Nikolaus und die verschwundenen Geschenke

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Zusammenfassung

Am Vorabend des Nikolaustages stehen Nikolaus und sein treuer Gehilfe Ruprecht vor einem großen Problem: Die Geschenke für die Kinder sind spurlos verschwunden! Eine geheimnisvolle Spur im Schnee führt die beiden in den tiefen Wald, wo sie auf die schelmischen Schattenelfen treffen. Diese haben die Geschenke gestohlen, um auf sich aufmerksam zu machen, da sie sich vom Nikolaus übergangen fühlen. Mit einem klugen Handel und viel Herz gewinnt Nikolaus die Elfen als Verbündete zurück, rettet die Geschenke – und schafft einen neuen Bund zwischen den Sternen und den Schatten des Waldes.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
5
Rating
n/a
Altersfreigabe
13+

Nikolaus und die verschwundenen Geschenke

Es war eine kalte, klare Nacht Anfang Dezember. Der Schnee glitzerte unter dem Schein des Mondes, und ein leises Knistern lag in der Luft – das Knistern der Vorfreude. Morgen war Nikolaus Abend, und die Kinder in der kleinen Stadt am Rande des Waldes hatten ihre Stiefel vor die Türen gestellt, in der Hoffnung, sie am Morgen mit Süßigkeiten, Mandarinen und kleinen Überraschungen gefüllt zu finden.

Doch weit oben, in der Himmelswerkstatt des Nikolaus, herrschte Chaos.

»Die Geschenke sind verschwunden!«, rief Ruprecht, der alte Gehilfe des Nikolaus, der normalerweise für die Verpackung der Süßigkeiten zuständig war. Sein Gesicht war vor Sorge rot angelaufen, und er schüttelte verzweifelt den Kopf. »Es war alles fertig! Die Schokolade, die Spielsachen, die goldenen Nüsse – alles war da! Und jetzt… nichts!«

Nikolaus strich sich seinen langen weißen Bart und sah mit ernster Miene auf die leeren Regale. »Das ist keine Kleinigkeit«, sagte er mit tiefer, ruhiger Stimme. »Ohne die Geschenke kann ich morgen den Kindern nichts bringen. Wir müssen herausfinden, was passiert ist.«