Kapitel 1 - Träume nicht dein Leben
Was zur Hölle ist los? Ich weiß genau, dass ich diesen monotonen Gang bereits seit Stunden durchlaufe, ohne dass ich irgendeine Ahnung hätte, wohin ich gehe. Ich weiß genau, dass sich hier seit Stunden nichts verändert – die gleichen Wände, die gleichen in Stein gemeißelten Häuser und Fragmente, die aus den Felsen ragen und die gleichen kleinen Ewoks, wie ich diese eigenartigen hier lebenden Wesen immer nenne.
Und doch kommt es mir vor, dass in jeder Sekunde ein neues Bild entsteht. Ein neuer Ort, an dem ich gerade bin. Kaum, dass ich glaube, etwas verstanden zu haben, tut sich plötzlich ein neues Rätsel auf. Und immer habe ich diesen Drang, es lösen zu müssen.
Dieser schmale, unterirdische Gang begleitet mich schon seit Stunden. Es ist ein Weg mitten in einer Höhle, und links und rechts sind Fenster und Türen in Stein gemeißelt. Die Wände sind völlig aus Stein, wie eigentlich alles hier. Nasskalter Lehmboden und Lehmwände, formiert zu einem unterirdischen Labyrinth.
Ich bin gerade hier angekommen. Ich weiß nicht, wie. Aber ich spüre, dass ich schon seit Stunden hier bin.
Ungeduldig schaue ich zu den Fenstern. Es ist ziemlich dunkel hier, und der Nebel, der diese Höhle ausfüllt, ist das Einzige, das etwas Licht erzeugt. Sein Schimmer leuchtet matt. Aber trotzdem ist es in jedem dieser Fenster dunkel – keiner hier, den ich fragen könnte, was verdammt noch mal hier los ist.
Auf einmal höre ich dieses bekannte Quieken wieder. Ich weiß, was das ist. Ich weiß, wer die sind. Und sie beobachten mich.
„Hey, ihr Horn-Ochsen. Kommt raus und redet mit mir“, rufe ich in die Stille hinein, worauf dieses Quieken sich zugleich selbst unterbricht.
Ich halte die Luft an.
Still. Jetzt ist es ganz still.
„Hallo“, rufe ich.
Der Klang meiner Stimme hallt ein- oder zweimal wieder, dann verstummt er aber auch.
Plötzlich huscht ein Schatten an mir vorbei. Ha, jetzt bin ich schneller, denke ich bei mir.
Ich recke meinen Arm aus und bekomme etwas zu packen. Als ich sicher bin, es fest zu haben, reiße ich es zu Boden und schmeiße mich darauf, egal was es ist.
Ich höre ein Hecheln, ein schnelles Atmen.
Ich blicke das knapp 90 Zentimeter große Wesen an, das unter mir liegt. Seine Augen sind groß, sein Kopf gleicht dem einer Ratte oder eines Wolfshundes, aber das Wesen sieht gar nicht gefährlich aus.
„Jetzt entkommst du mir nicht mehr“, raune ich ihm wütend zu. „Du sagst mir auf der Stelle, wer du und deine Kumpanen sind und was ihr von mir wollt.“
Das Wesen zittert. Es scheint Angst zu haben. In seinen Augen bildet sich Flüssigkeit. Toll, jetzt fängt der Gnom zu weinen an. Mann, warum muss ich immer direkt Mitleid haben, wenn ich so etwas sehe.
„Also?“, versuche ich es eine Nummer ruhiger. „Wirst du mir jetzt sagen, wo ich hier bin und was ich hier soll?“
„Faith“, stottert das Wesen. „Faith Nawroth.“
Ich schnaufe genervt aus und gehe von dem Gnom herunter.
„Ich weiß, wer ich bin“, sage ich zu ihm. „Faith Nawroth aus Los Angeles, Kalifornien.“
Er rappelt sich hoch und sieht mich ängstlich an.
