Ich sehe rot…
Mein Leben lang habe ich in meinen Gedanken das Bild der Liebe gemalt, auf der Suche nach der Person, die meine Seelenverwandte ist. Je älter ich jedoch wurde, desto mehr erkannte ich, dass nicht alle Seelen mit Liebe erfüllt werden können. Ich habe jahrelang daran geglaubt, dass jeder einen Seelenverwandten hat, aber mittlerweile verstehe ich, dass manche Seelen dazu verdammt sind, allein zu sein. Manche machen schlechte Erfahrungen und ziehen sich aufgrund dieser Erlebnisse in ihre eigene Welt zurück, ohne jemals wieder zu vertrauen. Sie haben genug von dem Spiel, sich immer wieder neu kennenzulernen, sich zu verlieben und am Ende keine Aufmerksamkeit mehr zu bekommen, wie sie es gewohnt waren, und geben die Liebe auf.
Und dann gibt es noch diejenigen... sie möchten geliebt werden, warten und hoffen, dass die wahre Liebe sie findet. Diese Menschen werden von der Außenwelt nie wahrgenommen, sie geben die Liebe auf und verlieben sich in die Einsamkeit, denn das Warten macht einen müde.
Und ich gehöre zu denjenigen.
Nachdem ich auf die große Liebe gewartet habe, habe ich an meinem 26. Geburtstag endgültig aufgegeben. Das Wichtigste im Leben für mich ist nur noch die Familie. Denn ansonsten habe ich niemanden. Mein ganzes Leben lang wurde ich von Menschen kaum wahrgenommen. Meine Stille könnte viele Menschen daran gehindert haben, sich mir zu nähern. Aber alles, was ich in meinem Leben wollte, war geliebt zu werden. Aber das Warten hat mich jetzt erschöpft. Heute habe ich zum letzten Mal meinen Geburtstag gefeiert und habe New York für immer verlassen. Denn ich habe beschlossen, mich von den Menschen zu trennen und außerhalb der Stadt, inmitten des Grüns von South Carolina, vor dem Meer zurückzuziehen. Ich möchte keine neue Blume sein, die in einem fremden Garten blüht. Ich möchte dorthin gehören, wo meine Seele ihre Wurzeln schlägt. An einen Ort, wo die Einsamkeit wie ein sanfter Wind weht und meine Gedanken in Ruhe fließen können. Denn nur dort kann ich meine wahre Essenz entfalten und mich mit der Stille verbinden, die meine Seele nährt.
“Hast du auch deine dicken Socken eingepackt, Myla?“, fragt meine Mutter am Telefon, das am Armaturenbrett hängt. “Ja, Mama. Der Van ist voll mit meinen Sachen”, antworte ich ihr, während ich lächelnd neben dem Meer entlangfahre, auf dem schmalen Weg, der sich durch das grüne Land schlängelt. “Sobald du etwas brauchen solltest, ruf uns an. Ich werde Papa dann zu dir schicken. Und öffne niemandem die Tür, heute ist Halloween. Die Kriminellen nutzen den Abend bestimmt aus.” Ihre Sorge kann ich vollkommen verstehen, denn es ist das erste Mal, dass ich ohne meine Eltern abreise. Und das für immer. “Ich kann es immer noch nicht glauben, dass meine kleine Myla ausgezogen ist”, sagt meine Mutter. Da wird mein Lächeln etwas breiter. “Mutter, ich bin 26 und das ist alles andere als klein”, erwidere ich, während sie schluchzen muss. “In meinem Alter haben andere schon ihr fünftes Kind, Mutter”, erzähle ich. “Es ist mir egal, was andere haben. Du bist und bleibst mein Baby, hast du mich verstanden?“, antwortet sie und lächelt. “Ok, Mutter. Ich bleibe ein Leben lang dein Baby.” Die Liebe hat mich eh aufgegeben. “Jetzt muss ich aber auflegen. Ich bin gleich da”, sage ich. “Ok, mein Schatz. Vergiss nicht, den Truthahn zu essen, den ich dir gegen Abend nach Hause liefern lasse.” Ja, wahrscheinlich hat meine Mutter einen direkten Draht zur Truthahn-Lieferung aus New York nach South Carolina. Sie ist definitiv die Königin der Truthahn-Bestellungen. Ich meine, wer sonst würde auf die Idee kommen, einen Truthahn über so eine Entfernung zu schicken? Aber hey, ich werde den Truthahn mit offenen Armen empfangen und ihn mit meiner Mutter in Gedanken genießen. “Bis dann, Mutter. Ich habe dich auch lieb”, beende ich das Telefonat mit einem Kopfschütteln. Ich habe schon längst den stattlichen Teil verlassen. Ich bin an einem Ort inmitten der Natur gestrandet, wo die Zivilisation