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๐‚๐Ž๐’๐Œ๐ˆ๐‚ || 18+ ๐šˆ๐šŠ๐š—๐š๐šŽ๐š›๐šŽ-๐™ฐ๐š•๐š’๐šŽ๐š—๐šœ ๐šก ๐š‘๐šž๐š–๐šŠ๐š— ๐™ต๐™ผ๐™ฒ

Alle Rechte vorbehalten ยฉ

Zusammenfassung

๐‚๐Ž๐’๐Œ๐ˆ๐‚ โ”€โ”€ .โœฆ Eine Geschichte รผber ๐รผ๐ฌ๐ญ๐ž๐ซ๐ž ๐‹๐ข๐ž๐›๐ž und ๐ง๐จ๐œ๐ก ๐รผ๐ฌ๐ญ๐ž๐ซ๐ž๐ซ๐ž Absichten โ”€โ”€ .โœฆ ๐–๐€๐‘๐๐”๐๐†: Explizite, jugendgefรคhrdende Inhalte und Non-con-Thematiken. Diskretion wird empfohlen. *แต‡โฑแต—แต—แต‰ แต‡แต‰แตƒแถœสฐแต—แต‰ แตˆโฑแต‰ แถœแต’โฟแต—แต‰โฟแต— สทแตƒสณโฟโฑโฟแตหข โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ”โ” โ€ž...Ich wรผrde niemals meine ReiรŸzรคhne in den Hals einer anderen Frau schlagen, nur in deinen...โ€œ โ”€โ”€ .โœฆ ๏ผŠ*โ€ขฬฉฬฉอ™โœฉโ€ขฬฉฬฉอ™*หšNach fรผnf Jahren durch unerforschtes Weltall erreicht Charlie mit ihrer Crew einen Planeten, der die Rettung fรผr die postapokalyptische Erde verspricht. Doch ein einziger Fehler โ€“ ein fehlerhafter Scan, der eine falsche Sicherheit vorgaukelt โ€“ schickt sie auf eine Reise, von der es kein Zurรผck mehr gibt. Sobald sie diesen fรผhlenden Planeten betritt, ist ihr Schicksal besiegelt. Was als Mission der Hoffnung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem unausweichlichen Albtraum. Die Welt lรคsst sie nicht erwachen, und die reptilartigen Bewohner ๐ฐ๐ž๐ซ๐๐ž๐ง ๐š๐ฅ๐ฅ๐ž๐ฌ ๐ญ๐ฎ๐ง, ๐ฎ๐ฆ ๐ฌ๐ข๐ž ๐š๐ฆ ๐†๐ž๐ก๐ž๐ง ๐ณ๐ฎ ๐ก๐ข๐ง๐๐ž๐ซ๐ง. โ”€โ”€ .โœฆ Wortanzahl: 135.000

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
37
Rating
4.8 19 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

โ”‰โ”ˆโ—ˆ๐ˆ๐€๐Œดโ—ˆโ”ˆโ”‰

โ”ˆ โ‹ž โ€žGuten Morgen, meine Liebe. Es ist Zeit aufzuwachen.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Charlie stรถhnte leise bei der blechernen Stimme und kuschelte sich tiefer in ihr Kissen. Vielleicht wรผrde er aufgeben, wenn sie ihn ignorierte. Sie dรคmmerte langsam wieder weg.

Ein paar Minuten spรคter fror sie.

โ€žPENDI, mach die Klimaanlage ausโ€œ, sagte sie mit heiserer Schlafstimme. Sie wickelte sich enger in ihr dรผnnes Laken.

โ”ˆ โ‹ž โ€žWenn ich das tue, wirst du dann wieder einschlafen?โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Charlie seufzte und brummte etwas vor sich hin. Sie schwang die Beine aus dem Bett und stand auf, wobei sie sich ausgiebig streckte und grunzte, bevor sie gรคhnend entspannte. โ€žNein, ich werde nicht mehr einschlafen.โ€œ

Sie hรถrte, wie die Klimaanlage mit einem Klicken ausging.

