Die Braut des Wilden Kats

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Zusammenfassung

**** Diese Geschichte zieht auf Galatea um **** Eine erotische Shifter-Romance. Als Kat einen Job in einem Forschungszentrum annimmt, ahnt sie nicht, worauf sie sich da einlässt. Als ihr seltsame Dinge widerfahren, weiß sie nicht, ob sie träumt, denn alles fühlt sich so real an. Alle Männer verhalten sich in ihrer Gegenwart merkwürdig, und erst später erfährt sie den Grund dafür.

Genre:
Romance
Autor:
Arri Stone
Status:
Auszug
Kapitel:
5
Rating
4.9 19 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1 - Kat

...Kat...

Ich bin gerade 21 geworden und heute fängt mein neuer Job an. Es heißt, dass nur wenige Leute hier arbeiten dürfen. Ich habe echtes Glück, dass ich einen Platz in der Forschung bekommen habe.

Nach meinem Uni-Abschluss in Naturwissenschaften und Biologie war dies das größte Forschungsunternehmen im ganzen Land.

Ich stöhne laut auf. Natürlich bekomme ich genau an meinem ersten Arbeitstag meine Tage. Ich hatte gehofft, dass es wenigstens noch ein paar Tage dauert.

Ich packe extra Tampons und Binden für meinen ersten Tag im Forschungszentrum ein. Man hat mir gesagt, ich solle um 10 Uhr da sein. Das kam mir spät vor, aber der Chef bestand auf dieser Uhrzeit.

Mit meinem kleinen Auto fahre ich die 45 Minuten lange Strecke. Erst geht es eine halbe Stunde aus der Stadt raus, dann noch mal 15 Minuten über eine Nebenstraße zum Zentrum. Ich weiß immer noch nicht genau, was meine Aufgaben sein werden. Man sagte mir nur, es ginge um die Suche nach einem Heilmittel. Wofür genau, weiß ich nicht. Es soll wohl aus verschiedenen Tierarten gewonnen werden, indem man verschiedene Stämme kombiniert.

Als ich ankomme, stehen dort viel weniger Autos, als ich erwartet hätte. Hinter dem großen Gebäude liegt ein Wald. Die Fahrt hierher war wunderschön. Der Anblick beruhigt mich etwas. Es liegt zwar sehr abgelegen, aber das ist für eine Forschungseinrichtung wohl normal.

Ich parke mein Auto und steige aus. Dann gehe ich zu den Haupteingängen und betrete das riesige Gebäude. Ich steuere auf den Empfangstresen zu, hinter dem ein süßer Typ mit knallblauen Haaren sitzt.

„Hallo, ich fange heute hier an.“

„Bitte warten Sie dort drüben.“ Ohne den Kopf zu heben, zeigt er auf eine Gruppe weißer Sessel. „Oh, toll... weiß...“, fluche ich innerlich. Jetzt fühle ich mich richtig unwohl. Ich setze mich hin und bin froh, dass ich zusätzlich eine Binde trage.

Während ich warte, laufen ein paar Männer in Laborkitteln vorbei. Ich kann nicht anders, als sie anzustarren. Sie haben die unglaublichsten blauen und grünen Augen, die ich je gesehen habe. Sie starren mich im Vorbeigehen einfach nur zurück an.

Eine Stimme direkt neben mir reißt mich aus meinen Gedanken. „Sie müssen sie entschuldigen. Sie sind es nicht gewohnt, hier viele Frauen zu sehen.“ Der Typ mit den blauen Haaren steht plötzlich neben mir. Ich habe gar nicht gemerkt, wie er vom Empfang zu mir rübergekommen ist.

„Oh, wirklich? Arbeiten hier so wenige Frauen?“

„Sie müssen den Boss schwer beeindruckt haben, wenn Sie hier arbeiten dürfen.“ Er beantwortet meine Frage nicht.

„Danke, schätze ich.“

„Er kommt in einer Minute runter.“

„Okay, danke“, murmle ich und sehe den beiden Männern hinterher. Sie sind schon weg. Als ich mich wieder zum Empfangsherrn umdrehe, sitzt er bereits wieder an seinem Platz. Er muss sich so schnell und leise bewegt haben, dass ich es nicht bemerkt habe. Eben stand er doch noch direkt vor mir. Ich schüttle den Kopf und warte weiter.

