Kapitel 1: Die drei Köhlerbrüder
Erster Tag des ersten Monats, Jahr 107 nach der neuen Zeitrechnung.
• Jaron •
Mit einem Arrangement frisch geschnittener Rosen in reinlichem Weiß stehe ich, Jaron Köhler und junge 25 Jahre alt, mit meinen beiden jüngeren Brüdern Jeremia und Josias am Grab meiner geliebten Mutter.
Der Tod liegt nun schon einige Jahre zurück, 15 und ein halbes Jahr, um genau zu sein. Zum Jahreswechsel hat sich aber die Tradition eingeschlichen, dass wir als Familie allesamt das unscheinbare Grab auf dem kleinen Hügel nahe dem Köhlerdorf besuchen. Zumindest haben meine Brüder und ich es geschafft, wo mein Vater bleibt, weiß ich nicht.
In einer stillen Minute schaue ich auf den ovalen Stein in dunklem Grau, in dem der Name meiner Mutter eingelassen ist:
Liesbeth
Dank der Fähigkeit der Erdmagie, mit dem ich die Strukturen und die Beschaffenheit der Erde wahrnehmen und verändern kann, ist eine solche Bearbeitung des Grabsteins kein großes Hindernis. Die Erde ist sogar mein affines Element, also das Element, welches mir mit Abstand am meisten liegt.
Wenn ich das Raster der Umgebung, besonders die dreidimensionale Darstellung des Grabes und der Erdschichten darunter so wahrnehme, ist vom hölzernen Sarg nicht mehr allzu viel übrig. Die Erde ist schon immer ruhig und beständig und die Natur holt sich zurück, was ihr gehört.
„Ich hätte sie so gerne einmal gesehen”, sagt Josias, der jüngere meiner beiden kleinen Brüder, mit trübem Ton in seiner klaren Stimme.
Unsere Mutter ist tragischerweise bei seiner Geburt gestorben. Seitdem kümmere ich mich um die beiden, während mein Vater sich für den Krieg zwischen den beiden kleinen Fürstentümern Eschenwald und Lichtblick den Rücken krumm schuftet. Unseres Berufsstandes nach sind wir Köhler und das Köhlerdorf liegt genau mittig zwischen den beiden kleinen Landstücken. Ein Nachschub an Kohle ist für beide Fürsten interessant und beide denken, sie hätten ein Anrecht auf unser Dorf.
Seit Jahren geht das nun schon so und wer wirklich darunter zu leiden hat, sind wir: Die paar verbliebenen Dorfbewohner des Köhlerdorfs, denn im Laufe der letzten Jahre sind Freunde und Bekannte diesem Krieg zum Opfer gefallen.
„Sie wäre sehr stolz auf dich gewesen, kleiner Bruder”, sage ich mit einem zaghaften Lächeln zu Josias.
Wenn ich ihn so ansehe, ist es, als würde ich in einen Spiegel schauen. Aus seinen blaugrünen Augen schaut er stets ruhig und besonnen seinen Aufgaben entgegen, die ich ihm aufbrummen muss. Seine Neugierde schmälert dies aber keineswegs. Er ist ein guter Koch und übernahm mit 10 Jahren die Verpflegung unserer Familie beim warmen Abendmahl, als wäre er für den Berufsstand des Kochs geboren. Er hat genau dieselben lockig braunen Haare, die ihm bis kurz vor den Ohren reichen. Sein Körperbau ist nicht mehr der eines Kindes, er ist ein junger Mann mit athletischem und etwas über 1,90 m hoch gewachsenem Körperbau.
Ich muss immer schmunzeln, wenn ich in mein 10 Jahre jüngeres Ich sehe.
„Ich kann mich kaum an Mutter erinnern. Aber ich weiß noch, wie ungeduldig sie auf deine Geburt gewartet hat, weil sie dich endlich kennenlernen wollte”, spricht Jeremia, der mittlere Bruder im Bunde, Josias nun gut zu.
