Ich geleite dich Heim

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Eine dunkle Romanze. Poesie im Sternenschauer. Lyrik in der Morgenröte.

Status:
In Arbeit
Kapitel:
1
Rating
n/a
Altersfreigabe
16+

Te comitabor domum

1. Püschtin

Ach, mein liebstes Mondengrell- wo solltest du denn nur verblieben? Liebste, deine Glorie übersteigt jene des Jerusalems, von deinen höchsten Tönen zu sprechen, du geleitest mich doch so wundervoll Heim. Ach, vom alten Wege in Püschtin zu sprechen- wo des melancholischen Klanges Flugfeld in den entfernten Weiten des verlassenen Bahnüberganges zog. Da warest nur du mir verblieben- du und meine mir zwei besten Freunde. So wunderbar erhörte ich die frohen Trompeten von Salem allemal ertönend- es entstiegen die Fanfaren unseres Wiedersehens so reichlich, und mein Haupt, es schien nicht mehr- wo war denn nur mein Scheineklang über dem Kopfe verblieben? Besah ich nur all die letzten Zeiten auf Erden, da glitt ich in Nostalgie den Pfortentoren entgegen- und deine Glorie über Jerusalem, wo zum Scheinemale der Äther so wundervoll schwelgte- ah, da wusste ich noch von den Malen an meinem Geiste, die ich doch allzu abgelegt hatte, denn der Hein, er sollte nicht mehr sein.

2. Wien

Wenn ich doch nur erwacht erschien- in einer See aus duftendem Rosenblatt. Ich sah mich um, da wo des Mondes Sichel einst schien so hell, doch der Äther sich in des so mächtigen Tieftones zu äußern versucht. Solch von jünge, dieses Blau, meine mir beste Freundin, Jeruschalayim- wo warest du denn nur gewesen? Da war ich doch seichte erwacht- in einer See aus makaberem Rosenblatt. Ach, Du meine mir liebste Jeruschalayim- wo war ich denn nur von Erwachung? In einem sperrlichem Kämmerlein von seicht morgenbeschienener Achtung, da gedeihte man auf. Klein sollte des Kinderzimmers Raum doch erzählen und doch verhieß es von solch viel nostalgischer Historie zu erwähnen. Von dem jungen Morgenschein ganz zu schweigen, da erwachte ich in einem noch so dunklen Kämmerlein, wo nur die Rollläden mich an einen nächtlichen Sternenregen erinnerten. Ein erst so zartes Blau auf des Tieftons Horizontes- es erschallte auch in anderen Heimaten so reich.

3. Püschtin

Da war ich doch so triste um des Uhrwerkes hin erwacht- aber meine mir Beste, wo warst denn du? Sachte strahlte der Himmelstern seine Gebilde über Parkett, auf Laken und den Teppich- solch ein kleiner Spieleteppich, ach, kam er doch am Tische für Kleinfußball an- die Rollläden, als seine schlanke Gussform. Da, wo in Püschtin mir Jahrmillionen durch meine mir klarsten Fenster gestrahlten. Dieses Häuschen, ja, denn ich hatte es doch von dir erhalten, damit ich mir ein Leben so glücklich als Prüfung verlebe- vom Tierchen auferstanden zu sein. Meine Eltern, die schon wach- doch von den Nachbarn noch kein Mucks zu hören, doch da, mir wurde klar, als Gezwitscher bahnte sich seine Wege her. Die wundervolle Sonate deinerselbst- und gewusst, dass du im Traume hattest gewacht. Wundervoll war deine Litze, meine Geliebte. So erwachte ich in des Äthers Mittagssterne und blickte auf Firmamente mit Dachvorsprung- so hell der Horizont und so von wärme die Malerei. Ich stand nun im Bette still.

4. Wien

Ah, meine jungen Geflieder, warum seid ihr denn schon auf? Heute wäret der Tag an dem so Manch einer seine Bestimmung erhielt- einen jungen Morgen, als verlautbarend; nun aufzustehen. Wo hört ihr denn die Bestimmung- ohne Mädchen, ihrer nachzugehen sollte doch von Verbot gewesen. Und wo waren denn meine Eltern- sie erschienen nicht zuhause, ich sollte doch auf einen Besuch hin gehen Ah, junge Lavendel, wo waret denn dein rotes Haar? Gedacht hatt' ich mir dass du sogleich erwacht ankamst. Mein lieber Andrej, sieh, dort am Firmamente scheint es Rosen zu schneien. Hatte ich doch nur einen Mal auf der Hand- was vermochte es zu bezeugen? Dass es vielleicht Jemandes war, der meine Liebste mir kennt. Doch wo ihr denn alle von Orten wartet, dies stellte mir die Frage. Wo sollte ich denn nur erwachen- sollte man denn gesündigt, als von Rosenklee gesprochen- meine Himmel vor grellen Fenstern, ließen erscheinen das Balkongebilde im sonnengelbe Morgenlichte der Ätherwand.