„Guten Morgen, Kat.“ Jason ist der Chef der Firma. Er hat mich eingestellt, obwohl sich viele qualifizierte Studenten auf die Stelle beworben hatten. Ich dachte ehrlich gesagt, ich hätte keine Chance.

„Oh, guten Morgen, Sir.“ Ich begrüße ihn mit einem freundlichen Lächeln.

„Bitte folgen Sie mir.“

Ohne zu zögern dreht er sich um und geht los. Ich muss mich beeilen, um mitzuhalten. Wir gehen durch mehrere voneinander getrennte Labore. Hinter dem Glas sieht man die Mitarbeiter. Keiner bewegt den Kopf, aber ich bin mir sicher, dass ihre Augen mir folgen. Es wirkt fast ein bisschen gruselig.

Als ob er meine Gedanken lesen könnte, bleibt Jason stehen. „Machen Sie sich keine Sorgen wegen ihnen. Die beißen nicht... meistens jedenfalls.“ Er führt mich in einen anderen Raum. Dort arbeiten mehrere Leute in weißen Kitteln. Er bringt mich zu einem Arbeitsplatz.

„So, das hier ist Ihr Platz. Ich teile Ryan und Bambi ein, damit sie Ihnen am Anfang helfen.“

Zwei Männer stehen jetzt direkt hinter mir, zwei verdammt sexy Typen. Ich spüre, wie mir die Hitze in den Körper steigt, weil sie so nah bei mir stehen. Mein Kopf spielt verrückt.

„Scheiße... ich muss mich hier echt zusammenreißen.“ Ich hoffe, ich habe das nur gedacht und nicht laut gesagt. „Entschuldigung, aber warum wird er Bambi genannt?“

„Weil er am Anfang etwas wackelig auf den Beinen war. Und wenn man ihn laufen sieht, nun ja, dann rennt er wie Bambi“, flüstert der Typ namens Ryan mit rauer Stimme.

„Ich renne nicht wie Bambi.“ Seine wunderschönen, großen blauen Augen blicken in meine. Ich habe das Gefühl, fast in ihnen zu versinken.

„Er regt sich immer noch auf, wenn wir ihn Bambi nennen.“ Ryans Stimme war viel tiefer. Seine verführerischen bernsteinfarbenen Augen ziehen mich in ihren Bann. Es fällt mir schwer, seinem Blick standzuhalten, ohne zu glauben, dass er gleich über mich herfällt.

„Er ist außerdem der Jüngste in unserem Team.“ Jasons Stimme holt mich schnell in die Realität zurück. „Das dort drüben ist Ruffalo. Gehen Sie ihm am besten aus dem Weg.“

Okay, sein Blick sprach Bände. Ich bin mir fast sicher, dass er mich angeknurrt hat, damit ich mich fernhalte.

„Und das sind James, Dallas und Brendan.“

Alle drei geben gleichzeitig ein tiefes Geräusch von sich und ihre Blicke bleiben an mir hängen. Ich fühle mich extrem beobachtet.

„Ich überlasse Sie jetzt Ryan. Er zeigt Ihnen, was zu tun ist.“ Damit verschwindet Jason.

Als Jason sagte, dass er mich in Ryans fähige Hände übergibt, sah ich, wie Ryans Augen die Farbe änderten und seine Nasenflügel bebten. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, weil ich wegen all der Männer um mich herum extrem nervös bin.

Mehrere Augenpaare fixieren mich. Es wirkt, als wollten sie mich auffressen oder Gott weiß was mit mir anstellen. Ich werde rot und hoffe, sie merken nicht, was für schmutzige Gedanken ich gerade über sie habe. Wahnsinn, hoffentlich hören sie gleich auf zu starren.

„Hier, lassen Sie mich das nehmen.“ Ryan beugt sich vor, nimmt meine Tasche und stellt sie unter den Tisch. Als er wieder hochkommt, bin ich sicher, dass er kurz an mir geschnüffelt hat.

„A... Also... d... du sollst mir zeigen, was ich machen muss?“, stammle ich völlig durcheinander.

Ryan sieht mich an und leckt sich über die Lippen, während ein leises Stöhnen aus seinem Mund entweicht.

„Ich kann es bis hierher riechen“, sagt eine Stimme von der anderen Seite des Raumes. Ich werde rot und frage mich, ob ich irgendwie stinke.

Der Typ namens Dallas gibt ein seltsames Knurren von sich.

