Das Verlangen des Alphas

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Zusammenfassung

Eines Nachts liegt Pollynia Lackris gemütlich in ihrem Kingsize-Bett. Am nächsten Morgen wacht sie nackt auf, die Beine gespreizt, mit einem umwerfend gutaussehenden Mann zwischen ihren Schenkeln. Sie dachte, das Schlimmste, was passieren könnte, wäre, dass ihre Eltern von einem rivalisierenden Rudel niedergemetzelt werden. Falsch gedacht. Jetzt sitzt sie mit einem Alpha fest, der keine Stunde ohne sie auskommt. Sie dachte, eine Heirat würde sie retten. Sie hätte nicht geahnt, dass sie am Ende von einem sexbesessenen Alpha, der die Ausdauer eines Wolfs besitzt, auf jede Oberfläche in ihrem Haus gepinnt werden würde. ... „Rael, wir haben es heute schon dreimal getan!“, keuchte sie, während ihr der Atem stockte, als er sie vom Boden aufhob. Schon wieder. Er grinste, seine Lippen streiften ihr Ohr. „Na gut, dann machen wir fünf daraus.“ A SLOW BURN. STEAMY ROMANCE NOVEL.

Genre:
Romance
Autor:
ruyi
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
65
Rating
5.0 1 Bewertung
Altersfreigabe
18+
Das ist ein Beispiel

Das muss ein Traum sein

Ein Paar Augen flatterte in einem riesigen, beigefarbenen Raum auf.

Das frühe Morgenlicht fiel in goldenen Streifen durch die Fenster – viel zu hell für den Winter.

Draußen zwitscherten Vögel leise, ihre Flügel tippten sanft gegen die Scheiben.

Adelaide kniff die Augen zusammen und schützte ihr Gesicht mit dem Handrücken.

Das ist komisch… dachte sie benommen. Seit wann ist die Sonne im Winter so hell?

Sie streckte ihre Beine aus, in der Erwartung, die gewohnte Leere ihres großen Bettes zu spüren.

Doch ihr Fuß stieß gegen etwas Warmes. Und Festes. Wie bei einem Mann.

Oh…

Es war ewig her, dass sie mit einem Mann zusammen war, und jetzt hatte sie solche versauten Träume?

Bevor sie zurückweichen konnte, glitt eine raue Hand an ihrem Oberschenkel hoch, legte sich um ihre Taille und zog sie eng an sich.

Ein leises Stöhnen entwich ihren Lippen, bevor sie es unterdrücken konnte.

Sie sollte das nicht genießen. Ja, sie war Single – aber sie war nicht verdorben.

Und doch...

Eine zweite Hand umschloss ihre Brüste, knetete sie sanft und rieb in langsamen Kreisen über ihre Brustwarzen.

Adelaide spürte, wie sie zwischen ihren Beinen feucht wurde. Sie biss sich auf die Unterlippe.

Na schön… das reicht. Zeit aufzuwachen. Sie hatte heute eine Buchsignierung. Die Sonne war schon aufgegangen. Sie konnte hier nicht einfach herumliegen und von einem Mann fantasieren, der…

Warte.

Sie wollte aufstehen, doch die Hand lag immer noch fest um ihre Taille.

Ihre Stirn legte sich in Falten, als ihr die Situation allmählich bewusst wurde.

„Du fühlst dich so gut an, Baby.“

Eine tiefe Stimme sprach hinter ihr.

Wie vom Blitz getroffen sprang Adelaide aus dem Bett, ihre kleinen Hände schnellten sofort zu ihrem nackten Oberkörper.

„Wer bist du? Was machst du hier!“

Sie schrie, und die Härchen an ihrem Körper stellten sich auf.

Wer war dieser Mann? Wie war er in ihr Zimmer gekommen?

Moment mal…

Adelaides Blick huschte durch den Raum – und alle Farbe wich aus ihrem Gesicht.

Das war nicht ihr Zimmer.

