VIER

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Zusammenfassung

Emma und Sam wissen nicht, was sie an diesem Abend erwarten wird. Sie kennen nur den Dresscode. Als sie das Paar auf der Tanzfläche entdecken, ist beiden klar, dass der Abend vor allem eins wird: HEISS.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
2
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Dresscode: Black

Ich kann ihn schon aus der Entfernung an seiner Körperhaltung erkennen. Er steht aufrecht im Licht der Straßenlaterne und hält den Blick auf mich gerichtet. Er trägt eine schwarze Anzugshose und ein weißes Hemd. Die oberen drei Knöpfe sind geöffnet und die Ärmel lässig bis an den Ellenbogen hochgeschlagen. Als ich näher an ihn herantrete, kann ich sein dunkles Brusthaar sehen und stelle mir sofort vor, wie ich meine Hände sanft darauf lege und anfange, damit zu spielen.

Mit jedem Schritt, den ich näher an ihn herantrete, wird mein Herzschlag immer lauter und das nervöse Kribbeln in meinem Bauch stärker. Nur noch wenige Meter trennen uns und ich werde mir meiner eigenen Erscheinung immer stärker bewusst. Seine Augen haften an meinem Körper und ziehen mich förmlich aus. Ich trage ein enges, schwarzes Kleid, das gerade noch so meinen Hintern zu verdecken mag. Es ist hochgeschlossen, aber mit einem tiefen Rückenausschnitt, der ihm noch verborgen bleibt. Einen Meter vor ihm komme ich zum Stehen.

“Hi.” Flüstere ich leise und richte meinen Blick leicht zu Boden, um mein Erröten zu verbergen.

“Hi Emma.” Antwortet er mit seiner tiefen, sexy Stimme. “Du siehst umwerfend aus. Ich kann es kaum erwarten, endlich mit dir reinzugehen.”

Ich schaue ihn an und antworte Sam mit meinem breitesten Lachen.

“Gleichfalls.”, antworte ich und atme hörbar ein. “Und nochmal gleichfalls. So gut dir dieses Outfit steht, ich freue mich schon auf den Augenblick, an dem ich es ausziehen darf.” Ich ziehe die linke Augenbraue schelmisch in die Höhe und verziehe meine Mundwinkel zu einem schiefen Grinsen.

Er schüttelt nur leicht den Kopf und nimmt dann entschlossen meine Hand und zieht mich in Richtung Eingang.

Das Gebäude besticht durch seine Unscheinbarkeit und fügt sich nahtlos in die Umgebung des Industrieareals ein. Nichts lässt vermuten, was wohl hinter den verschlossenen Türen vor sich gehen mag. Nicht einmal wir wissen es. Nur der Dresscode war uns bekannt gegeben worden. Als wir die Türklinke erreichen, greift er bestimmt danach und drückt sie hinunter.

“Jetzt gibt es kein zurück mehr”, sagt er und drückt mir einen schüchternen Kuss auf die Lippen.

Ich bin unglaublich angespannt und voller Emotionen: neugierig, freudig, skeptisch, erwartungsvoll und vor allem eines: nervös.

Wir treten ein, passieren schnell die Garderobe und bald stehen wir mittendrin. Vor uns eröffnet sich ein großzügiger Raum, der in warmem roten Licht vor uns erstrahlt. Man kann eine große, geschwungene Treppe erkennen, die auf eine offene Galerie führt. Oben sieht man bereits, wie sich ein paar Schatten bewegen. Direkt vor uns liegen eine große Bar und eine Tanzfläche dahinter. Man sieht Paare jeden Alters, die sich im Rhythmus der Musik bewegen. Man sieht Körper, die sich aneinander schmiegen und Hände, die auf Erkundungstour gehen. Kleider, die zur Seite geschoben werden und Münder, wie sie auf nackte Haut treffen.

Ich schlucke. Ich kann alleine diese Eindrücke kaum verarbeiten und sofort breitet sich eine Trockenheit in meinem Mund aus. Ich schlucke und hilfesuchend suche ich Sams Blick.