Jeremia ist optisch eindeutig ebenfalls Teil unserer Familie, nur hat er die dunkelbraunen Augen unseres Vaters geerbt. Er ist einen halben Kopf kleiner als Josias und ich.
Eine lustige Sache, wenn man bedenkt, dass Jeremia der mittlere Bruder ist.
Als Brüder sind wir unzertrennlich, denn wir haben viel zusammen durchgestanden und einen Weg des friedlichen Zusammenlebens trotz eines Krieges gefunden. Gemeinsam schauen wir noch eine Weile mit dem späten Stand der Sonne auf das Grab unserer Mutter. Wie immer schwelgen wir in einigen Erinnerungen an früher.
Unser Leben war immer das Dasein einfacher Leute. In den Tag hinein arbeiten, für Nahrung und warme Winter sorgen, aber niemals die Freude am Leben verlieren. Normale Bürgerliche eben, wobei ich nicht weiß, wie das Leben von diesen Adeligen wohl aussehen mag. Ich kenne nur das Köhlerdorf, muss ich gestehen. Und die Fähigkeit des Bücherlesens bleibt Leuten wie uns verwehrt, also kenne ich nur Erzählungen darüber, in was für Buchwelten man mit diesen unglaublichen Geschichten wohl abtauchen kann.
Schade, dass uns diese Welt der Bücher auf ewig verschlossen bleiben.
Vater sagt immer, dass man mit Büchern als Bürgerlicher eh nichts anfangen kann.
Während Vater hier und da eine Extraschicht eingelegt hat, habe ich die Zeit immer für kleine Spiele mit meinen Brüdern genutzt. Jeremia und Josias haben ebenfalls eine Erdaffinität und das Versteckspiel mit und ohne Elemente lag schon immer hoch im Kurs bei den beiden. Und ich habe so stets unbemerkt ein Training einbringen können, denn wir drei Köhler Brüder gelten als die besten Erdmagier des Dorfes. Da braucht man auch wirklich keines dieser Bücher für.
So ist es nun mal.
Leider bringt uns der fleißige Ruf hier und dort Mehrarbeit ein, aber dafür leben wir von den zusätzlichen Talern am Rande nicht allzu schlecht und kommen gut über die Runden.
„Kommt, Vater erwartet sicher bald das Abendmahl”, verkünde ich, gebe einen Kuss auf meine Hand, lege sie auf den Grabstein und werfe Mutter ein Lächeln zu.
„Ich habe dich lieb, Mutter”, murmelt Jeremia, der meine Geste wiederholt.
„Eines Tages lernen wir uns kennen, darauf freue ich mich schon”, sagt Josias und nimmt sich ein Beispiel an unserem Abschied.
Das sind Momente, in denen ich mich immer zurückhalten muss. Ich vermisse Mutter und ihr unbeschwertes Lächeln. Ihre Geschichten, ihre witzige Art und ihre Liebe. Für meine Brüder tut es mir aber mehr leid, denn mit 10 Jahren war ich schon einige Jahre vor dem Erwachsenenalter, das hier üblicherweise mit 14 Jahren beginnt. Jeremia und Josias waren so jung, als sie starb.
Dennoch wende ich mich nun erhobenen Hauptes und mit einem Lächeln vom Grab ab.
Zeit, um nach Hause zu gehen.
• Vittorius •
Der Jahresbeginn ist wie immer sehr kalt und die Schneemassen hier in Winterrode nehmen an Höhe zu.
Die Stadt ist Sitz des Fürst von Winterrode und befindet sich in der Gegend, in der es in klaren und schönen Nächten diese faszinierenden Himmelslichter gibt.
Mit einem atemberaubenden Blick auf das launische Meer im Hintergrund.
