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Die Geheimnisse des Panthers

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Zusammenfassung

ERSTES BUCH Die Panther-Wandlerin Izzy besitzt eine so seltene Kraft, dass sie sich mit jeder Emotion, die sie empfindet, verstärkt. Sie hat jedoch in den letzten zehn Jahren so viel durchgemacht. Ihr Werwolf-Vater hat sie verlassen, und sie musste den Tod ihrer Mutter verarbeiten. Ihre Tante Kat nahm sie daraufhin bei sich auf, und nach einer tragischen Zeit mussten sie über die Jahre hinweg oft umziehen. Nun möchte Kat, dass Izzy bei ihr in der Stadt bleibt, die sie vor zehn Jahren verlassen hat. Als sie dort ankommt, kommt alles ans Licht. Geheimnisse und alles aus der Vergangenheit stürzt gleichzeitig auf sie ein, und sie muss sich mit ihrem fated mate, dem Alpha Blake, auseinandersetzen. ***NICHT LEKTORIERT*** ***ERSTER ENTWURF***

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
167
Rating
4.7 (52 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

IZZY

Ich steige aus dem Bus und die Sonne brennt auf mich herab. Das Wetter hier ist kochend heiß. Es weht kein Lüftchen. Ich wünschte, ich wäre wieder zu Hause oder an einem der vielen Orte, die ich in letzter Zeit mein Zuhause genannt habe. Ich nehme meinen Koffer vom Fahrer entgegen. Er hat mich die letzten Minuten mit einem mürrischen Blick angestarrt, als hätte er weitaus Wichtigeres zu tun. Ich schenke ihm mein schönstes Lächeln, schnappe mir den Koffer und drehe mich um.

Ich gehe los und betrete den Busbahnhof. Er ist kleiner, als ich ihn in Erinnerung hatte. Suchend blicke ich in die Menge, um meine Tante zu finden.

Ich bin viel herumgekommen, und damit meine ich wirklich viel. Zuerst mit meiner Mutter im ersten Teil meines Lebens. Als sie dann starb, zog ich noch häufiger mit meiner Tante um. Sie nahm mich gemeinsam mit ihrem Gefährten und ihrer Tochter bei sich auf. Wir sind meistens umgezogen, um vor den Leuten wegzulaufen, die hinter mir her waren.

Suchend blicke ich mich am Bahnhof nach meiner Tante um. Sie hatte felsenfest darauf bestanden, dass ich hierher zurückkehre.

Ich wünschte, ich wüsste warum. Diese Stadt weckt immer schlechte Erinnerungen in mir, besonders wenn ER hier ist. Ich spreche seinen Namen niemals aus. Er hat meine Mutter und mich sitzenlassen, als ich zehn Jahre alt war. Ich musste jeden einzelnen Tag zusehen, wie ihr Herz brach. Er hat sich nicht ein einziges Mal um mich geschert. Er war zu sehr mit seiner Verliebtheit und seinem Rudelkram beschäftigt, um sich an seine eigene Tochter zu erinnern.

Ich frage mich ernsthaft, warum meine Tante wollte, dass ich hierher zurückkomme. Aber ich weiß, dass sie sich hier mit meiner Cousine Alice niedergelassen hat. Ich habe ihr damals gesagt, dass es um Leben oder Tod gehen muss, damit ich wieder in diese Stadt und in seine Nähe ziehe. Diese Stadt wird meine persönliche Hölle werden. Ich weiß es einfach.

„IZZY, HIER DRÜBEN!“ Ich höre meine Tante rufen. Ich blicke nach links und da steht sie. Sie hüpft auf und ab, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich lächle ihr zu und gehe auf sie zu.

Ich gehe langsam zu ihr, denn meine Sinne sind in Alarmbereitschaft. Ich merke, wie viele Leute am Bahnhof mich anstarren. Sie fragen sich wohl, wer oder was ich bin. Die Stadt, in die meine Tante gezogen ist, ist eine Werwolf-Stadt. Es gibt hier ein paar Menschen, und meine Tante sagte mir, dass sie Bescheid wissen. Mindestens zwei Rudel leben hier am Stadtrand auf entgegengesetzten Seiten. Eines davon ist SEIN Rudel. Sie scheinen sich in der Stadt frei zu bewegen. Das wird ja heiter werden, als Katzengestaltwandlerin unter lauter Wölfen.

