Angel’s Wings
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Die Schwingen des Engels

Diese Geschichte enthält Themen von: affären, folter, gewalttätiger tod, menschenhandel, explizite bilder

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Anmerkungen zur Geschichte

Dies ist ein Originalwerk. Jegliches Kopieren oder Stehlen ist untersagt! Dieses Buch enthält düstere Themen. Es symbolisiert die Härte der Biker-Welt. Packt noch den einen oder anderen Werwolf dazu, und man weiß nie, wohin die Geschichte einen führen wird …

Zusammenfassung

Dieses Buch ist ein Originalwerk und unterliegt bei Plagiat oder Diebstahl dem Urheberrecht! Ich bin in einem M.C. aufgewachsen. Mein Vater war der President des Moon Maiden M.C. und gleichzeitig Alpha unseres gleichnamigen Rudels. Ich heiße Angel Somers. Mein Vater und mein älterer Bruder sind beide Leonards, die sich offiziell Leo nennen. Ihre Biker-Namen sind Savage und Revenge. Ich kehre nach Hause zurück. Zum ersten Mal seit zwei Jahren. An meinem siebzehnten Geburtstag wurde ich von einem rivalisierenden Club entführt und zwei Monate lang gefangen gehalten – alles nur, weil die Schwester ihres Presidents den Mann wollte, der mir versprochen war und mit dem ich zwei Jahre lang zusammen gewesen war. Der President hielt mich gefangen und missbrauchte und vergewaltigte mich täglich. Ich bin heute noch der Meinung, dass ich nur freigelassen wurde, weil er mich geschwängert hatte. Als ich nach Hause kam, musste ich feststellen, dass der Mann, den ich so lange geliebt hatte, tatsächlich die Schwester des Presidents genommen hatte. Und dass man nicht einmal nach mir gesucht hatte, weil sie alle wussten, dass Psycho mich hatte – und sie wollten keinen Biker-Krieg mit den Blood Ravens riskieren. Wie gesagt … ich kehre nach Hause zurück. Mit einem College-Abschluss und einem kleinen, vorlauten Kleinkind, das viel zu sehr nach seiner Mama kommt. Der gesamte Club wird eine Überraschung erleben. Ich bin nicht mehr das kleine, missbrauchte, verängstigte, schwangere Mädchen, das sie das letzte Mal gesehen haben. Ich bin Martial-Arts-Champion. Ich verdiene mein Geld mit Kämpfen. Ich habe meine traumatischen Erlebnisse in einer Therapie aufgearbeitet. Und ich komme nach Hause. Um mich zu rächen.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
51
Rating
4.9 (276 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1 ~ Prolog

Zwei Jahre ist es her. Ich atme tief durch, als ich den gemieteten U-Haul auf das Gelände steuere. Den Autoanhänger setze ich rückwärts an die Seite der Garage.

Ich springe aus dem Truck, begleitet von Pfiffen und Sprüchen. Ich wirbele herum und knurre: „Hört auf damit, ihr Wichser! Ihr wisst verdammt nochmal, wer ich bin!“

Ich gehe um den Truck herum und schnalle Molly aus ihrem Kindersitz. Dann stelle ich sie auf den Boden. Carburetor kommt aus der Garage und flüstert: „Angel? Bist du das?“ Ich nicke, als er mich fest drückt. Diesmal zucke ich nicht zusammen.

Ich drehe mich um und laufe mit Molly auf der Hüfte über das Gelände. Ich trete die Tür auf und brülle: „Ich bin wieder da, Schlampen!“ Ich gehe zur Bar, bestelle ein Bier und knalle zehn Dollar auf den Tresen.

Ich beobachte, wie Ace zu Leos Büro rennt, und lasse den Blick durch den Raum schweifen. Da entdecke ich Viper. Er starrt mich an, sein Gesicht voller Zorn. Ich grinse ihn nur frech an.

Leo kommt herausgerannt. „Angel? Du bist zurück? Es ist so schön, dich zu sehen.“ Er will mich umarmen, aber ich hebe die Hand und stoppe ihn. „Wo ist der Alte?“ Leo sagt mir, dass er im Packhaus ist und sich um Probleme mit den Kriegern kümmert.

