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βˆ˜Β°ΰ·† 𝑹𝒆𝒔𝒆𝒂𝒓𝒄𝒉 π’”π’•π’“π’–π’ˆπ’ˆπ’π’† ΰ·†Β°βˆ˜

Zusammenfassung

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Genre:
Drama
Autor:
Flauschiii
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
23
Rating
n/a
Altersfreigabe
16+

Chapter 1

-und manchmal hÀlt man mitten auf der Straße an wÀhrend die Autos quietschend stehen bleiben und blickt zurück in ein Gesicht, auf das man schon die ganze Zeit gewartet hat.





Als Krankenschwester und angehende AssistenzΓ€rztin in einem hoch modernen Krankenhaus sieht man tΓ€glich die tragischsten Schicksale.


Vom kleinen Kind das einem schlimmen Unfall zum Opfer fiel oder die alte Dame aus dem Ort, die nur noch durch verschiedenste Apparate am leben erhalten wird weil ihr Ehemann noch nicht abschied nehmen kann. Wie kΓΆnnte man auch nach 70 Jahren, die man gemeinsam verbrachte einfach einen Schlussstrich ziehen?


Es ist unmΓΆglich.


Das weißt du.


Und doch gehst du an ihrem Zimmer vorbei und hΓ€ltst die Augen stur gerade aus, stellst deine Ohren auf Durchzug um nicht die bittenden Worte zu hΓΆren die er an seine Frau richtet.


Auch die Mutter ein Zimmer weiter, die ihren Kopf auf dem Bett liegen hat wΓ€hrend der kleine KΓΆrper ihrer Tochter unter der Decke fast nicht zu sehen ist.


Du blinzelst heftig, lΓ€sst dir aber nichts weiter anmerken.


Es gibt Tage, an denen ist so viel los, dass du keine Zeit hast ΓΌber all die Schicksale nachzudenken. Tage an denen dein innerstes nicht schmerzt wenn die Γ„rzte einen Schurken provisorisch zusammen flicken bevor er ins HochsicherheitsgefΓ€ngnis kommt. Das einzige, was dich daran stΓΆrt sind die vielen Polizisten durch die du dich zwΓ€ngen musst um den schrecklich stickigen Raum zu verlassen.


Doch es gibt auch Tage, an denen es dich zerreißt. An denen du mit den Eltern fühlst, mit den Angehârigen, Freunden, die um ihre Liebsten trauern und bangen. Du brichst innerlich zusammen, doch du machst deinen Job weiter. Immer weiter. So gut es geht und so gut du kannst.


Bisher hast du es immer wieder geschafft abschalten zu kΓΆnnen.


Bisher.


Alles Γ€nderte sich, als dieser eine Patient eingeliefert wurde.


Eilig lΓ€ufst du den langen Gang entlang, geradewegs auf das rot blinkende Licht zu, das einen neuen Notfall ankΓΌndigt.


Die Wege im Untergeschoss sind verworren und breit, die Decken hoch und die Luft stickig. Beleuchtet von einem steril wirkenden Licht, das immer wieder mit roten Streifen durchzuckt wird.


Jede Faser in deinem inneren verabscheut diesen Ort des Krankenhauses. Nur die Autopsie ist noch deprimierender.


Die Notaufnahme fΓΌr verletzte Schurken.


Schurken die gegen Pro-Heroes gekΓ€mpft haben und bei ihrem klΓ€glich Versuch gescheitert sind. Auch sie mΓΌssen versorgt werden, verarztet werden oder sogar zusammengeflickt.


Doch kein einziges mal wΓΌnschst du dir, hier zu sein. 


Du weißt, dass es zu deinen Aufgaben gehârt, dein Job ist. Dennoch strÀuben sich dir die Nackenhaare bei jedem weiteren Einsatz in diesem Keller.


Flankiert von unzΓ€hligen Polizisten schiebst du die Trage mit dem massigen Muskelprotz durch die GΓ€nge, der sich unaufhΓΆrlich wehrt. 


Die ersten zwei Nadeln mit Beruhigungsmittel und Muskelrelaxanz brechen aufgrund der verdickten Haut des Schurken. Dann greifst du nach der grâßtmΓΆglichen und rammst sie in die kleine Stelle zwischen Nackenmuskeln und SchlΓΌsselbein. 


Wenige Sekunden spΓ€ter lassen die Schurkenschreie nach und du kannst deinem GehΓΆr eine Auszeit gΓΆnnen. Auch die Polizisten machen nun mehr Platz so dass du nicht mehr bei jedem Schritt von ihnen angerempelt wirst.


Mit dem leitenden Notarzt fΓΌr diese Schicht versorgst du die schlimmsten Wunden, bis er, immer noch vollgepumpt mit Beruhigungsmitteln, im Polizeiwagen weg fΓ€hrt.


Schnaubend lΓ€ufst du durch den Gang zurΓΌck und passierst mit der Sicherheitskarte 4 verschiedene Schleusen bis dich dieser grauenvolle Ort nicht mehr in seinen Klauen hΓ€lt.


FΓΌr den Moment.


FΓΌr einen winzigen Augenblick.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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