Ein kleines bisschen skandalรถs?

Zusammenfassung

โ€žDu willst deine Kinks ausleben?โ€œ Seine Stimme war tief, neckend und viel zu selbstbewusst. โ€žJungkook, hรถr auf. Das ist โ€ฆ das ist skandalรถs.โ€œ Er beugte sich nรคher zu ihr, die Augen fest auf ihre gerichtet. โ€žDann lass es uns geheim halten, Baby.โ€œ ___ โ€žDu bist mein Stiefbruder, Jungkook โ€ฆ du solltest mich nicht so anfassen.โ€œ Er lachte leise, seine Hand glitt tiefer. โ€žWarum schmilzt du dann wie eine bedรผrftige kleine Slut, wenn ich es tue?โ€œ ๐Ÿ’‹ ~ normales Kapitel. ๐Ÿซฆ ~ Smut.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
87
Rating
5.0 4 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

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Sie sollte nicht in seinem Zimmer sein.

Minah wusste das.

Genau wie sie wusste, dass der dรผnne Baumwollstoff ihrer Strickjacke von ihrer Schulter rutschte, in dem Moment, als die Tรผr hinter ihr ins Schloss fiel.

Genauso wusste sie, dass ihre nackten Beine zitterten โ€“ nicht vor Angst, sondern wegen der Art, wie er sie ansah.

Nicht als seine Stiefschwester.

Nicht als das stille Mรคdchen, das alleine in der Bibliothek saรŸ.

Sondern als ein Geheimnis, das er langsam enthรผllen wollte.

Jungkook stand ein paar Schritte entfernt.

Er lehnte sich gegen seinen Schreibtisch, sein Hoodie war halb offen. Sein Mund war zu einem unlesbaren Ausdruck verzogen. Sein Haar war noch feucht vom Duschen, zerzaust und wild, als hรคtte er keinen Besuch erwartet.

Minah hatte nicht vorgehabt, hier reinzukommen.

Sie wollte ihm nicht nach dem Abendessen den Flur entlang folgen. Sie wollte nicht nach dem Aufsatz fragen, den er fรผr ihren Wahlkurs Philosophie eingereicht hatte. Sie wollte nicht eintreten, als er sagte: โ€žDu kannst mir deinen auch zeigen, wenn du willst.โ€œ

Er neckte sie nur.

In letzter Zeit neckte er sie stรคndig.

Aber sie war trotzdem reingekommen.

Und nun stand sie an seinem Bett und umklammerte den Saum ihres Rocks, als wรผrde diese winzige Barriere sie irgendwie vor dem schรผtzen, was gerade zwischen ihnen zu entstehen begann.

Diese summende, atemlose Hitze.

Dieser Sog.

Die Tรผr klickte hinter ihr zu. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass er sich bewegt hatte.

Minah drehte sich langsam um.

Er war jetzt nรคher.

Seine Augen waren dunkel. Konzentriert. Neugierig.

โ€žDu bist nervรถsโ€œ, sagte er.

Ihr Hals wurde trocken. โ€žBin ich nicht.โ€œ

โ€žDoch, bist du.โ€œ Er berรผhrte sie nicht. Das musste er auch nicht. โ€žDas bist du immer, wenn du in meiner Nรคhe bist.โ€œ

Minah versuchte zu lรคcheln und locker zu bleiben, aber sie wusste, dass sie ihn nicht mehr belรผgen konnte.

Er bemerkte alles.

Er hatte gemerkt, dass ihre Hรคnde zitterten, wenn er in der Kรผche an ihr vorbeistreifte.

Dass ihre Stimme bebte, wenn er sich zu weit vorbeugte.

Dass sie rot wurde, wenn er sie zu lange ansah.

Sie war still. Fรผr die meisten unsichtbar.

Aber nicht fรผr ihn.

โ€žDu hast es gelesen, oder?โ€œ, flรผsterte sie.

Er hob die Brauen.

โ€žWas gelesen?โ€œ

Sie zรถgerte.

โ€žMein Tagebuch.โ€œ

Er lรคchelte langsam. Kein Leugnen. Nur ein lรคssiges Zucken mit den Schultern.

โ€žIch wusste nicht, dass brave Mรคdchen solche Dinge denken.โ€œ

Minahs Atem stockte.

โ€žDu hast alles aufgeschrieben, Minah. So lebhaft. So detailliert.โ€œ

Er legte den Kopf schief.

โ€žWillst du, dass dir jemand sagt, was du tun sollst?โ€œ

Eine Pause. Ein Schritt nรคher.

โ€žOder willst du, dass ich es tue?โ€œ

Ihre Haut glรผhte, aber sie bewegte sich nicht.

Sie rannte nicht weg.

Gott, das hรคtte sie tun sollen.

Sie hรคtte schreien, ihn schlagen oder ihre Privatsphรคre zurรผckfordern sollen.

Stattdessen โ€“

Sie sah auf.

Die Augen weit aufgerissen.

Der Mund leicht geรถffnet.

Und sie sagte kein Wort.

โ€žSag mir, dass ich aufhรถren sollโ€œ, flรผsterte er mit einer Stimme, so dunkel wie Seide. โ€žUnd ich werde es tun.โ€œ

Immer noch nichts.

Er kam noch einen Schritt nรคher.

Seine Hand streifte zuerst ihr Handgelenk, kaum merklich.

Dann hรถher. Ganz langsam.

Er testete sie aus.

Minahs Atem stockte.

โ€žDu weiรŸt nicht einmal, worum du bittestโ€œ, sagte er und beugte sich hinab, seine Stimme direkt an ihrem Hals.

โ€žDu glaubst, das ist nur ein Spiel, hรผbsches Mรคdchen? Ist es nicht.โ€œ

Sie flรผsterte: โ€žVielleicht will ich mehr als nur Spiele.โ€œ

Stille. Angespannt. Zerbrechlich.

Er machte einen Schritt zurรผck.

โ€žWillst du wirklich, dass ich dir helfe, deine Kinks zu erkunden, Minah?โ€œ, fragte er mit tiefer, scharfer Stimme.

โ€žWillst du, dass ausgerechnet dein Stiefbruder dich ruiniert?โ€œ

Sie erstarrte.

Sie hatte nicht erwartet, dass er es laut aussprechen wรผrde.

Dass er es zur Realitรคt machte.

Ihre Stimme brach, als sie endlich herauskam.

โ€žDas ist ... skandalรถs.โ€œ

Er lachte. Nicht grausam. Nicht spรถttisch.

Nur leise. Entschlossen.

โ€žDann, Babyโ€œ,

murmelte er, die Augen brannten, seine Lippen streiften ihre โ€“

โ€žhalten wir es geheim.โ€œ

โš ๏ธ Warnung โš ๏ธ

- Erwรคhnung verschiedener Kinks.

- Sexueller Kontakt.

- Erzwingen (in einigen Kapiteln).

- Themen, die unangenehm sein kรถnnten.

- Zuschauerwarnung empfohlen.