“Drink”, presse ich nur hervor und laufe raschen Schrittes an die Bar. Wir bestellen zwei Gläser Wein und lassen uns auf die Barhocker nieder. Mein Kleid rutscht ein paar Zentimeter nach oben und legt die Spitzenornamente meiner halterlosen Strümpfe frei. Sofort fällt Sams Blick auf meine Oberschenkel und seine Finger legen sich auf den Bereich nackte Haut zwischen dem Strumpf und dem Kleid. Langsam und bedacht fängt er an, den Bereich zu streicheln. Zuerst sind seine Bewegungen schüchtern und beinahe gedankenlos. Nebenher nippen wir beide an unserem Wein und unsere Blicke sind auf die Tanzfläche gerichtet. Ich spüre, wie seine Finger mutiger werden und nun die nackte Haut an meiner Oberschenkel Innenseite bearbeiten. Er schiebt die Strapse ein wenig nach unten und bewegt den Stoff des Kleides in entgegengesetzte Richtung. Ich versuche, meine Konzentration von meinem Bein wegzurichten, aber mein Körper macht mir einen Strich durch die Rechnung. Mit jeder Bewegung wird meine Haut am Oberschenkel sensitiver. Ich spüre jede Bewegung intensiver und mein Blut bewegt sich langsam aber sicher aus meinem Gehirn in andere Regionen meines Körpers. Regionen, die nicht zum Denken da sind. Meine Oberschenkel werden warm und ich spüre, wie die Haut meiner äußeren Schamlippen ein wenig an Wärme gewinnt. Mein Körper scheint die Öffentlichkeit nicht zu stören. Ganz im Gegenteil, er fügt sich perfekt ein. Ich blicke in Sams Augen. Seine Augen sind mittlerweile glasig. Für einen Moment denke ich, dass der Wein ihm wohl schon zusetzt- aber nein. Ich kenne diesen Blick und er hat nichts mit Alkohol zu tun.

Ich versuche dem Blick ungerührt standzuhalten aber in Folge des Alkohols haben sich bei mir diverse Hirnregionen schon abgeschaltet. Ich hüpfe von meinem Barhocker, mein Kleid rutscht synchron noch ein paar Zentimeter höher und entblößt den unteren Teil meines nackten Hinterns. Ich nehme Sams Hand und lege sie auf die Wölbung meiner Rückseite, spreize seine Beine und stelle mich nun dazwischen. Er sitzt noch immer auf dem Hocker und wir sind nun auf Augenhöhe. Die perfekte Ausgangslage für mich, um näher an seinen Körper heranzurücken. Ich bewege meinen Mund ein paar Zentimeter vorwärts bis ich seine zarten Lippe berühre. Ich hauche einen sanften Kuss und umrunde die Form seiner Lippen sanft mit meiner Zungenspitze. Sam lässt es ruhig geschehen versucht auch näher an mich heranzukommen. Er seufzt leise und öffnet seinen Mund weiter bis unsere Münder leidenschaftlich kollidieren und unsere Zungen anfangen zu tanzen. Er umgreift meinen Hintern fester und packt mich kräftig an den Pobacken. Er zieht mich bestimmt mit beiden Händen an sich ran und dreht mich dann schwungvoll um 180 Grad so dass ich nun in den Raum blicke. Ich kann sehen, wie ein Paar auf der Tanzfläche uns beobachtet. Die Frau hat lange blonde Haare und ihr rotes Kleid und rote Lippen bilden einen perfekten Kontrast zu der hellen Haut. Ihr Mann ist das optische Gegenteil. Südländischer Typ, dunkle Haare und ein muskulöser Körperbau. Ich beobachte die beiden neugierig. Sam beißt mich leicht in den Nacken und bedeckt die Seiten meines Halses mit Küssen. Ich neige meinen Kopf zur Seite um ihn dem Zugang zu erleichtern und lasse dabei das Paar nicht aus den Augen. Die beiden wiegen sanft im Rhythmus der Musik hin und her. Die Hände des Mannes befinden sich unter ihrem Kleid. Ihr Kleid ist bereits über die eine Schulter gerutscht und hängt nur noch an der Brust fest. Die Frau schaut mir in die Augen und lächelt sanft. Ich erwidere die Mimik und versuche Sams Hand hinter mir zu greifen.

Ich bekomme sie zu fassen und instinktiv schiebe ich seine Hand in den V-Bereich meines Beckens. Meine Klitoris antwortet sofort mit einem Kitzeln und Brennen und ich merke, wie ich schlagartig feucht werde. Ich spüre die aufkeimende Nässe zwischen meinen Beinen und hoffe, dass der Tanga genug Aufnahmematerial bietet.

“Sam.”, sage ich nur, ohne genau zu wissen, was ich eigentlich kommunizieren will.

Als Antwort vernehme ich lediglich ein tiefes Raunen aus meinem Rücken und spüre, wie sich etwas hartes zwischen meine Pobacken klemmen möchte. Seine Erektion.

Ich atme hörbar für Sam ein. Er versteht das als direkte Einladung, rutscht von seinem Stuhl und nimmt mich an der Hand. Er küsst die Handrückseite wie ein echter Gentleman und fragt mit einem süffisanten Grinsen : “Darf ich bitten?” Und nickt in Richtung der Tanzfläche.