Tresor - Tagebuch einer Keuschheit

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Zusammenfassung

Ein ungewöhnliches Geschenk, prickelndes Kopfkino und Tage der Keuschheit sind der Anlass für dieses Tagebuch. Vierzehn Tage eingesperrt in den Tresor, einen Keuschheitsgürtel aus Edelstahl. Verschlossen, ohne Möglichkeit, die eigene Lust zu befriedigen. Und eine Partnerin, die es dennoch liebt, sich hemmungslos an ihm auszulassen. Frei nach dem Motto: Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünscht. Es könnte in Erfüllung gehen!

Genre:
Erotica
Autor:
Sisa Hagen
Status:
Auszug
Kapitel:
13
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Tag 1 - 18. Dezember

Ich habe heute eine Überraschung für dich, mein Schatz. Du weißt noch nicht was es ist, aber wir haben schon ein paar Mal darüber gesprochen. Die Thematik hat dich schon immer fasziniert, das weiß ich. Der Gedanke in dir eingesperrt zu werden mit all deiner Lust und deinem Verlangen - ohne Möglichkeit dir selbst Erleichterung zu verschaffen – erregt dich bis in den hintersten Winkel deines Seins. Mich würde so etwas abschrecken, mich verstören und auch ziemlich unglücklich machen. Aber du? Du verlierst dich manchmal so sehr in dem Gedanken und der Vorstellung, dass dein kleiner Freund fast platzt bei deinem Kopfkino und kleine, glitzernde Glückstropfen absondert.

Diese Tage kam einmal die Frage auf, ob ich noch an das Christkind glaube, Weihnachten steht ja bald vor der Tür. Da spricht man öfter über solche Themen. Ich glaube, wir kamen darauf im Zusammenhang wegen der Kosten für einen ganz bestimmten Keuschheitsgürtel. Ich weiß noch, dass ich sofort und vehement Nein gesagt habe. Ein Impuls erster Abwehr, aber auch, weil gleich ins Feld geführt wurde, dass so etwas eben weit außerhalb unserer finanziellen Möglichkeiten läge. Doch trotzdem, es war dir einfach anzusehen. Allein die Vorstellung dieses Teils … Ja, ich habe dich genau beobachtet, auch wenn du es nicht gemerkt hast. Und der Gedanke, dir eine ganz besondere Freude zu machen, hat mich seither einfach nicht mehr losgelassen.

Es war wie ein Wink des Schicksals, als dieser Scheck von meinem Chef kam – das Weihnachtsgeld. Ich habe dir nicht davon erzählt und mir gesagt: Was brauche ich einen neuen Staubsauger? Pfeif einfach mal auf den Haushalt, Sisa! Es gibt für dieses Geld doch eine tausendmal bessere Verwendungsmöglichkeit. Und dann war es auch noch so lächerlich einfach, deine Maße zu nehmen ohne dass ich dir verraten musste, wofür ich die brauchte. Ja, ich kann so unschuldig lächeln, dich so süß bezaubern und dabei so absolut harmlos wirken, dass mir niemand zutrauen würde, ich könnte etwas im Schilde führen.

Jetzt ist es also soweit, heute Morgen war der Paketbote da und hat die Bestellung gebracht. Ich habe dir das Paket in die Hand gedrückt. Du schaust mich mit diesen Augen an, die mir normalerweise bis ins Innerste meiner Seele blicken können. Sekundenlang verliere ich mich in ihnen, dann räuspere ich mich energisch.

"Schau doch endlich rein. Willst du denn gar nicht wissen, was da drinnen ist?" Ich an deiner Stelle wäre ja schon längst vor Neugierde geplatzt, ich war noch nie der geduldige Typ.

Aber natürlich willst auch du es wissen. Wer sagt nur wir Frauen seien neugierig, hach – der täuscht sich aber! Ich kann gar nicht so schnell schauen, wie das Geschenkpapier abgerissen und der Karton geöffnet wird. Wie ein kleines Kind kommst du mir gerade vor, und dann erlebe ich einen dieser seltenen Momente, wo dir wirklich der Mund offen steht. Du hältst das auf Hochglanz polierte Stück Edelstahl hoch. Deine Augen glänzen wie die eines Jungen, der sein erstes Fahrrad unter dem Weihnachtsbaum findet. Es gibt kein Halten mehr für dich, du wühlst in der Kiste und holst das ganze Zubehör raus und auf einmal wirkst du fiebrig, aufgeregt. Ich merke, wie dein Atem schwer geht und du immer wieder schluckst.