„Tante“, sage ich lächelnd, als ich näher komme. Ich weiß, dass sie es hasst, wenn ich sie so nenne. Ihr Gesicht verzieht sich sofort, als sie es hört. „Izzy, du weißt, dass ich dieses Wort absolut nicht ausstehen kann“, sagt sie. Aber ich sehe ihr an, dass sie sich freut, mich zu sehen. „Tut mir leid, Kat“, sage ich grinsend und ziehe sie in eine Umarmung.

„Wie war die Fahrt?“, fragt sie und nimmt mir meine Tasche ab. Ich ziehe meinen Koffer hinter uns her, während wir zum Ausgang gehen.

„Es ging so. Erst der Flug und dann die letzten zwölf Stunden im Bus. Es gab ein paar Pausen, in denen ich mir die Beine vertreten konnte. Aber das hat mir nichts ausgemacht, ich bin es ja gewohnt. Außerdem habe ich mehrfach gecheckt, dass mir niemand folgt.“ Während ich das sage, bemerke ich den Busfahrer. Er tauscht gerade die Schlüssel mit einem Kollegen, aber beide starren mich direkt an.

Ich seufze.

„Wenn uns noch einer so anstarrt, reiße ich ihnen eigenhändig die Kehle raus“, sagt Puna, mein tierisches Gegenstück. Wir sind Panther-Wandler. Meine Mutter war eine, genau wie Alice und Kat.

„Warum starren mich alle an?“, frage ich. Die Situation ist mir unangenehm. Puna drängt in meinem Inneren nach vorn, um sich die Leute genauer anzusehen.

Kat blickt sich um und schaut mich schmunzelnd an. „Na ja, es kommt nicht jeden Tag vor, dass eine so umwerfende 20-Jährige in diese Stadt kommt.“

Ich kichere. „Klar, sicher. Es gibt hier bestimmt noch andere Mädchen, aber du weißt, was ich meine.“ Ich bemerke zwei alte Damen, die uns anstarrten. Als sie merken, dass ich sie direkt ansehe, schauen sie schnell weg. Eine sieht aus, als würde sie gerade per Mind-Link mit jemandem sprechen.

„Ich wette, sie sagen ihrem Alpha Bescheid, dass jemand Neues in der Stadt ist“, sagt Puna. Sie streckt sich in meinem Kopf und legt sich mit einem Gähnen wieder hin.

Kat sieht mich neugierig an. „Du solltest vorsichtig sein, wenn Puna so nah an der Oberfläche ist. Deine Augen verändern dann leicht die Farbe“, flüstert sie. Sie will sichergehen, dass uns niemand hört. „Wir reden im Auto weiter“, sagt sie und führt mich zum Parkplatz.

Wir verlassen den Busbahnhof und gehen zum Parkplatz.

Wir gehen über den Parkplatz zu ihrem kleinen Honda. Plötzlich parkt ein BMW direkt vor ihrem Wagen. Kat sieht das Auto und seufzt. „Ein Alpha zu viel. Sei brav, Izzy“, murmelt sie mit zusammengebissenen Zähnen. Ein Mann steigt aus dem Wagen. Er sieht uns an und öffnet dann die hintere Tür. Zwei junge Männer steigen aus, die etwa in meinem Alter sein müssen.

Einer von ihnen kommt näher und sein Geruch trifft mich sofort. Der Duft kommt mir bekannt vor. Woher habe ich nur... dann begreife ich es und ein leises Knurren entweicht mir.

Ich kenne diesen Geruch.

Er ist zwar nicht mein Vater, aber er riecht fast genauso wie er. Das muss sein Sohn sein.

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Starker Dialog

4 vorherige Kommentare anzeigen…
author

it's so cute! love it!

ein Jahr
author

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ein Jahr
author

TapRead has it as Moonbound: the Alpha’s claim now.

24 Tage

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