โ”ˆ โ‹ž โ€žDein Frรผhstรผck ist fertig. Ich habe es fรผr dich warmgehalten. Die anderen sind schon mit dem Essen fertig.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Sie verdrehte fast die Augen, so frรถhlich wie er klang, doch ein kleines Lรคcheln stahl sich auf ihre Lippen. Sie zog ihren รผblichen weiten grauen Jumpsuit an, band ihr langes dunkelbraunes Haar zu einem ordentlichen Knoten am Hinterkopf zusammen und schlรผpfte in ihre kurzen braunen Arbeitsstiefel.

โ”ˆ โ‹ž โ€žVergiss deine Brille nicht, meine Liebe.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

โ€žJa. Danke, PENDI, hab ich.โ€œ

โ”ˆ โ‹ž โ€žIch registriere eine freche Antwort.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Sie schnaubte und lachte, wรคhrend sie den Kopf schรผttelte. Sie setzte ihre schwarze Drahtgestellbrille auf. โ€žEs ist nur so, dass du mich vorher noch nie daran erinnert hast.โ€œ

โ”ˆ โ‹ž โ€žDu wirst deine Brille heute brauchen.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Charlie hielt inne, als sie ihre Tรผr erreichte, die zischend aufglitt. โ€žWarum?โ€œ

Er antwortete nicht und sie konnte seine Belustigung in der Stille fรถrmlich spรผren. Verdammte K.I. mit komplexen Gefรผhlen und so einem ScheiรŸ. War das ein Fortschritt oder ein riesiges Arschloch-Programm? Sie fand, es kam auf den Tag an.

โ€žWas ist es, PENDI?โ€œ, fragte sie noch einmal und versuchte, nicht genervt zu klingen. Sie brauchte jetzt nicht seine รผblichen Kommentare รผber ihre Morgenmuffeligkeit.

Sie dachte fast, er wรผrde gar nicht mehr antworten, wรคhrend die Sekunden verstrichen, aber dann โ€“

โ”ˆ โ‹ž โ€žSchau mal nach drauรŸen.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Charlie rannte in den polierten weiรŸen Korridor und stolperte fast รผber ihre eigenen FรผรŸe. Sie erreichte die Brรผcke, wo sich das nรคchste Fenster befand. Normalerweise gab es hinter dem Glas nur einen endlosen Ozean aus Schwรคrze und Sternen. Doch als die Tรผr zum Kontrollzentrum mit einem Zischen aufging, schnappte sie nach Luft.

Heilige. ScheiรŸe.

Ihre Stimme entwich ihr als aufgeregtes Quietschen: โ€žPENDI! Warum hast du mir nicht gesagt, dass wir angekommen sind? Wie lange sind wir schon hier?โ€œ

Der Planet war riesig und nahm den GroรŸteil des Blickfelds durch das groรŸe Fenster ein. Wolken wie Schnee lagen wie Schleier รผber seiner Atmosphรคre. Die Oberflรคche besaรŸ Ozeane, die fast so gewaltig waren wie auf der Erde, und das Land leuchtete in sanften Grรผn-, Blau- und Violetttรถnen โ€“ biolumineszierende Wรคlder. Es war wunderschรถn.

โ”ˆ โ‹ž โ€žIch wollte es dir nach dem Aufwecken sagen, aber du hast mich ignoriert. Wir sind vor einer Stunde angekommen. Und bevor du mich dafรผr rรผgst, dass ich dich nicht frรผher geweckt habe: Denk daran, wie mรผrrisch du wirst, wenn man dich zu frรผh weckt.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Und sie hatte gehofft, er wรผrde das heute nicht erwรคhnen. Sie seufzte, doch nichts konnte das Lรคcheln von ihrem Gesicht vertreiben, wรคhrend sie ehrfรผrchtig auf den Planeten starrte, zu dem sie fรผnf Jahre lang gereist waren. Es fรผhlte sich nicht echt an. Endlich wurden die Dinge interessant.