Ein eisig kalter Lufthauch zieht durch meine vornehme Kleidung. Eine seidene schwarze Hose, ein edles weißes Hemd, darüber ein figurbetonter zweiteiliger Mantel in Schwarz und natürlich der Umhang aus feinem, schwarzem Stoff.
„Graf Vittorius, ich habe den Vertrag gesichtet und bin äußerst zufrieden. Ich unterzeichne ihn und somit gehört das Stück Land außerhalb von Winterrode nun euch”, verkündet die rechte Hand des Fürsten.
Er regelt die Übertragung von Grundstücken, wenn die Leute adelig genug sind und die nötigen Taler mitbringen.
Mit meinem offiziellen Berufsstand als Schreiber in dieser Stadt, der genau genommen nur eine Tarnung ist und meine Identität als König Vittorius Élouan Dracul verbirgt, bringe ich beides mit: Den gesellschaftlichen Stand und das Vermögen.
Ein echter König bin ich nicht wirklich, aber mein erster Vampirspross Lucan nennt mich gerne so. Für ihn ist es eine Frage der Ehre und er fühlt das.
Und verratet es keinem: Ich auch.
Lucan ist schuld, der Trottel!
„Und Graf Lucan steht ebenfalls als Eigentümer im Grundbuch?“, hake ich prüfend nach.
Allein das hat mich ein kleines Vermögen gekostet, aber es ist mir wichtig. Lucan ist mit seinen 106 Vampirjahren zwar deutlich jünger als ich mit meinen 792 Vampirjahren, aber er soll mir in nichts nachstehen.
Außer im Kampf, denn da gilt das Recht des Stärkeren. Und mit zunehmendem Vampiralter steigt auch die persönliche Machtbasis.
Mich umzuhauen ist prinzipiell schon möglich, benötigt aber präzise Planung und eine gezielte Umsetzung.
Oder jemanden, der meinen momentan einzig geglückten verwandelten Vampirnachwuchs entführt. Wer auch immer Lucan hat, hat auch mich. Zum Glück denken die meisten Leute aber nicht so weit, weil Lucan nicht mein richtiger Sohn ist und wir beide erwachsene und gestandene Männer sind.
Familie ist aber eben nicht immer nur Erbschaft.
„Natürlich, wie Ihr gewünscht habt, Graf Vittorius”, berichtet die rechte Hand und zeigt mir dann extra das Grundbuch.
Mit einem Schmunzeln nicke ich alles ab und so gehe ich als Person des mittleren Adels meiner Wege.
Und der führt mich direkt außerhalb der Stadt zum Stückchen Land, was nun meines ist. Hier wäre locker Platz für ein kleines, weiteres Dorf und bis nach Winterrode reitet man eine Dreiviertelstunde auf dem Skelettpferd.
Wobei normale Pferde bei so kurzer Strecke genauso schnell sind, da brauchen die noch keine Pause.
Eine Kutsche wird locker eineinhalb Stunden brauchen.
Der eisige Luftzug weht mir wieder durch Mark und Bein, während ich nun auf das kahle Land schaue. Eine weite Wiese, zahlreiche Bäume eines Mischwaldes, ein kleiner Teich mit Seerosen, noch mehr weite Wiese und noch mehr kahle Bäume.
Wirklich kalt ist mir dank der Kälteresistenz eines Vampirs nicht mehr, dennoch empfinde ich es frostig.
Ich freue mich schon auf einen warmen Sommer. Bis dahin werde ich die Planung und die Zeichnungen in die Hand nehmen, damit zu wärmeren Zeiten der Umbau und die Aushebung des Erdreiches starten können.
Vorerst reite ich aber wieder zurück nach Winterrode.
Zurück zum Stadthaus der Adelsfamilie „Schreiber”, das ein stinknormales und unauffälliges Gebäude inmitten anderer Familien des mittleren Adels ist.
Zeit, um Lucan vom Kauf zu unterrichten.
Er wird sich freuen.