1. Püschtin

Wie erwartet du es mochtest getan- es funkelten noch von unserer Monde Kristalle herab- ach, war es doch nur drei Uhr morgens, wo der Mitternachtklang regierte noch und du mich schon wie erbeten solltest geweckt. Solch eine Einsame in der Püschtiner ihrer Landen, der Vorhang warf europide Form das körnige Parkett entlang. Noch von Zeiten gesprochen, wo wir uns einst umarmten- da ludest du mich schon auf eine Qualmwolke ein, der gestrige Tag mit dir unvergessen. Mein Haupt, das nun doch wieder kühl, schwelgte in Nostalgien- und mein Sein warf in des Gemach von Sternenregen Löcher. Da, über des Äthers Wänden, wo der Sternenscheine weilte- da sah ich schon dein Gesicht, all so deutlich und mich niemals hängen lassen, um der mächtigen Monden Sichel, wo dein süßer Weckkuss ankam. Was tat ich denn nur von mir wollte geben, dass deine schlanke Figur alsgleich durch die Zimmertüre kam- und du mich abholtest, zu unserem Treffen in der Dämmernacht? Mein Leben, gar mein Leben.

2. Wien

Und ich war noch nicht gänzlich daheim. Es war ein düsteres Kämmerchen in dem ich erwacht, und noch so finster meine zigdutzenden Gedanken an vergangenen Erinnerungen. So gedeihte ich also umgeben von einer Scheinlichkeit des Kinderzimmers- mit mir wären doch meine Freunde erstaund gewesen, in welch einem kleinlichem Zimmer ich doch solche melancholischen Gesänge und Schriften veranstaltete. Man lag unbekümmert auf einem niederen Bette und las von den zernarbten Möbeln Vergangenheiten ab. Ach, wie gern ich dich doch verehrte, du meine mir Liebste- deine Augen, wie in der Schatzkammer Smaragde, deine glühende Mähne, wie der Morgenröte Feuerrot- ganz nahe. dort dachte ich noch wie es wohl wäre nun zu vergehen- als die noch schläfrige Morgengleiße in meines Kammerleins ein dunkles Marin mir schwelgen ließ. An des Rückens zu meinem Tische, da schwelgte noch eine Schreibmaschine- auch an dieser ließen meine Finger wundersame Gedichte für dich nieder.

3. Püschtin

Gezwischert bahnte sich seinen Weg zu mir, von wundervollen Horten erzählend, den Sternenmeeren aus denen wir kamen und das Leben, das ich als Kleinling einst mit dir hatte verlebt- und wundervoll die frohen Gespräche mit unseren Engelsgleichen. Ach, wann erhielt ich doch meine prachtvollen Schwingen nur zurück? Da verlebte ich nun meine Freizeit im Bade von Püschtin und war doch sagenhaft einsam. Wunderschön wie Naama, edel wie Israel und glanzvoll wie Jerusalem. Dies verwarest du, die meine Ewige, die fernab verweilte. In diesem Zimmer, waret ich einst als Kindelein ohne auch nur zu schimmern gewesen- doch nun sollte die Historie komplett bestehen. In des Äthers Antlize erhoffte ich mir doch wohl nie mehr wieder hier zu erwachen, so schön und trübselig, wie auch nostalgisch-glückselig es mir auch am Nennen war. Doch Vorsicht o du meine Liebste- wo war denn nun meine Bereicherung? Wenn es doch nur um Zeichen ging, so lasest du sie doch am Feinsten.

4. Wien

Doch wann vermochte ich fortzugehen, zum guten Wesen hinzuschneien? Dort am cyaniden Zettelchen schrieb bestehend der Zeitpunkt, doch erst vermochte es zu hegen. Ach, hatte ich doch heute groß Besuch- ein alter Freund vermochte herzukommen. Da, geschnappt, Rosenkranz in Gotteshand, als ich wollte zu gehen, da ließ er erstehen. Hej, dieses Mädchen das meine; kennest du es denn schon? Wundervoll wie Jerusalem, edel wie Israel, ich nenne sie Jeruschalayim, aufgrund ewiger Schönheiten wegen. Ah, gekannt hab' ich sie, doch ich nehme mir Abstand von wohler Hand, denn sie gebührt in Zukunft die deine zu seien- von unendlicher Liebe her, da schien der schlechte Tag auch ewig fröhlich gebrochen. Wäret ich denn heut' für funkelnd' Rosenkranz geurteilt- nicht wenn du ihn unter dem Leibchen trãgst, doch sei bedacht, es werdet ein kühler Morgentag. Ich kannte diese Wenigkeit gut, denn noch zu Abends war es dann nach Püschtin hergegangen. Doch erst einmal noch sachte ruhen.

