Wie traurig das Leben doch ist
Ich stand hinter Shiva.
Shiva stand am Fenster im ersten Stock ihres Hauses.
Sie drehte sich gar nicht um und sprach trotzdem mit mir.
„Hallo Nero was willst du von mir ?“ fragte sie.
„Das Rezept für die Suppe“ antwortete ich.
„Nein das bekommst du nicht das hatte meinem Vater gehört“ sagte sie.
Sie drehte sich um.
Der Hass blitzte in meinen Augen.
„Ich sehe das du jemanden hasst aber wen ?“ fragte sie.
„Dein Vater war ein mieser Verräter, er hat seine Truppen damit verstärkt und mich so besiegt“ antwortete ich.
Ich brach auf die Knie und spürte den Schmerz in meinem Körper.
„Was war das in der Suppe ?“ fragte ich schwach.
„Du hast wirklich gedacht das ich dir helfe oder, jetzt wirst du sterben Nero“ sagte sie böse lächelnd und kam zu mir.
Ich kippte nach vorne und wurde bewusstlos.
Wenig später wachte ich unten auf dem Sofa wieder auf.
Ich spürte das ich mich nicht bewegen konnte.
Da sah ich den Wolf der auf mir lag und mich anlächelte da merke ich das es Shiva war.
„Lass mich aufstehen“ sagte ich.
„Nein das werde ich sicherlich nicht tun“ antwortete sie.
Es klang unwirklich als ihre Stimme aus dem Wolfsmaul drang.
Sie fuhr ihre Krallen aus und kratzte über meinen Anzug.
Dieser blockte es doch ich spürte die Kraft dahinter.
Ich wollte aufstehen doch sie drückte mich wieder herunter.
Diesmal leckte sie mir übers Gesicht.
Ich spürte die Wärme die ihrer Zunge.
Sie verwandelte sich zurück doch lag noch immer auf mir.
Sie kam meinem Gesicht näher und küsste mich.
Ich merkte wie sich mein Körper plötzlich versteifte.
>> Verdammt sie hat meinen Körper ausgeschaltet aber nicht meinen Geist << dachte ich.
„Du sollst dich ja nicht bewegen während ich dich töte“ sagte sie lächelnd.
Sie ging von mir herunter.
„Du wirst schön aber schmerzhaft sterben“ sagte sie immer noch mit diesem sicherem Sieger grinsen.
Sie nahm eine Spritze und rammte sie mir in den Hals.
Dann sah ich die Bilder es war meine Vergangenheit nur wie durch eine rosa Brille.
Doch dies wollte ich nicht.
Ich wollte das es weg ging doch das tat es nicht.
„Du brauchst nicht zu versuchen es weg zu kriegen es funktioniert nicht“ sagte sie lächelnd.
Sie nahm die nächste Spritze und rammte sie mir in den Hals.
Mein Anzug verschwand genauso wie meine Kräfte.
Ich hätte innerlich weinen können doch das gehörte sich nicht für Schwarzblüter.
Sie merkte es und lächelte.
„Ach Nero wie unterhaltsam du doch bist, eigentlich will ich dich nicht töten doch du wolltest dich nicht mit mir verbünden, du hast deine Chance verspielt damals“ sagte sie.*
* John Salon der Tod von Darquise*
Ich spürte wie das Serum nachließ und ich wieder sprechen konnte.
„Das habe ich nie gesagt also unter stell mir nicht so etwas“ sagte ich.
„Doch damals als du mich verraten hast und dann da stehen gelassen hast als du dann verletzt warst habe ich dir geholfen und was ist die Gegenleistung dafür ?“ fragte sie.
„Wieso sollte ich dir eine Gegenleistung geben oder etwas anderes ?“ fragte ich.
„Weil das einfach nur fair und gerecht wäre, aber das warst du ja nie“ antwortete sie.
„Du warst ja nie fair und gerecht“ sagte sie leicht weinend.
Ich merkte dass das Serum komplett nach gelassen hatte.
Doch sie war ungeduldig geworden.
„Du denkt wirklich das ich dich nicht besiegen kann oder ?“ fragte sie großspurig.
„Doch aber dir fehlt die Macht und die Erfahrung“ antwortet ich.
Mit diesen Worten sprang ich auf, trat sie gegen die Wand und zog mein Schwert.
Sie krachte in die Wand doch stand sofort wieder.
„Du wirst mich nie besiegen auch wenn du es versuchst“ sagte ich.
Ich ging mit gezogenem Schwert auf sie zu.
„Ich hätte dich damals weiter unterweisen können doch du musstest mich verraten“ sagte ich.
„Du hattest und hast es auch nicht anders verdient“ sagte sie.
„Das heißt du hast die Seiten gewechselt oder ?“ fragte ich.