nur noch eine vage Erinnerung ist. Hier gibt es keine Menschen, keine Häuser, nur die unberührte Schönheit der Natur um mich herum. Die Bäume ragen wie Wächter in den Himmel, während der Wind sanft durch die Blätter flüstert. Nach 20 Minuten Restfahrt nähere ich mich auch schon meiner Villa. Die weiße zweistöckige Villa mit dem Zeltdach erhebt sich majestätisch aus Marmor, strahlend und elegant. Ihre Fassade ist von einer zeitlosen Schönheit geprägt, während die großen Fenster wie funkelnde Juwelen in der Sonne glitzern. Der Marmor verleiht dem Gebäude eine edle und luxuriöse Ausstrahlung. Was jedoch meine Augen auf sich zieht und mich langsamer fahren lässt, ist die Villa direkt daneben.
Die tiefschwarze, maskuline Villa erhebt sich majestätisch vor mir, mit ihren großen, Panoramafenster, die wie dunkle Geheimnisse wirken. Ein Hauch von Mysterium und Eleganz umgibt das Anwesen. Vor der Garage stehen zwei sportliche Wagen, einer in leuchtendem Rot und der andere in tiefem Schwarz. Daneben glänzt ein tiefschwarzer Luxus-Geländewagen, der pure Kraft und Stil verkörpert. Drei imposante Motorräder stehen in einer Reihe, bereit für aufregende Abenteuer auf der Straße. Auf dem Basketballplatz der Villa fällt mein Blick auf eine E-Gitarre, die an den Lautsprecher gebunden ist. Sie scheint darauf zu warten, von talentierten Händen zum Leben erweckt zu werden. Die Villa strahlt eine Atmosphäre von Freiheit und Leidenschaft aus, als ob sie die Bühne für unvergessliche Musik- und Sportmomente ist. Der große Swimmingpool lädt zum Entspannen und Erfrischen ein, während man den Blick über das Anwesen schweifen lässt. Diese Villa ist ein Ort der Extravaganz und des Genusses, wo Luxus und Leidenschaft aufeinandertreffen.
Inmitten unserer Postfächer erstreckt sich ein Bild, wie gemalt: Ein Unbekannter, dem ich den Blick verwehre, steht mit dem Rücken zu mir und hat die Motorhaube seines Wagens weit geöffnet. Behutsam repariert er etwas, das im Verborgenen liegt. Seine Haare, tiefschwarz und wellig, fallen in sanften Wellen über seine seitlich rasierten Haare. Sein Oberkörper ist nackt, was mir einen Blick auf sein großes Tattoo ermöglicht. Ein grinsender Schädel mit Augen so dunkel wie die Abgründe der Seele, umrahmt von Engelsflügeln, die majestätisch emporragen. Auf seinem Rücken entfaltet sich eine Leinwand der Kreativität, auf der Schweißperlen wie flüssige Tinte hinabgleiten. Sie bahnen sich ihren Weg bis hin zu seiner weißen Boxershorts, die wie ein geheimnisvoller Schleier aus seiner tief schwarzen Jeans hervorlugt. Als er sich zur Seite dreht und sich nach unten beugt, um in die Werkzeugkiste zu greifen, erkenne ich sein Gesicht. Sein Gesicht, von markanter Männlichkeit geprägt, wird von breiten, kantigen Augenbrauen eingerahmt, die in dunkler Farbe über seinen Augen ruhen. In diesen Augen spiegelt sich ein intensives, helles Blau wider, das wie leuchtendes Feuer funkelt. Seine Wimpern sind wie dunkle Schatten, lang und voll, die seine Augen umrahmen. Sie wirken wie geheimnisvolle Vorhänge, die einen Blick in seine Seele verbergen. Diese tiefschwarzen Wimpern verleihen seinem Blick eine magnetische Anziehungskraft und lassen ihn geheimnisvoll und verführerisch wirken. Und seine glatte Haut strahlt einen gesunden Glanz aus, der das Licht einfängt und reflektiert. Seine Lippen, von natürlicher Röte gezeichnet, sind perfekt geformt und verleihen seinem Gesicht eine sinnliche Ausstrahlung. Silberne Ohrringe schmücken seine Ohren, während sein Hals von einer Vielzahl an Ketten geschmückt wird, die in unterschiedlichen Längen herabhängen. Selbst seine Arme sind von kunstvollen Tätowierungen bedeckt, Schlangen winden sich um ein Schwert, das bis hinab zu seiner Hand reicht. Die Knochenstruktur seiner Hände ist in Form von Tätowierungen dargestellt, die bis zu seinen Fingern reichen. Auf der einen Seite seiner Hand ist sogar der Schädel eines Skeletts zu erkennen, der mit düsterem Charme auf ihn herabblickt.