Ich kann mir ein Lächeln einfach nicht verkneifen. Es macht so viel Spaß, dich dabei zu beobachten. Und wie viel Spaß wird es erst nachher machen – in dem Wissen, wenn du das Teil angelegt hat und du endlich verschlossen bist? Wenn dir der Keuschheitsgürtel jede Möglichkeit nimmt, dich selbst zu befriedigen. Und dann diese nette kleine Überraschung, die sogar eine Erektion verhindern kann!

Erstaunt horche ich in mich hinein und stelle fest: ich bin ja selber erregt! Damit habe ich nun nicht gerechnet, bin ich doch davon ausgegangen, dass es eher ein einseitiges Geschenk sein würde!

Du siehst mich an, wieder mit diesem Strahlen im Blick, das mich von Anfang an so sehr an dir fasziniert hat. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich es liebe, und ich merke, wie eine Million Schmetterlinge in meinem Bauch wie verrückt Salti schlagen und allesamt wie eine Flotte kleiner Luftwaffenadmirale zu dir hindrängen. Mein Herzschlag gerät für eine Sekunde aus dem Takt, und mir ist, als würde das gesamte Universum um uns beide herum die Luft anhalten. Ein kurzer, verzauberter Moment voller Magie.

Und dann habe ich mich wieder gefangen. Mit einem Lächeln stehe ich auf, neige mich über dich. Meine Hände kommen auf deinen Schultern zu liegen, die Finger gleiten unter den Kragen deines Pullovers und streicheln die nackte, warme Haut darunter. Mein Daumen liegt ganz leicht auf dem klopfenden Puls an deinem Hals.

Du bist erregt! Es braucht die Beule in deiner Jeans gar nicht, um mir das zu vermitteln. Ich kenne dich, deine Reaktionen, deine Stimmungen so gut! Fast so, als wären es meine eigenen.

"Ein wenig sieht dieses Ding ja aus, als wäre es Teil einer Ritterrüstung", kommentiere ich den Keuschheitsgürtel, den du immer noch ganz benommen hochhältst und in deinen Händen drehst und wendest, als könntest du es gar nicht fassen, was du da überhaupt geschenkt bekommen hast.

"Ja", erwiderst du leise, mit schwer belegter Stimme. Und dann: "Wie er sich wohl anfühlt?"

Ich wusste, du würdest es nicht erwarten können, ihn anzulegen. Das würde mir aber an deiner Stelle nicht anders gehen, ein tolles Geschenk muss einfach sofort ausprobiert werden – sonst überlebt man das nicht. Das ist das Kind in uns allen, und in dieser Hinsicht sind wir beide uns so ähnlich.

Meine Hände gleiten tiefer in deinen Pullover hinein, streicheln deinen Oberkörper und die zwei kleinen Brustwarzen, die sich sofort unter meinen Fingerspitzen verhärten. Ich beugte mich etwas weiter über dich, hauche dir einen sanften Kuss in den Nacken und dann richte ich mich wieder auf – dabei den Saum deines Pullovers greifend und ihn dir über den Kopf ziehend. Dein Atem beschleunigt sich immer weiter, während ich einfach für eine kurze Weile nur dastehe und dich betrachte.

Wie sehr ich doch deinen Anblick genieße! Wie immer erregt es mich schon bis aufs Äußerste, nur deine nackte Haut zu sehen. Ich schlucke schwer, und bin am Überlegen? Soll ich oder soll ich nicht? Ach egal, sage ich mir dann grimmig. Ich gebe dir noch einen Kuss, zärtlich und liebevoll, und voller Sehnsucht.

"Steh auf", sage ich leise zu dir und nehme dir dabei deine neueste Errungenschaft weg, um sie erst einmal unbeachtet auf dem Tisch abzulegen. "Ich habe Lust auf dich!"

