Die Gasse
Der Wecker klingelt. Im Halbschlaf packe ich ihn an und werfe ihn gegen die Wand. "Nicht schon wieder!" denke ich mir, als ich auf den demulierten Wecker schaue. Es ist nicht mein erster Wecker, welchen ich demuliert habe. Ich schaue aus meiner Fensterlucke, die einzige Abwechslung von den grauen Wänden. Ich betätige den Knopf rechts neben der Tür. Meine Pflegeeltern machen mit einem Knopf an ihrem Bett die Tür auf. Ich gehe durch meinen begehbaren Kleiderschrank und ziehe mir meine Sachen an. Dasselbe wie jeden Tag, ein zerfetzes T-Shirt, was füher meinem Adoptiefbruder gehört hat, eine Hose in welche ich drei mal reingepasst hätte. Ich gehe an eine kleine Spiegelscherbe um den Spliss und die Knoten in meinen Haren zu mildern, habe dann aber schon keine Zeit mehr und muss los machen. Ich kann von Glück reden, dass ich wenigstens etwas dickes zum überziehen habe. Ich gehe zu meinem Ranzen und setze ihn auf. Und los geht es. Ich drücke erneut auf einen Knopf, wo dann die Tür auf geht. Ich komme an eine Treppe, welche abgeschottet vom ganzen Haus meiner Adoptiveltern in das Haus ihres leiblichen Sohnes führt. Ich darf nur aus meinem Zimmer, um in die Schule zu gehen und um ihren leiblichen Sohn zu begnügen. Er wird mit der Limousine in zwei Stunden zur Schule gefahren, wogegen ich einen 2,5 Stundenmarsch vor mir habe. Aber ich bin irgendwie froh über diese Zeit ohne meine Adoptivfamilie. Ich bin in dieser Zeit frei von Regeln. Ich komme an den schlimmsten Ecken vorbei. Nach einer Stunde Fußmarsch erhasche ich einen Blick auf einen Mann. Er wird von den, ihn begleitenden Personen, verehrt. Sie gehen in einem Verbund auf eine Frau zu, welche einen kleinen Jungen an der Hand hat. Der Mann hatte sich, während ich den Jungen beobachtete, hingekniet und breitete die Arme aus. Sie umarmten sich so, wie ich es noch nie gesehen habe. Doch, dass diese Person der Weg raus aus meiner Familie seien würde hätte ich nie gedacht. Ich hatte nicht mitbekommen, dass ich stehengeblieben bin und kam dadurch in Hektik. Jetzt muss ich rennen, weil sonst meine Adoptivfamilie sich wundert, warum ich so spät zur Schule komme. Als ich schließlich an der Schule ankam sah ich die Limousine meines Adoptivbruders ankommen. Er ist ein Bisschen speziell, weshalb ich ihm den Roten Teppich ausrollen muss. Als das noch rechtzeitig geschafft war, setzte ich mich auf meinen Platz. Ich sitze alleine hinten in meiner Ecke, da ich nicht in der Nähe meines Adoptivbruders, Hisuki, sein darf. Er ist der "Boss" meiner Klasse. Das heißt er hat das sagen. Nach der Schule durfte ich tatsächlich duschen, aber ich wusste was das heißt. Meinem Adoptivbruder war mal wieder ein Verlangen in den Kopf gekommen. Als ich zu ihm hoch ging saß er schon auf seinem Bett auf mich wartend. Ich muss immer wenn er ein verlangen hat eine Show für ihn abgeben. Ich ging langsam hinein und ließ etwas entggen seiner Blickrichtung fallen. Ich hatte nur einen Rock an und darunter nichts, so das Hisuki freie Sicht auf meinen Intimbereich hatte wenn ich mich bückte. Ich bückte mich langsam, so das er genügend Zeit hatte ihn zu mustern und sich zu visualisieren. Bei dem darauffolgenden wieder Aufstellen tat ich überrascht dass sein Gemächt die Decke anvisierte und trat langsam ist diebischem Blick auf ihn zu. Ich ließ meine Finger wie üblich sein Bein hoch laufen bis sie seine Wünschelrute erreichten. Dort balancierten sie auf jener ein bisschen bis ich den Hosenstall öffnete und