Santa Fe Billionaire

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Zusammenfassung

Ava Richards, eine abenteuerlustige Reisebloggerin mit unstillbarem Fernweh, hätte nie erwartet, dass ihr nächstes Abenteuer sie direkt in die Arme eines fesselnden Milliardärs führen würde. In den sonnenverwöhnten Straßen von Santa Fe, Spanien, nimmt das Schicksal eine unerwartete Wendung, als Ava den rätselhaften und teuflisch gutaussehenden Sebastian Garcia trifft. Sebastian Garcia, ein Selfmade-Milliardär mit einem verschlossenen Herzen, fühlt sich zu der feurigen und unabhängigen Ava hingezogen, trotz ihrer scheinbar gegensätzlichen Welten. Als Eigentümer luxuriöser Hotels und Resorts weltweit ist er es gewohnt, die Kontrolle zu behalten. Doch Avas ansteckender Lebensgeist und ihre unbestreitbare Schönheit drohen die sorgfältig errichteten Mauern um sein Herz zum Einsturz zu bringen. Ihre erste Begegnung löst einen intensiven Kampf der Willen aus, bei dem ihre jeweiligen Welten in einem Wortgefecht und feurigen Schlagabtauschen kollidieren. Ava und Sebastian verstricken sich in ein leidenschaftliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem jeder entschlossen ist, den anderen zu überlisten und auszumanövrieren. Sie ahnen nicht, dass unter der Oberfläche ihres hitzigen Geplänkels ein glimmendes Verlangen liegt, dem keiner von beiden widerstehen kann. Doch er hat ein Geheimnis.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
77
Rating
4.8 31 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

Ava

Es ist heiß, viel heißer als gedacht, als ich aus dem Flugzeug steige. Der Flug von meiner Heimatstadt Chicago war wirklich lang. Ich bin müde, mies gelaunt und habe einen Bärenhunger. Obendrein leide ich unter einem gebrochenen Herzen.

Ganz genau. Wobei, vielleicht ist es nicht ganz so gebrochen, weil ich einfach nur stinksauer auf die ganze Sache bin. Mein Verlobter Mark meinte, da ich die meiste Zeit damit verbringe, um die Welt zu reisen, würden wir nicht gut zusammenpassen. Er hat die Verlobung aufgelöst. Nur zwölf Wochen vor dem Hochzeitstermin. Ich habe geweint und zehn Tage lang Selbstmitleid gepflegt, aus dem mich niemand rausholen konnte. Nicht einmal meine beste Freundin Zoe. Bis ich beschloss, dass es reicht, und ein One-Way-Ticket nach Santa Fe in Spanien buchte. Wenn mich irgendetwas aus diesem Tief ziehen kann, dann das. Hoffe ich zumindest.

Mark und ich waren fünf Jahre zusammen. Ich habe ihn mit achtzehn in einem Café in Downtown Chicago kennengelernt. Sein struppiges blondes Haar und die aquamarinfarbenen Augen hatten es mir angetan. Ich dachte, wir hätten alles, was man braucht. Doch es stellte sich heraus, dass Mark eine Frau wollte, die nur zu Hause hockt. Hat er im Ernst geglaubt, ich würde meine Leidenschaft und meinen Job als Reisebloggerin aufgeben?

Mein Magen knurrt. Ich habe an Bord nichts gegessen. Ich wollte nicht, bei all den Keimen, die da so durch die Luft fliegen. Ich habe versucht, so gut wie möglich zu schlafen, aber ihr wisst ja selbst, wie das ist, wenn man wie eine Sardine in der Dose eingequetscht ist. Richtig, ich bin nicht First Class geflogen, nicht Premium oder sonst was Nobles.

Ich bin Reisebloggerin und mein Budget reicht nicht für First Class und Champagner. Ich meine, ich verdiene zwar ganz gut, aber ich muss immer noch auf jeden Cent achten. Es war ein langer Tag und alles, was ich will, ist mein Kopf auf ein schönes, weiches Kopfkissen in dem Hotel zu legen, das ich gebucht habe.

Mein widerspenstiges braunes Haar ist aus dem Haargummi gerutscht. Ich binde es wieder zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen, so trage ich es am liebsten, damit es mir nicht im Gesicht hängt. Die Hitze ist drückend. Es ist schließlich Mitte Juni in Spanien. Ich schätze, es sind mindestens siebenunddreißig Grad Celsius. Mein Dixie-Chicks-T-Shirt klebt schon jetzt an mir, und ich wünschte, ich hätte mir die Mühe gemacht, einen BH anzuziehen, denn jetzt sieht man meine Brustwarzen ganz deutlich unter dem Stoff. Ich seufze. Niemandem interessiert es. Außer mir. Mich interessiert es.

In der Warteschlange bei der Passkontrolle hole ich mein Handy raus, schalte den Flugmodus aus und sehe ein Dutzend Nachrichten von meiner besten Freundin Zoe und ein paar von meiner Mutter. Alle wollen wissen, ob ich gut gelandet bin und wie das Wetter ist. Ich antworte noch nicht. Ich will erst durch die Kontrolle und auf die andere Seite. Ich habe mir den Luxus gegönnt, einen Fahrer und ein Auto über das Hotel zu buchen. Ein kleiner Mann mit dunklen Haaren hält ein Schild mit meinem Namen hoch. Ava Gardner. Und ja, um eure Frage vorwegzunehmen: Meine Mutter hat einen seltsamen Sinn für Humor. Außerdem liebt sie den alten Filmstar Ava Gardner. Da unser Nachname Gardner ist, hat Mama beschlossen, mich nach ihrer absoluten Lieblingsschauspielerin zu benennen. Wie oft ich gefragt werde: „Oh, bist du nach ihr benannt...?“, das macht mich wahnsinnig. Ich schwöre, eines Tages ändere ich meinen Namen oder nenne mich nur noch bei meinem Zweitnamen, Lavinia.