Weg waren ihre sanften rosa Wände, ihr Schminktisch voller verschiedener Lippenstifte und der billige Mona-Lisa-Abklatsch, den sie aus Puerto Rico mitgebracht hatte.

An ihrer Stelle befand sich ein riesiges, luxuriös eingerichtetes Gemach. Verzierte Gemälde säumten die Wände. Ein Kronleuchter funkelte über ihr. Rote Perserteppiche polsterten ihre Schritte. Das Bett war sicher über zwei Meter breit.

Warte mal verdammt noch mal…

Das Letzte, an das sie sich erinnern konnte, war, dass sie sich mit Wein betrunken hatte, bevor sie einschlief.

Wie zur Hölle war sie hierhergekommen? War sie etwa schlafgewandelt?!

Adelaides Blick schnellte zurück zu dem Mann im Bett.

Er starrte sie verwirrt an – als wäre er genauso verblüfft wie sie.

In ihren Augen blitzte Angst auf. Sie wich zurück, bis ihr Rücken gegen die Wand stieß.

„Wer bist du! Was hast du mit mir gemacht?! Oh Gott… Haben wir etwa…“

Sie schluckte schwer.

Ihr Inneres pulsierte – als ob etwas Dickes, Hartes und Riesiges in ihr gewesen wäre.

Ihre Beine pressten sich sofort zusammen.

Der Mann im Bett war… hinreißend.

Seine goldenen Augen schimmerten im Morgenlicht. Sein Oberkörper war muskulös, und seine Bizepse spannten sich an, als er sich mit der Hand durch das weiß-silberne Haar fuhr.

Er sah aus, als wäre er direkt aus einem Gemälde gestiegen.

Sie hatte noch nie jemanden gesehen, der so verdammt gut aussah.

Adelaide spürte ein tiefes Verlangen in sich – als ob sie ihn brauchen würde, wieder in ihr.

Ihre Brustwarzen wurden bei dem Gedanken hart.

Sie schüttelte den Kopf.

Was zur Hölle! Warum glotze ich diesen Mann so an? Ich weiß nicht einmal, wo zur Hölle ich bin!

Das muss ein Traum sein, oder?

Wach auf!

Adelaide gab sich selbst eine Ohrfeige – eine harte.

Schmerz durchzuckte ihre Wange.

Sie schrie auf.

„Hilfe! Bitte, irgendjemand, helft mir!“

„Was machst du da?“

Der Mann im Bett fragte es mit gerunzelter Stirn, eine Augenbraue hochgezogen.

Adelaide zeigte mit einem zitternden Finger auf ihn.

„Wer zur Hölle bist du? Wie bin ich hierhergekommen? WAS HAST DU MIT MIR GEMACHT!“

Er starrte sie einen Moment lang an… dann schnaubte er.

Im nächsten Augenblick stand er aus dem Bett auf.

Die Laken rutschten herunter.

Adelaides Augen weiteten sich. Ihr Blick wanderte nach unten – dann zwang sie ihn schnell wieder nach oben.

Er war nackt. Völlig. Herrgott.

Sie sah schnell weg und fluchte leise vor sich hin, als er näher kam.

Ihre Hände nestelten nervös an ihrer Seite.

Doch zum Nachdenken blieb keine Zeit.

Blitzschnell legte sich seine Hand um ihren Hals –

– und hob sie vom Boden hoch.

Ihre Zehen berührten kaum noch den Boden.

„Du hast mich unter Drogen gesetzt“, knurrte er. „Hast mich dazu gebracht, mit dir zu schlafen, und jetzt spielst du die Unschuldige?

Du musst ganz schön dumm sein, wenn du denkst, dass du dich mit deinen albernen Spielchen da rauswinden kannst.

Polly.“

Polly?

Adelaide strampelte mit den Beinen in der Luft, während ihr Gesicht knallrot anlief. Ihre Augen traten fast aus den Höhlen.