Dein Lächeln wird breiter, das Strahlen in deinen Augen noch intensiver, aber du zögerst keine Sekunde lang. Du greifst nach meiner bebenden Hand, führst mich um den Sessel herum vor dem du bis eben noch auf dem Boden gesessen hast, und ohne langes Vorspiel führst du sie zu deinem Schritt. Lässt mich deine Bereitschaft und dein Verlangen nach mir spüren. Ich stöhne leise.

Jetzt ist wirklich nicht die Zeit für ein langes, ausgiebig zärtliches Vorspiel. Zu sehr verlangt es uns nacheinander. Aber das ist gar nicht schlimm, ich weiß ja, dass es die Zärtlichkeit dann hinterher geben wird. Du hast so viel Zärtlichkeit und Liebe in dir, die du auch teilen möchtest. Ich glaube nicht, dass ich da jemals auf Entzug kommen könnte oder mir deshalb Sorgen machen müsste.

Ich lächle dich an. Ein verschwommenes, leicht verzerrtes Lächeln diesmal. Sprechen kann ich nicht mehr, mein Hals ist auf einmal wie zugeschnürt. Du ziehst dich aus, und ich sehe dir dabei zu, und schon werde ich wieder zu diesem dummen Zombie, der nicht mehr denken, nicht mehr sprechen kann und einfach nur dasteht und dich hirnlos angafft. In diesen Augenblicken – in jenen endlosen Minuten vor der Vereinigung – bist du für mich jedes Mal der Inbegriff der Männlichkeit. Ein fleischgewordener Gott, und immer erfüllt mich so etwas wie Ehrfurcht, wenn ich dich nackt sehe. Ich bin voller Staunen, weil sich ein Mann wie du auf jemand wie mich eingelassen hat. Du bist so perfekt, und ich bin es nicht.

Ein ewiger Streitpunkt zwischen uns beiden, denn in deinen Augen bin auch ich eine Göttin, die du nicht nur liebst, sondern regelrecht anbetest. Es fällt mir immer noch, nach all der Zeit zusammen, schwer, das einfach hinzunehmen und zu glauben – und zum Glück vergeht kein Tag, in dem du mir nicht deine Liebe beweist.

Für einen Moment schweife ich ab, ich verliere mich tatsächlich in meinem Gefühl. Dieser Liebe, dieser Ehrfurcht, die ich für dich empfinde. Aber dann bin ich wieder da, ich blinzle und konzentriere mich nur noch ausschließlich auf dich.

Du bist jetzt nackt! Meine Finger sind vor Aufregung und Gier nach dir ungeschickt, du hast mir geholfen, den Gürtel zu öffnen und dir die Jeans über die Hüften zu streichen. Ohne Hinzusehen ziehst du sie dir aus, stößt sie mit dem Fuß beiseite. Du trägst nichts darunter. Wie auch ich magst du bei unserem Zusammensein keine Unterwäsche.

Hungrig gleitet mein Blick über deine Nacktheit – und über deine Männlichkeit, die mir gierig und mindestens ebenso hungrig entgegenragt. Wie ein Speer sticht sie aus deiner Körpermitte und zeigt in meine Richtung. Fleischgewordenes Versprechen von Lust und Ekstase, ich kann mich nie daran sattsehen. Du hast – meiner Ansicht nach – den schönsten Schwanz der Welt! Wieder muss ich stöhnen, denn an der Spitze zeigt sich schon der erste glitzernde Tropfen.

Deine Hände ziehen mich gegen deinen Körper, bis wir uns fast berühren. Ich kann die Wärme deines Leibes spüren und ich erschaudere wohlig, als ich deine Arme um mich fühle. Die Kraft und die Stärke dahinter, und erneut seufze ich voller Lust. Ich suche deinen Blick, dann neige ich mich dir entgegen. Ganz langsam, bis sich unsere Lippen zum ersten Kuss treffen. Wie ich das suchende und gleichzeitig erobernde Spiel deiner Zunge doch liebe. Deinen Geschmack, von dem ich nie genug bekomme. Wie ein Streicheln fährt mir dein abgehackter Atem übers Gesicht und ich beginne fast zu zittern vor Verlangen nach dir.

