Dynastien der Lykaner: Drei Alphakönige

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Zusammenfassung

Athena, die Tochter eines mächtigen Alpha, hat sich in ihrem Rudel nie wirklich zugehörig gefühlt. Aufgrund ihrer Andersartigkeit hat sie ihr Rudel hinter sich gelassen und führt ein Leben als Krankenschwester in der Menschenwelt. Doch die Pflicht ruft: Athena wird in ihr Rudel zurückbeordert, um an der Frühlings-Paarungszeremonie im Palast der Alphakönige teilzunehmen. Athena ist die archaischen Bräuche ihres Rudels leid und hält die Regeln für einseitig auf Männer ausgerichtet – ganz besonders in Bezug auf die Paarung. Das Problem? Nun, es gibt drei Alphakönige und nur eine Athena. Ihr Status als Tochter eines Alpha wird ihr zweifellos einen Platz als eine der Frühlingsgefährtinnen der drei Alphakönige sichern, selbst wenn sie das gar nicht will. Begleite Athena dabei, wie sie ihre verborgene Vergangenheit voller Familiengeheimnisse aufdeckt und ihre wahre Identität entdeckt. „Dieser Roman ist ein reines Werk der Fiktion. Die Namen, Charaktere und Ereignisse in diesem Buch sind das Produkt der Vorstellungskraft der Autorin. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen, lebend oder tot, Ereignissen oder Orten ist rein zufällig.“ Dies ist ein 18+-Roman, der erotische Fiktion und Gewalt thematisiert. Bitte beachte: Ich überarbeite den Text laufend.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
40
Rating
4.8 40 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

Portland war ein Ort für unterschiedliche Menschen. Es war ein Ort für Außenseiter. Leute, die dort, wo sie herkamen, nicht reinpassten … und das bin ich. Mein Vater ist der Alpha des Washington-Rudels und meine Mutter ist deren Luna. Und dann gibt es noch mich … Athena Samuelson. Ein Mädchen, das weder eine wirkliche Aufgabe im Rudel hat, noch sich dort irgendjemandem nahe fühlte, abgesehen von wenigen Ausnahmen. Anders als mein Bruder Poseidon, der den Alpha-Titel erben und der nächste Anführer werden würde, hieß es immer, meine Bestimmung sei es, zu heiraten und eine Luna zu werden. Was für eine Bestimmung.

Also habe ich das Rudel verlassen, nachdem ich mich jahrelang gegen die archaischen Bräuche gewehrt hatte. Ich habe mein Rudel und deren veraltete Rituale jahrelang gemieden – bis jetzt. Das bringt mich dazu, warum ich nach meinem Abschluss einen Job als Krankenschwester in Portland angenommen habe. Jetzt bin ich 22 Jahre alt und in drei Jahren könnte ich mich offiziell vom Rudel und deren Gesetzen lösen, wenn ich das wollte. Noch drei Jahre, dann könnte ich ein normales Leben führen. Viele Wölfe wollen das Risiko nicht eingehen, ihr Rudel zu verlassen, weil es dann fast unmöglich ist, ihren fated mate zu finden. Aber ich war mir ohnehin nicht sicher, was mir ein Partner überhaupt bringen sollte. Ich müsste in einem Rudel festsitzen, das mich vielleicht als Außenseiterin betrachtet – oder noch schlimmer, in meinem eigenen Rudel bleiben, das mich schon jetzt als Außenseiterin sieht. Deshalb mochte ich die Welt der Menschen – es war okay, anders zu sein, besonders in Portland.

Außerdem habe ich hier jemanden kennengelernt. Er war kein Wolf, sondern ein Arzt. Und in der Menschenwelt war das eine große Sache, so wie ein Alpha in der Wolfswelt zu sein. Er war süß, geduldig und freundlich. Er hat nicht versucht, mich während meiner Hitze körperlich zu bedrängen, wie es die meisten Männer taten. Er hat mich auch nicht wegen meiner hellblonden Haare, meiner blassen Haut oder meiner Augen aufgezogen. In unserem Rudel war ich anders, vor allem wegen meines Wolfes: Sie war ein schneeweißer Wolf und ihre Augen wurden bernsteinfarben, während meine von Natur aus blau waren. Niemand hatte so etwas je gesehen, außer meiner Mutter. Aber niemand hat sich jemals an meiner Mutter gestört, weil sie die Luna war. Selbst mein Bruder war anders als ich; er war ein goldfarbener Wolf und wenn seine Augen sich bei der Verwandlung änderten, waren sie eine hellere Mischung aus Grün und Bernstein. Es war normal, dass sich die Augen des Wolfes bei der Verwandlung veränderten, aber außer meiner Mutter und mir hatte niemand diese ausgeprägte Bernsteinfarbe. Trotzdem haben mich die Mädchen schikaniert und die Jungs wollten, dass ich sie mag. Ich konnte mit beidem nichts anfangen. Leider war ich, bis ich 25 bin, immer noch dem Willen des Rudels unterworfen. Also musste ich mich weiterhin an deren Forderungen halten. Die erste Forderung des Jahres war, nach Hause zum Rudel zu reisen.

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