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Summary

Gefühle für Zwei kommen vor, doch wenn es Brüder sind, die es erwidern, sollte man wissen, was man will. So nicht Bethany. Sie muss notgedrungen bei ihrer Schwester einziehen. Doch zwei teuflisch attraktive Dämonen aus ihrer Vergangenheit sollen ausgerechnet ihre Mitbewohner sein. Beide machen es ihr nicht einfach, ihre Gefühle unter Kontrolle zu behalten. Konfrontiert mit einem Abend aus ihrer Vergangenheit, muss sie sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzen und lernen, dass Beziehungen sich manchmal anders entwickeln.

Genre:
Romance
Author:
Charlie Peter
Status:
Complete
Chapters:
39
Rating:
5.0 2 reviews
Age Rating:
18+

- 1 - Ende und Anfang

BETHANY

Tammy ging die Stufen hoch. Ihre langen, braun gelockten Haare hüpften im Rhythmus ihrer Schritte. Ein sanftes Lächeln zierte ihr wunderschönes Gesicht, welches harmonisch mit ihren Schritten mitschwang. Sie sah glücklich aus, wie immer.

Ich sah sie so gerne an. Ich hörte ihr Lachen so gerne und ich beneidete meine Schwester für alles, was sie war. Für ihre Grazie, ihren Anmut, ihre Zuversicht, sowie für ihre Cleverness. Am meisten beneidete ich sie jedoch für zwei Freunde, deren breite Rücken ihr Antlitz rahmten.

Ein jeder der Beiden hatte einen Arm um ihre schmale Hüfte gelegt, während sie sich lächelnd zu mir umdrehte. Ich zwinkerte ihr zu und und verzog meine Mundwinkel nach oben, mehr konnte ich ihr als Lächeln nicht bieten.

Die Zwillinge traten vor fünf Jahren ganz überraschend in unser Leben, oder in Tammys, welches ich nur aus der Ferne betrachtete.

Sie waren die Söhne von irgendeinem CEO aus den Staaten. Nicht das es etwas Schlimmes wäre, unsere Familie hatte es aus Boston genauso nach Berlin verschlagen, wie sie aus New York.

Vater kannte deren Vater, Anwälte, CEOs zogen sich irgendwie magisch an und im Ausland noch dreimal schneller.

Die Zwillinge waren im gleichen Alter wie Tammy und besuchten mit ihr gemeinsam die gleiche Klasse der internationalen Schule, auf die wir alle gingen.

Sie wurden schnell zu den beliebtesten Jungs in der Schule und ich war, wie alle anderen Mädchen in der Schule, in die Zwillinge verliebt.

Sie waren attraktiv in jeder Hinsicht. Ihre unglaublich trainierten Körper, ihr zerzaustes Haar und ihre faszinierenden, grünen Augen ließen uns alle besinnungslos werden.

Ich hatte es nie jemandem gesagt, nicht Tammy und nicht einmal mir selbst hatte ich es eingestanden, dass ich total verliebt war.

Die Tatsache, dass ich wusste, dass sie einen ehrlichen Charakter hatten, charmant, aufmerksam und rücksichtsvoll waren, verstärkte deren Anziehungskraft auf mich.

Ich wusste auch, dass ich nie eine Chance gehabt hätte. Die anderen Mädchen, mit denen die Zwillinge Zeit verbrachten, waren hinreißend, attraktiv und witzig, genau wie meine Schwester Tammy.

Vor drei Jahren stand Tammy mit ihnen auf einmal bei uns Zuhause und dann fast täglich. Sie hatte, was ich so sehr wollte bekommen und dann waren sie ein Jahr später zusammen weg.

Ich war gerade fünfzehn und befand mich am Anfang der schlimmsten Phase meines Lebens, die ich heute beenden würde. Alles würde enden heute, ich war bereit für einen Neuanfang.

Morgen Abend ging mein Flieger zurück in die Staaten. Mein Studium wartete auf mich und ich konnte nicht schnell genug alles hinter mir lassen.

Ich musste jetzt nur noch diese Abschlussfeier hinter mich bringen, für die Tammy und die Zwillinge extra aus London angereist waren.

Ich hatte sie die letzten drei Jahre kaum gesehen. Sie studierten alle drei gemeinsam internationales Recht in London und waren zwar regelmäßig hier, doch ich hatte immer das weite gesucht, wenn es hieß, sie kommen.