„Ja habe ich und was willst du tun mich töten ?“ fragte sie hämisch.
„Ja und jetzt kann ich dich ohne Reue töten denn niemand schert sich um dich“ antwortete ich.
„Nicht wenn ich dich vorher töte“ sagte sie.
„Jetzt willst du mich töten und bist eine Verräterin“ sagte ich.
„Wieso bin ich eine Verräterin du bist hier eher der Verräter“ sagte sie.
„Ich und ein Verräter wieso das denn ?“ fragte ich.
„Du erinnerst dich an Berlin oder ?“ fragte sie.
„Ja natürlich was hat das hiermit zu tun ?“ fragte ich.
„Du weißt doch noch genau worauf ich anspiele“ antwortete sie.
Ich dachte nach.
„Du meinst die Geschichte mit Markom Strom oder ?“ fragte ich.*
*John Salon „Der Vampir von Berlin“.
„Ja wie du Darquise mit ihm stürzen wolltest“ antwortete sie.
„Geht das in dein Schädel rein du bist der Verräter“ sagte sie leicht wütend.
Da realisierte ich ihre Worte.
Sie sah mein Gesichtsausdruck und begann zu lachen.
„Du hast also verstanden das du der Verräter bist“ sagte sie.
Meine Schritte stoppten, ich ließ mein Schwert fallen und sank auf die Knie.
>> Verdammt sie hatte recht ich war der Verräter << dachte ich.
Ich breite die Arme aus.
„Wenn du keine Verräterin bin exekutiere mich“ sagte ich.
„Ich wäre dumm es zu tun du gefällst mir Nero“ sagte sie.
Ich sah sie fassungslos an.
„Du beginnst mich zu lieben ?“ fragte ich fassungslos.
„Ja du etwa nicht ?“ fragte sie.
Ich wusste nicht was ich antworten sollte.
Das war auch nicht mehr nötig den sie küsste mich.
Ich erwiderte.
Da merkte ich das ich mich auch in sie verliebt hatte denn ich wurde rot.
Sie wurde auch rot und lächelte.
Wir gingen wieder getrennte Wege und erzählten keinem was passiert war.
Sie regierte ihr Reich weiter.
Ich ging wieder zu meiner Meisterin.*
*Nero Excess „Der Weltenvernichter“.
Wir trafen uns immer wieder heimlich denn ich würde exekutiert werden und sie Ärger mit ihrem Vater bekommen dem Höllenherrscher persönlich.
Mit der Zeit wurde aus unserer gegenseitigen Schwärmerei eine feste Beziehung.
Danach hatten wir heimlich geheiratet.
Bis es eines Tages passierte wir kamen beide spät Nachts von einer Party eines uns beiden befreundeten Schwarzblüters es musste der Alkohol gewesen sein denn es passierte einfach.
Ich realisierte erst was passiert war als ich am nächsten morgen neben ihr aufwachte.
Sie wachte auf.
„Hey Schatz“ sagte sie.
Ich sah sie fassungslos an.
„Was ist den ?“ fragte sie süß.
„Du ich wir hatten doch nicht etwa“ stammelte ich.
„Doch hatten wir und es war gut“ sagte sie lächelnd.
„Du hast es genossen ob wohl wir eigentlich Feinde sein sollten ?“ fragte ich ungläubig.
„Ja was ist denn falsch daran ?“ fragte sie.
Ich dachte nach.
„Nichts“ sagte ich und küsste sie.
Sie erwiderte den Kuss.
„Du liebst mich also doch“ sagte sie.
„Ja dachtest du nach all dem würde ich das nicht tun“ sagte ich.
Ich wollte das dem Bett steigen.
„Schatz bitte bleib noch ein ein bisschen“ sagte sie.
„Ich muss leider wieder arbeiten aber wir sehen uns wieder“ sagte ich.
Mein Anzug erschien wieder und ich ging.
>> Früher als du denkst << dachte sie lächelnd.
Ich wusste das sie es irgendwann offiziell machen würde.
Das geschah auch schneller als ich dachte denn 2 Tage später klingelte es an meiner Tür.
Ich öffnete und vor mir standen zwei Diener des Höllenherrschers.
„Nero Excess ?“ fragte einer.
„Ja“ antwortete ich.
Der eine wollte mich verhaften doch ich war schneller und trat ihm gegen das Knie so das er nach unten sank.
Der Zweite wollte mich angreifen doch hatte schon den Lauf meiner Beretta vor den Augen.
Mit der anderen Hand zog ich mein Schwert und hielt es dem ersten an den Hals.
Dieser konnte sich nicht mehr bewegen ohne das ihn mein Schwert schnitt.
„Was wollt ihr von mir ?“ fragte ich leicht wütend.