etwas mit entgegen sprang. Bevor ich reagieren konnte hatte mein Adoptiefbruder meine Haare gepackt und mir seine Wurst in den Mund gesteckt. Nach 4 Sekunden füllte er meinen Mund mit seiner Soße. Ich schluckte und drehte mich um, weil ich dachte das war es und da drang er in mich ein. "Ich hätte es wissen müssen", dachte ich mir. Ich bin mittlerweile schon so abgestumpft, dass ich nichts mehr empfinde, muss aber so tun los ob ich es merken würde, damit mein Adoptiefbruder zufrieden ist. Als ich dann Nachdem das erledigt war und Hisuki zufriedengestellt war weder in den Keller ging fand ich in der Tat Essensreste von meinen Eltern auf einem Teller zusammengekratzt von den letzten Tagen. Es schmeckte jedoch immernoch alles nach meinem Adoptiefbruder. Nach dem Essen ging ich in mein Zimmer und schlief. Am nächsten Tag startete ich eher, was meinen Adoptiveltern zum Glück nicht auffiel. Als ich erneut an der Gasse ankam beobachte ich, wie jemand in einem schwarzen Auto kam, ausstieg, den Jungen, den ich das letzte mal sah, anpackte, in das Auto zog und wegfuhr. Mit der Intension, dass ich aus dem Kreislauf mit meiner Familie raus komme, notierte ich das Kennzeichen. Danach musste ich aber schon wieder weiter. Als ich von der Schule heim ging, sah ich das Auto mit dem exakt selben Kennzeichen um die Ecke biegen. Ich folgte diesem, da ich die letzten Stunden Ausfall hatte und es sich nur langsam bewegte. Als ich sah, wie es in ein Grundstück einbog blieb ich stehen. Ein Mann, er war genau so breit wie hoch und trug Einkaufstüten mit Essen in das Gebäude. Als er drin war lief ich zu dem Auto, auf wessen Rückbank Waffen lagen. Mein Adoptivvater hatte auch solche. Das weiß ich, da er sie an mir ausprobiert hat. Ein knarren, ich riss den Kopf herum und sah einen Schatten im Fenster, welcher in Richtung Tür lief. Er war zu schnell, dass er mich hätte sehen können. Zum Glück war das Grundstück alt und überwuchert, also sehr unscheinbar von Außen. Ich sprang hinter einen Busch. Es öffnete sich die Tür und der Muskelprotz kam raus und fuhr los. Doch der Boden vibrierte auf einmal und die Erde setzte sich in Bewegung. Ich schwitzte, hatte Angst und wollte weg laufen, doch ich konnte mich nicht bewegen. Dann sah ich wie sich die Erde langsam nach unten neigte und in eine Tiefgarage zeigte, wo das Auto rein fuhr. Das war meine Chance. Ich hechtete hinter den Büschen entlang, während dessen nahm ich schwenkende Kameras war. Sie zeigte glücklicherweise in die andere Richtung, weshalb ich unerkannt vorbei kam. Ich hörte wie sich das Tor schloss und bekam erneut Panik. Vor mir war eine riesige Kletterpflanze an welcher ich auf das Haus kletterte. Außerhalb der Sicht der Kameras, innerhalb der Sicht eines jeden draußenstehenden Mannes. Da sah ich das Muskelpaket gerade das Haus betreten. Doch ich war hier in der Falle, und Suchte die Umgebung ab. Der einzge Weg weg vom Dach, war hinein in den Schornstein. Ich nahm einen Dachschiefer, welche alle locker auf dem Dach lagen, weshalb ich mich zusätzlich leise auf dem Dach bewegen konnte. Und zerbrach ihn. Eine der Kletterpflanzen, an denen ich Hoch kam, zerschnitt ich in der Zeit, wo jene im toten Winkel der Kameras war und nahm sie mit hoch auf das Dach. Auf dem Dach befestigte ich das eine Ende der Pflanze mit einer spitzen Scherbe in den Dachbalken und das andere Ende spannte ich um meinen Bauch. Ich stelle mich auf den Schornstein und denke mir nur noch: „Na dann los!“ und springe hinein!