Der Apfelbaum

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Zusammenfassung

Ein kleiner Junge namens Lionel, ist wieder einmal auf dem Weg zu seinem Lieblingsplatz doch diesmal hat er ein Begegnung die einiges ändert...

Genre:
Children
Autor:
lenelilang
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
4
Rating
n/a
Altersfreigabe
13+

Die Begegnung

In einem kleinen Dorf, etwas abgeschottet von der restlichen Welt, lief ein kleiner Junge den Feldweg entlang, hinauf zu dem grossen Baum. Immer wenn Lionel seine Sorgen zu Kopfsteigen und er einfach nur weg will, macht er sich auf den Weg, zu seinem lieblings Platz. Im Sommer ist es schön angenehm kühl im Schatten des Apfelbaumes und dazu hat er nich eine wunderschöne Aussicht ins Freie. Keine andere Menschenseele, keiner der in bemitleiden ansieht und niemand der in auslacht.

Lionel ist nicht in sehr guten Verhältnissen aufgewachsen. Seit seine Mutter verstarb, stapelte sich der Schuldenberg auf Vaters Schreibtisch mehr und mehr. Von Luxus war keine Spur, denn sie kamen gerade noch so um die Runden, wenn alles mögliche eingespart wurde. Lionel aber beklagte sich nie und verlor seine Hilfsbereitschaft nie.

Es war ein sonniger Tag und Lionel kam ins schwitzen beim hinauf wandern. Er hatte nur ein wenig Wasser dabei, was er sich gut einteilen musste. Zum essen dachte er er bediene sich an seinem geliebten Apfelbaum. Er konnte sich nichts anderes leisten, odch in diesem Fall störte es ihn absolut nicht, denn die Äpfel waren immer so schön saftig und die allerbesten die er je ass.

In der Ferne sah er einen alten Mann, als er immer näher kam erkannte Lionel wie erschöpft und ausser Atem der Mann war. Er sprach dem ihn an und fragte dann, was er den an einem so heissen Tag hier draussen an der prallen Sonne macht. Mit aller Mühe , meinte der Mann nur, dass er sich um seinen Ziegen kümmer und ihnen ihr Heu bringen muss. Lionel war verwundert, denn er wusste, die einzigen Ziegen hier in der nähe, ganz oben auf dem Hügel waren. Er konnte sich nicht vorstellen wie der alte Mann es da hoch schaffen sollte. Ohne lange weiter darüber nach zudenken hielt der kleine Junge sein Wasser dem Mann entgegen. Dankbar nahm er die Flasche entgegen und fragte: „Wie heisst du denn mein kleiner?“ „Ich bin Lionel und wer sind sie eigentlich?“ Der Mann lächelte und sagte dann: „Nenn mich ruhig Walter, ich mag dieses Förmlichkeiten nicht.“ Ganz verstand Lionel nicht was er meinte doch dass war unwichtig, denn er wollte wissen ob niemand anderes sich um die Ziegen kümmern könnte. Doch Walter erzählte im von seinem Leben allein, er hatte nie Familie, im Dorf lies er sich selten sehen und lebte ziemlich zurück gezogen. Lionel stellte sich Walters Leben ziemlich einsam und traurig vor. Er weiss wie es sich anfühlt niemanden an seiner Seite zu haben doch ganz allein zu sein war nochmal was ganz anderes.

Als der alte Mann wieder gut zu Luft kam, packte Lionel ihn und sagte: „Wir schaffen das, ich helfe dir!“ Walter war etwas perplex, doch bevor er sich auch nur wehren konnte marschierten die beiden los. Nach drei Verschnaufpausen, vielen interessanten Geschichten von Früher und dem ein oder anderen Moment des Schweigens, kamen sie bei den Ziegen an. Schon völlig hungrig, mähten die Ziegen schon in die Welt hinaus. Im kleinen Schuppen holte Walter das Heu wie auch das saubere Wasser für die Trinkschalen. Jeden Schritt beobachtete Lionel genau und half mit, wo er nur konnte.

Die Arbeit war getan und die Ziegen glücklich und zufrieden in ihrem gehäge. Dankbar legte Walter seine Hand auf Lionels Schulter und sagte mit zittriger Stimme: „Du bist ein Guter Junge, deine Eltern müssen stolz sein.“ Lionel wusste nichts dazu zusagen doch ruhig blieb er nicht denn da sagte er mit einem scheuen Lächeln: „Ich muss dir was zeigen, komm mit.“ An der Hand zerrte er Walter wenige Meter weiter an seinen Lieblingsplatz. Als sie ankamen sprang der Junge so hoch er konnte um sich zwei Äpfel vom Baum zu pflücken. Die Äste kamen ihm heute besonders hoch vor doch da kam schon Walter zur Hilfe. Gemeinsam ergatterten sie sich ihre Verpflegung und setzten sich unter den Baum. „Mmh das sin einfach die besten Äpfel überhaupt und schaumal wie schön es hier ist!“, schrie Lionel begeistert. Leiste sagt vor sich hin murmelt Walter: „Ich habe ganz vergessen wie wunderschön die Aussicht hier oben ist.“ Walter verdrückte eine Träne und fügte mit einem Lachen hinzu: „Ja, du hast recht, die Äpfel von diesem Baum sind einfach die Besten.“ Ohne Lionen die Geschichte des Baumes zu erläutern, genossen sie beide den Moment.

Als die Sonne langsam unterging machten sie sich wider auf den Weg runter ins Dorf. Als sie bei Walters Haus ankamen, verabschieden sie sich und Lionel meinte, er würde Ihn bald wieder besuchen. Glücklich, winkte Walter dem kleinen als er dann den Hügel hinunter rannte.