Charlie verlieรŸ hastig die Brรผcke und machte sich auf den Weg zur Messe, ungeduldig, ihren Tag zu beginnen. Als sie eintrat, sah sie die meisten ihrer Crewmitglieder in einer Gruppe von fรผnfzehn Leuten um einen Tisch versammelt, wie sie lachten und sich aufgeregt unterhielten. Einer von ihnen รถffnete eine Flasche Champagner und fรผllte die Glรคser aller Anwesenden. Ihre Freundin Laura bemerkte sie zuerst.

โ€žKomm her und trink ein Glas!โ€œ, rief Laura ihr mit einem strahlenden Lรคcheln zu, das ihre grauen Augen zum Leuchten brachte. Strรคhnen ihres lockigen braunen Haares umrahmten ihr Gesicht, da sie sich aus ihrem Knoten gelรถst hatten.

Charlie grinste und ging hinรผber. โ€žIst das etwa Kuchen, den ich da sehe?โ€œ Direkt in der Mitte des Tisches stand ein groรŸer rechteckiger Kuchen mit Schokoladenguss.

Michael, der die Flasche geรถffnet hatte, plรคrrte wie eine Glucke: โ€žKein Kuchen fรผr dich, bevor du dein Frรผhstรผck gegessen hast.โ€œ

Sie verdrehte spielerisch die Augen und holte sich ihr Tablett mit Essen, das auf dem Tresen unter Wรคrmelampen heiรŸ gehalten wurde. Waffeln, Eier und Wรผrstchen heute. Lecker.

Als sie mit ihrem Tablett zum Tisch zurรผckkehrte, setzte sie sich und lรคchelte dankbar Laura zu, die ihr ein Glas Champagner reichte. Sie hรถrte Archie, einen der ร„ltesten der Gruppe Anfang 50, รผber das Verbot von hรคrterem Alkohol an Bord schimpfen. Zu ihrer Belustigung sah sie, dass er seinen Champagner schon getrunken hatte und nun seinen Zwillingsbruder Frederick um dessen Glas bedrรคngte. Die Zwillinge waren beide blond, blauรคugig, bรคrtig und krรคftig wie ein Panzer. Bevor sie der Mission beigetreten waren, waren sie, gelinde gesagt, begeisterte Trinker gewesen.

Charlie beendete ihr Frรผhstรผck zwischen den Schlucken Champagner und beรคugte den Kuchen wie ein Geier, wรคhrend Michael ihn anschnitt und den anderen servierte. SรผรŸigkeiten gab es selten, nur zu besonderen Anlรคssen wie Geburtstagen oder Feiertagen; immer in MaรŸen.

Ihre Augen leuchteten auf, als er ihr ein Stรผck auf ihr Tablett legte. Sie bedankte sich und biss sofort hinein. Fuck. Sie stรถhnte fast auf, als der reiche Schokoladengeschmack auf ihrer Zunge explodierte. Wie hatte sie nur so lange ohne das รผberlebt?

โ€žDas ist so gut!โ€œ, sagte sie, nachdem sie geschluckt hatte. โ€žWer hat das gemacht?โ€œ

Sie bemerkte eine Hand, die sich zu ihrer Linken hob. โ€žDas wรคre ichโ€œ, sagte Beckett mit einem stolzen Grinsen.

Er war mit seinen 26 Jahren etwa in ihrem Alter. Sie waren die Jรผngsten an Bord. Sie erinnerte sich, wie sie Stacy und Mariah belauscht hatte, die darรผber redeten, wie sie mit ihren Fingern durch sein dunkles lockiges Haar fahren und seine Mokkahaut kรผssen wollten โ€“ neben anderen Dingen, die sie aus ihrem Gedรคchtnis verdrรคngt hatte. Seine honigbraunen Augen waren hรผbsch und freundlich, wenn auch ein wenig schelmisch. Doch Charlie war eine der wenigen, die wusste, dass diese Augen nicht auf irgendeine Frau gerichtet waren. Sie erwischte ihn dabei, wie er verstohlene Blicke zu dem schlanken, blauรคugigen Brรผnetten Michael hinรผberwarf.