Mein rechter Arm gleitet um deinen Hals, in deinen Nacken, der sich sekundenlang verspannt. Die andere Hand schiebe ich zwischen unsere bebenden Körper. Nun bist du es, der leise stöhnt, sobald du meine Finger spürst. Für einen Moment umfasse ich dich, drückte dich leicht und bringe dich erneut zum Stöhnen. Ein kehliger Laut, er klingt ein wenig fremd und kommt fast gegen deinen Willen aus dir. Dann hältst du die Luft an, denn ich reibe über deine samtene Länge, und schließlich tasten die Fingerkuppen über die Spitze deiner Eichel und verreiben sanft diesen ersten Lusttropfen.

Du keuchst, ein brummender Laut der nun ganz tief aus deiner Kehle stammt. Ich fühle dein Erschaudern in meiner Hand und spüre das Echo darauf tief in mir drinnen, es breitet sich wie Schallwellen bis in meine Zehenspitzen hinunter aus. Ich lächle in deinen Mund hinein, als ein erneuter Lusttropfen meine Fingerkuppe benetzt. Diesen verreibe ich jedoch nicht.

Ganz langsam hebe ich die Hand, mich gleichzeitig für den Hauch einer Entfernung von deinen Lippen lösend – um mir dann den Finger in einer lasziven Bewegung in den Mund zu stecken. Mit einem Schnurren sauge ich den Tropfen von meiner Fingerspitze, nehme dessen Geschmack mit meiner Zunge auf – nur um dich dann erneut zu küssen. Nun bin ich es, die dir die Zunge in den Mund schiebt, die dich erobert, und die deinen eigenen Geschmack mit dir teilt.

Deine Hände umfassen meine Hüften fester. Ich kann spüren, wie du immer erregter wirst, denn der Druck deiner Finger verstärkt sich permanent. Mittlerweile zitterst du am ganzen Körper vor Geilheit. Ich trete einen Schritt zurück von dir, sehe zu dir hoch. Du willst protestieren. Schnell lege ich dir den Zeigefinger auf den Mund, heiße dich still zu sein. Lass mich machen, bedeute ich dir.

Du schluckst schwer, aber du fügst dich. als ich meine Hände auf deine Schultern lege und dich mit sanftem Druck auf den Sessel dirigiere, damit du dich hinsetzt.

Breitbeinig sitzt du nun da, in voller Nacktheit. Deine kraftstrotzende Männlichkeit so natürlich präsentierend, dass ich mich von diesem Anblick regelrecht berauscht fühle. All meine Sinne sind nun auf dich ausgerichtet. Ich bin jetzt nur noch Instinkt. Gier. Und Hunger! Ja, ich fühle mich als wäre ich am Verhungern, und ich will jetzt nicht mehr warten. Meine Bewegungen sind hastig, ich habe keine Zeit und keinen Gedanken dafür übrig, dich noch mehr mit erotischen und bewusst aufreizenden Spielchen zu reizen, während ich mich ausziehe. Im Gegenteil, ich zerre an meiner Kleidung und bin ungeduldig, weil es mir nicht schnell genug geht. Ich will dich endlich, ich brauche dich so sehr.

Dann bin auch ich endlich nackt. Dein Blick gleitet wie ein Streicheln über mich hinweg, ich spüre ihn wie eine Berührung. Und reagiere darauf, fühle das Kräuseln der dunklen Höfe um die Brustwarzen herum und ersticke fast, weil ich kaum mehr atmen kann. Ich spüre meine eigene Nässe zwischen den Schenkeln, und das Pochen in meiner Scham fühlt sich fast an, als wäre ich schon kurz vor dem Orgasmus.

Du lässt kein Auge von mir, siehst mich einladend an und ich weiß, du bist genauso bereit für mich, wie ich es für dich bin! Aber noch ist es nicht so weit. Das heißt, ich würde schon wollen, ich will mich auf dich stürzen und dich mir einverleiben, aber du hältst mich zurück. Du hast dieses gewisse Lächeln im Mundwinkel, dieses winzige Zeichen von Dominanz, das mich für einen kurzen Moment irritiert. Ich meine, immerhin liegt da ein Keuschheitsgürtel auf dem Tisch, der nur darauf wartet, dir angelegt zu werden – und du willst jetzt die Oberhand?