Die Zwillinge kamen nicht wegen mir, sie kamen für Tyler, ihren jüngeren Bruder. Ich kannte ihn kaum, wie die meisten in meinem Jahrgang.

Ich hatte die beiden seit dem Abschluss meiner Schwester selten gesehen und ich war dankbar dafür.

Das letzte Jahr mit ihnen auf der Schule war die Hölle gewesen. Jedes männliche Wesen in meiner Nähe, hatten sie mit ihren gemeinen Kommentaren über mich in die Flucht getrieben. Das Jahr war so intensiv, dass es die nächsten drei Jahre nachwirkte, obwohl sie schon längst in London waren. Alle Jungs ergriffen vor mir die Flucht.

Und so kam es, dass ich ohne ein Date auf meine Abschlussfeier ging und meine beliebte Schwester hatte ihren glänzenden Auftritt mit den Zwillingen. Es hatte sich nichts geändert für mich.

Diese Mistkerle hatten es tatsächlich geschafft noch attraktiver zu werden in den letzten drei Jahren. Sie hatten auf einen Anzug verzichtet und stachen schon alleine dadurch aus der Menge heraus und ich sah die Blicke der Mädchen, die ihnen bewundernd nachschauten.

In ihren Jeans und ihren eng, anliegenden Shirts konnten sie nichts verbergen. Der Stoff spannte sich um ihre muskulösen, langen schlanken Gliedmaßen und wenn die Muskeln es nicht tun würden, irgend ein Mädchen würde ihnen sicher heute Abend den Stoff vom Leib reißen.

Wir standen jetzt vor der Garderobe und ich wartete darauf, dass ich an der Reihe war, was für sie kein Problem war. Die Damen rissen sich darum, sie zu bedienen.

Ich ohrfeigte mich für meinen Gedanken, als Ethan sich umdrehte und mir einen Blick zuwarf, den ich nicht deuten konnte. “Deine Jacke, small thing?”

Das holte mich schlagartig wieder in die Realität zurück. Immer nannte er mich so, seit wir uns kannten und es ärgerte mich.

“Bethany”, zischte ich zurück und schaute an ihm vorbei.

Sie hatten die Aufmerksamkeit nicht verdient, in der sie sich sonnten. Immer wieder sagte ich es mir und dennoch konnte ich nicht widerstehen, selbst hinzusehen.

“Bee, deine Jacke”, Erhan stand plötzlich dicht neben mir und sah mich mit seinen intensiven grünen Augen an. Ich reagierte nicht. Ich Dummkopf legte nur meinen Kopf schief und starrte in seine stechendgrünen Augen.

Sein breites Grinsen zeigte mir, dass ich ihn zu lange angesehen hatte und ihm war es nicht entgangen.

Ich hatte jetzt drei Jahre Ruhe vor seinen bissigen und beleidigenden Kommentaren gehabt und fürchtete, er würde heute wieder beginnen.

Soll er sich doch wieder meiner Schwester widmen. Sie war die Anmut selbst. Sie war außergewöhnlich schön, perfekte Haut, perfekter Körper. Die Jungs scharrten sich reihenweise um sie. Sie genoss es, schien aber nie glücklich.

Doch von allen, die sich um sie scharrten, waren es immer die Zwillinge, die sie bevorzugte und so entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen den Drei, was für mich eher ein Unglück war.

Sie waren ständig bei uns zuhause und sie waren immer garstig, unverschämt und fanden es höchst amüsant mich leiden zu sehen.

“Bee, gib mir deine Jacke.” Etwas benommen, merkte ich, dass er mir meine Jacke abstreifte und sie der Garderobiere übergab, um dann schnell mit meiner Schwester und seinem Bruder in den Saal zu gehen.

Ich Idiot.

Leider wurde der Abend nicht besser. Gelangweilt ignorierte ich die Gespräche am Tisch und war froh, dass sie so weit weg von mir saßen und nicht die Gelegenheit hatten mir irgendetwas Gemeines an den Kopf zu werfen.

Dennoch schielte ich immer wieder heimlich hin und sah aus den Augenwinkeln, wieviel Spaß sie mit Tammy hatten.

Ich hoffte auf ein baldiges Ende des Abends, schon bevor wir hierher kamen, doch mit ihrer Anwesenheit jetzt noch mehr.

