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His Prison Pet

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Zusammenfassung

Dies ist keine Liebesgeschichte mit einer Flucht. Es ist der Beginn einer Gefangenschaft, die sich immer weiter vertieft. Dark Romance • Taboo • Captor/Protector Eigentlich hätte sie niemals hier sein dürfen. Neunzehn Jahre alt. Verurteilt für ein Verbrechen, das sie nicht begangen hat. Eingesperrt in einem Hochsicherheitsgefängnis für Männer. Ein Verwaltungsfehler oder etwas weitaus Bewussteres bringt Ivy Walker in eine Welt, die von Gewalt, Hierarchien und Männern beherrscht wird, die Schwäche wie Blut wittern. Der Gefährlichste von ihnen allen braucht keine Waffe. Damien Cross. Verurteilter Mörder. Herrscher von Trakt C. Der Mann, den jeder fürchtet. In dem Moment, als er Ivy sieht, beschließt er, dass sie ihm gehört. Als Schutz. Zur Kontrolle. Für was auch immer er will. Innerhalb dieser Mauern bedeutet Überleben Gehorsam. Damien bietet ihr Sicherheit, aber zu einem hohen Preis. Sie wird beobachtet. Berührt. Belehrt. Als sein Pet beansprucht. Niemand stellt es infrage. Niemand wagt es, sich einzumischen. Ivy bekämpft ihn bei jeder Gelegenheit. Trotzt seinen Regeln. Weigert sich, zu zerbrechen. Und je mehr sie widersteht, desto besessener wird Damien. Denn in diesem Gefängnis ist Liebe nicht sanft. Sie ist besitzergreifend. Gewalttätig. Unverzeihlich. Sie wollte Gerechtigkeit. Sie fand einen Käfig. Und einen Mann, der sie zweifeln lässt, ob Freiheit jemals eine Option war. Dies ist kein Standalone-Roman. His Prison Pet ist das erste Buch einer dunklen Taboo-Serie, in der sich die Gefangenschaft vertieft, sich Machtverhältnisse verschieben und eine Flucht niemals garantiert ist. Eigentlich hätte sie niemals hier sein dürfen. **Ein neunzehnjähriges Mädchen in einem Hochsicherheitsgefängnis für Männer. Und der Mann, der dort das Sagen hat, beschließt, dass sie ihm gehört.**

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
31
Rating
4.8 (15 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

Ivy Walker


Sie sagen mir, dass ich in eine Hochsicherheitsanstalt verlegt werde. Die Handschellen schneiden tiefer ein, als sie müssten. Ich weiß, dass die Wärter das mit Absicht machen. Nur eine weitere Bestrafung. Eine weitere Erinnerung daran, dass ich mir nicht mehr selbst gehöre.

„Du hast Glück, dass du nicht tot bist“, murmelt einer von ihnen. Er will wohl, dass ich es höre.

Ich antworte nicht. Das tue ich nie. Meine Handgelenke sind wund, meine Knöchel voller blauer Flecken. Der Overall kratzt überall. Aber es ist die Stille – diese bewusste Stille –, die mich fertigmacht. Als hätten sie schon längst entschieden, was ich bin: schuldig, gefährlich und entbehrlich.

Ich bin neunzehn.

Ich hatte noch nicht mal einen Strafzettel wegen zu schnellem Fahren.

Und jetzt sitze ich hinten in einem Gefängnistransporter. Ich bin am Boden angekettet wie ein Monster.

Durch die Fahrt klappern die Ketten. Die Fenster sind verdunkelt. Die Luft ist dick vor Schweiß und Diesel. Da sind noch zwei andere Gefangene – Männer. Aber sie sitzen in eigenen Käfigen und ich bin allein in meinem. Ein Wärter vorne, einer hinten. Beide bewaffnet. Beide mit steinerner Miene. Keiner sagt ein Wort, bis der Wagen langsamer wird.

