Tanja

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Der Besuch in seiner Lieblingsboutique verläuft für Richard ganz anders, als erwartet. Ein eingeklemmter Reißverschluss und die charmante neue Mitarbeiterin, die ihm sofort den Kopf verdreht, sind dabei die Zutaten für ein heißes, erotisches Abenteuer.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
3
Rating
5.0 1 Bewertung
Altersfreigabe
18+

1. Die neue Mitarbeiterin

Kurz vor Ladenschluss wollte ich noch schnell einen Anzug für die Hochzeit meines besten Freundes kaufen. Mein Arbeitstag war erneut länger gewesen als geplant, und auch in den nächsten Tagen sah es nicht danach aus, dass ich pünktlich Feierabend machen könnte. Also entschloss ich mich spontan, mein bevorzugtes Bekleidungsgeschäft in der Fußgängerzone aufzusuchen und mir dort etwas Passendes für die bevorstehende Feier zu besorgen.

Als ich den Laden betrat, war ich offenbar der einzige Kunde.

»Hallo Herr Moreau«, begrüßte mich Frau Wagner, die Chefin der Boutique, freundlich. »Schön, dass Sie mal wieder vorbeischauen.«

»Ich wäre gerne schon früher gekommen, aber im Moment fehlt mir einfach die Zeit. Allerdings habe ich ein kleines Problem, und Sie sind meine letzte Hoffnung. Ich benötige dringend einen Anzug für die Hochzeit meines besten Freundes. Als Trauzeuge muss ich mich natürlich entsprechend kleiden.«

»Da finden wir ganz bestimmt etwas«, versicherte Frau Wagner. »Nur kann ich die Beratung und Anprobe dieses Mal nicht selbst übernehmen, weil ich gleich einen Termin habe, den ich leider so kurzfristig nicht mehr verschieben kann. Wir arbeiten gerade an einem Bonusprogramm für unsere Kunden, bei dem sie Punkte sammeln und diese später als Rabatt einlösen können. Dafür muss ich heute noch einiges mit dem Steuerberater klären. Wenn es Ihnen recht ist, würde ich Tanja bitten, sich um Sie zu kümmern.«

»Klar, kein Problem. Es ist ja nicht Ihre Schuld, dass ich hier so kurz vor Ladenschluss hereingeschneit komme und irgendwelche Wunderdinge erwarte«, entgegnete ich. Genau in diesem Moment kam eine junge, attraktive Frau aus einem Nebenraum hinter der Kasse. Das musste Tanja sein.

Tanja schien eine neue Mitarbeiterin zu sein. Ich hatte sie zuvor noch nie gesehen, und was soll ich sagen: Sie war ein echter Hingucker. Eine Frau, die mir sofort gefiel.

Ich schätzte sie auf Anfang dreißig. Sie reichte mir bis zur Schulter, hatte kinnlange blonde Haare, mittelgroße Brüste und stand plötzlich wie Phönix aus der Asche neben Frau Wagner und mir im Laden. Bekleidet mit einem schönen weißen Top und einer kurzen Hose kam ihr bronzefarbener Teint perfekt zur Geltung. An ihren Füßen trug sie elegante Riemchensandalen, die ihren Look stilvoll abrundeten. Ihre rot lackierten, natürlichen Fingernägel und ihre gepflegten kleinen Füße, deren Zehen ebenfalls mit rotem Nagellack versehen waren, fielen mir dabei sofort ins Auge, da ich für diese optischen Reize bei Frauen schon lange eine besondere Vorliebe habe.

Nachdem Frau Wagner mich als Stammkunden vorgestellt und Tanja meine Situation geschildert hatte, verließ sie den Laden und wünschte uns viel Erfolg bei der Kleiderwahl.

»Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, dass Sie meinetwegen Überstunden machen müssen. Leider lässt es sich diese Woche für mich einfach nicht anders einrichten. Die Arbeit stresst gerade enorm, und das fehlende Outfit für die Hochzeit bereitet mir zusätzliches Kopfzerbrechen«, entschuldigte ich mich bei Tanja mit einem bedauernden Blick.

»Nein, das ist schon in Ordnung. Ich werde den Laden gleich schließen, dann kommt auch garantiert kein neuer Kunde mehr rein und wir können uns in Ruhe und mit Sorgfalt der Anzugsuche widmen«, antwortete sie mit einem sympathischen Lächeln.

Nachdem wir noch etwas Small Talk geführt und schnell das förmliche »Sie« gegen das ungezwungenere »Du« getauscht hatten, setzte Tanja ihr Vorhaben pünktlich zum Geschäftsschluss in die Tat um.

»Jetzt haben wir den ganzen Laden für uns allein«, sagte sie lächelnd zu mir, als sie die Tür abgeschlossen und den Vorhang hinter dem Schaufenster zugezogen hatte.

Ich lächelte zurück und verspürte eine gewisse Freude darüber, dass diese überaus attraktive Frau ihren Feierabend für mich opferte und mir helfen wollte, mein Bekleidungsproblem für die Hochzeit zu lösen.