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Nebelwaldjäger

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Zusammenfassung

Als Eelin schwer verletzt auf dem Boden des Nebelwaldes zurückgelassen wird, ist ihr bewusst, dass sie dort sterben soll. Niemand überlebt den gefährlichen Nebel, der sich bereits seit vielen Jahren zwischen den vier Königreichen, der Menschen und Fae ausbreitet und dabei alle Völker bedroht. Und obwohl Eelin bereits innerlich aufgibt, passieren Dinge, die sie sich selbst nicht erklären kann. Etwas zieht sie weiter in den Wald hinein und dann sind da plötzliche Arme, die sie wegtragen. Aber kann sie dem Fremden vertrauen? Und was ist mit ihren Geheimnissen, die sie überhaupt in diese Lage brachten? Wird sich der Nebel zwischen beiden lüften und die große Bedrohung im Nebelwald aufhalten lassen?

Status:
In Arbeit
Kapitel:
11
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Prolog

Durch den Wald kroch eine weiße Dunkelheit. Sie streckte ihre Arme zwischen den jahrhunderten alten, großen Nadelbäumen aus. Ein bitterer, schweflig-saurer, brennender Dunst.

Zu Beginn des großen Nebels nannten sich Nebelwaldjäger, freiwillige Männer aus den verschiedenen Städten und Dörfern, die, die Nebelgrenzen im Wald patrouillierten. Sie hielten Ausschau und gaben Auskunft, in welche Richtung sich der gefährliche Nebel weiter ausbreitete. Manchmal halfen sie sogar, Häuser zu evakuieren, wenn der Nebel mitsamt seinen Kreaturen diesen zu nah kam.

Mit der Zeit, als der Nebel immer größere Teile der Länder unaufhaltsam verschlang, kippte die Stimmung. Die Bewohner der vier Königreiche wurden immer verzweifelter und die vier Regierungen schienen kaum etwas gegen das weitere Ausbreiten des Nebels tun zu können.

Aus den Nebelwaldjägern wurden Verbrecher, die sich das Leid derer, die alles im Nebel verloren hatten zu Nutzen machten und sich an den Häuser und Höfen, die sich jüngst dem Nebel ergeben mussten bereicherten. Man sagte, sie waren kampferfahren, schnell, bis unter den Zähnen bewaffnet, aber ihr Revier beschränkte sich zum eigenen Schutz innerhalb der frisch verschobenen Nebelgrenzen. Oft hatten sie selbst alles im Nebel verloren.

Es gab Gerüchte, dass sie eingeschlossene Familien selbst töteten, um an ihren Besitz zu kommen, statt ihren Mut dafür zu nutzen, ihnen zu helfen. Man erzählte sich von jungen Frauen, die Nebelwaldjägern zum Opfer gefallen waren, die vergewaltigt und zum Sterben im Nebel zurückgelassen wurden.

Ich kann gar nicht sagen wie krank mich das machte. Ich habe selbst nie zuvor einen Nebelwaldjäger gesehen. Die schwarze Maske war ihr Zeichen und ich wusste nicht, wie viele es von ihnen gab. Ich wollte immer glauben, dass kaum jemand so leichtsinnig war, sich jenseits der Nebelgrenze aufzuhalten.

Es war ein einziger Schmerz, ein Brennen, wie ein Höllenfeuer, das durch meinen Körper ging. Sie packten mich, schleppten mich weiter in Richtung Wald. Weiter hinaus in die tiefe Dunkelheit, jenseits der Waldgrenze. Ich nahm den schwefligen, ätzenden Geruch des Nebels wahr, der mit jedem Atemzug meine Lungen beschwerte.

Ein weißer, dichter Nebel - der, vor dem uns immer alle gewarnt hatten und doch zogen sie mich jetzt genau dorthin. Unaufhaltsam, immer weiter und tiefer hinein. Ich fühlte mich nicht mehr in der Lage, mich zu wehren. Nicht nach alledem. Nicht nach dem was mein Körper zuvor durchgemacht hatte. Mein Körper war weit über alle meine Grenzen hinaus am Ende des Ertragbaren. “Er hat nicht geschrien…”

Ich atmete schwer aus, versuchte die brennende undurchsichtige Nebelluft wieder aus meiner Lunge zu stoßen, vergeblich. Mein Unterleib, mein Bauch, mein ganzer Körper schmerzte “Er hat nicht geschrien..”

Nein, ich wollte, ich durfte jetzt nicht mehr daran denken. Meine Füße gaben unter mir nach, aber meine Schritte hätten ohnehin nicht in diese eine Richtung gewollt. Die, in die mich die Männer jetzt trugen. Der Nebel - bald würde es also vorbei sein. Vielleicht war es auch besser so.

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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