Wir setzen uns an den VIP-Tisch. Leo sagt leise: „Angel, du wirst doch keinen Ärger mit Viper und Dove anfangen, oder?“ Ich breche in Lachen aus. „Oh Göttin! Ihr Roadname ist Dove? Köstlich. Aber nein, Bruder. Ich werde kein Theater wegen Douche und Skankalicious machen! Es reicht mir völlig, sie aus der Ferne zu hassen. Außerdem bleibe ich gar nicht hier. Ich habe mein eigenes Haus, weißt du noch?“

Er schnappt nach Luft. „Du kannst nicht in Grams Haus wohnen. Die Hütte fällt fast auseinander. Da muss so viel gemacht werden. Das ist nicht sicher für dich oder das Kind.“

Wut steigt in mir auf und Spirit drängt an die Oberfläche. „Meine Tochter heißt Molly. Nenn sie niemals anders! Mein Haus wurde in den letzten drei Monaten renoviert. Es ist also absolut bewohnbar. Wie ist euch das nicht aufgefallen? Erzähl mir nicht, dass ihr den Sichtschutzzaun übersehen habt!“

Er seufzt. „Warum muss mit dir immer alles so kompliziert sein? Du weißt, warum wir das damals gesagt haben. Warum wir so gehandelt haben. Bist du immer noch sauer?“

Ich lache trocken. „Nein, Leo. Ich weiß nicht, warum ihr nie nach mir gesucht habt. Oder warum ihr mich mit meinen Verletzungen nicht mal ins Krankenhaus bringen konntet. Warum du und dein Vater beschlossen habt, dass Doc Molly abtreiben soll. Warum ihr gesagt habt, ich müsse mich entscheiden: der Club oder mein Bastardkind. Ihr wusstet verdammt genau, dass Spirit sich schon mit ihrem Welpen verbunden hatte. Völlig egal, welcher Dreckskerl der Erzeuger war. Wie geht’s eigentlich Psycho? Entführt und vergewaltigt er immer noch junge Mädchen und kommt damit durch?“

Ich stehe mit Molly im Arm auf. „Ich bin wegen Mom zurück. Aber komm mir nicht in die Quere. Ich habe meinen Scheiß in der Therapie aufgearbeitet. Aber Wut war ein Gefühl, das ich nie ganz bändigen konnte.“

Ich schnalle Molly wieder an und fahre los. Grams Haus ist nur fünf Minuten vom Clubhaus entfernt. Es liegt technisch gesehen noch im Clubgebiet, obwohl mir das Haus und die zwanzig Hektar drumherum gehören.

Ich bringe die Kleine rein und setze sie in ihren Laufstall. Dann fange ich an, den Truck abzuladen. Ich hänge meinen 71er Charger ab und fahre ihn hinter das Haus zur Garage. „Sexy Biest“, murmle ich und fahre mit der Hand über den glänzenden Lack in Mitternachtslila-Metallic.

Ich öffne den Anhänger, schiebe mein Bike rückwärts raus und stelle es in die Garage. Dann fange ich an, Kartons zu schleppen und sie in die richtigen Zimmer zu stellen.

Gerade als ich eine Pause mache und Molly einen Snack gebe, höre ich ein Motorrad die Einfahrt hochkommen. Ich grinse, als ich sehe, wer es ist. Sie nimmt den Helm von ihrem feuerroten Haar ab. Molly fängt sofort an zu kreischen: „Tanta! Tanta!“ So kombiniert eine Zweijährige eben Tante und Tanya.

Tanya ist vor zwei Jahren mit mir weggegangen. Sie hat ihren Eltern einfach gesagt, dass ich sie dringender brauche. Sie ist mir auf jedem Schritt meines Weges treu geblieben. Sie hielt mich fest, wenn die Flashbacks so schlimm waren, dass ich Angst vor dem Schlafen hatte. Sie wischte mir den Schweiß von der Stirn und hielt meine Hand. Sie schrie immer wieder „Pressen!“, bis Molly schreiend und strampelnd zur Welt kam.

Ich war für sie da, als sie ihren wahren Gefährten fand und sofort abgewiesen wurde. Wahre Gefährten sind heute so selten geworden. Viele von uns haben aufgehört, an die Lehren der Göttin zu glauben. Ich? Nun ja, ich glaube zwar noch an Gefährten, aber die Suche ist wie die nach der Nadel im Heuhaufen.

Für mich ist das okay. Meine einzige Erfahrung mit einem Mann war grausam. Wenn ich meinen wahren Gefährten nie treffe, ist mir das recht. Er würde mich wahrscheinlich sowieso ablehnen. Genau wie Nick – ich meine Viper – es tun würde, sobald er von meiner Vergangenheit erfährt.

Auch das ist in Ordnung. Ich kenne meinen Wert. Ich weiß, was ich kann. Eher friert die Hölle ein, als dass mich noch einmal ein Mann ohne meine Erlaubnis anfasst!

Lass topperjoslin wissen, was du von diesem Kapitel hältst!

Murielle
Murielle

Okay? Still getting into the storyline but so far, good.

ein Jahr
2
Jackie
Jackie

im loving your books, I read my first last week, this my 4th in a row 💖

10 Monate
3
pepperymom328
pepperymom328

I already love her!

9 Monate
2

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