Kapitel 1
Hallo zusammen.🙋♀️
Dies ist das angekündigte Buch, das eigentlich erst am 13. Dezember erscheinen sollte. Da die Freigabe durch Inkitt jedoch immer eine Weile dauert, lade ich es jetzt schon hoch.
Ab dem 13. Dezember wird es jeden Tag ein oder zwei neue Kapitel geben.
Da einige gefragt haben: Ich versuche nun, meine Bücher ins Englische zu übersetzen. Mein Englisch ist allerdings nicht besonders gut. Deshalb benutze ich nur einen Deutsch-Englisch-Übersetzer aus dem Internet. Wenn sich also Fehler in die Übersetzung eingeschlichen haben, nehmt mir das bitte nicht übel.
Falls jemand Kommentare auf Englisch hinterlässt, kann es eine Weile dauern, bis ich antworte, da ich nicht ständig einen Übersetzer benutzen kann.
Ich freue mich auf euer Feedback.😉
Seit dem Tod ihrer Mutter wurde Celina von ihrem Vater missachtet, regelrecht gehasst und hat dadurch sehr gelitten. Sie wurde gefoltert, verkauft, vergewaltigt und geschlagen, bis ihr bester Freund ihr bei der Flucht half. Auf der anderen Seite suchte Alpha Gonzo schon seit Jahren erfolglos nach seiner Gefährtin, doch wie durch ein Wunder wehte kurz nach seinem fünfundzwanzigsten Geburtstag ein Duft an seine Nase. Dennoch würde es alles andere als leicht für ihn werden, sie zu finden, geschweige denn ihr Vertrauen zu gewinnen, und was er über sie und ihre Vergangenheit erfahren würde, würde ihn in einen Krieg führen.
Alpha Gonzo
Ich saß gerade in meinem Büro, als ein lang ersehnter Duft meine Nase erfüllte. Ich sah mich sofort suchend um, konnte aber niemanden entdecken.
Ich war der Alpha eines der reinsten Wolfsrudel, die es gab, und doch hatte ich mit fast fünfundzwanzig Jahren meine Gefährtin immer noch nicht gefunden.
Aber dieser Duft, der an meine Nase wehte, gehörte zu der einen, die meine Gefährtin und meine Luna werden sollte.
Da ich niemanden im Raum finden konnte, sah ich zum offenen Fenster und zählte eins und eins zusammen.
Sie musste draußen sein.
Ich stürmte sofort aus meinem Büro, während meine Angestellten mich überrascht anstarrten. Ich würdigte niemanden eines Blickes, nicht einmal Beta Adrian, der mich ansprach, den ich aber kaum wahrnahm.
Draußen sah ich mich wild um, konnte sie aber nicht finden. Ihr Duft war plötzlich verschwunden, was mich und meinen Wolf schier wahnsinnig machte.
Eine Hand legte sich auf meine Schulter, und ich wusste sofort, wem sie gehörte: meinem Beta Adrian.
„Gonzo, was ist los mit dir? Du hast die Angestellten mit deiner stürmischen Art zu Tode erschreckt.“
„Du sahst aus, als wärst du auf der Jagd. Was ist passiert?“, fragte er, da ich ihm zuvor nicht geantwortet hatte.
Zähneknirschend und frustriert antwortete ich: „Meine Gefährtin, sie war hier!“
Die Augen meines Betas Adrian wurden so groß wie Untertassen, als er mich voll Lob und Staunen ansah: „Du hast sie endlich gefunden? Wo ist sie?“
Doch die Fragen ließen meine Wut hochkochen und ich schrie ihn an: „Sie ist zum Teufel nochmal weg, bevor ich sie auch nur sehen konnte! Ich muss sie finden!“
Danach war ich tagelang unausstehlich, schrie jeden an und gab sinnlose Befehle.
Ich war einfach frustriert, dass ich sie nicht gefunden hatte.
In den nächsten Wochen roch ich sie immer wieder, und wie es aussah, musste sie mit ihrem Auto ständig an meinem Firmengebäude vorbeigefahren sein.
Ich konnte es mir einfach nicht anders erklären, denn jedes Mal verschwand ihr Duft so schnell, wie er gekommen war.
Also bat ich meinen Beta, sich über Neuankömmlinge in der Stadt zu informieren.
Auch wenn ich ahnte, dass es nicht viel bringen würde, wusste ich, dass es die einzige Möglichkeit war, sie zu finden.
Vielleicht war sie nur zu Besuch, dachte mein Wolf, was mich noch frustrierter machte.
Doch dann kam mein Beta ein paar Tage später zu mir und zeigte mir eine Liste von Frauen, die vor Kurzem in meine Stadt gezogen waren.
Ja, es war meine Stadt. Sie gehörte mir.
Es waren zwanzig Frauen, aber das machte die Suche nicht einfacher, denn ich wusste nicht, ob sie selbst gefahren war oder nur mitgenommen wurde.
Allein der Gedanke, dass sie in einem Auto mit einem anderen Mann saß, ließ meinen Wolf knurren.
Gleichzeitig fragte ich mich, ob sie einen Wolf hatte oder nur ein Mensch war, obwohl mir das egal war. Ich musste sie um jeden Preis haben, egal wie schwach sie sein mochte.