Als ich aus dem Auto steige, verharrt seine Hand regungslos in der Werkzeugkiste. Der fremde Junge richtet langsam seinen Blick auf meine sportlichen, weißen Sneaker. Eine einzelne Strähne fällt sanft vor seine Augen, die nun über meine eng anliegende Jeans bis zu meinem bauchfreien weißen Tanktop wandern. Während seine Blicke auf meinen Brüsten verweilen, zieht er den Schraubenzieher heraus und erhebt sich langsam. Seine Augen richten sich nun auf meine langen, dunkelbraunen Haare, die ich offen trage. Seine Blicke dringen schließlich in meine dunklen Augen ein, wie ein verlorenes Schiff, das in einen tiefen Ozean eintaucht. Ich kann nicht anders, als auf das gebrochene kleine Herz zu schauen, das er neben seinem rechten Auge auf seinem Gesicht trägt. Es ist ein Symbol der Verletzlichkeit, das inmitten der Stärke und Maskulinität hervorsticht. Mein Blick wandert weiter zu seinem muskulösen Oberkörper, der nicht nur von Schweiß bedeckt ist, sondern auch von kunstvollen Tätowierungen geziert wird. Über seine Schulter schlängeln sich zwei Schlangen mit geöffneten Mäulern, ihre Körper winden sich bis über seine Brüste. Zwischen den Brüsten prangt eine dunkle Krähe, deren Flügel sich unterhalb der Brüste erstrecken. Seine Bauchmuskeln sind mit Dutzenden von kleinen Mustern und fremdartigen Zeichen verziert, die eine geheimnisvolle Geschichte zu erzählen scheinen. Sein Äußeres ist wie ein funkelnder Diamant, der aus den unergründlichen Weiten des Universums stammt. Doch obwohl er nicht lächelt und eine düstere Aura umgibt, strahlt er eine faszinierende Schönheit aus, die nicht von dieser Welt zu sein scheint.
