In seinen Fesseln

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Zusammenfassung

Du bist ein ganz normales Mädchen, als deine Welt urplötzlich aus den Fugen gerät und auf den Kopf gestellt wird. Du weißt nicht wo du bist und ob du je entkommen kannst, aber schaffst du es nicht aufzugeben und durchzuhalten?

Status:
In Arbeit
Kapitel:
7
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

Hauptfigur: Skye

Alter: 24

Wohnort: Hamburg

*Piep... piep... piep*

Reißt dich der Wecker aus dem Schlaf. Die Sonne scheint durch dein kleines Schlafzimmerfenster und blendet dich. Total verschlafen schiebst du die Decke von dir und fängst an, deine Schlafklamotten gegen deine Arbeitsklamotten zu tauschen. Heute musst du wieder in der Tierklinik arbeiten. Du bist gerade fertig, als dein Handy klingelt.

„Guten Morgen, Skye!“, hörst du deine beste Freundin am Telefon.

„Hey Ria! Was brauchst du? Ich muss gleich in die Tierklinik“, antwortest du, während du dir deinen Schlüssel schnappst.

„Du hast doch morgen frei. Kommst du mit mir und Till ins Eclipse feiern?“, fragt Ria dich und klingt dabei aufgeregt.

„Ja, können wir machen, aber muss dein Freund wirklich dabei sein? Dem bist du doch total egal, er macht doch nichts für dich“, sagst du nachdenklich und bittest sie, ohne ihren Freund zu gehen.

„Till wird mit dabei sein, er wird uns später fahren!“, sagt Ria. Du stimmst widerwillig zu und beendest das Gespräch.

Mittlerweile bist du auf dem Weg zur Arbeit und bereitest dich gedanklich auf den Tag vor. Die Schicht fängt entspannt an. Du versorgst die Tiere, die momentan bei euch sind. Es kommen einige mit ihren Haustieren, die du behandelst. Heute vergeht der Tag schnell, und du machst pünktlich um 16 Uhr Feierabend. Schnell schreibst du Ria, dass du jetzt nach Hause fährst und ihr euch um 20 Uhr vor dem Eclipse treffen könnt. Dann packst du dein Handy weg und beeilst dich, nach Hause zu kommen.

Zuhause angekommen, packst du deine Tasche weg, legst dein Outfit für den Club auf dein Bett und gehst ins Badezimmer. Schnell ziehst du deine Arbeitsklamotten aus und wirfst sie achtlos in die Wäschetonne. Du drehst das warme Wasser auf und lässt es über deinen Körper laufen. Du hast richtig Lust, feiern zu gehen, aber keine Lust, dass Till mitkommt. Du wäschst dir die Haare und spülst sie schnell aus. Nachdem du deine Haare geföhnt und mit dem Lockenstab gestylt hast, ziehst du dein blaues Paillettenkleid an. Das Kleid hat einen tiefen Ausschnitt und einen freien Rücken. Dann fährst du zum Club. Lange brauchst du nicht zum Club und siehst schon deine Freundin und ihren Freund vorm Club stehen. Du begrüßt sie mit einer Umarmung während du Till einen bösen Blick zuwirfst, den er erwidert. Dann geht ihr rein und bestellt euch was zu trinken. Du sitzt an der Bar und trinkst einen nach dem anderen, während du Ria mit Till tanzen siehst.

Kurze Zeit später geht Ria auf die Toilette und Till kommt zu dir an die Bar. ,,Dir ist Ria doch total egal. Wenn sie dir was bedeuten würde, dann würdest du sie nicht so ausnutzen!", sagst du, als er dich am Arm packt. ,,Halt dich aus unserer Beziehung raus.", sagt Till, als Ria kurz danach wiederkommt. ,,Ist alles gut bei euch beiden?", fragt Ria und guckt euch ernst dabei an. ,,Ja alles super!", sagen wir beide im Einklang und setzen ein Fakelächeln auf. Dann feierst du weiter. Um zwei Uhr ist Ria total betrunken und fragt Till ob er dich und sie nach Hause fahren kann. ,,Dich bringe ich nach Hause aber Skye kann sehen wie sie nach Hause kommt.", sagt Till und trinkt sein Getränk aus. ,,Till du hast es versprochen, dass du uns beide nach Hause fährst!", sagt Ria, also stimmt Till widerwillig zu. Du folgst den beiden nach draußen zu seinem Auto. ,,Skye geh du nach vorne ich leg mich hinten auf die Rückbank. Ich bin so voll!", sagt Ria und auch wenn ich das nicht machen möchte tue ich es. ,,Ich fahre erst Ria nach Hause, sie muss dringend in ihr Bett", sagt Till und fährt los.

Bei Ria angekommen bringt Till sie hoch, während du im Auto auf ihn wartest. Es dauert eine Weile aber dann kommt Till wieder und fährt weiter. Es dauert nicht lange bis du bemerkst, dass er nicht zu dir fährt. ,,Wo fährst du hin?", fragst du ihn ernst. ,,Ich muss noch was erledigen.", sagt Till, als er auf einen Schotterweg abbiegt der ins nirgendwo führt. ,,Hättest du mich nicht vorher zu Hause absetzen können?", fragst du, doch er fährt weiter und ignoriert dich. ,,Warte hier auf mich bin so in zehn bis zwanzig Minuten zurück!", sagt Till und geht los.

Du denkst nicht lange nach und folgst ihm unauffällig in die Dunkelheit. Du gehst einen dunklen Waldweg entlang und siehst wie Till einen verlassenen Schrottplatz betritt. Du gehst hinterher und versteckst dich zwischen kaputten und alten Autos und wartest ab was passiert.

Nach ein paar Minuten fahren mehrere schwarze SUV's auf den Schrottplatz. Es steigen Männer mit Waffen aus und du siehst einen großen, muskulösen Mann der auf Till zugeht. Um das als Beweis für Ria, dass Till ein schlechter Mensch ist holst du dein Handy raus. Du machst ein Foto und erstarrst, denn du hast vergessen den Blitz aus zu machen. ,,Wer ist da?", hörst du den großen Muskulösen Mann sagen. ,,Egal wer da ist schnappt euch die Person!", befehlt er dann. Schnell und voller Panik rennst du in den Wald. Du rennst einfach weiter, auch wenn du nicht mehr kannst. Plötzlich reißt dich jemand runter auf den Boden und springt hart auf dich. ,,Aaau lass mich in Ruhe.", schreist du auf und versuchst dich zu befreien. ,,Halt still!", hörst du seine tiefe gefährliche Stimme und dir läuft es eiskalt den Rücken runter. Dann kommen weitere Männer an, der eine hat ein Seil in der Hand und gibt es dem Anführer in die Hand.

Schnell ziehst du deine Arme weg, doch der Anführer reißt sie gewaltsam auf den Rücken und fesselt sie zusammen. Dann wirft er dich über den Rücken und geht mit dir zurück zum Schrottplatz. Du versuchst dich zu wehren, doch er ist einfach zu stark. Es fangen an dir Tränen die Wange runterzulaufen, als dir klar wird, dass du nicht mehr nach Hause kommen wirst. Oder das sie dich sogar umbringen werden. Du hast panische Angst, was als nächstes kommt.