Sein kleines Geheimnis (AGE-GAP ROMANCE)

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Zusammenfassung

In den eigenen Stiefvater verliebt zu sein, nennen andere beschämend. Doch ist es wirklich verboten, wenn die eigene Mutter einen in die Obhut eines attraktiven Vormunds gibt, der einen nach Strich und Faden verwöhnt? Er ist überfürsorglich. Er ist aufmerksam. Er ist skrupellos. Und er hat einen Wolfshund. Pass auf, dass du dich nicht mit seinem „kleinen Kätzchen“ anlegst, sonst verlierst du am Ende mehr als nur eine Hand.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
64
Rating
4.6 54 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

1) Ein Flüstern in meinem Ohr

*****Nicht lektoriert, aber man kann es gut lesen. Ich bin einfach zu beschäftigt mit meinem Leben und dem Schreiben von drei anderen Büchern. Aber die anderen beiden Bände sind besser... Danke, dass du meinem Buch eine Chance gibst ❤️❤️❤️***(((3. Aug. 2024)))



Klopf! Klopf!

„Wir sind spät dran!“, schrie Jack von der anderen Seite der Tür.

Ich war gerade dabei, mir eine Netzstrumpfhose anzuziehen, die den kleinen schwarzen Tennisrock vervollständigte. Dabei verlor ich den Halt, rutschte aus und landete auf dem kalten Marmorboden.

Mein leises Stöhnen muss ihn wohl hereingelockt haben.

„Nein, nicht –“, rief ich, als die Tür aufging. Unsere Blicke trafen sich. Sofort machte der Mann eine Kehrtwende.

„Es tut mir so leid! Ich dachte, du wärst...“ Er räusperte sich. Ich musste kichern und vergaß fast, dass er meine nackten Oberschenkel und den String unter dem Rock gesehen hatte.

Jackson Raynatt war zehn Monate lang der Freund meiner Mutter gewesen. Dann entschied sie sich eines Tages, mich in seine Obhut zu geben und nie wieder zurückzublicken. Das war vor fünf Jahren, als ich erst zwölf war.

Jack hätte mich ins Heim schicken können, aber er wollte mich behalten. Er zog den ganzen rechtlichen Bullshit durch, und jetzt gehöre ich ganz offiziell zu ihm.

Über die Jahre war unsere Beziehung sehr angenehm und unkompliziert. Doch dann kam ich in die Pubertät. Ich entwickelte diese schambehaftete Anziehung zu ihm, die ich als mein dunkelstes Geheimnis hütete.

Für einen siebenunddreißigjährigen Mann sah Jack toll aus. Er hatte seidiges, langes, bräunliches Haar, das ich gerne bürstete, wenn er schlecht gelaunt war. Sein getrimmter Bart machte die meisten Frauen verrückt. Fast alle meine Freundinnen standen auf ihn. Ich meine, wer würde das nicht? Jack war der perfekteste Mann, den ich je gesehen hatte, egal ob in echt oder im Internet.

„Ist alles okay bei dir?“, fragte er mit dem Rücken zu mir.

„Ja.“

„Gut.“

Er tastete hinter sich nach der Klinke und zog die Tür zu. Puh! Das war knapp.


„Noch was?“, fragte Jack und schob den Wagen hinter mir her.

Ich schaute zurück. Wegen des Berges an Babysachen im Wagen konnte ich ihn kaum sehen. Ach du liebe Güte! Ich strapazierte den armen Mann wirklich über Gebühr.

Aber er war selbst schuld, weil er mich so sehr verwöhnte. Alles, was ich wollte, bekam ich. Egal, wo ich hinwollte, er brachte mich hin. Die ständigen Blicke der Leute störten ihn nie. Sogar neulich, als man uns für ein Paar hielt, blieb er ganz locker.

„Nö! Ich denke, das ist alles, was sie braucht.“

„Alles klar, triff mich an der Kasse!“

„Geht klar!“

Damit drehte der Mann den Wagen um und verschwand im nächsten Gang.

Für ein paar Sekunden stand ich vor der Tiefkühltruhe. Ich überlegte, welches Eis ich für Kira kaufen sollte. Auch wenn sie gerade ein Baby bekommen hat, gibt es doch kein Gesetz gegen Eiscreme, oder?

Am Ende nahm ich Vanille-Schokolade. Das liebt sie wie immer.

Minuten später stand ich vor Jack in der Schlange. Meine rechte Hand lag auf dem Wagen, während ich mit der anderen am Handy tippte. Ich schaute nach, ob Kira geantwortet hatte. Ganz plötzlich legte sich eine andere Hand auf meine. Ein warmer Körper schmiegte sich von hinten an mich.

„Lass den Kassierer nicht warten!“, hauchte mir ein Flüstern ins linke Ohr. Ein heftiger Schauer lief mir über den Rücken. Durch seine Nähe hätte ich fast mein Handy fallen gelassen.

„Ja-ja!“, stammelte ich. Ich schob den Wagen zum Mann hinter dem Tresen. Sein fragender Blick sagte alles, was ich mir nur denken konnte, und ich wurde rot.

Ich war mir sicher, dass er sah, wie verlegen ich war und wie meine Hände zitterten. Währenddessen blieb Jack wie immer direkt hinter mir stehen. Wann immer wir irgendwo anstehen mussten, ließ er niemanden hinter mich treten außer sich selbst. Ein echter Beschützerinstinkt eben.

**Bücher in dieser Serie:

1) His to Spoil

2) His to Save

3) His to Snare

Andere Romane:

1) Haven and Çhaos - Age Gap Romance

2) Beauty and Psychopath - für die verrückte Fanbase, Polyamorie

3) Stalk Me Mr Stalker - Dark Romance, Reverse Harem

4) Brazen Obsession - Age Gap (ältere Frau, jüngerer Mann)