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UNERWARTET

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Zusammenfassung

Summer kämpft sich seit ihrem dritten Lebensjahr durchs Leben. Da sie als Kleinkind in ein Waisenhaus kam, hat sie ihre Eltern nie kennengelernt. Mit fünfzehn fing sie an, in Teilzeitjobs für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Ihre beste Freundin Hanni stammt aus einer wohlhabenden Familie. Summer arbeitet als Lieferantin in einem Restaurant. Eines Nachts ist sie bei strömendem Regen unterwegs, um eine Bestellung auszuliefern. Die Straße ist glatt und sie baut versehentlich einen Unfall mit einem anderen Wagen. Der Besitzer des Autos ist niemand Geringeres als Darren Conte. Er ist außer sich vor Wut und fordert 100.000 Dollar Schadenersatz von ihr.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
32
Rating
4.7 (30 Bewertungen)
Altersfreigabe
13+

Chapter 1

Summer Alexander

„Summer! Kümmere dich um Tisch 2!“, rief mein Chef, gerade als ich von der Toilette kam. Er ist so ein nerviger Chef, aber ich brauchte diesen Job dringender als alles andere.

Ich schlage mich schon durch, seit ich drei Jahre alt bin, weil ich ein Waisenkind bin. Ich habe keine Ahnung, wer meine Eltern sind oder wie sie aussehen. Ich weiß nicht einmal, ob sie überhaupt noch leben. Seit ich ein Kind war, hatte ich ein hartes Leben und war meistens ganz auf mich allein gestellt.

Mit 15 fing ich an, neben der Schule mehrere Teilzeitjobs anzunehmen. Die Zeit verging wie im Flug. Ich kam auf die Highschool und lernte, ein wenig unter Leute zu kommen. Ich ließ mich etwas gehen und lernte so meine Freundin Hanni kennen. Sie ist Korean-American, dazu noch wunderschön und reich.

Wir beide sind das komplette Gegenteil. Sie ist wunderschön und ich bin einfach nur durchschnittlich. Sie ist reich und ich arbeite unzählige Nebenjobs. Sie interessiert sich nicht für die Schule, während ich die Schule liebe und ziemlich schlau bin. Bei guten Noten kann ich schon mal überheblich werden. Zum Glück habe ich wegen meiner Highschool-Noten Stipendien für das College bekommen.

Jedes Mal, wenn ich Hanni sehe, denke ich mir, dass das Leben einfach nicht fair ist. Wie kann sie so ein einfaches Leben führen, während ich mich so abrackern muss? Hanni hat nie auf mich herabgesehen, aber manchmal war ich trotzdem neidisch.

„Summer! Was machst du da?! Kümmere dich um Tisch 2!“, rief mein Chef wieder. Ich schnappte mir die Speisekarte und rannte zu Tisch 2.

„Hallo, was darf ich Ihnen bringen?“, fragte ich mit einem Lächeln.

„Wir hätten gerne zweimal Käsetoast, ein Beef-Sandwich und einen Hähnchensalat.“ Der Kunde sprach und ich wiederholte die Bestellung, nur um sicherzugehen.

„Ihre Bestellung ist in zehn Minuten fertig, danke“, sagte ich und lächelte die beiden an.

„Danke.“

„Summer!“, rief mein Chef, nachdem ich die Bestellung aufgenommen hatte.

„Ja?“, fragte ich, und er kam mit einer Plastiktüte aus der Küche.

„Liefer das hier aus“, sagte er und ging zurück in die Küche. Ich prüfte die Adresse auf der Tüte, verließ das Restaurant und stieg auf mein Motorrad.

Ja, meistens mache ich auch die Lieferungen, weil ich ein Motorrad habe. Es ist anstrengend, aber ich weiß, dass ich das schaffe. Es war schon immer so. Danach arbeite ich noch in der Eisdiele, später in einem Kosmetikladen und mitten in der Nacht liefere ich für einen Korean Chicken Laden aus.

Als ich auf dem Weg zur Lieferung war, rief Hanni an und ich nahm ab.

„Was gibt’s?“, fragte ich, schaltete auf Lautsprecher und zog meinen Helm auf.

„Rate mal!“

„Was?“

„Ich habe uns Tickets für das Musical-Konzert besorgt, in das du unbedingt wolltest!“ Meine Augen wurden groß, als ich das hörte. Ich liebe Musical-Konzerte schon immer und sie hat sie mir einfach besorgt.

