Monatsbaby: Unzensiert

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Zusammenfassung

Unzensierte Fassung

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
15
Rating
5.0 3 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Chapter 1

Sylvester Morgan bekam kaum Luft.

Seine Hände zitterten, als er vor dem Mann stand, und sein Blick war starr auf den Boden gerichtet.

Jackson Palmer.

Er arbeitete für Jackson- verflucht noch mal- Palmer!

Plötzlich ergaben all die Vertraulichkeitserklärungen einen Sinn.

Der Mann war aktuell eine große Nummer. In den letzten fünf Jahren war seine Musik durchgestartet und seine Songs liefen auf fast allen Radiosendern.

„Du verstehst, was von dir erwartet wird?“, fragte Jackson mit tiefer, dunkler Stimme, bei der es Sly eiskalt den Rücken herunterlief.

„Ja, Sir“, brachte Sly mühsam hervor. Seine Hände zitterten so stark, dass er sie zu Fäusten ballen musste. „Es wurde alles erklärt.“

Der Job kam ihm völlig irre vor; nein, er war irre.

Aber die Bezahlung war fantastisch.

Zwanzigtausend für einen Monat von Slys Zeit.

Er war pleite und arbeitslos. Er konnte es sich nicht leisten, abzulehnen, egal wie bizarr es wirkte.

„Gut“, sagte Jackson. „Lass mich dir alles zeigen, und dann gehe ich die Regeln noch einmal mit dir durch, genau wie dein erwartetes Verhalten. Versteh mich nicht falsch, du kannst jederzeit gehen. Wenn du jedoch vor Ablauf des Monats gehst, wird nicht bezahlt.“

Sly nickte. Jacksons Sekretär hatte es ihm bereits gesagt.

Das Haus war riesig. Größer als jedes, in dem er je gewesen war, und es war makellos. Jede Oberfläche schien zu glänzen. Das Haus hatte ein schwarz-weißes Thema, das keine Farbe duldete.

Jackson zeigte ihm zuerst die Küche. Es war ein weiter, offener Raum mit einer Frühstückstheke, die sich um die Küche schlängelte, und einem Tisch, der weiter hinten stand und auf die doppelte Terrassentür zum Garten blickte.

„Darf ich dir etwas zu trinken anbieten?“, fragte Jackson höflich. Er trug einen dreiteiligen Anzug, der Sylvester in seinen verwaschenen Jeans und dem alten Shirt unglaublich overdressed vorkommen ließ.

„Nein danke“, lehnte Sly ab. Er war viel zu nervös, um etwas zu trinken.

Der Mann nickte. Seine grünen Augen – die Sly an das dunkle Laub eines Waldes erinnerten – musterten ihn von oben bis unten, bevor er die Führung fortsetzte und ihm den Rest der Räume im Erdgeschoss zeigte.

„Darf ich fragen, warum du dich darauf eingelassen hast?“, fragte Jackson, während er Sly die lange Treppe hinauf führte. Er war ein paar Stufen voraus und wartete, bis Sly aufgeschlossen hatte. „In deiner Bewerbung stand, dass du keinerlei Vorerfahrung – oder Wissen – über diesen Lebensstil hast.“

„Mein Freund hat mir gesagt, ich soll mich deswegen bei dir melden.“ Tatsächlich war Ronan unglaublich hartnäckig gewesen und hatte ihn so lange bequatscht, bis er angerufen hatte. „Aber ich weiß nicht... ich schätze... es bezahlt gut.“

Jackson nickte. Sly schwor sich, ein kurzes Aufblitzen von Enttäuschung in seinen schönen Zügen gesehen zu haben, doch es war so schnell wieder verschwunden, wie es gekommen war.

„Wie ich sagte, wenn du merkst, dass du damit nicht klarkommst, kannst du jederzeit gehen.“

Der Raum, den Jackson ihm als Nächstes zeigte, machte alles zur Realität.

Hinter der massiven Eichentür, die aussah wie alle anderen, fing die Seltsamkeit an.

Es war sein Schlafzimmer, das sagte Jackson ihm zumindest.

Dennoch war es nicht die Art von Schlafzimmer, die man normalerweise einem Achtzehnjährigen zuweisen würde.

Es sah aus wie ein Babyzimmer für Neugeborene.

Nur dass alles größer war.

In der hinteren Ecke stand ein Gitterbett, eine massive Konstruktion, in die Sly locker hineingepasst hätte, und auf der anderen Seite gab es eine Wickelkommode, neben der ein normales Baby winzig gewirkt hätte.

Die Wände waren in einem zarten Blau gestrichen und mit weichen, flauschigen Wolken verziert, was dem Zimmer eine kindliche Ausstrahlung verlieh. Neben dem Kleiderschrank stand eine Spielzeugkiste, und Sly hatte Angst davor, hineinzuschauen.

Ihm war gesagt worden, er solle nichts mitbringen; während seines Aufenthalts würde für Kleidung gesorgt werden. Für alles.

Er hatte seine Konfektionsgröße in der Bewerbung angegeben, also machte er sich keine Sorgen, dass ihm die Sachen nicht passen würden.

Denk an das Geld, sagte er sich, während er zu Jackson aufblickte, der ihn aufmerksam musterte.

„Bist du bereit, mein Baby Boy zu werden, Sylvester?“

Sly schluckte schwer.

Er hatte zugestimmt, für einen ganzen Monat Jackson Palmers Baby zu sein. Er war sich immer noch nicht zu hundert Prozent sicher, was das bedeutete, was all die Details waren, er wusste nur, dass es nichts sein würde, das er jemals erwartet hätte.

Mit einem flauen Gefühl im Magen und einem kalten Schauer der Angst nickte Sly. „Ja.“