• Jaron •
Ich versuche wirklich ein Seufzen zu unterdrücken, kann es bei dem traurigen Gesichtsausdruck von Josias aber nicht.
Gemeinsam sind wir im gut beheizten Wohnraum unseres bescheidenen Hauses. Gegen die kalten Temperaturen des Winters und den frostigen Winden mit den zarten Schneeflocken sind wir gut gewappnet.
Dennoch bringen wir jedes Mal eine Ladung Schnee mit in den kleinen Eingangsflur, den ich mit der Wassermagie wieder hinaustragen muss.
„Vater kommt bestimmt gleich”, versucht Jeremia unseren jüngsten Bruder aufzubauen.
Jeremia ist und war schon immer der stetige Optimist der Familie.
Er reibt sich dennoch kurz die Hände ineinander und haucht seinen warmen Atem in die zusammengelegten, zu einem Hohlraum geformten Handflächen.
„Ich bin alt genug, Jeremia. Ich weiß, dass er wieder die Schufterei vorzieht”, gibt Josias minimal beleidigt von sich.
Er friert nicht, steht aber auch seit einer halben Stunde an der heißen Kochstelle.
Mit einem enttäuschten Gesichtsausdruck trägt er nun aber den großen Kochtopf von der Feuerstelle unserer kleinen Behausung auf den Untersetzer auf dem Esstisch.
In einer zusammenfallenden Bruchbude leben wir nicht, immerhin.
Das Haus hat den Wohnraum mit Kochstelle, in der sich neben dem hölzernen Esstisch noch ein ausgesessenes Ecksofa aus Stein mit Polstern befindet und über dem kleinen Flur zu zwei angrenzende Schlafräume geht.
Vater hat sein eigenes Gemach, welches wir nicht betreten dürfen, weil das nun mal verboten ist. Ich weiß aber, dass er nur ein Bett und einen Schrank in dem Raum hat, weil ich das unbemerkt über das Erdmagieraster erspäht habe.
Normalerweise ist Spionage verpönt, aber ich hatte Sorge, dass er dort brisante Dinge verheimlicht, die unserer Familie den Kopf kosten könnte.
Hat er aber nicht.
Das andere Gemach hat ein von mir gebautes, längliches Bett, auf dem Jeremia, Josias und ich uns jede Nacht zusammen arrangieren müssen.
Damit niemand aus dem Bett fällt, habe ich eine gemütliche Kuhle mit der Erdmagie ausgehoben und weitere Polster dort verteilt. In den Raum passt neben der Tür nur noch unser Kleiderschrank gequetscht, mehr Platz ist da nicht.
Von dem kreisrunden Flur in der Mitte gehen die Räume ab, wobei es noch eine schmale und enge Badekammer gibt.
Keiner geht da gerne eine Dusche nehmen, vor allem weil einer vorher frisches Wasser aus dem Dorfbrunnen holen muss. Aber es gibt Dinge, die man nun mal tun muss. Und das tägliche Waschen gehört als Köhler dazu.
Manchmal kommen wir mit dem Waschen der Kleidung nicht hinterher, um das Haus herum haben wir nicht viel Platz und wenn der Wind schlecht steht, weht der Ruß der Köhleranlagen in unseren Waschbottich.
Josias verteilt nebenbei schweigend die verführerisch gut riechende Suppe aus Kartoffeln, Lauch und Zwiebeln.
„Hab Dank, Bruder”, sagen Jeremia und ich gleichzeitig und neigen in einer Geste der Ehre unseren Kopf.
Das haben wir früher bei Mutter auch immer gemacht, wenn sie gekocht hat. Ich fühle diesen Respekt und diese Ehre im Inneren sehr, so wie viele Leute der Gegend mit den vielen Eschen.
Ab und an reiten mal wirklich vornehm und hübsch gekleidete Herrschaften durch das Dorf. Die haben immer eine besonders gewählte Ausdrucksweise, aber von unserer Höflichkeit sind sie stets überrascht und bewundern unser Volk dafür.
