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Ein Kind, keine Ehefrau

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Sie wollte das Geld, er wollte das Kind. So einfach war es – bis sie begriff, dass die Unterzeichnung dieses Vertrags die schlimmste Entscheidung ihres Lebens war. Oder Vielleicht die beste. Finde es heraus.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
114
Rating
4.7 (52 Bewertungen)
Altersfreigabe
16+

Kapitel 1 – Der Vertrag


Liebe Leser, ich möchte mich bei euch dafür bedanken, dass ihr dieses Buch aufgeschlagen habt. Das bedeutet mir sehr viel. Ich hoffe, das Lesen bereitet euch Freude.


Nun denn, viel Spaß beim Lesen.




Ich starrte auf den Vertrag vor mir und dachte darüber nach, was ich da gleich unterschreiben würde. Für jeden anderen wäre das vielleicht normal gewesen, aber ich war anders. Ich war nicht diese Art von Mädchen, und das war nichts, was ich normalerweise tun würde. Aber ich hatte keine Wahl; es war mein einziger Ausweg.


Ich hielt einen Vertrag in den Händen, der mir alle Rechte an meinem Kind entziehen würde – dem Kind, das ich erst noch empfangen musste.


Es klang so einfach, als mir dieser sexy, zum Anbeißen süße Milliardär die Idee unterbreitete. Es war doch simpel: schwanger werden, ihm ein Kind gebären und dann wieder verschwinden. Doch als ich den Vertrag vor mir sah, brachte ich es einfach nicht über mich, ihn zu unterschreiben.


Es fühlte sich an, als würde ich ein Leben gegen ein anderes eintauschen. Es war verdammt hart.


Ich müsste mein restliches Leben mit dem Wissen leben, dass ich ein Kind habe, aber nicht in seine Nähe darf. Schon der Gedanke daran bereitete mir Schmerzen. Ich ertrug den Gedanken nicht, dass mein Kind mich eines Tages hassen könnte. Er oder sie würde denken, ich hätte es einfach verlassen, ohne meine Gründe zu kennen.


Das fiel mir so unglaublich schwer.

Mit zitternden Händen und tränenschleierigen Augen unterzeichnete ich das Dokument. Ich wusste, dass ich das den Rest meines Lebens bereuen würde. Jetzt musste ich es nur noch zu Markus bringen, dem Mann, der der Vater meines Kindes sein würde.


Ich stand vor der Tür und nahm all meinen Mut zusammen, doch ich brachte es nicht über mich, anzuklopfen. Sobald sich diese Tür öffnete, würde sie mich in eine neue Welt führen – eine Welt voller Reue, eine Welt, von der ich wünschte, ich hätte sie nie betreten.


Schließlich klopfte ich an. Ich hörte jemanden eilig auf die Tür zukommen. Mein Herz raste wie wild, ich konnte es einfach nicht bändigen.


Die Tür öffnete sich und die Haushälterin erschien. Sie musterte mich von oben bis unten, bevor sie beiseite trat, damit ich eintreten konnte. Ihr Blick fühlte sich an, als würde sie mich verurteilen. Ich wusste nicht einmal, ob sie wusste, warum ich hier war. Mein Kopf hörte einfach nicht auf, alles zu zerdenken. Wenn man mich fragt: Keine Frau bei klarem Verstand würde tun, was ich gleich tun würde. Außer, dass mein Verstand eben gerade nicht klar war.


Man sagte mir, Markus sei in seinem Büro und würde mich erwarten. Ich fühlte mich billig; es war, als wüsste er genau, dass ich den Vertrag unterschreiben würde.


Tränen stiegen mir in die Augen, aber ich drückte sie weg. Ich klopfte an die Tür und hörte seine Stimme, die mir bedeutete, hereinzukommen.


Ich öffnete die Tür und da saß er hinter seinem Schreibtisch, völlig vertieft in seine Arbeit. Ich machte es mir auf dem Stuhl vor ihm bequem, doch er hob nicht einmal den Kopf, so als wäre ich gar nicht da.


Ich bedeutete ihm nichts; das hatte er deutlich gemacht. Ich war nur die Frau, die sein Kind austragen sollte. Für ihn tat er mir eine Ehre an – viele Frauen würden töten, um an meiner Stelle zu sein.


Erst als er mit seiner Arbeit fertig war, nahm er endlich Notiz von mir. Er musterte mich, als würde er darauf warten, dass ich das Wort ergriff. Ich konnte die Arroganz förmlich spüren, die von ihm ausging. Was für ein Arsch.


„Ich sehe, du hast dich entschieden“, sagte er mit einem hämischen Grinsen. Ich konnte nicht anders, als mich beleidigt zu fühlen, als wäre ich so leicht zu haben. Er ist ein Milliardär, er hätte mir mit dem Geld helfen können und mich auf eine andere Art bezahlen lassen. Aber weil er wusste, dass ich verzweifelt war, beschloss er, mich auszunutzen. Ich war also nicht die Böse hier.


Ich sagte kein Wort, legte das Dokument nur auf den Tisch und schob es zu ihm rüber. Er zog die Papiere zu sich, ohne seinen Blick von mir abzuwenden – als könnte er es kaum erwarten, zu entdecken, was ich in meinem Körper verbarg. Es half auch nicht gerade, dass mein Körper gegen diese Vorstellung gar nichts einzuwenden hatte.