Ich befahl meinen Vertrauten, alle zwanzig Frauen zu beobachten, die täglich an mein Gebäude kamen, das mir gehörte und in dem ich arbeitete. Ja, ich wusste, dass ich ihnen viel abverlangte, aber sie hätten es ohnehin getan, denn sie warteten schon sehr lange auf ihre Luna.
Nach ein paar Tagen erhielt ich ihre Berichte und konnte alle bis auf zwei Frauen aussortieren. Beide fuhren, anders als die anderen, jeden Tag an meinem Büro vorbei.
Über eine Frau gab es eine Akte. Mein Beta hatte ihre ganze Lebensgeschichte herausfinden können.
Nur die zweite Frau schien ein absolutes Rätsel zu sein, denn es war, als hätte sie nie existiert, bevor sie hierherzog, was mich misstrauisch und hellhörig machte.
Ich befahl meinen Vertrauten, nur noch diese zwei Frauen zu beschatten, obwohl ich schon ahnte, welche der beiden meine Gefährtin war.
Celina
Ich hatte meine grausame und kaputte Vergangenheit hinter mir gelassen und war auf die andere Seite der Welt gezogen, nur um zu entkommen.
Mein bester Freund Lake half mir bei meiner Flucht, die unvermeidlich war, und gab mir eine neue Identität.
Ich floh vor meinem Vater, der mich seit meinem sechzehnten Lebensjahr gefoltert und misshandelt hatte und mich zu allem Überfluss mit dem Mann verheiraten wollte, den ich so sehr verachtete.
Ja, ich hatte Angst davor, in dieser neuen Stadt völlig auf mich allein gestellt zu sein, aber es war besser als das, was mein Vater mit mir vorhatte.
Ich vermied es, rauszugehen, aus Angst, man könnte mich finden, aber ich musste trotzdem auf die andere Seite der Stadt fahren, um einzukaufen und mich selbst versorgen zu können.
Mein Wolf Zea war nicht glücklich darüber, dass ich oft nicht genug Essen zu Hause hatte, aber sie verstand meine Angst, entdeckt zu werden, denn auch sie kannte die Konsequenzen.
Niemand durfte wissen, dass ich einen Wolf in mir trug.
Als mein bester Freund Lake mir bei der Flucht half, gab er mir einen sich selbst erneuernden Trank, den mein Wolf vor anderen verbarg, weil er fürchtete, es würde nicht mehr lange dauern, bis sie vollständig zum Vorschein kam. Was auch notwendig war, um weiter überleben zu können.
Alpha Gonzo
„Sie geht nur einmal pro Woche einkaufen, immer an unterschiedlichen Tagen. Sie spricht mit niemandem und trifft niemanden. Es scheint, als würde sie in dieser Stadt keinen einzigen Menschen oder Wolf kennen“, berichtete mir mein Beta Adrian besorgt, obwohl ich ahnte, dass das nicht alles war.
Ich hob eine Augenbraue, weshalb er sofort fortfuhr: „Ich konnte absolut nichts über ihre Vergangenheit herausfinden. Sie nutzt nicht einmal soziale Medien. Es ist, als wäre sie ein Geist.“
„Hmm“, machte ich nachdenklich. Das war wirklich sehr merkwürdig; entweder hatte diese Frau sehr mächtige Freunde oder sie war vor jemandem auf der Flucht.
„Behalt sie im Auge!“, befahl ich, bevor ich mich wieder meinem Schreibtisch zuwandte. Doch mein Beta blieb wie angewurzelt stehen, also fragte ich donnernd: „Was noch?!“
Er zögerte, bevor er besorgt antwortete: „Sie scheint zwar ein Mensch zu sein, aber jeder, der sie beschattet hat, spürt ein ständiges Gefühl von Angst in ihrer Umgebung.“
Ich seufzte, bevor mein Beta den Kopf senkte und niedergeschlagen, aber bestimmt sagte: „Alpha, ich... nun ja, ich und die anderen haben immer mehr das Gefühl, dass wir sie beschützen müssen, je länger wir sie beschatten.“
Ich sah ihn fragend an, als er hinzufügte: „Es ist fast wie ein Zwang, aber wir würden es alle freiwillig tun, ohne einen Befehl von dir zu erhalten.“
All diese Informationen überforderten mich, verwirrten mich und machten mich gleichzeitig wütend, aber ich ahnte bereits, warum er und die anderen so fühlten.
Es gab nur einen Grund dafür; es musste sie sein.
Celina
Jede einzelne Nacht wachte ich schreiend und schweißgebadet auf. Meine Vergangenheit schien mich in meinen Träumen immer wieder zu verfolgen.
Ich war fast am Ende, weil ich einfach nicht mehr konnte.
Allein, verängstigt und mit Tränen in den Augen kauerte ich auf meiner Matratze auf dem Boden. Max, mein Wolfshund, den Lake mir zum Schutz gegeben hatte, schmiegte sich eng an mich.
Seit ich meinen sechzehnten Geburtstag erreicht hatte, änderte sich das Verhalten meines Vaters mir gegenüber. Das war kurz nachdem meine Mutter von Renegades getötet worden war.