„So kommen wir nicht weiter“, erkenne ich. „Sage mir doch einfach, wie ich hier raus komme, okay? Dann ist es mir auch egal, was das hier für ein Ort ist und was ihr von mir wollt.“
„Faith“, sagt das Wesen ruhig.
Plötzlich kommen zwei weitere Gnome an. Sie gleichen diesem hier bis aufs Haar.
„Faith“, sagen sie immer wieder. „Faith. Faith.“
Auf einmal müssen zehn, zwölf von ihnen hier herum stehen und mich einkreisen.
„Faith! Faith! Faith!“, rufen sie.
„Ja, Mann“, schreie ich. „Ich weiß, wie ich heiße.“
„Lasst sie in Ruhe“, mischt sich plötzlich die Stimme eines jungen Mädchens in die Rufe dieser eigenartigen Wesen ein.
Plötzlich verstummen sie.
Ich drehe mich um.
Ich zittere am ganzen Körper. Auch wenn der matte Lichtschein des Nebels nur einen Schattenumriss zulässt – ich erkenne ganz genau, wer sie ist.
„Laura?“, sage ich leise.
Die Gnome huschen davon, verstreuen sich in alle Winde.
Ich blicke das etwa 14-jährige, dunkelblonde Mädchen an. Ihre Augen sehen mich freundlich an, und sie hat ein Lächeln auf den Lippen. Aber ich spüre, dass sie zittert, so wie ich.
„Es ist lange her, Faith“, sagt Laura zu mir.
„Ich weiß“, antworte ich, während ich ein paar Schritte auf sie zu mache.
„Laura... wie ist das möglich?“, möchte ich wissen.
Sie sieht mich nur an. Ohne ein Wort nimmt sie meine Hand und führt mich in einen kleinen Raum, der sich hier unten plötzlich auftut.
Ohne ein Wort setzt sie sich auf eine Bank, die sich hier befindet.
Ich setze mich still neben sie. Ich kann meinen Blick nicht von ihr abwenden. Es ist wahrscheinlich fast 2 Jahre her, aber sie sieht ganz genauso aus wie damals. Keinen Tag gealtert. Und fast kommt es mir vor, als dass sie auch die gleiche Kleidung trägt, die sie an hatte, als ich sie das letzte Mal sah.
„Das kann nicht sein“, stelle ich fest. „Du bist nicht hier.“
Laura sieht mich still an. Sie legt einen Finger auf ihren Mund, was mir bedeuten soll, dass ich nichts sagen soll.
Also bin ich leise und höre die Geräusche, die daraufhin an mein Ohr dringen.
Ich höre Musik. Ruhige Musik. Ich höre eine Stimme, die ein Lied singt. Hell und klar, aber so außerirdisch, dass ich nicht glauben kann, dass es eine wirkliche Stimme ist. Fast engelsgleich, will ich sagen.
Irgendwie nimmt mich diese Musik gefangen. Ich versinke ganz in ihr. Ich schließe die Augen und glaube, dass ich schwebe. Ich fühle mich, als würde ich davon getragen werden.
„Faith“, höre ich plötzlich durch den Klang der Musik eine dunkle Stimme sagen.
Ich versuche zu antworten, aber mein Mund scheint verschlossen und ich scheine des Sprechens nicht mächtig zu sein.
„Faith, mein Engelchen“, flüstert die Stimme sanft.
Mit aller Kraft öffne ich meine Augen und bemerke, dass ich in einem großen, runden Bett liege. Ein matter Lichtschein findet durch noch verschlossene Gardinen an den großen Fenstern seinen Weg. Ich erkenne ein sehr elegant und komfortabel eingerichtetes Schlafgemach, mit einem Schrank, einem großen Spiegel und jeder Menge Schnickschnack – eben alles, was dazu gehört.
„Bin ich in einem Schloss?“, sage ich leise.
„Natürlich“, sagt die Stimme.
