Einführung
Preisgekrönte BDSM Dark Romance zwischen Studentin und Professor, die im modernen Edinburgh spielt.
Gewinner des Star Book Award vom All Filthy Details Podcast.

Willkommen in Edinburgh

Edinburgh ist die Hauptstadt der Gegensätze. Diese Königin der schottischen Städte lockt Besucher mit ihrer zauberhaften Schönheit an. Doch unter ihren Röcken verbirgt sie eine dunkle Kehrseite. Ihre prachtvollen Formen lenken den Blick von der feuchten Stelle zwischen ihren zusammengepressten Schenkeln ab.
Das gilt auch für ihre Bewohner. Hier ist der Schein alles.
Die Reichen tragen goldene Masken. Sie schließen ihre Geheimnisse hinter schweren Türen weg. Die Armen dagegen zeigen Stärke nach außen. So wollen sie die Risse übertünchen, an denen sie zerbrechen.

Die prächtigen Villen von Morningside sind weit weg vom Elend in Muirhouse. Doch auf den Straßen und in den Gassen prallen diese zwei Welten aufeinander. Sie stoßen sich ab und krachen wieder zusammen. Es ist wie bei zwei Pendeln, die auf demselben Weg schwingen.

Abstoßung erzeugt Anziehung und umgekehrt. Das ist die Geschichte dieser Stadt. Und es ist auch unsere Geschichte.

Hinter der Fassade des Royal Balmoral Hotel liegt eine luxuriöse Suite. Dort herrscht eine ganze Nacht lang pure Hemmungslosigkeit. Eine junge Studentin opfert sich auf dem Altar der abartigen Gelüste ihres Professors. Es ist ein gefährlicher Handel. Sie will sich so vor den Folgen ihrer eigenen Leichtfertigkeit retten. Doch während ihr Pakt Gestalt annimmt, verstricken sich beide in einem Netz aus Leidenschaft. Dieses Netz wird sie für immer gefangen halten.
Das ist Toni Amahle
Amahle (Zulu): „Die Schöne“
Toni hatte es in ihrer Kindheit nicht leicht. Sie war das einzige Mischlingskind einer alleinerziehenden Mutter in einem kleinen Dorf. Das war schon schwer genug. Dazu kamen noch die ständigen Affären ihrer Mutter mit verheirateten Männern aus der Nachbarschaft. Es war ein harter Start. Doch Tonis Ehrgeiz trieb sie zu Höchstleistungen an.
Sie gewann ein begehrtes Stipendium für die berühmte Edinburgh University. Damit ließ sie ihre Herkunft endgültig hinter sich. Sie schwor sich, niemals zurückzublicken.

In Edinburgh genoss sie das Studentenleben in vollen Zügen. Sie entdeckte Partys, Alkohol und Jungs. Jetzt ist sie in ihrem letzten Jahr. Sie hat bereits einen tollen Job bei einer Londoner Agentur sicher. Ihre Zukunft steht fest. Sie muss nur noch ihre Abschlussarbeit abgeben. Dann kann ihr neues Leben beginnen.
Doch das Schicksal hat andere Pläne. Ein Unglück und eine falsche Entscheidung bringen Toni in die Gewalt ihres Professors. Ihr Fehler wurde entdeckt. Er bestellt sie zu einem Treffen ein. Seltsamerweise findet dieses nicht in der Uni statt. Sie soll an einem Samstagabend in eine Luxus-Suite im teuersten Hotel der Stadt kommen. Toni hat keine Wahl. Sie ahnt nicht, dass Prof. David Charles von seinem eigenen Dämon besessen ist. Er hat eine krankhafte Obsession für sie.
Mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert, sieht Toni keinen Ausweg mehr. Sie beginnt zu verhandeln. Dabei nutzt sie das einzige Kapital, das sie hat: ihren Körper.
Sie macht ihm einen gewagten Vorschlag. Er soll ihren Fehler vergessen. Dafür bekommt er sie für eine Nacht. Ihr Körper steht ihm völlig zur freien Verfügung. Wie könnte der Professor so ein verlockendes Angebot ablehnen? Besonders, da Toni bereit ist, seine schmutzigsten Fantasien zu erfüllen.
Und so beginnt es. Von der Dämmerung bis zum Morgengrauen unterwirft sich Toni den Forderungen ihres Professors. Es ist ein dunkler und gefährlicher Ausflug in die Welt der Ausschweifung.
Beide wissen noch nicht, dass diese zwölf Stunden ihre Schicksale verbinden werden. Es geschieht auf eine Weise, die sich keiner von ihnen hätte träumen lassen.
Das ist Professor David Charles
Ein 50-jähriger Professor der Edinburgh University, der seine inneren Dämonen auslebt.

David Charles hätte eigentlich zufrieden sein müssen. Er hatte alles, was er sich je gewünscht hatte. Er hatte einen angesehenen Job an der Uni und einen hohen sozialen Status. Er besaß ein luxuriöses Haus in einem der besten Viertel von Edinburgh. Doch er sieht nicht, welchen Preis er dafür zahlt.
Weil er nur an seine Karriere dachte, liegt seine Ehe in Trümmern. Er findet heraus, dass seine Frau eine Affäre mit ihrem Tennistrainer hat. Das ist ein schwerer Schlag für ihn. Noch schlimmer ist es, als sie ihn verlässt, um zu ihrem Liebhaber zu ziehen. Zu allem Überfluss heißt dieser Kerl auch noch Damien. Er ist das Ebenbild körperlicher Perfektion. Er ist braungebrannt und sportlich – also alles, was der mollige Professor mit seiner Glatze nicht ist.

Davids Welt wird bitter und leer. Die Arbeit macht ihm keinen Spaß mehr. Zuhause quält er sich nur noch mit Reue. So schleppt er sich dahin. Doch dann sieht er eines Tages Toni. Sie spaziert durch den Park The Meadows auf dem Weg zu ihrer Vorlesung. Sie trägt Kopfhörer und hat die Augen halb geschlossen. Ihre Haut glänzt in der Sonne. Ihre Dreads schwingen sanft im Takt der Musik. Plötzlich wird David von Verlangen gepackt. Das Leben scheint wieder voller Möglichkeiten zu sein.
Zuerst versucht David, seine Gier nach der jungen Studentin zu unterdrücken. Er flüchtet sich in normale Vergnügungen. Doch bald merkt er, dass Verdrängung die Sache nur schlimmer macht. Unkraut wächst eben schneller als Blumen.
David beginnt sich zu verändern. Als sich die Gelegenheit bietet, schlägt der Professor eiskalt zu. Ein Kollege äußert den Verdacht, dass Toni bei einer Arbeit geschummelt hat. Professor Charles übernimmt den Fall. Er hat nur ein Ziel: Er will Toni Amahle besitzen. Er will seine Dämonen nicht besiegen, sondern sie willkommen heißen.
In der Enge einer prachtvollen Hotelsuite wird an einem Samstagabend der Handel besiegelt. Nun muss Professor Charles Toni nur noch in seinen Besitz nehmen. Er kann mit ihr tun, was er will. So oft er will. Von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen. Für eine einzige Nacht.
Sowohl Toni als auch der Professor reden sich ein, dass es nur ein einmaliges Geschäft ist. Doch keiner von beiden ahnt, was wirklich passieren wird.
Wenn zwei Welten so heftig zusammenprallen, bleiben am Ende nur Scherben übrig. Und so wird es auch hier sein.