Da ich unter sozialer Phobie leide, senke ich den Kopf und öffne die Tür meines Vans. Während ich einen meiner Koffer absetze, werfe ich unauffällig einen Blick auf meinen fremden Nachbarn. Auch er scheint keine Menschen zu mögen, denn er widmet sich wieder seinem Auto und schraubt etwas auseinander. Langsam trage ich zwei meiner Koffer zur Haustür. In diesem Moment hält ein weißer Lieferwagen neben dem Fremden. “Ace!“, ruft der Mann aus dem Fenster. Mein Nachbar, dessen Name Ace ist, richtet langsam seinen Rücken auf und dreht den Kopf empört in Richtung des leicht dunklen Himmels. “Wir haben die Halloween-Dekoration gebracht. Die Bühne und die Stripstangen für die Frauen sollten auch gleich da sein”, teilt er ihm mit. Ohne dem Mann zu antworten, beugt Ace seinen verschwitzten Oberkörper erneut nach unten und schraubt weiter. Ich stelle meine Koffer ab und öffne langsam die Tür. “Na los, macht euch an die Arbeit!“, ruft der Mann am Steuer zu den Arbeitern. Nach dieser Begegnung mit meinem Nachbarn Ace bringe ich meine Koffer in meine Villa. Da wir lange Zeit nicht hier waren, werfe ich mir mein kurzes weißes Top und Hotpants über, um die Räume zu reinigen. Ich entferne die Decken von den Möbeln und wische den Staub weg. Als ich den Lappen aus der Hand fallen lasse, gehe ich auf die Knie und beuge mich weit vor, um ihn unter der Couch aufzusammeln. “Mist”, entfährt es mir, als ich mit meiner Hand nicht herankomme. Ich strecke meinen Hintern noch weiter heraus, beuge mich nach vorne und lege meine Brüste auf den Boden, um den Lappen zu erreichen. Endlich ergreife ich ihn und drehe mich auf den Knien zur Seite, um ihn in den Eimer zu tauchen. Als ich einen Blick zum Fenster werfe, fällt mir der Lappen aus Versehen ins Wasser. Ace steht total verschwitzt vor seiner Haustür, trinkt langsam von seiner Wasserflasche und sieht direkt zu mir. Doch sein Blick richtet sich nicht in meine Augen, sondern auf meine Gesäßhälften, die aus meiner Hotpants hervorschauen. In diesem Moment erwidert er meinen Blick. Er schaut zum Himmel, hört auf zu trinken und kippt den Rest des Wassers über seinen Kopf. Die Wassertropfen gleiten wie flüssige Perlen aus seinen langen Haaren und tanzen auf seiner muskulösen Brust, hinterlassen feuchte Spuren auf seinem kraftvollen Oberkörper. Mit geschlossenen Augen wirbelt er seine Haare wie ein Wirbelsturm, um sie trocken zu bekommen. Dann wirft er die leere Flasche mit der Präzision eines Profis in den Müllcontainer und entschwindet endgültig aus meinem Blickfeld.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich meine Nervosität wieder unter Kontrolle hatte und den Boden verlassen konnte. Als ich es endlich geschafft hatte, zog ich die Gardinen im Wohnraum zu und setzte meine Putzarbeit fort. Es war, als ob ich einen Schutzschirm um mich herum aufspannte, um mich vor den äußeren Einflüssen abzuschirmen und mich ganz auf meine Aufgabe zu konzentrieren. Die Zeit vergeht und es ist bereits 20:00 Uhr, als ich meine Zimmerpflanze vor dem großen Panoramafenster in meinem Zimmer platziere. Als ich bemerke, dass sein Fenster direkt gegenüberliegt, halte ich einen Moment inne. Der Abstand zwischen uns ist nicht groß genug, um die Details seiner dunklen Poster an der Wand zu erkennen, obwohl die Gardine leicht zugezogen ist. Doch auch ein kurzer Blick nach unten genügt, um die leuchtende rote Halloween-Dekoration in ihrer ganzen Pracht zu sehen. Es ist, als ob unsere Fenster zu einem geheimnisvollen Spiegelbild der jeweils anderen Welt werden, in der sich Dunkelheit und leuchtende Farben auf faszinierende Weise vermischen.
Der Garten ist mit einer Fülle von Halloween-Dekorationen geschmückt, die eine unheimliche Atmosphäre erzeugen. Überall sind Spieße zu sehen, auf denen Skelette aufgespießt sind, ihre leblosen Augen starren gruselig in die Dunkelheit. In den Särgen liegen Zombies, die äußerst realistisch aussehen und sich langsam aus ihren Gräbern erheben, nur um sich dann wieder zurückzulegen. Ein schauriger Anblick, der das Blut in den Adern gefrieren lässt. Gigantische Spinnen mit roten Augen stehen bedrohlich neben dem Pool und lassen ihre langen Beine über den Rand hängen. Überall im Garten sind Lichter platziert, die düsteres, rotes Licht verbreiten und die schaurigen Szenen noch verstärken. Begleitet wird das Ganze von unheimlichen Geräuschen, die aus den Lautsprechern dringen und die Nerven zum Zerreißen spannen. Die Stripstangen für die Frauen stehen auf einer Plattform, die gefährlich rot leuchtet und eine bedrohliche Aura verströmt. Die Skelettköpfe sind zu einer Säule aneinandergestapelt und ragen genauso hoch wie unsere Villen empor, ein makabrer Anblick, der das Ausmaß des Grauens verdeutlicht. Sogar die Bühne, auf der sich die E-Gitarre befindet, leuchtet in einem unheimlichen Rot und ist von gruseligen Gestalten umgeben, die wie aus einem Albtraum entsprungen scheinen. Auf dem offenen Buffet in der Nähe des Pools befinden sich viele alkoholisierte Flaschen und schaurige Speisen. Alles ist blutig und rot, als ob ein grausames Festmahl für die Untoten angerichtet wurde.