Anschließend spüre ich nur noch, dass ich weich auf meine Lippen geküsst werde. Ich weiß nicht, warum, aber ohne zu zögern öffne ich dabei meinen Mund und gebe diesem Mann, wer immer es ist, einen innigen Zungenkuss.
Er streichelt mir sanft über die Schulter und meine Haare.
Daraufhin sehe ich in seine Augen und erkenne ihn.
„Gil“, sage ich zufrieden.
„Du musst seltsam geträumt haben, Engelchen“, sagt er. „Du bist ja jetzt noch am Zittern.“
Ich schnaufe genervt aus, aber ich wollte eigentlich nicht, dass er es mir ansieht.
„Ist es wieder der gleiche Traum, den du letztens häufiger träumst?“
„Ja“, antworte ich.
Gil setzt sich auf, und ich tu es ihm gleich.
„Diese seltsamen Höhlen oder Grotten, nicht wahr?“, fragt er.
Ich nicke.
Gil steht auf und bringt mir eine heiße Tasse Kaffee, die bereits auf dem Nachtschrank steht. Langsam schlürfe ich daran, während er die Gardinen zur Seite zieht.
„Sieh es dir an, Faith“, sagt er. „Die Morgenfeen sind aufgestiegen. Es ist ein herrlicher Tag hier im Underground.“
Ich schnaufe aus und atme die frische Luft ein, die hinein kommt, als Gil die Fenster öffnet.
Der Underground.
Eine Welt voller Mystik, Magie und Wunder, die sich unter unserer Welt erstreckt. Ich habe es nicht vergessen, wie ich vor knapp 2 Jahren zum ersten Mal hier gelandet bin. Ich habe nie vergessen, welche Prüfungen, Kämpfe und schwierige Situationen ich bestehen musste, um hierher ans Ziel zu gelangen – als Königin des Underground, hier im Palast der Wächter, dem Herzen des Underground.
Ja, es war wirklich kein einfacher Weg. Wir hatten große Opfer hinnehmen müssen und stießen mehr als einmal an unsere Grenzen. Aber am Ende habe ich es erkannt – ich bin eine Minthesana, ein Wesen mit allen Zaubermächten und aller Unsterblichkeit, die ihrem Status der Königin für diese phantastische Welt gerecht sein wird. Ja, das bin ich, Faith Nawroth.
Nicht nur die anderen Menschen – die Wanderer, die zwischen dieser und der oberen Welt wandern können – sehen zu mir auf. Der gesamte Underground tut es. All seine Wesen und Bewohner, seien sie auch noch so schräg und mystisch.
Wir, die Wanderer, und ich im Besonderen, können zwischen beiden Welten wandern. Einige von uns gehen tagsüber hinauf und gehen dort diversen Aufgaben nach, dann kommen sie abends wieder hierher hinab. So auch Gil und ich. Auch wir haben ein tägliches Leben in der oberen Welt – als Studenten der UCLA, eine der bekanntesten Universitäten von Los Angeles, Kalifornien.
Ganz ehrlich, ich liebe das Leben hier im Underground, vor allem jetzt, wo er so friedlich ist und der schwere Krieg vorbei zu sein scheint. Aber ich bin auch sehr froh, immer mal nach oben in die Welt zu gehen, aus der ich eigentlich komme.
Ich gehe zu Gil ans Fenster und sehe mit ihm in die weite, schöne Landschaft hinaus, die unseren Palast umrandet. Es ist wirklich eine wahnsinnig schöne Gegend, ein so schöner Ort.
Die Gärten, die Felder und die wunderschönen Häuser, die unseren fast Stadt zu nennenden Palast umzäunen – alles blüht friedvoll, sommerlich und traumhaft.
Und leise erklingt von draußen die Musik, die ich die ganze Zeit schon höre.
„Faith, ist alles in Ordnung?“, fragt Gil mich, als er merkt, dass ich noch immer ein wenig wanke und mich unsicher fühle.