„Hier ist es“, sagt der Fahrer.

Der andere antwortet: „Gott helfe ihr.“

Ich starre starr nach vorne. Ich will ihnen nicht die Genugtuung geben, dass sie meine Angst sehen. Aber ich habe Angst. Sie sitzt tief unter meiner Haut. Es ist eiskalt.

Die Tür öffnet sich mit einem Ächzen.

Grelles Sonnenlicht brennt im Wagen. Ein Tor kracht auf. Betonmauern ragen wie Klippen um mich herum auf. Die Luft riecht nach Rost, Bleichmittel und nach etwas Wildem. Ein langer Schatten fällt über den Boden – groß und massiv. Auf einem Schild über mir steht: Blackridge Correctional Facility.

„Das ist nicht richtig“, flüstere ich mit brüchiger Stimme.

Sie schubsen mich vorwärts.

Ich stolpere hinaus, in Ketten, die Handgelenke an meiner Taille fixiert. Die Sonne ist zu hell. Das Gebäude vor mir ist nicht das, was ich erwartet habe. Es ist älter. Bedrohlich. Und all die Wärter, die draußen stehen... es sind Männer.

Ich bleibe wie angewurzelt stehen.

„Wo sind die Frauen?“, frage ich.

Niemand antwortet.

Die Beamtin bei der Aufnahme im Bezirksgefängnis hatte mir gesagt, ich würde an einen „sicheren Ort“ verlegt werden. Wegen der großen Aufmerksamkeit, die mein Fall erregt. Sie hatte nicht gesagt, dass es ein Männergefängnis sein würde.

Panik steigt mir die Kehle hoch.

„Warten Sie – warten Sie! Das muss ein Fehler sein. Ich soll nicht hier sein. Ich bin neunzehn – ich bin nicht mal – das ist –“

„Zu gefährlich für den normalen Vollzug“, unterbricht mich einer der Wärter. „Zu berühmt, zu zerbrechlich, zu viel Pech gehabt. Such dir was aus.“

„Das ist eine Anstalt für Männer!“, sage ich und winde mich in den Fesseln. „Sie können mich hier nicht einsperren!“

Der andere zuckt nur mit den Schultern. „Wir treffen diese Entscheidungen nicht, Schätzchen. Aber du kannst Gift darauf nehmen, dass es jemand von ganz oben war.“

Sie führen mich hinein.

Die Tür schlägt hinter mir zu wie bei einem Tresor.


‎⋆༺☠︎︎༻⋆

‎

Der Aufnahmeraum ist kalt und gefliest. Das Summen der Leuchtstoffröhren macht alles noch schlimmer, als es ist. In jeder Ecke hängt eine Kamera. Niemand spricht mit mir.

Ich muss mich ausziehen. Ich möchte schreien. Ich beiße mir auf die Zunge, bis sie blutet. Ich starre starr geradeaus, während sie mich durchsuchen. Jeden Zentimeter. Die Handschuhe machen es nicht weniger erniedrigend.

Dann das Summen einer elektrischen Haarschneidemaschine.

„Nicht.“

„Vorschrift“, sagt die Frau. Sie ist die einzige Frau, die ich hier bisher gesehen habe. Ihr Gesicht wirkt müde. Nicht grausam – einfach nur abgestumpft. Sie schneidet mir die Haare ab. Lange dunkle Strähnen fallen zu Boden. Ich will weinen, aber ich tue es nicht. Ich habe schon genug geweint.

Als Nächstes: eine kalte Dusche. Noch eine Durchsuchung. Dann geben sie mir neue Kleidung – graue Hose, graues Hemd, graue Seele.

„Sie kommen in Schutzhaft“, sagt sie mir. „Einzelunterbringung.“

Ich blinzle. „Allein?“

Sie zögert.

„Nein.“

Mir dreht sich der Magen um.