Ruffalo, vor dem sie mich gewarnt haben, grunzt nur: „Verdammte Viecher.“

„Entschuldige die Jungs. Es ist schon eine Weile her, dass sie in der Nähe eines Weibchens in der Hitze waren.“ Bambi klingt so süß und unschuldig, aber ich habe ganz sicher gehört, wie er sagte, dass ich „in der Hitze“ sei.

„Sorry, was hast du gesagt?“

Eine Stimme aus dem Hintergrund sagt Bambi, er solle die Klappe halten. Das Ganze wird von Minute zu Minute seltsamer. Ryan lenkt meine Aufmerksamkeit wieder auf den Tisch.

„Schon gut, ich zeige dir jetzt wohl am besten, was dein Job ist.“

„Kann... Kann ich bitte erst kurz zur Toilette?“ Ich habe das Gefühl, vor Hitze gleich ohnmächtig zu werden.

Bambi bietet an, mich zu begleiten. „Komm, ich zeig dir, wo sie ist.“

Ich danke ihm und schnappe mir meine Tasche. Ein gemeinsames Knurren ertönt, als ich mich bücke. Aber als ich die Männer ansehe, wirken sie alle beschäftigt. Völlig verwirrt folge ich Bambi zum Badezimmer.

Ich danke ihm, er geht weg und ich verschwinde in der Kabine. Ich wechsle meine Binde und wasche mir danach die Hände. Gerade als ich fertig bin, geht die Tür auf. Einer der Typen, die ich am Empfang gesehen habe, kommt rein.

„Hallo“, sage ich höflich.

Er antwortet und sagt dabei Dinge, die ich sehr seltsam finde: „Hm, jetzt sehe ich es. Du riechst gut.“

„Oh, echt? Äh, danke, schätze ich.“ Ich nehme meine Tasche und will gerade raus, als die Tür aufschwingt und mir gegen das Gesicht knallt. Es ist Dallas. Er entschuldigt sich sofort.

„Du hast einen kleinen Kratzer an der Wange. Lass mich das sauber machen.“

Er nimmt meine Hand und führt mich zurück zum Waschbecken. Er befeuchtet ein Papiertuch und tupft mir vorsichtig übers Gesicht. Seine Augen sind so nah an meinen. Da war wieder was Komisches mit seinem Blick, aber er sah schnell weg. Als er fertig war, ging alles ganz schnell, aber ich bin sicher, dass er mir gerade übers Gesicht geleckt hat.

„Hast du... hast du mich gerade abgeleckt?“

Er beugt sich noch näher zu mir. „Wäre es dir lieber, wenn ich dich beiße?“ Ein rotes Blitzen zuckt durch seine Augen. Was zum Teufel war das?

In dem Moment kommt Bambi rein. Die Situation wird immer peinlicher.

„Verdammt noch mal, Dallas“, schimpft Bambi. „Komm Kat, bringen wir dich hier raus und zurück an deinen Platz.“

Er führt mich nach draußen und entschuldigt sich für Dallas’ Benehmen. Ich atme tief durch, als wir wieder im Labor sind. Mir wird klar, dass ich im Bad die ganze Zeit die Luft angehalten habe.

Das ist wirklich ein höchst seltsamer erster Arbeitstag, und ich habe noch nicht mal angefangen. Jetzt ist Ryan wieder dran. Er stellt sich direkt hinter mich und fängt an, mir die Aufgaben zu erklären.

Sein Atem kitzelt an meinem Nacken. Seine Lippen berühren fast meine Haut, was mir eine Gänsehaut über den ganzen Körper jagt. Besonders als er meine Hände führt, fühle ich mich wie im Rausch. Es ist fast wie eine ekstatische Lust. Ich kann mich kaum auf seine Erklärungen konzentrieren. Meine Augen flattern und mein Atem wird schwerer.

Ich verstehe nicht, was hier passiert. Es fühlt sich an, als wäre ich selbst das Experiment. Ich kann mich nicht beherrschen. Ryans Hände streicheln meine und seine Lippen küssen meinen Hals.

„Oh Gott, ich glaube, ich komme gleich.“

Das Geräusch von zerbrechendem Glas auf dem Boden reißt mich aus meinen Träumen. Ich sehe mich um. Alle arbeiten ganz normal an ihren Plätzen.

Ryan steht neben mir, lächelt kurz und erklärt dann weiter meine Aufgaben. Als er fertig ist, lässt er mich allein an die Arbeit gehen. Was ist hier bloß los? Habe ich mir das alles nur eingebildet?