Vorwort
Du kannst dieses Buch lesen, ohne die vorherigen gelesen zu haben!
Also Leute! Ratet mal, wer mit noch mehr Chaos und einem Lars-Spinoff zurück ist? Es ist Jahre her, seit diese Katastrophe von einer Buchreihe veröffentlicht wurde, und anscheinend mochten die Leser sie genug, damit ich das Ganze umschreibe. Also sind wir wieder hier! Upgraded, ungefiltert und wahrscheinlich noch unangemessener.
Diese Geschichte? Sie spielt sechs Jahre nach dem zweiten Teil der Stuck-Reihe. Das heißt: Ja, es wird Spoiler geben. Ja, es wird Drama geben. Und ja, ich bereue immer noch nichts.
Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten, eure Reaktionen zu sehen!
Wenn du neu hier bist: Willkommen im Wahnsinn! Fang mit Stuck on an Island und dann Stuck in Reality an, bevor du dich kopfüber in dieses absolute Chaos aus Gefühlen und schlechten Entscheidungen stürzt. Wenn du nur wegen einer guten BL-Story hier bist, kannst du aber auch direkt mit dieser anfangen.
Also schnall dich an! Lars ist an der Reihe. Und glaub mir... der arme Kerl wird bald sehr stuck sein.
Lars POV
Also, ich bin jetzt neunzehn. Was anscheinend bedeutet, dass es Zeit ist, „mich selbst zu finden“. Deshalb verbringe ich ein Jahr an einer sogenannten Folk High School.
Was das für eine Schule ist, fragst du? Ehrlich gesagt, weiß ich das selbst noch nicht so genau. Soweit ich das verstanden habe, ist es wie Hogwarts... nur ohne Magie, ohne Noten und ohne den geringsten Schimmer, was man da eigentlich lernen soll. Man sucht sich einfach etwas aus, das man einigermaßen mag: Musik, Theater, Reisen, Fotografie, was auch immer. Und irgendwie gilt das dann als Bildung.
Sie versprechen sogar eine Reise ins Ausland. Das klingt toll, bis man merkt, dass es wahrscheinlich Wandern, Hostels und viel zu viel Gruppen-Kuscheln beinhaltet.
Bei der Anmeldung musste ich diesen langen Persönlichkeitsfragebogen ausfüllen, damit sie den „perfekten Mitbewohner“ für mich finden konnten. Ja, klar. Weil das ja immer so gut funktioniert. Nichts schreit mehr nach Perfect Match als zwei fremde Typen, die in einem Zehn-Quadratmeter-Zimmer eingesperrt sind und sich gegenseitig stumm für ihre Essgewohnheiten verurteilen.
Die Schule selbst ist riesig. Es gibt ein Hauptgebäude mit Klassenräumen, ein Kino, ein Gaming-Zimmer (Gott sei Dank) und eine Kantine, die uns dreimal am Tag füttert, ob wir wollen oder nicht.
Es gibt sogar ein Schwimmbad und ein Fitnessstudio für die Sportlichen unter uns. Die Wohnheime sind in drei Gebäude unterteilt: West, Nord und Süd. Ich bin in einem davon gelandet. Welches genau, weiß ich noch nicht... ich war zu abgelenkt von der Tatsache, dass ich mir das Zimmer mit einem Typen teilen werde, der vielleicht ein bisschen zu süß für mein eigenes Wohl ist.
Und da ich schon eine feste Freundin namens Amanda habe, die mir wie ein menschliches GPS hinterherläuft und nur kuscheln will... nun ja, sagen wir einfach, dass es kompliziert wird.