In Flammen geborene Wölfin

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Zusammenfassung

Enya war 17 Jahre alt, hatte eine innere Wölfin und lebte mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zusammen. Mindestens einmal im Jahr zogen sie in eine andere Stadt, um vor ihren Verfolgern zu fliehen. Gleichzeitig hatte sie auch an jeden Ihrer Geburtstage merkwürdige Träume, konnte sich jedoch nach 24 nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Werden die Verfolger sie bald eingeholt haben? Und was hat es mit ihren Träumen wirklich auf sich?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
33
Rating
4.9 29 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1


In Flammen geborene Wölfin


Beachtet bitte, dass es sich hier um eine Rohfassung handelt. Um meinen Lesern eine schnellere Fortsetzung bieten zu können, erfolgt erst später eine Korrektur der Zeichensetzung und der Rechtschreibung. Ich bedanke mich im Voraus für euer Verständnis. :-)


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Da dieses Buch mein drittes in Bearbeitung sein wird und die anderen beiden Vorrang haben, werden hier nicht so oft, wie bei den anderen neue Kapitel erscheinen. (Wenn ich eine Idee für ein neues Buch habe, muss ich es hier einfach Schreiben :-) Ich hoffe, dass ihr Verständnis für die Verzögerungen habt).

Damit ihr nachvollziehen könnt, zu wann neue Kapitel hochgeladen werden, schaut hin und wieder gerne auf meiner Pinnwand vorbei.

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Enya

Wir trugen gerade die letzten Umzugskartons in unsere neue Wohnung.

Ich hasste es umzuziehen, aber ich verstand, dass es notwendig war, um weiter am Leben zu bleiben.

An meinem 16 Geburtstag erklärte mir meine Mutti, dass wir von bedrohlichen Leuten verfolgt werden, weil ich etwas Besonderes war.

Aber was so besonders an mir sein sollte, wusste ich nicht und das hat sie mir auch nie erklärt.

Ja ich hatte eine Wölfin, genau wie meine Mutti, aber das war nun wirklich nichts Besonderes, durch die ganzen Umzüge, habe ich schon viele andere Wölfe kennen gelernt, ohne ihnen von meiner Wölfin zu erzählen.

Meine Mutti hat für uns ein Serum von einer Hexe besorgt, damit niemand unsere Wölfe wahrnehmen kann.

Mein Stiefvater Eddi ist in einem Wolfsrudel groß geworden, allerdings hatte er selbst keinen Wolf, daher mussten wir ihm nichts erklären.

Über meinen Vater sprach meine Mutter nur einmal und das war als ich noch sehr klein war.

Sie erzählte mir über ihn nur, dass er uns, als ich noch ein Baby war, aus einem wichtigen Grund alleine ließ und ich ihn irgendwann wieder sehen werde, wenn es an der Zeit ist.

Ich hatte nur ein einziges Erinnerungsstück an meinen Vater und das war ein Märchenbuch, aus dem mir meine Mutti immer an meinem Geburtstag vorlas und dabei war es vollkommen egal wie alt ich geworden war. Es ließ sich merkwürdigerweise auch nur an meinem Geburtstag aufschlagen.

Vermutlich hatte die Hexe, die uns mit dem Serum versorgte, sich um das Buch gekümmert.

„Enya, wo bleibst du denn?“ Rief meine Mutti, die mich aus meiner Erinnerung riss und oben an der Treppe auf mich wartete.

„Ich komme“, rief ich ihr zu.

Nachdem wir alle Kartons ausgepackt und den Inhalt verstaut hatten, setzten wir uns ins Wohnzimmer und aßen eine große bestellte Salamipizza, die für meinen Geschmack viel zu kalt war.

Ich machte es, wenn das Essen am besten noch kochend heiß und scharf war, das fehlte bei dieser Pizza eindeutig.

Als wir mit dem Essen fertig waren, verzog ich mich in mein Zimmer, nahm eine Dusche und kuschelte mich in meinen purpurroten Lieblingspyjama.

Meine Langen fast schwarzen leicht gewellten Haare hatte ich zu einem Dutt hochgesteckt, damit sie am nächsten Morgen nicht wie ein Besen, der aus Versehen in einer Steckdose gelandet ist, aussahen.

Ich war so müde, aber das lag nicht an dem schleppen der Kartons, sondern daran das ich es einfach Leid war immer wieder aufs Neue umzuziehen.

In den letzten drei Jahren sind wir alleine achtmal umgezogen und ich hatte aufgehört Freunde zu finden.

Ein Glück hatte ich letztes Jahr meinen Abschluss der 12. Klasse gemacht.

Da ich sehr schlau war, konnte ich mühelos ein paar Klassen überspringen und musste mich jetzt wenigstens nicht mehr mit pubertierenden Teenies herumschlagen

Und ja, ich war sehr reif für mein alter.

Ich freute mich schon auf den nächsten Tag, denn ich hatte auf dem Weg hierher einen Bücherladen in der Nähe erblickt und wollte diesen morgen unbedingt mal besuchen.

Da ich keine Freunde hatte, verschlang ich sehr viele Bücher.

Hin und wieder schlich ich mich auch mal aus dem Haus, um auf Partys zu gehen.

Mein Stiefvater hatte mich einmal erwischt, aber statt mich bei meiner Mutti zu verpetzten, hat er mich in Zukunft immer gedeckt, damit ich wenigstens ein bisschen Spaß außerhalb des Hauses haben konnte.

Eddi war einfach toll. Er war etwa 38 Jahre alt, hatte einen leichten Bierbauch, war dennoch nicht dick und hatte bereits graue Haare, die er sich immer kurz rasierte. Sein Vollbart machte ihn nur sympathischer und ich freute mich für meine Mutti und ihn.

Immer kurz bevor ich schlafen ging, nahm ich mir das Märchenbuch aus meiner Schreibtischschublade, berührte es und starrte etwa 5 Minuten das Buch an. Ich wusste nicht, warum ich das immer tat, aber es war zu einem Ritual geworden.

Als ich etwa 4 Jahre alt war, wollte meine Mutti das Buch wie immer mit in ihr Schlafzimmer nehmen, doch ich bekam einen extremen Ausraster und egal was sie gesagt oder getan hatte, so schaffte sie es nicht mich zu beruhigen.

Ich verwandelte mich genau zu dem Zeitpunkt zum ersten Mal in meine Wölfin, was recht ungewöhnlich war. Meine Wölfin Vesta nahm dann mein ganzes Zimmer auseinander und ließ sich dabei kein Stück von der knurrenden Wölfin meiner Mutter beeinflussen.

Irgendwann überließ sie schließlich Vesta das Buch, die es sofort mit ihrem Körper umschlang und jeden anknurrte, der in ihre Nähe kam.

Vesta und ich hatten uns an diesem Tag bereits vereint und waren ein Herz und eine Seele.