„Ich weiß nicht“, sage ich zu ihm. „Manchmal denke ich, es ist zu schön, um wahr zu sein. Gil, ist der Krieg im Underground wirklich ganz beendet?“
„Na, das hoffe ich doch“, meint Gil. „Faith, wir sind seit fast 2 Jahren zusammen und wohnen hier. Du hast doch während der ganzen Zeit nicht eine solche Unsicherheit verspürt.“
„Das ist es ja gerade“, antworte ich. „Gil, ich habe Laura in meinem Traum gesehen. Du weißt noch, wer sie war?“
Gil nickt.
Ich blicke Gil hilflos an. „Ich habe kein gutes Gefühl. Fast kommt es mir vor, als dass sie Signale sendet.“
„Faith, Engelchen... Laura lebt nicht mehr. Ihr wurde das Leben genommen, und damit wurde der Krieg im Underground beendet. Ich weiß, es ist ein sehr hoher Preis, den wir dafür gezahlt haben. Aber Laura hätte es nicht anders gewollt. Es war so bestimmt, dass es geschieht.“
„Ich weiß“, entgegne ich. „Ich denke nur darüber nach, was es bedeuten könnte, dass ich sie gerade jetzt im Traum wieder sehe.“
Plötzlich ertönt ein Knarren, das ich nur zu gut kenne. Ich blicke auf das freie Feld links neben unserem Palast und sehe die riesige Wendeltreppe, die aus dem Nichts erscheint und sich scheinbar aus dem Himmel nach unten wendet, bis sie hier ankommt.
„Der Aufstieg“, flüstere ich.
„Die Treppe“, bestätigt Gil. „Der Zugang zwischen den Welten, den nur wir Wanderer sehen können. Faith, bist du soweit?“
Ich weiß, was das bedeutet. Die Treppe erscheint immer dann, wenn jemand im Begriff ist, zwischen der oberen Welt und dem Underground zu wandern. Nur wir Wanderer können sie sehen und erkennen. Und nur für uns öffnen sich diese Grenzen. Jetzt signalisiert sie uns, dass es an der Zeit für Gil und mich ist, hinaufzugehen.
„Gib mir noch ein paar Minuten“, sage ich zu Gil. „Ich komme sofort.“
Nachdem Gil bereits in den großen Thronsaal vorgegangen ist und ich mich angezogen habe, mache ich mich ebenfalls auf dem Weg, dem Volk die übliche morgendliche Ansprache zu halten.
Im Thronsaal steht der riesige Thron – eigentlich zwei. Um sie herum stehen die vielen Tische, wie immer festlich gedeckt. Viele der Bewohner des Palastes sitzen dort bereits und erwarten mich schon.
Als ich den Gang zum Thron entlang schreite, kommt die Hofdame an, die mir wie jeden Morgen das Zepter und das Schwert symbolisch in die Hand gibt.
„Danke“, sage ich zu ihr, während mich die Menge stumm betrachtet und meinen Weg zum Thron verfolgt.
Kaum, dass ich Platz genommen habe, kommen zwei kleine Mädchen herbei und setzen sich zu mir auf den Rand des Throns – eine links, die andere rechts. Kurz darauf kommt ein alter Mann zusammen mit Gil, der sich hinter mich stellt.
„Sasaney“, sage ich.
„Ich und meine Enkelinnen Loreen und Aysalia erfreuen uns jedes Mal aufs Neue deines prachtvollen Anblicks“, sagt Sasaney. „Lang lebe die Königin.“
Ich lächele.
Gil setzt sich daraufhin neben mich auf den Thron, und ich bedeute dem Volk mit einer Handbewegung, mir Gehör zu schenken.
Die Wesen – Bewohner des Palastes, Wanderer, Gnome, Zentauren, Fabelwesen aller Art – verstummen zugleich.