1. Püschtin

Sachte sollte ich mich erheben, doch noch Eines um der lieben Willen überlegen- Wo hatten wir uns kennengelernt- nun es gab da ein Geschichtchen, von der großen Liebe an dieser Prüfung teilzuhaben. Dies wussten auch die Sterne, wo der Himmel in den Wesen erklang, da, wo ich für zum Äther gebetet. Ach, du, die mich so früh morgen erweckt- wo lag denn dein trautes Heim? Dort, ab über Sternen, du, der meine mir Liebe- denn ich schien von einer anderen Zeit herab. Da war ich doch von hohem Juchz erstanden und über mir gedeihten keine Wolken mehr, im Klange des Firmamentes erhob ich mich allemal von Vorfreude. Lass uns zusammen hinausgehen, die Nacht war doch noch so gut lau- in des Zimmers edler Finsternis, da war ich aber doch von gut Stimme. Hej, du meine Kleine- vom weitem Lande sang ich zu dir- wolltest du die Langen mit dem Schlückchen? Ja, nimm, was du nur findest, ich warte dort, wo der grellen Sichel Teller weilt, und erwarte dich schon erpicht. Ach, sie, nur für ein gemeines Lieb.

2. Wien

Da, wo müde Augen wieder tauchen wollten- in einen so mystisch aber seelenvollen Schlummer hinab, da, wo auch du verweiltest- in sanftem Einhalt gewährte man mir Einklang. Doch Jeruschalayim? Und kurz, wo es mir allemal wieder vorkam, als ob man vergessen und erneut bahnte sich ein Zwitschern seinen Weg zu mir- gefragte mich schon so als ob ich da verwahr, ob ich endlich angekommen wäre, so in Ruhe dieser mir getreue Freunde- und halbes Ach, mein treuestes Du, auf dem Tag um Nacht so unbekümmert lag. Ja! Doch da! Höret! Erst die unentwegte Ruhe und ein schallendes Gezwitscher, so schallend leise, dass selbst des tauben Rumoren seiner Decke und seinem Polster im Kreise der seinen Macht unbemerkt verging. Erhebe dich o König der Missverst andenen! Ich erhob mich aus den tristen Rosenflutend duftenden Seen- erstand mit Broten meines Vaters und jenem Tee, so angenehm lau.Es sammelten sich noch die letzten Schulbücher aller Akademie zusammen- auf Bett und Boden o Verlud!

3. Püschtin

So erhob ich mich aus den Bettgefielden und wusste doch- es war ein gleißender Tag. Wie einst im Edensstrang, als ich noch als Katerchen bei dir weilte, so wollte auch jetzt noch mit dir gespielt- als eine Partie von Karten vielleicht, unter einem schattigen Birkenbaum. Du erzähltest mir vom Eden und den zahllosen Lichtern dort? Ich entgegene dir mit Seraphim und wie sehr ich sie doch sehen sollte. Wunderbar ruhig ein dieser Morgen und Püschtin wirkte noch verschlafen- Die Zimmertüre, die so zugeschnallt keinen Mucks von sich gab, Großvater bei uns noch nicht zu Besuch und im Firmament kreisten wild Vögelchen. Gewusst sollte ich noch, als du mir vor dieser Lebens Prüfung besagt, dass mein dieses Heimchen von des Hortes Lichtermeer wie auch von der schönen dir, zugesprochen wollte sein Noch bevor ich zu den Eltern herabging- Ich nahm mir allemal eine Zigarette und da einen Saft, mich auf den Balkone des Reihenhäuschens so begebend. Leise und unbescholten tat ich dies gleich nun.

4. Wien

Hej, Jeruschalayim, dies ist mein guter Freund, wo von Zeiten schon zu ihm gesprochen, doch erste jetzt ihn so gern gehabt- ja, ich kenne ihn, er, dort von besonderem Stand, mit Kronen über Kronen, so sei er nun gepriesen- wir geleiten dich zu deinem Treffen. Ah, dies ist das Wienerland, von dem all sie gesprochen, doch so frag' ich dich, mein Lieber- darf ich im Beisammensein von euch ja verweilen? Natürlich, folg uns auf Schritt und Tritt mit zu ihm herein. Da, Vorsicht, eine Kreuzung nahte- von vieler Fahrzeugen durch bestreiften Grunden navigiert- kreuzte ich über bestriffenen Grund zum Fahrterze entgegen. Da, wo schenellen Wolken, wo auch währet der Firmamente Edensstrang, ich erhörte heilig Worte. Genannt dass die Stimme die Macht war- Worte verhießen geltung- ich schritt die Straßen ab, von großer Liebe umwoben folgte mir auch Miriam. Da habe ich von Wichtigkeit geträumt und nun kam sie- ach, mein mir Liebster- wo warst du denn? Ich suchte nach meinem Bruder schon so lange.