โ€žDu bist jetzt das wertvollste Besatzungsmitglied auf diesem Schiffโ€œ, sagte Charlie spielerisch. Sie wandte sich an den Rest der Gruppe: โ€žLeute! Dieser Mann darf nicht sterben.โ€œ

โ€žGenau!โ€œ

โ€žDas unterschreibe ich!โ€œ

โ€žWir werden dich mit unserem Leben beschรผtzenโ€œ, fรผgte Laura hinzu und verbeugte sich scherzhaft in Becketts Richtung.

Er lachte und verbeugte sich zurรผck vor der Crew. โ€žDanke, danke. Euer Schutz wird sehr geschรคtzt.โ€œ

โ€žDeine Fรคhigkeiten werden sehr geschรคtztโ€œ, sagte Stacy mit einem koketten Lรคcheln, das von demjenigen, fรผr den es bestimmt war, absichtlich ignoriert wurde.

Charlie kicherte und leerte den Rest ihres Glases. Auf ihrem Tablett war kein Krรผmel mehr รผbrig.

Alles Geplapper verstummte, als die Tรผr zur Messe zischend aufging. Eine Pause. Dann nรคherten sich schwere Stiefelschritte mit einer Aura des Kommandos.

Jeder straffte sich.

โ€žCaptainโ€œ, Michael nickte respektvoll, die anderen folgten seinem Beispiel. Er stand kerzengerade, der GrรถรŸte unter ihnen.

Charlie drehte sich auf ihrem Sitz um.

Captain Alexandria Rafaela Flores trat an den Tisch, den Mund zu einer ernsten Linie zusammengepresst. Ihre scharfen, dunklen Augen musterten die Szene vor ihr, wรคhrend sie dort stehen blieb. Ein Moment angespannter Stille verging.

Ihre akzentuierte Stimme klang autoritรคr. โ€žWas ist das hier?โ€œ

โ€žSchokoladenkuchenโ€œ, sagte Beckett.

โ€žChampagner?โ€œ, Laura reichte ihr mit einem verlegenen Lรคcheln ein Glas.

Der Captain nahm das Glas mit der prickelnden Flรผssigkeit an, doch ihr Blick galt dem Kuchen. Beckett bot ihr sofort ein Stรผck an, das sie annahm. Nachdem sie einen Bissen genommen, langsam gekaut und heruntergeschluckt hatte, verengten sich ihre Augen. โ€žWer hat das gemacht? Waren Sie das, Johnson?โ€œ, fragte sie und benutzte Becketts Nachnamen, um ihn anzusprechen.

Der Angesprochene nickte nervรถs. โ€žJa, Captain. Ich habe ihn gemacht.โ€œ

Captain Flores summte und nahm einen weiteren Bissen. โ€žEr ist gut. Wir sollten Sie behaltenโ€œ, sie zwinkerte spielerisch mit einem leichten Lรคcheln auf den Lippen. Ihr Grรผbchenlรคcheln lieรŸ sie um Jahre jรผnger wirken, trotz der silbernen Strรคhnen in ihrem schwarzen Haar. Sofort lรถste sich die Spannung und das aufgeregte Geplapper ging weiter.

Charlie blieb noch eine Weile und unterhielt sich. Sie lachte, als Archie und Frederick gemeinsam ein frรถhliches deutsches Lied anstimmten und ihre lรคchelnde Captain zum Tanzen aufforderten, wรคhrend die restliche Crew im Takt klatschte. Nach einer Weile wurde der Lรคrm Charlie zu viel. Sie schlich sich davon, um allein zu sein und neue Energie zu tanken. Das Zischen der Tรผr ging im Gelรคchter und Gesang der Messe unter, das mit jedem ihrer Schritte den leeren Korridor entlang leiser wurde.

