Prolog
Der Wind pfiff stark und unerbittlich, während ich da lag, gebrochen und unfähig, mich zu rühren. Mein Leben zog nicht in Zeitlupe an mir vorbei, aber meine Reue tat es gewiss. Der körperliche Schmerz wirkte unbedeutend im Vergleich zum Herzschmerz. Jemanden zu lieben und ihn dann zu verlieren, ist der schlimmste Schmerz von allen.
Stimmen sammelten sich um mich herum und rätselten, ob ich wohl mit einem Bein im Grab stünde. Die Dunkelheit verschlang mich, bis mich plötzlich ein helles Licht blendete. Vielleicht der Himmel? Ich war mir nicht sicher, ob ich genug Gutes in meinem Leben getan hatte, um es wirklich dorthin zu schaffen.
Licht und Finsternis kämpften darum, wer von beiden mich bekommen würde. Sterben war bei weitem nicht so einfach, wie die Leute immer behaupteten. Lichter leuchteten auf, nur um dann wieder von der Schwärze verschlungen zu werden. Nach diesem Tauziehen zwischen Licht und Schatten sagte plötzlich jemand: „Wiederbeleben!“