Mein Verstand und mein Körper waren zwei verschiedene Wesen, die sich nie einig waren. Er wandte seinen Blick von mir ab, um zu bestätigen, was er ohnehin schon wusste: Ich würde sein Kind austragen.


Sobald er alles bestätigt hatte, griff er zum Telefon und tätigte einen Anruf. Kaum hatte er aufgelegt, piepte mein Handy – das Zeichen, dass das Geld überwiesen worden war.


Ich machte mir nicht einmal die Mühe, nachzusehen. Es wäre nur die Bestätigung dessen gewesen, was ich gerade getan hatte. Ich sagte nichts, stand einfach auf, öffnete die Tür und ging. Ich wusste, was ich als Nächstes zu tun hatte.


Ich fuhr direkt ins Krankenhaus. Ich durfte keine Minute mehr verlieren, nicht jetzt, wo ich hatte, was ich brauchte.


Ich öffnete das Zimmer meiner Mutter und fand sie schlafend vor. Die letzten Jahre waren nicht leicht für sie gewesen. Der Kampf gegen den Krebs hatte sie gezeichnet; sie hatte Lungen- und Magenkrebs. Seit sie von der Diagnose erfahren hatte, war sie wie eine lebende Leiche. Sie hatte sich geweigert, es jemandem zu sagen, bis ich ihren Bericht fand und es bereits sehr schlimm um sie stand.


Als wir sie ins Krankenhaus brachten, sagten mir die Ärzte, sie müsse stationär bleiben, damit sie sie überwachen konnten. Das hatte all meine Ersparnisse aufgefressen und mich mittellos zurückgelassen. Als ob das nicht genug wäre, war ich fast wahnsinnig geworden, während ich versuchte, das Geld für ihre Operation aufzutreiben.


„Guten Tag, Herr Doktor. Sagen Sie, wann kann die Operation durchgeführt werden? Ich möchte, dass meine Mutter so schnell wie möglich versorgt wird“, fragte ich, sobald ich mich gesetzt hatte.


„Miss Williams, wir können die Operation durchführen, sobald…“, setzte er an. „… das Geld da ist“, unterbrach ich ihn, da ich genau wusste, was er sagen wollte.


Ich sah ihn an, als wäre ich verrückt. Er wusste, dass ich für die Behandlung meiner Mutter jeden Cent ausgegeben hatte. Dass ich plötzlich mit einer solchen Summe auftauchte, war für ihn sicher überraschend, aber das war mir egal.


Nachdem ich die nötigen Dokumente unterschrieben und bezahlt hatte, sah ich zu, wie meine Mutter auf ihrem Bett in den Operationssaal geschoben wurde. Ich wollte hinterhergehen, aber an der Tür wurde ich aufgehalten. Ich konnte nicht anders, als mir schreckliche Sorgen zu machen.


Ich wollte nicht, dass meiner Mutter etwas zustößt. Sie war die einzige Familie, die ich noch hatte. Sie war vielleicht nicht perfekt, aber sie war immer noch meine Mutter.


Ich lief fast zwei Stunden lang vor der Tür auf und ab, doch sie blieb verschlossen. Ich probierte jede erdenkliche Haltung aus.


Ich stand, ich saß, ich hockte mich hin, setzte mich auf den Boden, aber nichts konnte mich beruhigen.


Nach etwa drei Stunden und einem beinahen Herzinfarkt öffnete sich endlich die Tür und der Arzt kam heraus.

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author

it's tooooooo cliche. maybe you could think of another plot? anything but family in hospital and need of money. I read one of your stories and liked it. I really don't want to change my opinion about you as a writer.

ein Jahr
author

just think of something else. something unique. because it feels like I'm reading the thousandths book on Inkitt and the millionth on every platform. they are all the same. just try.

ein Jahr
author

Hi Helen,

I just finished reading your story I Want a Child, Not a Wife and I was deeply moved by its emotional intensity. Your writing captures raw conflict and moral compromise beautifully, and I couldn’t stop envisioning it as a comic.

I was especially struck by the opening chapters, where the protagonist signs a contract to bear a billionaire’s child in exchange for money, only to slowly realize how devastating that decision becomes. The initial scene, her trembling hand over the contract, tears brimming in her eyes, would be visually powerful as a panel sequence. The unspoken regret, the weight of the transaction, and the creeping realization that this arrangement might be the worst choice of her life would carry so much dramatic tension in comic form. , Then there’s her inner struggle as the truth unfolds, moving from desperation to despair and eventual self-awareness. That emotional arc would translate beautifully in visual storytelling, with subtle expressions, symbolic framing, and pacing to match her inner battles.

I’m a commissioned artist, and I’d love to visually adapt your story into a comic or manga. There’s absolutely no pressure, I genuinely feel I Want a Child, Not a Wife has the narrative and emotional depth to shine as graphic storytelling.

You can check out some of my recent work on my DeviantArt (Username – Ev3Verse). If you're interested, please feel free to message me on Discord (Username – bennett_lol) so we can explore bringing this story to life visually. I’d be honored to collaborate.

Warm regards,
Bennett

ein Jahr

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