Die beiden Hände um meine Hüften sprechen eine deutliche Sprache, ich seufze still und überlasse mich dir für den Moment. Behäbig schiebst du eine deiner Hände zwischen meine bebenden Schenkel. Zufrieden schnalzt du mit der Zunge, als du die Nässe auf der Innenseite fühlst, doch damit hältst du dich nicht lange auf. Zielstrebig fährt die Hand höher, ohne Umschweife drückst du die Finger in meinen Schlitz. Es schmatzt so laut, dass ich mich beinahe für meine Geilheit schäme, und dann keuche ich erstickt, weil sich vor meinen Augen alles dreht. Tief tauchen deine Finger in meine nasse Grotte, aus der es unaufhaltsam herausläuft. Ohne Umschweife krümmst du sie dann, drückst auf diesen Punkt in mir, dem ich mich nie entziehen kann.

Du kennst meinen Körper in und auswendig, du weißt ganz genau, wie du welche Reaktion aus mir herauskitzeln kannst – und jetzt gerade ist dir danach, mich kommen zu lassen. Ohne Umschweife, ohne Zögern. Gekonnt reibst du über diese raue Stelle gleich hinter dem Eingang, die unter deinen Fingerkuppen noch weiter anschwillt, und bevor ich noch begreife, was du mit mir machst, geschieht es schon. Mit einem röchelnden Aufschrei suche ich Halt an deinen Schultern, und für einen Moment knicken meine Knie ein. Mit meinem ganzen Gewicht hocke ich auf deiner Hand, die Finger tief in mir, die immer noch meinen G-Punkt stimulieren, bis sich alles um mich herum dreht und ich nur noch meine Lust – und diesen Orgasmus – hinausschreien kann.

Ich kann kaum mehr einen vernünftigen Gedanken fassen, weil du mich ein ums andere Mal kommen lässt – so lange, bis ich entkräftet schluchze und nur noch Geschlecht bin. Bis es aus mir heraus über deine Hand auf den Boden tropft, und ich so heftig abspritzte, dass ich dabei beinahe das Bewusstsein verliere. Erst dann bist du zufrieden, du lässt von mir ab und lehnst dich zurück. Ein Zwinkern liegt in deinen Augen, du siehst mir zu, wie ich hilflos schwanke und verzweifelt versuche, nicht auf die Knie zu gehen. Aber du wartest bis ich mich gefangen habe, weil du weißt, jetzt bin ich an der Reihe.

Mit einer einzigen, geschmeidigen Bewegung lasse ich mich auf deinen Schoß gleiten, zufrieden seufzend, als ich unter meinen Beinen die Härte deiner angespannten Oberschenkelmuskulatur spüre. Und dann stöhnte ich ganz tief und rau, weil du dich endlich in mich versenkst. Ich bin so nass, so bereit für dich – es bereitet mir keinerlei Mühe, dich ganz in mich aufzunehmen. Schwer sinke ich auf dich, fühle dich ganz tief in mir. Ich fühle dich zucken und pochen, und mache mich für einen Moment ganz eng um dich, während ich die Luft anhalte.

Du hast mich sooft kommen lassen, doch es fühlt sich an, als wäre ich lange enthaltsam gewesen. Immer noch ist es nicht einfach, dein Prachtding in mich aufzunehmen, und nach diesen vielen Orgasmen bin ich innerlich regelecht geschwollen. Aber so liebst du es, du bist regelrecht süchtig nach dieser Enge in mir drin, und du tust nichts lieber, als mich an den Punkt zu bringen, wo ich dann so eng bin, dass du kaum mehr in mich hineinkommst. Ah, ich weiß genau, dass dich das verrückt macht. Wenn ich dich mit meinen Scheidenmuskeln umfasse – gerade so, als wäre es eine Hand die dich massiert. Und für einen Augenblick gebe ich mich dem Genuss hin, den es auch mir bereitet. Aber dann reißt mich dein ersticktes Stöhnen aus meiner Versunkenheit.

Mein Kopf ruckt hoch, ich blinzle wie aus einem Traum erwachend. Suche deinen Blick. "Ich will nicht, dass du kommst", flüsterte ich – und es ist Bitte und Befehl zugleich.