‎⋆༺☠︎︎༻⋆

‎

Der Weg zum Zellentrakt ist lang. Meine Schuhe quietschen. Jeder Schritt hallt wider. Wir gehen an Gittern und Hochbetten vorbei. Stimmen verstummen, wenn sie mich sehen. Ich spüre sie – Blicke auf meinem Körper, auf meinen Hüften, meiner Brust, meinem Mund. Ich halte den Kopf oben.

„Blick nach vorn!“, herrscht mich der Wärter an.

Wir halten vor einer schweren Stahltür: C-Flügel – Ebene 4.

Ein anderer Wärter schaut auf sein Klemmbrett. Er nickt. Dann sieht er mich an. Es ist nicht direkt Mitleid, was in seinem Blick liegt.

„Viel Glück.“

Die Tür geht auf. Man schubst mich hinein.

Und dann sehe ich ihn.

Er sitzt auf dem Bett. Ohne Hemd. Schwarze Haare und graue Augen. Tattoos ziehen sich über seine Brust, seine Arme und seinen Hals. Er blickt langsam auf. Als hätte er gewusst, dass ich komme. Als hätte er gewartet.

Damien Cross.

Ich kenne seinen Namen, noch bevor ihn jemand ausspricht.

Sogar ich habe schon von ihm gehört.

Mörder. Vollstrecker. König vom C-Flügel.

Mein neuer Zellengenosse.

Er steht auf.

Und lächelt.

Nicht nett. Nicht grausam. Einfach nur ruhig. Geduldig.

Wie ein Raubtier.

„Sieht aus, als hätten sie mir ein Spielzeug geschickt“, sagt er. Seine Stimme ist tief, rau und amüsiert.

Die Tür fällt hinter mir ins Schloss. Ein letztes, hartes Klicken.

Und mir wird klar, dass niemand zurückkommt, um mich zu holen.

Ich stehe wie erstarrt da. Ich klammere mich an die dünne Decke und das Kissen, das sie mir gegeben haben. Als ob mich das vor der Hitze schützen könnte, die von seinem Körper ausgeht.

Die Zelle hat keine Gitterstäbe. Es ist eine massive Metalltür mit einem kleinen verstärkten Fenster. Dicke Mauern. Kalte Ecken. Kein Entkommen.

Dann höre ich es –

Pfiffe.

Aus den anderen Zellen.

Eine Stimme ruft: „Verdammt, sie haben ein Kätzchen in den Käfig gelassen.“

Eine andere: „Hey Hübsche, bist du noch zu haben?“

Und Gelächter. Rau. Tief. Es sind viel zu viele von ihnen.

Ich kralle mich fester in die Decke und weiche zur Tür zurück. Ich zittere am ganzen Körper. Ich sehe Damien nicht an. Ich will nicht wissen, wie er schaut.

Aber ich spüre ihn. Seine Hitze. Die Stille, die sich wie ein Ölfilm ausbreitet.

Er geht ganz langsam.

Ich mache einen Schritt zurück.

Er macht einen Schritt nach vorn.

Dann drehe ich mich um und renne zur Tür. Ich hämmer mit den Fäusten dagegen. „Nein! Nein, bitte – bitte, lassen Sie mich raus! Er kann nicht – ich soll hier nicht – bitte!“

Ich presse mein Gesicht ans Fenster. Mein Atem lässt das verstärkte Glas beschlagen. Der Beamte, der mich gebracht hat, ist schon weg. Ich schreie trotzdem nochmal. „KOMMEN SIE ZURÜCK! BITTE!“

Durch das Fenster sehe ich nur den leeren Flur. Auf der anderen Seite der verschlossenen Kontrolltür bewegt sich etwas. Ein Beamter dreht sich um, die Schlüssel klimpern.

Er wirft einen kurzen Blick durch das Glas zu mir.

Und dann öffnet er die Außentür und geht einfach weg.

Er lässt mich hier.

Allein.

Mit ihm.

Ich fahre herum und ringe nach Luft – und da steht er.