„Wir sollten dich zum Höllenherrscher bringen weil du ein Verhältnis mit seiner Tochter hast“ antwortete der mit meiner Waffe vor den Augen.
„Was seid ihr ?“ fragte ich.
„Dämonen“ antwortete wieder der erste.
„Ach ihr wollt Dämonen sein, wie kann man dann nur so schlecht sein, ich habe ja in den zwei Dimensionskriegen bessere von euch erlebt“ sagte ich gelangweilt.
„Wir sind nicht schlecht wir warten nur auf den passenden Moment“ sagte der hinter mir.
„Und welcher soll das sein ?“ fragte ich.
„Dieser“ antwortete der hinter mir und hielt mir ein Dolch an den Hals.
Ich war völlig unbeeindruckt.
„Nimm die Waffe herunter“ sagte er.
Ich steckte mein Schwert weg, nahm die Waffe herunter und steckte sie weg.
Der eine verhaftete mich und der andere wiederholte noch mal warum.
„Nero Excess du bist hiermit verhaftet weil du ein Verhältnis mit der Tochter des Höllenherrschers hast“ sagte er.
Ich wurde vor ihren Vater gebracht.
Sie saß neben ihm auf einem Thron.
Ich lächelte sie an was ihren Vater noch mehr schäumen ließ.
„Wie kannst du es wagen dir einfach meine Tochter zu nehmen?“ fuhr er mich an.
„Ich habe sie mir nicht genommen oh edler Höllenherrscher, das würde ich nie tun ganz im Gegenteil sie wollte mich“ antwortete ich ruhig.
Er wandte sich an seine Tochter.
„Stimmt das Tochter ?“ fragte er zornig.
„Ja es stimmt Vater“ antwortete sie gefasst.
Sie stand auf, lief zu mir und umarmte mich.
Ich konnte sie leider nicht umarmen.
Sie fing an zu weinen und kleine Feuertropfen fielen auf mein Anzug.
Dieser fing aber kein Feuer weil er besonders war.
„Hey alles wird gut“ sagte ich.
„Wirklich ?“ fragte sie.
„Ja und dann sind wir glücklich“ antwortete ich.
Ehrlich gesagt ich wusste es nicht aber ich wollte nicht das sie wegen mir weinte.
„Du wirst heute sterben Nero und was dich angeht Tochter du wirst endlich jemanden vernünftigen heiraten“ sagte ihr Vater.
„Hey Schatz tue mir ein Gefallen und nimm mir die Fesseln ab“ sagte ich zu Shiva.
„Das lässt du schön sein“ sagte ihr Vater drohend.
Sie nahm mir die Fesseln ab.
Ich stand auf und verwandelte mich.
Mein Anzug wurde zu einer Schattenrüstung mit Umhang und einem Helm.
Ich zog mein Schwert.
„Du musst jetzt nicht den Weltenvernichter raus lassen“ sagte ihr Vater unbeeindruckt.
„Wer wird jetzt sterben“ sagte ich.
„Du und es wird auch nicht anders kommen“ sagte er zuversichtlich.
Ich griff ihn an.
Er zog sein Schwert und blockte den Schlag.
Wir kämpften uns durch den ganzen Palast bis draußen auf den Balkon.
Er drängte mich an die Brüstung, ich spürte plötzlich den Stein in meinem Rücken.
Dadurch bekam er seine Chance.
Ich reagierte zu spät und schon stach er mir sein Schwert in die Brust.
Ich spuckte schwarzes Blut, ließ mein Schwert fallen und kippte die Brüstung herunter.
Sie wollte mich noch ergreifen doch sie griff ins Leere.
„Schatz“ rief sie weinend.
Sie fiel auf die Knie und weinte.
Ihr Vater ging.
Sie nahm mein Schwert und legte es zu Hause auf meinen Schreibtisch.
Danach schloss sie mein Arbeitszimmer ab.
Sie setzte sich aufs Sofa und fing an zu weinen.
Es klingelte.
Sie ging zur Tür und öffnete.
Plötzlich erstarrte sie.
„Hallo Shiva“ sagte Salon.
„Was machst du hier hatte er dich nicht damals getötet ?“ fragte sie.
„Ja schon aber ich wurde gefunden von einer Person die du gut kennst“ antwortete er.
„Darquise“ nuschelte sie voller Hass.
Er sah ihren Ring aufblitzen.
„Du bist vergeben wer ist es ?“ fragte er.
„Ja ich bin vergeben und du kennst die Person“ antwortete er.
„Nero“ sagte er voller Wut und Hass.
„Oh ist er da ?“ fragte er.
„Nein“ sagte sie und knallte sie Tür zu.
Sie sankt im Flur auf den Boden und weinte.
Er ging wieder.
>> Ich komme wieder, heirate sie und töte Nero << dachte er gehässig.