Verwirrt reißt du die Augen auf, und schluckst. Doch dann nickst zu zögernd. Zufrieden, weil du dich fügen willst, beginne ich mich langsam auf dir zu bewegen. Dich zu reiten. Jedes Mal wenn ich schwer auf dich sinke, gräbt sich dein Schwanz tiefer in mich, er zuckt und pulsiert. Seine Hitze lässt mich innerlich glühen.

Du willst nach mir greifen, willst aktiv werden, doch blitzschnell packe ich deine Handgelenke und schiebe deine Hände beiseite. Ich will dich dirigieren auf diesem Ritt, und ich will den Ton angeben! Und endlich begreifst du, welche Rolle du diesmal zu spielen hast. Schwer lehnst du dich wieder in dem Sessel zurück, versuchst dich zu beherrschen. Es fällt dir so schwer, denn deine eigene Lust ist mindestens genauso hochgepeitscht, wie meine eigene. Du zitterst unter mir, und Schweißtropfen perlen auf deiner Stirn.

Fahrig küsse ich dir den Atem von den Lippen, dann tanzt meine Zungenspitze über deine Stirn, leckt die verräterischen Schweißtropfen ab. Wieder ist ein Stöhnen das Echo. Es berauscht mich, wie schwer du mit dir selbst zu kämpfen hast. Und doch … du lässt dir die Zügel nicht schießen, du hältst dich zurück. Weil ich dich darum gebeten habe. Oder habe ich es befohlen?

Es kommt so schnell, ah – viel zu schnell! Mit meiner Beherrschung ist es nicht mehr weit her, nachdem du mich zuvor so oft hintereinander hast kommen lassen. Mit einem Aufschrei werfe ich den Kopf in den Nacken, schreie meine Lust hinaus. Ich überschwemme dich regelrecht mit meinem Erguss, nässe deinen Schoss ein und ertränke dich fast. Tief sinke ich auf dich, suche Halt an dir, an deinen breiten Schultern. Kralle mich in deine Haut und kann gar nicht aufhören zu beben, so stark kommt es mir. Ich zittere, ich schluchze; bin wie berauscht und völlig von Sinnen vor Ekstase.

Irgendwann lasse ich mich entkräftet gegen dich fallen, hinein in deine tröstende und liebevolle Umarmung. Genieße es so sehr, wieder von deinen Händen gehalten zu werden. Wie ein Schwamm sauge ich die Liebkosung deiner Lippen auf meiner erhitzten Haut auf. Ich fühle dich immer noch tief in mir, hart und geschwollen. Du zuckst erneut, als ich unwillkürlich die Muskeln meiner Scheide ein weiteres Mal um dich schließe, und instinktiv stößt du dich von unten her in mich. Doch ich weiche blitzschnell zurück, hebe mich auf dir an. So überraschend für dich, dass ich schon von deinem Schoß herunter bin, bevor du überhaupt die Chance hast mich festzuhalten.

Eine unwillige Falte zeigt sich auf deiner Stirn, und du knurrst protestierend. Ich lächle dich unbekümmert an. Wohl wissend, dass es dir gar nicht gefällt was ich gerade getan habe. Du hast kein Problem damit, wenn ich zuerst meine Erfüllung finde oder mir – wie gerade eben – von dir hole, was ich brauche. Aber dann willst du an der Reihe sein.

Normalerweise ist das auch so bei uns beiden. Doch heute, mein Schatz – heute spielen wir eine ganz andere Art von Spiel! Heute wirst du nicht befriedigt werden, du musst hungrig bleiben - und jetzt wird es auch endlich Zeit, dein neues Spielzeug auszuprobieren. Wieder lege ich meine Finger auf deine Lippen, um deinen ungehaltenen Protest zu ersticken. Gleichzeitig greife ich mit der anderen Haut nach dem Latowski und sehe dich dann abwartend an.

Etwas in dir will wütend werden. Du bist bis zum Äußersten aufgegeilt, dein Schwanz glänzt nass von meinem Saft, und es gefällt dir überhaupt nicht, dass ich dir deine Erfüllung vorenthalte. Es ist aber nicht so, als wärst du ausgehungert. Heute Morgen nach dem Aufwachen haben wir ausgiebig gefickt, und nach dem Mittagessen noch einmal. Du hattest heute schon ein paar Orgasmen, aber die müssen jetzt vorhalten, bis ich dich wieder kommen lasse. Dieser Gedanke gefällt mir überraschend gut.