Ich bestaune dann immer die hochwertigen Stoffe und den Stil der Kleidung, den diese Adeligen tragen. Zu gerne würde ich so einen Stoff einmal in die Hand nehmen und die Struktur fühlen.
Jeremia und Josias interessieren sich immer nicht dafür, diese kleinen Banausen.
Eine Weile essen wir schweigend die leckere Suppe. Wir reden nicht immer beim Abendmahl, es gibt Tage, an denen wir sehr geschafft von der Arbeit sind.
Heute ist so ein Tag, denn den Besuch beim Grab haben wir nach getaner Arbeit unternommen.
Schließlich hören wir ein Poltern, dann ein leichtes Klackern und schon tritt Vater in den Wohnraum.
Sein Name ist Joris und unsere Gesichtszüge haben wir eindeutig von ihm. Nur ist er schon ein wenig in die Jahre gekommen, hat einige Schlieren, zerfurchte Haut und einen grauen Ansatz in seinen dunkelbraunen Locken.
Aus seinen dunkelbraunen Augen sieht er uns an.
Er versteht den enttäuschten Blick von Josias und das abwertende Kopfschütteln von Jeremia nicht einmal.
„Ist die Suppe noch warm, mein lieber Bub?“, will Vater wissen.
Er meint es wirklich nicht böse, der Krieg hat ihn nur mit Haut und Haar verschlungen und vereinnahmt.
Josias hat aber nicht so viel Verständnis, wie ich. Er ist eben auch noch recht jung, obwohl er neuerdings als Erwachsener gilt.
„Das ist deine einzige Sorge, Vater? Nicht, dass du wieder mal das Grab von Mutter nicht besucht hast?“, bringt er seinen Ärger zum Ausdruck.
Vater seufzt auf, setzt sich an den Tisch und bedient sich an der Suppe. Und ja, sie ist noch warm, wie er merken wird.
„Deine Kochkünste sind wieder vorzüglich, mein Sohn”, lobt Vater schließlich.
Jetzt hat Jeremia kein Verständnis mehr.
„Vater, dein jüngster Sohn hat dir eine Frage gestellt!“, platzt es aus ihm heraus.
Die Faust von Vaters Hand umschließt nun den Löffel und er drückt mit unterdrücktem Zorn fest zu. Gleich zerbricht noch das hölzerne Besteck, denn für welches aus Metall haben wir nicht genug Taler.
Und die Bäume im Wald sind nun mal aus Holz und nicht aus Metall.
„Hüte deine Zunge. Du hast kein Recht für deinen Tonfall. Ich bin dein Vater”, erwidert Vater streng.
Die Zeiten, in denen er streng hätte sein sollen, sind aber lange vorbei.
„Er hat Recht, Vater. Es geht um einen, einzigen Abend im Jahr. Als Andenken”, stelle ich mich auf die Seite meiner Brüder.
Nun schiebt Vater seinen fast leeren Teller aus dunklem Holz zur Seite und legt den Löffeln mit dumpfen Klirren demonstrativ darin ab.
„Ich arbeite für euch, Söhne! Damit ihr eines Tages all dies hier fortführen könnt! Unter wesentlich besseren Bedingungen! Das Gespräch ist beendet!“, verkündet er mit müden Augen.
Er steht dann auf, geht aus dem Raum und hält im Flur kurz inne. Er sieht uns kurz an, dann geht er in sein Gemach.
Abende wie diesen gibt es in letzter Zeit öfters.
Ich lege mitfühlend meine Hand auf die Schulter von Josias. Und Jeremia, der mir gegenüber sitzt, werfe ich ein tröstendes Lächeln zu.
Letztendlich hat auch Vater Recht mit seiner Aussage. Manchmal sind die Zeiten aber schwer.