Als ein sportlicher Wagen nach dem anderen mit voller Bremsung vor Aces Villa anhält, muss ich an mein Herz fassen, da ich mich erschrecke. “Leute! Unser Ace, der Frauenheld, hat wieder einmal unsere Erwartungen übertroffen!“, ruft ein Mann, als er aus dem Wagen steigt und sich die Dekoration anschaut. Er hat eine Säge in der Hand, die mit roter Farbe verschmiert ist, genauso wie seine Arme und sein Gesicht. Er ist wie ein Metzger gekleidet, trägt jedoch unter der Schürze nur seine Leoparden-Boxershorts. “Ich freue mich eher darauf, wenn wir wieder eine der Stripperinnen im Käfig ficken können”, sagt jemand, während er aus seinem Motorrad steigt und wie ein Zombie aussieht. Sein Make-up ist so realistisch, dass es gruselig ist. “Wenn ihr mich fragt, wird Ace wieder eine wilde Orgie haben, und zwar ohne uns”, lacht ein anderer Mann, der sein Gesicht wie ein Skelett bemalt hat und außer einer Lederhose nichts trägt. Sie sind alle düster gekleidet, passend zu Halloween. Ihre Outfits sind von dunklen Farben und unheimlichen Motiven geprägt. Einige tragen schwarze Umhänge mit Kapuzen, die ihr Gesicht im Schatten verbergen. Andere haben sich für gruselige Masken entschieden, die ihre Identität verbergen und eine bedrohliche Atmosphäre schaffen. Die Kleidung ist mit Spinnweben, Totenköpfen und anderen schaurigen Details verziert. Jeder scheint sich bemüht zu haben, ein möglichst gruseliges und düsteres Erscheinungsbild zu präsentieren, um die Halloween-Stimmung zu unterstreichen. Vor allem die Frauen sind wie verführerische Raubkatzen, die ihre Beute suchen. “Hey! Wo ist unser heißer Rockstar?! Ich habe eine Überraschung für ihn, und sie ist gut verpackt!” Eine äußerst attraktive Blondine ruft laut. Ihre großen Brüste und ihre Intimzone sind nur mit schwarzen Bändern umwickelt, als wären sie das Geschenk. Die Katzenohren auf ihrem Kopf leuchten in einem verführerischen Rot, das perfekt zur Atmosphäre hier passt. “Ashlyn! Du bist ja schon am Tropfen, wenn du über Ace sprichst. Was ist los? Reicht dir der Sex im Backstage etwa nicht aus?“, sagt eine weitere Frau, die wie eine verführerische Teufelin gekleidet ist und ihren Stab zwischen ihre Gesäßhälften drückt. “Tjah, wenn du auch Sex mit ihm haben könntest, würdest du sogar deine crackabhängige Mutter verkaufen, Liebes”, sagt sie lachend, während sie ihren Hintern noch intensiver gegen den Teufelsstab reibt. “Na los! Holen wir den König aller Nächte aus seinem Käfig! Aceeeeeeeeee!“, ruft ein Mann mit großen Hörnern, dessen Körper, der nur einen schwarzen Lederslip trägt, rot wie der Teufel bemalt ist. Wenn ich mir die Menge anschaue, wie sie jubeln, randalieren und ihre Brüste und Hintern an den Beinen der Spinnen reiben, bekomme ich Angst. Sie bewegen sich mit Messern, Schwertern, Äxten und Keulen auf Aces Tür zu.
Langsam öffnet sich die Tür...