Prolog - Eine Nacht
Tori
Ich war auf der Suche nach Ablenkung und etwas Erleichterung, nachdem mein Ex nach drei Jahren die Verlobung gelöst hatte und mit irgendeiner blonden Tussi durchgebrannt war, die er online kennengelernt hatte. Als ich dieses knapp eins-neunzig große, brünette Biest von einem Mann sah, wusste ich sofort, dass er genau das Richtige für eine Nacht voller Spaß war – besonders mit seinem Drei-Tage-Bart und seinem muskulösen Körperbau. Es dauerte nicht lange, bis wir in einem Hotelzimmer landeten, und na ja, den Rest kannst du dir wohl denken.
Keuchend fahren meine Hände zu seinen Schultern, in die ich meine Fingernägel grabe. Ich spüre, wie er bei jedem Stoß tief in mich eindringt. „Oh!! Ja!! Bitte!! Fuck!!!“, schreie ich auf, als mich die intensive Lust vollkommen zu übermannen droht.
„Genau so, Baby. Lass es dir in deine enge kleine Pussy reingehen. Das ist doch das, was du brauchst, oder? Von einem richtigen Mann ordentlich durchgefickt zu werden, nicht von einem Jungen?“, knurrt er an meinem Ohr und knabbert an der Ohrmuschel.
„Oh, fuck!! Ja, shit!! Ja!! Härter!!“, schreie ich, als ich über den Rand eines dritten Orgasmus stürze, während er gnadenlos in mich hineinstößt.
„Ja, fuck, genau so, Baby. Komm für mich. Komm mir auf diesen Schwanz.“ Seine Stimme entlockt mir fast augenblicklich einen weiteren Orgasmus. Ich spüre, wie sich sein Körper anspannt, seine Stöße unregelmäßiger werden und sein Griff an meinen Oberschenkeln fester wird.
„Oh fuck … Fuck! Wo willst du es haben, Baby?“, stöhnt er. „Ich bin so nah dran.“
Ich richte mich schnell auf und umschließe die Eichel seines Schwanzes mit meinen Lippen, gerade als die warmen Ströme seines Samenergusses in meinen Rachen schießen. Er vergräbt seine Fäuste in meinen Haaren, während ich meinen Kopf ein paar Mal bewege, um sicherzugehen, dass er komplett leer ist, während seine Stöhner den Raum erfüllen. „Fuck, dein Mund fühlt sich fast so gut an wie deine Pussy, Baby“, keucht er, lässt den Kopf zurück auf das Bett fallen und schnappt nach Luft.
Ich sehe zu ihm hoch, lächle und lecke mir über die Lippen. „Danke. Das habe ich wirklich gebraucht.“
„Nein, Baby, ich sollte dir danken.“ Er lächelt mich an, seine Augen verfolgen jede meiner Bewegungen. „Also, Jess, soll ich uns was zu essen aufs Zimmer bestellen?“
„Nein danke.“ Ich raffe meine Sachen zusammen und gehe ins Bad, wo ich mich schnell anziehe. Als ich wieder herauskomme, sehe ich den Mann, dessen Namen ich nicht einmal kannte, am Kopfende des Bettes lehnen und durch die Kanäle zappen.
„War schön!“ Damit schnappe ich mir meine Tasche und gehe Richtung Tür.
„Warte, was? Ernsthaft? Ich dachte, immer die Kerle hauen nach dem Sex ab. Soll ich dich nach Hause fahren?“, fragt er, die Stirn in Falten gelegt, während er sich aus dem Bett hochdrückt.
Ich muss den Blick von seinem meißelartigen Körper abwenden, während sich seine Muskeln bei jeder Bewegung spannen und seine verwaschene Jeans tief auf seinen durchtrainierten Hüften sitzt. Sie gibt einen leichten Haarstreifen frei, genau dort, wo sich ein V unter den Hosenbund zieht. Shit, er hatte wirklich einen perfekten Körper und war im Bett absolut unglaublich. Ich wünschte, ich hätte ihn auch noch mit meinem Mund verwöhnen können. Ich wette, seine Lippen und seine Zunge waren genauso fantastisch wie sein Schwanz …
Ich schüttle den Kopf, sehe wieder zu ihm auf, treffe seine Augen, seufze und lächle. „Nein, danke. Mir geht’s gut. Wirklich.“
Am nächsten Morgen sitze ich in einem Büro und nicke, während ich den Männern bei dem Meeting nur halb zuhöre. Ich wusste bereits, dass ich hierher versetzt werde. Mir war klar, dass das hier nur noch Formsache war. Ich kannte mein Gehalt. Ich wusste alles. Es war mir eigentlich völlig egal, was sie mir sonst noch zu sagen hatten.
Ich musste nur noch meine Papiere unterschreiben, dann wäre alles erledigt. Ich wäre bald offiziell ein Mitglied der ‚Frozen Pucks‘, und unser erstes Spiel wäre gegen die ‚Penalty Killers‘. Ein Anflug von Aufregung durchfuhr mich bei dem Gedanken, mein neues Trikot anzuziehen und aufs Eis zu gehen.
Die Vorfreude darauf, gegen unsere Rivalen anzutreten, stachelte meinen Ehrgeiz an, mich von Anfang an zu beweisen. Ich wusste, dass die meisten in meinem Team wohl kaum begeistert davon waren, dass eine Frau bei ihnen mitspielte, und ich hatte vor, ihnen auf dem Eis zu zeigen, was ich draufhatte.