Direkt hinter mir.

Er hat mich in die Enge getrieben.

Seine Arme sind links und rechts von meinem Kopf. Seine Handflächen pressen gegen das Metall, direkt neben meinem Gesicht. Seine Brust berührt mich zwar nicht – aber es fühlt sich so an.

Er beugt sich vor. Sein Atem streift meinen Nacken.

„Diese Tür geht für dich nicht mehr auf“, sagt er leise. „Nicht, bevor ich es sage.“

Ich bekomme keine Luft mehr.

„Daran solltest du dich gewöhnen.“

Er riecht nach Eisen. Tinte. Hitze.

Ich quetsche das Kissen zwischen uns, als würde es helfen. Tut es nicht.

Seine Stimme wird noch tiefer. „Du wirst es lernen, Ivy. Wie man in meinem Bett schläft. Wie man kniet, wenn ich es sage. Wie man isst, wenn ich es erlaube.“

Ich schüttle den Kopf. Ich kann kaum flüstern. „Nein.“

Er lacht einmal kurz. Ganz leise.

„Du kannst jetzt noch Nein sagen. Das wird nicht aufhalten, was kommt.“

Ich schließe die Augen.

Er berührt mich nicht. Noch nicht.

Aber er bleibt genau dort stehen. Sein Atem kitzelt auf meiner Haut. Bis die Decke in meinen Armen zu zittern beginnt – und mir klar wird, dass ich es bin.

Ich bebe am ganzen Körper.

‎„Woher kennst du meinen Namen?“, bringe ich mit zugeschnürter Kehle heraus.

‎Er antwortet nicht. Ein langsames, geheimnisvolles Lächeln huscht über seinen Mund – als würde ihn die Frage amüsieren.

‎Stattdessen legt er den Kopf schief. „Kennst du meinen?“‎

‎Ich schlucke schwer. „Damien... Cross.“‎

„Braves Mädchen.“ Das Lob klingt weich, fast schon erschreckend sanft.‎

‎Er richtet sich auf, tritt einen halben Schritt zurück und zeigt auf das Bett. „Setz dich. Mach’s dir bequem.“‎

‎Ich sehe zum Bett, dann wieder zu ihm.‎

‎„Wir haben nicht die ganze Nacht Zeit“, fügt er hinzu. Er ist immer noch ruhig und geduldig, aber jetzt bestimmter. „Und glaub mir, du solltest anfangen, deine Kräfte zu sparen.“‎

‎Widerwillig schleiche ich zum Bett. Ich hocke mich auf die äußerste Kante und halte die Decke wie einen Schutzschild vor mich.

‎Er beobachtet jede meiner Bewegungen mit halb geschlossenen Augen. Er prüft mich. Er wirkt zufrieden.‎

‎„Schon besser“, murmelt er. „Erste Lektion: Du setzt dich, wenn ich es dir sage. Zweitens –“ sein Blick fällt auf das dünne Kissen in meinem Schoß „– das wirst du nicht mehr lange brauchen.“‎

‎Ich beiße mir auf die Innenseite der Wange, um nicht loszuheulen. Der Raum wirkt enger als je zuvor. Sein Schatten scheint alles auszufüllen.

‎Er geht zur Zellentür und drückt die Klinke nach unten – nur um mir zu zeigen, dass abgeschlossen ist. Dann dreht er sich wieder um. Die Arme hängen locker an den Seiten. Sein Gesichtsausdruck ist nicht zu deuten.‎

‎„Ruh dich aus, solange du kannst, Ivy“, sagt er. Seine Stimme klingt wie ein dunkles Versprechen. „Morgen fangen wir an.“

‎

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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author

What an intense begin of the story! 😱😱😱

ein Jahr
author

😱Oh no that would be a women’s worst nightmare, being sent to a men’s prison…😂that would be some horrifying shit😩

ein Jahr
1
author

Great hook! 😊

ein Jahr

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