Da meine Sinne immer noch alle auf dich ausgerichtet sind, spüre ich sofort deinen Stimmungsumschwung. Ja, du bist aufs Äußerste erregt und lechzt danach, endlich abzuspritzen – vorzugsweise in mir. Aber beim Anblick des Edelstahltresors in meinen Händen verschwindet die Gier in den Hintergrund, und die Aufregung gewinnt die Oberhand.

"Steh auf", sage ich leise zu dir. Wie belegt meine eigene Stimme doch klingt. Ich kann nicht verbergen, wie mich diese Situation aufwühlt. Irgendwie will ich das auch gar nicht. Du sollst ruhig wissen, was für eine Wirkung du auf mich hast. Und natürlich diese außergewöhnliche Situation, die für uns beide ganz neu ist.

Dein Schwanz glänzt nass von meinem Saft, ich muss schon wieder lächeln. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, denn dein Verlangen ist nicht abgeklungen. Stolz und prall reckt er sich mir entgegen und … Ach zum Teufel, warum eigentlich nicht?

Langsam sinke ich zu Boden und vor dir auf die Knie, lege den Keuschheitsgürtel zwischen deinen Füßen ab. Und dann gleiten meine Hände über deinen Oberschenkeln nach oben. Kurz schaue ich dir ins Gesicht. Du schluckst wieder einmal schwer, ich sehe deinen Adamsapfel hüpfen. Und als ich lächle und den Kopf etwas nach vorne neige, deinem Geschlecht entgegen, zuckst du voller Vorfreude und er wippt mir entgegen.

Oh Hölle, schmeckst du gut! Ich nehme deine Tropfen von deiner Eichel, gerade so als würde ich an einem Eis lecken. Dein Geschmack hat sich mit dem meines eigenen Saftes vermischt. Es ist ein berauschender Cocktail, der meine Sinne nun kitzelt. Dazu dein männlicher Geruch, vermischt mit diesem Hauch von Schweiß. Ich kann kaum an mich halten …

Meine Finger graben sich in deine harten Oberschenkel, dann öffne ich den Mund und nehme dich auf, sauge dich in mich hinein. Wie berauscht von der Komposition unserer Säfte, ich kann mich kaum beherrschen. Du bist tief in meinem Rachen, nur mit Mühe kann ich ein Würgen verhindern, als du über meine Zunge bis beinahe in den Hals gleitest. Meine heftigen Schluckbewegungen massieren dein Fleisch und ich weiß, wie sehr du dieses Gefühl liebst.

Dein Kopf sinkt nach hinten, du keuchst vor Geilheit. Stößt dich regelrecht in meinen Mund hinein. Als ich unwillkürlich nach hinten ausweiche, legen sich deine Hände flach auf meinen Hinterkopf; du willst mich gegen deine Körpermitte drücken.

Aber nein mein Schatz, so haben wir nicht gewettet! Erinnerst du dich nicht – es ist mein Spiel!

Ich lasse sofort von dir ab, umfasse deine Handgelenke und ziehe deine Hände weg. Ich weiß, deiner Kraft wäre ich gar nicht gewachsen, wenn du jetzt mein Aufstehen verhindern wolltest. Aber du tust es nicht. Du zitterst am ganzen Leib vor unerfülltem Verlangen und maßloser Gier, doch du beugst dich meinem Wunsch. Und meinem Willen!

Wieder geht mein Atem schwer. Er kommt tief aus dem Bauch, vibrierend und zittrig. Und wieder fühle ich jeden einzelnen Schmetterling in meinem Magen diese verrückten, kitzelnden Salti schlagen. Himmel, wie sehr ich dich begehre, und wie sehr ich dich liebe. Dich, mein fügsamer, fleischgewordener Gott!