Nach dem Essen gingen sie auf die Tanzfläche, was für mich die Gelegenheit war, die Flucht zu ergreifen.

Ich schlenderte vorbei an den Tanzenden und ging zur Garderobe und reichte meine Karte über den Tisch.

“Du willst mich schon verlassen?” Zwei Arme platzierten sich links und rechts von mir am Tresen, der mich von der Garderobe trennte.

Ich kannte diese Stimme, sie hatte so oft nur Spott für mich übrig gehabt.

“Es gibt hier niemanden, der meine Gesellschaft verdient”, gab ich bissig zurück.

“Dann muss ich das ändern”, flüsterte er in mein Ohr, während seine Lippen über meinen Hals glitten. “Du bist erwachsen geworden, Bee”, vibrierte seine heisere Stimme durch meinen Körper.

Ohne eine Sekunde zu verlieren, grub er seine Lippen tief in meinen Hals und zog mich mit jeder seiner Berührungen fester an seinen Oberkörper oder ich mich, ich wusste es nicht genau.

Die Garderobiere gab mir völlig irritiert meinen Mantel, den ich etwas benommen entgegennahm.

“Du und ich gehen heute zusammen”, flüsterte er, während seine Lippen weiter meinen Hals in eine andere Welt beförderten.

Er drehte mich und presste mich an seinen Körper. Er zog mich mit sich, ohne mich loszulassen. Ich sah nur seine breiten Schultern, als ich kurz meine Augen aufschlug und sie gleich wieder schloss, als seine Zähne sich erneut in meinen Nacken gruben.

Er führte mich, während er nicht aufhörte mich am Nacken zu küssen und ich nicht aufhören konnte, es zu genießen.

Die warme Sommerbriese flüsterte mir ‚ zu, dass wir uns nicht mehr im Gebäude befanden, als ich eine zweite Stimme hinter mir vernahm.

„Du kannst nicht vor uns weglaufen”, flüsterte sie mir in mein anderes Ohr und zwei starke Hände umfassten von hinten meine Hüfte.

Mein Körper überforderte mich, ich konnte das Kribbeln in meinen Gliedmaßen nicht bremsen, das Brennen in meinem Nacken wurde erneut von sanften Küssen überdeckt.

“Caleb! Ethan!” Das war die scharfe Stimme meine Schwester und abrupt ließen sie mich los, während Tammy jetzt grinsend neben uns stand. Ich sammelte mich schnell und ging ein paar Schritte zur Seite.

Ich blinzelte ein paar Mal, bevor ich Ethan’s Augen auf mir ruhen sah.

“Caleb, Ethan wir gehen noch weiter ins Torries, Tyler kommt nach”, flötete sie ohne dem, was gerade passiert war eine Beachtung zu schenken. Tammy hakte sich bei mir ein und zog mich ins Taxi.

„Heute ist dein Abend Beth, wir tun alles, dass du es nie vergißt.”

“Torries”, sagte sie knapp und das Taxi fuhr los. Ich war unfähig irgendetwas zu sagen, noch zu denken. Tammo rieb meine Hand während wir fuhren, doch sie sagte kein Wort, bis wir ausgestiegen waren.

Sie nahm mein Gesicht in ihre Hände und schaute etwas besorgt in die Richtung aus der sie das nächste Taxi erwartete. “Sie hatten schon immer ein Auge auf dich geworfen, Beth.”

Ihr Griff verstärkte sich, “Ich freu mich so für dich”, dann gab sie mir einen Kuss auf die Stirn.

„Du solltest die Haare offen tragen, wer von beiden hat dich gebissen?” Ihr Lächeln verfolgte mich noch ein bisschen, als ich mir den Zopf aus den Haaren riss, und sie legte sie über meine Schultern.

“Warum hat das so lange gedauert?” Rief sie, als das Taxi ankam. Sie lief ohne mich weiter zu beachten auf die Zwillinge zu und ich sah, wie Tammy sich bei beiden einhakte und ins Torries zog.

Ich stand einfach nur da und sah ihnen nach. Ich wußte nicht, was ich tun sollte. Ich wusste nicht, was das alles zu bedeuten hatte. Ich verstand gar nichts mehr.

Eben noch hatten sie mich geküsst. Beide.

Jetzt ließen sie mich hier stehen. Alle drei.

Also tat ich das, was ich am Besten konnte. Ich lief weg.

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