„Hanni! Du hast mir echt den Tag gerettet …“

„Ich hab dich, Süße, keine Sorge! Arbeitest du gerade?“

„Ja, ich liefere gerade Essen aus. Ich rufe dich später am Abend an!“

„Okay! Pass auf dich auf, ich mache mir immer Sorgen um dich!“

„Ich weiß, das mache ich!“ Sie beendete das Gespräch und ich steckte mein Handy in die Tasche. Nachdem ich das Essen sicher abgeliefert hatte, ging ich zurück zu meinem Motorrad. Ich setzte mich drauf und spürte plötzlich einen Regentropfen auf meinem Kopf.

„Nicht dein Ernst!“ Ich setzte schnell meinen Helm auf und fuhr zurück zum Restaurant. Doch anstatt trocken davonzukommen, fing es an, immer stärker zu regnen. Es herrschte Stau und die Straße war glatt.

An einer roten Ampel trat ich auf die Bremse, doch da war ein Hindernis vor mir. Mein Motorrad rutschte weg und krachte in den schwarzen Sportwagen vor mir.

Ich fiel zu Boden und sah, dass das Auto eine Delle hatte. Der Besitzer stieg aus und ich wusste sofort, dass ich riesigen Ärger hatte.

„Sie!“, der Besitzer zeigte mit dem Finger auf mich, als ich aufstand. Er sah mich wütend an und ich starrte wieder auf die Delle, um zu begreifen, dass das wirklich passierte.

„Was gedenken Sie jetzt zu tun?!“, brüllte er. Ich wusste sofort, dass all meine harte Arbeit, um mein Studium in diesem Semester zu bezahlen, umsonst war.

„Es tut mir so leid, ich zahle für den Schaden“, sagte ich. Ich wusste, dass das der dümmste Satz war, den ich sagen konnte, anstatt ihm die Situation zu erklären.

„Das werden Sie niemals bezahlen können!“ Er hatte recht, aber sein Tonfall war echt unter aller Sau. Ich glaube, ich war wegen des Regens ohnehin nicht gut drauf, obwohl ich die Tickets für das Musical-Konzert hatte.

„Ich habe Ihr Auto gerammt, aber das müssen Sie jetzt nicht so sagen!“

„Ich will, dass Sie mir 100.000 Dollar zahlen!“, sagte er und ich machte große Augen. Er macht Witze, oder? Es ist nur eine kleine Delle, warum das alles?

„Was?! Das kann nicht sein … so teuer?!“

„Sie haben gesagt, Sie wollen bezahlen! 100.000 Dollar bis Ende der Woche!“

„Wie wäre es, wenn Sie den Wagen in die Werkstatt bringen und mir den Preis sagen, sobald er fertig ist?“

„Ich gebe Ihnen eine Woche, sonst verklage ich Sie! Geben Sie mir jetzt Ihren Ausweis!“, sagte er. Ich blickte zum Himmel. Wasser lief in meine Augen, aber das war mir jetzt auch egal. Warum habe ich so ein Pech? Ich holte meine Geldbörse aus der Gesäßtasche und gab ihm meinen Ausweis.

„Summer Alexander. Ich gebe Ihnen eine Woche, sonst verklage ich Sie und sorge dafür, dass Sie im Gefängnis landen.“

„Wo kann ich Sie finden?“, fragte ich und sah ihm eiskalt in die Augen. Er grinste.

„Conte Corp.“ Ach so. Na toll. Gut gemacht, Summer, du bist gerade in das Auto der Contes gekracht.

„Wir sehen uns dann …“ Damit stieg er in sein Auto. Ich drehte mich zu meinem Motorrad und dem Stau, den ich verursacht hatte.

Ich will einfach nur weg … ganz weit weg von hier.

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Ich liebe es

94

Ich liebe es

Lustig

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Pikant

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Spannend

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Emotional

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Tiefgründig

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Herzerwärmend

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Schockierend

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Gutes Schreiben

27

Gutes Schreiben

Überzeugende Handlung

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Überzeugende Handlung

Toller Charakter

22

Toller Charakter

Starker Dialog

22

Starker Dialog

2 vorherige Kommentare anzeigen…
author

good

2 Jahre
author

So bad 👎

2 Jahre
author

such a good book

ein Jahr

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