„Liebe Freunde“, beginne ich. „Wie ihr wisst, befindet sich der Underground seit fast 2 Jahren im Frieden, im Einklang mit sich selbst und für uns Wanderer sogar im Einklang mit der oberen Welt. Ich bin von größtem Respekt und voller Ehrfurcht darüber, wie ihr – der gesamte Underground – dazu beigetragen habt, dass dies so ist.“
„Faith! Faith!“, ruft die Menge aus.
„Aber ich will ehrlich sein“, bekunde ich nach einer Pause. „Niemand weiß, ob dies so bleiben wird. Niemand weiß wirklich, ob es nicht irgendwo tief im Verborgenen Gegner gibt, die unser jetziges friedliches Leben stören wollen. Das Gute hat gesiegt, aber das Düstere kann eines Tages wieder zurück kommen. Wir wissen es nicht.“
Ich blicke nach unten und sehe kurz darauf wieder auf.
„Seit einger Zeit plagen mich seltsame Träume“, berichte ich nun das, was ich heute zum ersten Mal öffentlich dem Volk des Underground mitteile. „Gil, mein Freund und Berater, sagt mir, dass es keinen Grund zur Sorge bedeutet, und ich glaube ihm. Jedoch sehe ich diese Sache mit Vorsicht – ja, fast mit Besorgnis. Ich werte meine Albträume als irgendein Zeichen, welches ich noch nicht richtig deuten kann. Als eure Königin erwartet ihr Loyalität und Ehrlichkeit von mir, so wie ich sie von euch erhalte. Und so möchte ich euch sagen: Habt keine Angst. Aber sollten euch ungewöhnliche Dinge auffallen, oder jemand von euch sollte etwas Ungewöhnliches hören oder sehen, so scheut euch nicht, bis in meine Gemächer vorzudringen, um es mir umgehend mitzuteilen. Wir alle wünschen uns, dass der Underground so friedlich bleibt, wie er jetzt ist. Der Krieg ist vorbei“, beende ich meine Rede, und spreche zeitgleich die Worte aus, die ich jedes Mal spreche: „U für Underground.“
„U für Underground“, erwidert das Volk.
Der Sprechchor hallt nach, als Gil und ich den Thronsaal verlassen, um hinaus zur Treppe zu gehen. Langsam schreiten wir der majestätischen, golden schimmernden Wendeltreppe entgegen. Schritt für Schritt gehen wir die Stufen hinauf, ohne ein Wort zu sagen.
Wirklich – jedes Mal bin ich noch völlig geblitzt von diesem immens schönen Anblick.
Als wir fast auf der obersten Stufe stehen, erkenne ich schon die Baumwurzeln aus der Decke ragen, die zu den Bäumen über uns in der oberen Welt gehören müssen.
Ich drehe mich noch einmal um und blicke auf das Dorf, welches das Schloss umgibt. Ich sehe das Schloss mitsamt seinen vielen Häusern, seinen umliegenden Feldern und vor allem dem majestätischen, hohen Turm von hier in seiner vollen Montur.
Mein Blick fällt auf den höchsten Turm und die großen Fenster an seiner Turmspitze. Dort ist mein Gemach.
„Faith, kommst du?“, höre ich Gil sagen.
„Ja“, sage ich.
Und als wir in die obere Welt hinein schreiten – heimlich und unsichtbar für jeden Menschen in der oberen Welt, dem der Underground nicht bekannt ist – ist es, als würde die Zeit still stehen.
Das Loch in der Mitte der Straße ist frei, als wir hinaus kommen. Wir schreiten hindurch. Und kaum, dass wir es verlassen haben, schließt es sich. So wie es das immer tut, wenn wir hindurch schreiten.
Niemand hier oben hat es gesehen. Niemand hier sieht das Loch, das in den Underground hinab führt. Niemand weiß, dass es existiert.
Ich blicke mich noch einmal um, um mich zu vergewissern.
Die Autos fahren, Fußgänger laufen. Geräusche der Stadt ertönen wieder.
Das geheimnisvolle Loch ist nicht mehr da.