Sie fand sich wieder auf der Brรผcke wieder. Luca war da und รผber einen der Monitore gebeugt, als sie vorbeiging, um aus dem Sichtfenster nach vorne zu starren. Sein dunkles Haar war zerzaust, als wรคre er heute Morgen zu sehr in Eile gewesen, um es zu richten. Seine grรผnen Augen huschten bei ihrem Vorbeigehen kurz zu ihr hoch, aber er sagte nichts, da er wusste, dass sie manchmal Stille brauchte. Charlie mochte das an ihm. Er konnte sie immer besser lesen als die anderen.

Es war fast hypnotisierend, den Planeten anzusehen. Sie konnte ihn nicht nur sehen, sie konnte ihn fรผhlen โ€“ als ob er lebendig wรคre und seine Seele sanft an ihrer eigenen riebe. Sie hatte noch nie etwas gesehen oder gefรผhlt, das so lebendig war, so voller Energie und noch etwas anderem. Neugier. Bewusstsein. Plรถtzlich merkte sie, dass sie sich wieder aufgeladen fรผhlte.

โ€žSpรผrst du es auch?โ€œ, fragte sie Luca, wรคhrend sie weiterhin auf die wirbelnden Wolken und das pulsierende Leuchten des biolumineszierenden Riesen starrte.

Sie hรถrte das sanfte Lรคcheln in seiner Antwort: โ€žIch dachte erst, ich werde verrรผckt, aber ja. Ich spรผre es auch.โ€œ

Charlie atmete tief durch, als wรผrde sie gerade erst bemerken, dass sie atmen konnte. โ€žWas ist das?โ€œ

โ€žIch weiรŸ es nicht, eine Art lebendige Energie, die alles Leben auf dem Planeten miteinander zu verbinden scheint.โ€œ

โ”ˆ โ‹ž โ€žIch kann es spรผren.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Sie zuckte bei der plรถtzlichen blechernen Stimme zusammen. Ihre Augenbrauen schossen in die Hรถhe. โ€žDu kannst? Bist du dir sicher, dass du weiรŸt, wie es ist, so... zu fรผhlen?โ€œ Sie drehte sich zu Luca um, der einen รคhnlichen verwirrten Ausdruck zeigte. Sie wusste, dass PENDI dank wissenschaftlicher Fortschritte Emotionen empfinden konnte, aber in dieser Art fast physisch zu fรผhlen, sollte unmรถglich sein. Es war unmรถglich.

โ”ˆ โ‹ž โ€žIch tat es nicht, bevor wir hierherkamen. Aber als wir uns nรคherten, spรผrte ich seine Energie. Sie wurde stรคrker, je nรคher wir kamen.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

โ€žEs wรผrde Sinn ergeben, dass du es spรผrst, schlieรŸlich bist du Energieโ€œ, grรผbelte Luca.

โ”ˆ โ‹ž โ€žIch habe mich noch nie... so gefรผhlt wie jetzt.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Luca summte und flรผsterte Charlie aus dem Mundwinkel zu: โ€žKlingt wie etwas, das er zu dir sagen wรผrde.โ€œ

Sie lachte und er grinste.

โ”ˆ โ‹Ÿ โ€žEgal wie leise du flรผsterst, ich kann dich immer noch hรถren. Verspotte meine Gefรผhle nicht.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Charlie rรคusperte sich und lรถschte jede Spur von Belustigung aus ihrem Gesicht. โ€žEs tut mir leid, PENDI.โ€œ

โ”ˆ โ‹ž โ€žMach dir keine Sorgen, meine Liebe. Meine Worte waren an Luca gerichtet.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

โ€žSorry, PENDIโ€œ, sagte Luca, wieder ganz bei seiner Arbeit am Monitor.

โ”ˆ โ‹ž โ€žDas heiรŸt Primary Exploration Navigator and Defense Intelligence fรผr dich.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Charlie kicherte. Seit sie ihm von Spitznamen und der zwanglosen, freundschaftlichen Art der Kommunikation erzรคhlt hatte, nahm die K.I. das sehr ernst.