„Hör auf… du… du tust mir weh…“

Sie krächzte es und ihre Hände kratzten an seinem Handgelenk.

Er ließ los.

Sie sackte wie ein Sandsack auf den Boden und hustete heftig.

Polly? Er hat mich Polly genannt?

Warte…

Das war der Name der Bösewichtin in ihrem Buch, Tempting Him.

War er einer ihrer wahnsinnigen Fans? Hat er sie unter Drogen gesetzt? Entführt, um seine kranken Fantasien auszuleben?

„Verschwinde aus meinen Augen“, zischte er, „bevor ich dich in den Keller sperre.

Und dieses Mal werden dich nicht einmal deine Eltern da rausholen können.“

Er stürmte durch die Verbindungstür nach draußen und schlug sie hinter sich zu.

Adelaide kämpfte gegen die Tränen.

War er wahnsinnig? Was war hier los?

Polly hatte den männlichen Protagonisten, Alpha Rael, unter Drogen gesetzt und mit ihm geschlafen. Wollte er… diese Szene nachstellen?

Wollte er sie durch ihr eigenes Buch jagen?

Adelaide rappelte sich auf.

Sie musste hier raus. Sofort.

Sie rannte auf die Tür zu – doch hielt inne.

Neben ihr stand ein raumhoher Spiegel.

Sie blieb abrupt stehen.

Adelaides Herz hämmerte. Die Härchen an ihren Armen stellten sich auf.

Was… war das?

Sie kannte nicht jeden Zentimeter ihres Körpers auswendig, aber eines konnte sie nicht verwechseln – ihre Körpergröße.

Sie war 1,73 Meter groß. Schon immer.

Doch das Spiegelbild zeigte eine Frau, die vielleicht 1,58 oder höchstens 1,63 Meter groß war.

Adelaide schluckte schwer.

Sie drehte sich langsam zum Spiegel –

– und ihre Welt brach zusammen.

Weg waren ihre meerblauen Augen.

An ihrer Stelle: graue, von der Sonne ausgeblichene Augen.

Ihre Lippen waren nicht ihr gewohnter, schmaler Schmollmund – sie waren voll. Rot. Wund geküsst.

Und ihre Haare…

Blutrot. Genau wie Pollys.

Nein… nein, nein, nein…

Sie sah noch einmal in den Spiegel – und zuckte sofort zurück, bis sie auf den Boden sank.

Ihr Gesicht wurde totenblass.

„Das kann nicht sein… nein… nein…“

Die Badezimmertür knarrte auf.

Der Mann – Rael – trat heraus, ein Handtuch tief um seine Hüften geschlungen, sein weißes Haar ließ Wassertropfen auf seine muskulöse Brust fallen.

Adelaide drehte sich um.

Goldene Augen. Weißes, seidiges Haar. Ein gemeißelter Körper.

Er kam nun auf sie zu – seine Augen starrten sie tödlich an.

„Alpha… Alpha Rael?“, flüsterte sie.

Er hielt inne – dann grinste er hämisch.

„Bleib genau da… und mein Name wird das Letzte sein, was du aussprichst, bevor ich dir das Leben aus dem Leib schnüffle.“

Adelaide wartete nicht ab, ob er es ernst meinte.

Sie rannte los.

Doch als sie die Tür erreichte –

– schwang sie von alleine auf.

Zwei Wachen stürmten herein.

„Alpha! Wir haben ein Problem!“

Ihre Gesichter waren bleich. Gezeichnet von Entsetzen.

Raels Stirn legte sich in Falten, seine Augen waren vor Ärger scharf.

Was auch immer sie dazu brachte, in seine Gemächer zu platzen… Es sollte besser wichtig sein.

Sonst würden ihre Köpfe bis zum Mittag auf einem Pfahl stecken.

„Was ist es?“, fragte er kalt.

Die Wache zitterte.

„Alpha… Die Luna… Sie ist tot.“

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