Mein Fahrer nimmt mir meinen schweren Rucksack ab. Ich reise mit leichtem Gepäck, nur mein treuer Rucksack und natürlich meine wertvolle Canon R6-Kamera sind dabei. Sie hängt jetzt über meiner Schulter und ich habe furchtbare Lust, sofort anzufangen zu fotografieren. „Willkommen in Grenada, Señorita“, sagt er. Ich lächle.

„Gracias.“ Er hebt meinen Rucksack in den Kofferraum und öffnet mir die hintere Tür. Sobald er den Motor startet, spüre ich die kühle Luft der Klimaanlage auf meiner Haut. Es fühlt sich an wie eine frische Brise auf meinen nackten Armen, und sofort wird mir ein wenig kühler.

Während er fährt, betrachte ich die vielen verschiedenen Bäume am Straßenrand, die kleinen, rustikalen Fincas und das Land, das sich meilenweit zu erstrecken scheint. Ich war noch nie in diesem Teil Spaniens und bin schon sehr gespannt darauf, ihn zu erkunden. Ich habe mich für Santa Fe entschieden, weil Zoe letztes Jahr mit ihrer Familie hier im Urlaub war. Sie hat mir erzählt, wie wunderschön es hier ist, und als ich wegen meines Liebeskummers in der Krise steckte, war sie es, die mir empfahl, hierher zu kommen. Ich glaube, das wird mir hier gefallen.

Wir kommen nach dreißig Minuten am Hotel an. Ich steige aus und vertrete mir die Beine. So sehr ich auch schlafen will, jetzt möchte ich auch durch diese schöne Stadt schlendern. Das Hotel ist traumhaft. Eine weitläufige Masia, ein altes, rustikales spanisches Herrenhaus aus Stein, mit fröhlich bemalten katalanischen Fensterläden in Blau. Der große Torbogen am Eingang ist mit dunkelvioletten Rosen geschmückt, die dem Bogen folgen. Es ist noch schöner, als es auf den Fotos im Internet aussah oder ich es mir hätte vorstellen können.

Mein Fahrer nimmt meinen Rucksack aus dem Kofferraum und geht mit mir hinein. Es ist beeindruckend, und ich lege den Kopf in den Nacken, um die hohe Decke zu bestaunen. Ein großer, kunstvoller Kronleuchter hängt herab und verbreitet einen sanften, orangen Schein. Wie Sonnenlicht im Inneren. Ich entdecke den Empfangsbereich mit seinen Olivenholzvertäfelungen zu meiner Linken und mache mich auf den Weg über den großen, steinernen Boden.

Vor mir steht ein japanisches Paar. Sie sind jung und offensichtlich verliebt, denn sie küssen sich kurz. Da zieht sich mein Magen zusammen und mein Herz schmerzt, als ich kurz an Mark denke. Verdammt. Warum kann ich ihn nicht einfach vergessen? Es wird Zeit brauchen. Das weiß ich, aber ich bin auch eine sehr ungeduldige junge Frau.

Die Empfangsdame, eine wunderschöne Frau mit dunklen Haaren, exotischen Augen und rot geschminkten Lippen, begrüßt die beiden. Das Paar löst sich voneinander und fängt an zu kichern. Das bringt mich zum Lächeln und wärmt mein Herz. Nur weil ich niemanden Besonderen mehr habe, heißt das ja nicht, dass ich mich nicht für andere freuen kann.

Ich schaue mich um, während ich warte. Und dann sehe ich ihn. Das muss der schönste und beeindruckendste Mann sein, den ich je gesehen habe. Irgendetwas Seltsames passiert in meinem Inneren und ein Feuer beginnt von meinem Magen bis zu meiner Kehle zu pulsieren. Oh Gott, bekomme ich etwa Herzklopfen? Ich will wegschauen. Ich kann es nicht. Er ist groß, ich würde sagen locker eins-achtzig, mit dunklem, struppigem Haar, das oben zerzaust ist und an den Seiten und, so wie es aussieht, auch am Hinterkopf rasiert ist. Seine Augen sind haselnussbraun und golden. Sie erinnern mich an das Fell eines Tigers. Mein Mund ist ganz trocken. Ich schaue weg und hoffe, dass er nicht gemerkt hat, wie ich ihn angestarrt habe. Okay, ich kann nicht anders. Ich muss noch einmal hinsehen. Ich meine, vielleicht werde ich ihn nie wiedersehen, und ich weiß, dass ich über meine Trennung noch nicht ganz hinweg bin, aber ernsthaft. Ich kann einfach nicht widerstehen. Nicht nur sein Gesicht ist toll, auch sein Körper. Er trägt ein weißes Unterhemd, seine Haut ist golden und er hat die heißesten schwarzen Tattoos, die seine Arme rauf und runter laufen. Oh. Mein. Gott. Ich bin im Himmel der heißen Kerle. Im Ernst. Ich schmelze gleich dahin.

Er schaut auf, offensichtlich mit dem Gefühl, dass ihn jemand beobachtet. Das Paar entfernt sich vom Empfang und stößt mich sanft an, als sie vorbeigehen. Sie entschuldigen sich. Ich lächle. Kein Problem, denke ich, und trete an den Tresen, um einzuchecken. Ich muss gegen mich ankämpfen, um nicht noch einmal hinzusehen. Mein Herz rast. Ich meine, es rast wirklich. Es muss sich beruhigen, sonst explodiert es mir noch aus der Brust.