieder.

Er war nicht beruflich unterwegs.

Er hatte eine Affäre.

Die Überraschung kam per Post. Ein Gutschein. Zirkus .... für drei Personen.

Ich hab ihn nie eingelöst

Kurz darauf verschwand auch der Zug zum Meer. Still gelegt.

Ob das Gleis noch da ist?

Und der kleine Bahnhof?
Der Zug ist stickig die Luft trocknet mich aus.

Die Luft im Büro ist noch schlimmer.



11.33 Helen am Bahnhof. Steigt in den Zug in Richtung Küste



13.30  Reiner am Hafen



Das Schiff kommt heute nicht.

Ich verbringe den Nachmittag auf meinem Seil im Schatten einer Palme




16.30 Helen steht am Strand vor einer kleinen Bank im Hintergrund eine alte Bahnstation

3

.

.

.


Feucht salzige Luft wirkt wie L´oréal.

Die Seeluft steigt in die Nebenhöhlen.

Vor ihr Bank, Sand, Muscheln, dann nur noch blau-grau

Hinter ihr Gleise, kalt und gefroren

Der letzte Zug kam vor mehr als 20 Jahren auf diesen Schienen vorbei.

Ihr Blick folgt den Gleisen zum Ende der Bucht.


Jeden Moment muss ein fernes Rauschen die Ankunft  des Zuges melden.


Nichts


Nur Meer. Seeluft. Vereinzelt Möwen.

Sie atmet tief ein


Da.


Ganz im Osten der Bucht ein kurzes Aufblitzen.

Zwischen den kahlen Dühnen und dem Meer welches nun von einem silbrig gelben Streifen durchzogen ist schiebt sich langsam der Zug hindurch.

Er gleitet zwischen den Dünen. Die weissen Dächer der Waggons funkeln in der letzten Abendsonne.

Gleich passiert er den Sund und kommt dann aus dem Blickfeld.
In wenigen Minuten muss er jedoch auf dieser Seite der Bucht wieder zum Vorschein kommen.

Helen atmet tief ein den Blick auf das Ende der Bucht gerichtet


Ein Rennen gegen das Licht. Aus silber wird grau, aus grau schwarz.

Ich spähe in die Dunkelheit. Gleich muss er hier herauskommen.

Noch eine ganze Weile bleibt sie vor der Bank stehen und starrt an den Ort an dem er wieder hervorkommen muss.

Warten auf Lichter im dunklen Wasser.


Die Wasser bleibt leer. Ich bin leer. Geschmack im Mund wie Sperma und Blut




















20.30 Helen Nacht


2

.

.

.


Ich gehe nicht, weil ich hier in der Dunkelheit verschwinden kann.

Die Dunkelheit ist warm.

Die Dunkelheit ist wämer als das sterile Licht meines Badezimmers.

Dicker feuchtwarmer Nebel hüllt mich ein und zieht mich in Richtung

Meer.

Mein heisser Atem weicht die klirrende Luft auf und lässt mich eintreten.

Der Nebel ist eine Brille mit Samtgläsern

Das Meer ist aus Samt

Samt ist warm an den nackten Fussknöcheln.

Samt is weich an den nackten Brüsten

Samt betäubt die Lungen



1

.

.

.


Am 27. August 1883 vernichtete sich der Vulkan Krakatau in einer gewaltigen Explosion selbst. Vermutlich war Meerwasser durch Risse in die Flanke des Vulkans Krakatau eingedrungen und hatte die Katastrophe ausgelöst. Das Wasser verdampfte dabei schlagartig und vergrößerte sein Volumen um das 1500-Fache. Es folgten phreatomagmatische Eruptionen, die zu den kraftvollsten Ausbrüchen in der Welt der Vulkane zählen. Der ungeheure Druck der Eruptionen entleerte die Magmakammer.

Der Knall der Detonation war noch in Tausenden Kilometern Entfernung zu hören. Unhörbare Druckwellen liefen sieben Mal um den gesamten Globus. Tidenmeter verzeichneten im Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien Pegelschwankungen von mehreren Zentimetern. In den darauf folgenden Monaten schwärmten die Menschen von wunderschönen Sonnenuntergängen und klagten gleichzeitig über sinkende globale Temperaturen. Das Schlimmste aber waren die gewaltigen Tsunamis, die durch die Eruption des Vulkans Krakatau - auf der gleichnamigen Insel zwischen Java und Sumatra - ausgelöst wurden. Mindesten vier dieser gigantischen Wellen suchten die Küsten heim und verwüsteten 165 Dörfer und Städte.
Was die Flutwellen verschonten, zerstörten die pyroklastischen Ströme. Diese rasten mit 800 km/h über das Meer und wurden erst in den Küstengebirgen von Sumatra gestoppt. Gewaltige Mengen vulkanischer Asche und Gestein wurden in die Atmosphäre geblasen. Augenzeugen berichteten von ganzen Bimssteininseln, die das Wasser der Sundastraße in einen zähen Brei verwandelten. Bei der stärksten Eruption der Neuzeit starben mehr als 36.400 Menschen.









Reiner Abend


Überall noch immer hungrige Fischer, Seemänner, Zuhälter, Musik.

Eine Prostituierte keift von ihrem Fenster im ersten Stock aus einen alten Mann auf der gegenüberliegenden Strassenseite an.

Elena ist siebzehn.

Ihre weissen Zähne in der Abendsonne. Eine Perlenkette von einem Mundwinkel zum anderen.

Sie hat ihre gespreizten Zehen auf die Oberschenkel gelegt. Helle Flecken auf der braunen Haut. Sie ist hier aufgewachsen.

An den Schultern riecht ihre Haut salzig. Kleine tropfen bilden ein feines Netz auf ihrer Stirn.
Die Zigarette zwischen ihren Fingern.

„You have fire?“

Ich zünde mir ebenfalls eine an.

Meine Glasflasche steht auf dem weissen Hafengeländer. Sie sitzt ich lehne mit meinen Schultern daran.

Möwen im dunstigen rot-grün

Zahlreiche tote Möwen am Kai. Sie regneten regelrecht vom Himmel

Lange Schatten der Palmen die sich immer enger um uns legen.
Ich leere das Salzwasser aus der Flasche über meine sandigen Handflächen.

„Never try to catch a fish that´s bigger than your boat“


Elena lacht.


Perlenzähne

Palmenschatten

Möwenschauer

aufsteigender Abenddunst

Die Welt eine Kugel aus Glas



Epilog:

Seit 1927 entsteht am Ort des damaligen Ausbruches eine neue Insel vulkanischen Ursprungs, die Anak Krakatau, Kind des Krakatau, genannt wird. Die Vulkaninsel erhob sich in Form eines Aschekegels als neues untermeerisches Vulkangebäude am Rand der Caldera des Krakatau.



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