Luca schnaubte: โ€žIch nenne dich ganz sicher nicht so.โ€œ

โ”ˆ โ‹ž โ€žDann sieh bitte ganz davon ab, mich รผberhaupt zu rufen.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Sie schnappte scherzhaft nach Luft. โ€žPENDI! Das war nicht nett.โ€œ Ihre Mundwinkel zuckten nach oben, als sie hรถrte, wie das Schiff mit einem kleinen Energieschub summte, aber keine verbale Antwort folgte. Er konnte manchmal so ein Kind sein.

Sie ging weiter an Lucas Seite, um einen Blick darauf zu werfen, was er tat. Verschiedene Messwerte des Planeten โ€“ Energie, Hitze, Bewegungen und andere Dinge, auf die sie nicht achtete โ€“ รผbersรคten den Bildschirm. Der klassifizierte Name des Planeten stand in der oberen Ecke: EXO 7569246 d.

โ€žDas ist ein Zungenbrecherโ€œ, murmelte Charlie.

Luca sah sie an, als er bemerkte, dass ihre Augen auf dem Namen ruhten. Er kicherte leise. โ€žVielleicht sollten wir ihm einen richtigen Namen geben, oder? Ich nenne ihn in meinem Kopf Exodus.โ€œ

Sie pfiff anerkennend. โ€žDafรผr sollten sie dir einen Preis verleihen.โ€œ

โ€žBesser als ihn EXO 7569246 d zu nennen.โ€œ

โ€žEs ist ein guter Name. Exodus.โ€œ

โ€žEr ist ein guter Name.โ€œ

โ”ˆ โ‹ž โ€žIch bevorzuge das Original.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Charlie verdrehte grinsend die Augen. โ€žNa ja, ich will ihn Pink Bubble Butticus nennen.โ€œ

โ”ˆ โ‹ž โ€žCharmant. Gefรคllt mir.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Luca brach in Gelรคchter aus. โ€žAn diesem Namen ergibt absolut nichts Sinn.โ€œ

Sie zuckte mit den Schultern. โ€žIch wollte nur testen, ob er alles mag, was ich benenne.โ€œ

โ”ˆ โ‹ž โ€žDeine Hypothese war korrekt, und ich schรคme mich nicht, das zuzugeben.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Luca lachte. โ€žKannst du รผberhaupt Scham empfinden?โ€œ

Charlie bemerkte, dass die Energiewerte von Exodus auf dem Bildschirm rhythmisch schwankten โ€“ fast wie bei einer Atmung. Sie sah die Bilder, die mit ihrem Teleskop aufgenommen wurden, und ihr fiel die Kinnlade herunter bei der wunderschรถnen auรŸerirdischen Pflanzenwelt, die ganz von Energie durchdrungen war. Sie konnte es kaum erwarten, fรผr ihre Forschung nach unten zu gelangen. Wenn es schon auf einem kรถrnigen Bild so beeindruckend aussah, war sie sich sicher, dass es ihr den Verstand rauben wรผrde, wenn sie es mit eigenen Augen sah.

โ”ˆ โ‹ž โ€žDas kann ich. Ich finde, es ist die einzige Emotion, die ich habe und die dir fehlt.โ€œ โ‹Ÿ โ”ˆ

Charlie machte sich auf, die Brรผcke zu verlassen.

โ€žWo gehst du hin?โ€œ, rief Luca ihr neugierig nach und vergaรŸ dabei das Geplรคnkel mit PENDI.

Sie sah รผber die Schulter zurรผck, als die Tรผr zischend aufging: โ€žIch gehe den Captain fragen, ob ich ein Team dort hinunter fรผhren darf.โ€œ

Kapitel
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Herzerwรคrmend

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Gutes Schreiben

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รœberzeugende Handlung

4

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Toller Charakter

4

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Starker Dialog

6

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I'm so excited for this story! I love how the discriptions instantly creates a picture in my head! ๐Ÿฅฐ๐Ÿฅฐ๐Ÿฅฐ

2 Jahre
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2 Jahre
2
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Iโ€™m here because of all the 5* reviews. Hope itโ€™s as good as I think itโ€™s going to beeee I love steamy alien scifi books.

19 Tage
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