Unsere Blicke sinken ineinander. Groß und stark stehst du vor mir. Du überragst mich in diesem Moment, in dem ich zu deinen Füßen knie, wie ein Turm. Ich sehe die Muskeln ungeduldig unter deiner schweißnassen Haut spielen. Ja, ich weiß, wie sehr ich an deiner Beherrschung säge und wie schwer es dir fällt, dich zurückzuhalten. Mich einfach gewähren zu lassen. Und obwohl ich gerade diejenige auf Knien bin, weiß ich um die Macht, die ich in diesem Moment über dich habe. Ich bin die Herrin deiner Lust, deines Verlangens. Und es obliegt alleine mir, sie zu befriedigen.

Oder eben auch nicht …

Ohne hinzusehen nehme ich den Latowski ein zweites Mal auf, ich öffne die metallenen Schnallen an den Seiten und im Schritt. Bevor ich das Geschenk für dich eingepackt habe, habe ich mich ausführlich mit der Technik beschäftigt. Jetzt könnte ich ihn dir blind und im Schlaf anlegen. Auffordernd halte ich ihn dir hin. Schlüpfe hinein, sagt meine wortlose Geste.

Deine Augenbrauen schießen ungläubig in die Höhe. Wieder zuckt dein Schwanz vor meinem Gesicht. Und ich weiß genau, was du in diesem Moment denkst. Deine Gedanken schreien mir nämlich regelrecht aus deinem fassungslosen Blick entgegen, als du begreifst, was ich vorhabe.

Du bist noch nicht gekommen. Du bist hart wie Kruppstahl. Und dein Orgasmus steht noch aus, du willst abspritzen. Ich weiß das alles. Und ich lächle, und warte einfach ab.

Du zögerst lange. Länger, als ich es je bei dir erlebt habe und gewöhnt bin von dir. Ich weiß genau, was ich jetzt gerade von dir verlange. Du musst dir vorkommen wie ein benutztes Lustobjekt. Ich habe mich an dir befriedigt. Habe dich geritten wie einen Hengst. Und wie ein solcher schnaufst du gerade immer noch. Dein ungestilltes Verlangen peinigt dich. Es brennt in deinem Fleisch, es will gestillt werden. Doch ich möchte dich verschließen. Obwohl ich nicht einmal selbst weiß, wie lange ich dich verschlossen halten werde. Probieren wir den Tresor nur kurz aus? Sicher fragst du dich, ob ich nur wissen will, dass er dir passt. Oder habe ich vor, dich ewig lange leiden zu lassen? Bis morgen? Oder noch länger?

Mit einem lauten Schlucken fügst du dich plötzlich. Du hebst erst den einen Fuß, dann den anderen und ziehst den Tresor an wie einen Slip. Der Edelstahl gleitet über deine Beine nach oben, über deine Hüften. Ich stehe auf, helfe dir ihn zurecht zu rücken. Du stöhnst schmerzlich in dem Bemühen, deinen steifen Schwanz ordentlich in dem Käfig unterzubringen. Viel Spielraum hast du nicht, das weiß ich. Voll erigiert hast du ein kleines Monster in der Hose. Aber genau so soll es ja sein.

So, als hätte ich es schon hunderte Male getan, lasse ich die Bolzen an den Seiten einrasten, ich handhabe den kleinen Plexiglasstab, als hätte ich nie etwas anderes getan. Erst auf der einen Seite, dann auf der anderen. Und dann ist es vollbracht.

Der Tresor aus Edelstahl schmiegt sich um deine Körpermitte. Dieser stählerne Slip, der von nun an verhindert, dass du dich selbst berühren kannst. Es gibt für dich keinen Ausweg aus diesem Gefängnis. Ich habe dich in einem Kerker der Keuschheit gefangen.

Ja, ich habe dich verschlossen, und du weißt nicht, wie lange du verschlossen bleiben wirst. Meine Finger tasten über deine Brust. Ich fühle das Herz wild hinter den Rippen schlagen und lächle dich sanft an. Ich habe die Macht!

Denn eines habe ich dem Paket an dich nicht beigefügt: Den Schlüssel, der dich wieder befreien kann. Und ich werde dich so lange verschlossen halten, wie es mir gefällt. Egal, wie sehr du bettelst und welche Tricks du auch versuchen wirst, um an den Schlüssel zu kommen.

Ich liebe dich so sehr. Mein … verschlossener Schatz!Wird