Scharfe Biologiestunde (18+)

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Zusammenfassung

Kai steht in Biologie kurz vor dem Durchfallen, und das aus einem einzigen Grund: Frau Anastasia Volkov. Sie ist brillant, einschüchternd und verdammt attraktiv. Als die kühle russische Professorin Kai in ihren privaten Fakultätsbungalow zu „Nachhilfestunden“ bestellt, rechnet er mit einer Standpauke. Doch was er vorfindet, ist eine Frau in einem roten Seidenkleid, die ihm eine ganz andere Art von Anatomie beibringen will. Im dichten Winternebel von Delhi gelten die Regeln des Klassenzimmers nicht mehr. Kai muss erfahren, dass manche Lektionen einen sehr praxisnahen Ansatz erfordern. ⚠️ Content Warning / Mature Themes ⚠️ Diese Geschichte ist eine Dark Romance und enthält explizite Themen und Situationen, die für manche Leser verstörend oder sensibel sein könnten.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
66
Rating
3.7 3 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Die Biologie der Ablenkung

Der Nebel in Delhi war heute dicker als sonst. Er legte sich wie eine erstickende weiße Decke gegen die gefrorenen Fensterscheiben des Klassenzimmers. Es war erst 14:00 Uhr, doch das Licht schwand bereits. Lange, düstere Schatten fielen über die Reihen der leeren Tische.


Kai zog seinen Blazer bis zum Kinn hoch. Er zitterte nicht nur wegen der feuchten Kälte, die ihm in die Knochen kroch. Es waren die Worte, die sein Freund Rahul ihm gerade auf dem Flur zugeflüstert hatte.


„Sie will dich sehen. Sofort.“


Rahul hatte verängstigt gewirkt, seine Augen waren weit aufgerissen. „Ms. Anastasia. In ihrem privaten Arbeitszimmer. Sie hat deine Biologie-Klausur, Kai. Du bist tot.“


Kai stand vor der schweren Eichentür des Lehrertrakts. Ihm stockte der Atem. Er stieg als kleine weiße Dampfwolke in den eiskalten Korridor auf. Die Luft roch hier anders. Es roch weniger nach feuchter Wolle und dem Staub der Wohnheime, sondern eher nach Bohnerwachs und Stille.


Er hob die Hand zum Klopfen, doch seine Knöchel zitterten leicht. Er hatte nicht nur Angst vor den Noten. Er hatte Angst vor ihr.


„Herein“, rief eine Stimme von drinnen. Sie klang ruhig und präzise. Ein schwacher, undefinierbarer Akzent schwang mit, der jede Silbe wie einen Befehl wirken ließ.


Kai drückte die Tür auf und trat ein.


Zuerst traf ihn die Wärme. Ein Heizlüfter summte in der Ecke und glühte mit orangefarbenen Stäben. Die Luft in dem kleinen Raum war kuschelig warm und schwer. Dann bemerkte er den Duft: Vanille, Sandelholz und etwas Scharfes, das an Ozon erinnerte.


Ms. Anastasia Volkov saß hinter ihrem Schreibtisch aus Mahagoni. Das goldene Licht einer Tischlampe umspielte sie.


Sie war eine Erscheinung, die so gar nicht in diesen trostlosen Winter passte. Während alle anderen in unförmige Pullover und Schals eingewickelt waren, sah sie makellos aus. Sie trug ein eng anliegendes beiges Oberteil, das wie eine zweite Haut saß. Das korsettartige Oberteil betonte die gefährliche Kurve ihrer Taille und die Wölbung ihrer Brust. Ihr eisblondes Haar war zu einem strengen, hohen Pferdeschwanz zurückgebunden. Er floss wie flüssige Seide ihren Rücken hinunter.


Sie sah nicht sofort auf. Sie zog einen roten Stift über einen Stapel Papiere. Das kratzende Geräusch war in der Stille laut zu hören.


„Schließ die Tür, Kai“, sagte sie, ohne den Blick vom Papier zu wenden.


Er nestelte nach der Klinke und ließ sie ins Schloss fallen. „G-Guten Tag, Ma'am.“


Anastasia hörte auf zu schreiben. Langsam hob sie den Kopf. Ihre stechenden, elektrisch blauen Augen fixierten ihn. In ihrem Blick lag keine Wärme, nur eine kühle, raubtierhafte Musterung. Sie nahm ein einzelnes Blatt vom Schreibtisch – seine Arbeit – und hielt es hoch.


Die rote Tinte verteilte sich wie eine Wunde über die Seite. 38 von 100 Punkten.


„Komm her“, befahl sie leise.


Kais Beine fühlten sich wie Blei an, als er auf den Schreibtisch zuging. Die Hitze im Raum brachte ihn unter seiner Winteruniform zum Schwitzen.


„Ich... ich kann das erklären, Ma'am“, stammelte Kai. Sein Blick glitt unwillkürlich zum Ausschnitt ihres beigen Kleides, bevor er panisch wieder hochschnellte. „Die Physik-Nachhilfe... sie frisst so viel Zeit. Ich konnte den Stoff nicht richtig...“


„Ausreden“, unterbrach sie ihn. Sie ließ das Papier auf den Tisch fallen. „In Russland suchen wir keine Ausreden, Kai. Wir liefern Ergebnisse. Weißt du, was mir diese Punktzahl sagt?“


Sie stand auf.


Die Bewegung war fließend und anmutig. Sie ging um den Schreibtisch herum, ihre Absätze klackten auf den Dielen. Aus der Nähe wirkte sie groß, imposant und überwältigend schön. Sie lehnte sich gegen die Kante des Schreibtischs, verschränkte die Arme und sah auf ihn herab.


„Es sagt mir, dass du abgelenkt bist“, schnurrte sie, wobei ihre Stimme tiefer wurde. „Es sagt mir, dass dein Geist ganz woanders ist, während ich die Komplexität der menschlichen Anatomie lehre.“


Sie streckte die Hand aus. Ihre manikürten Finger berührten den Kragen seines Blazers. Die Berührung war wie ein elektrischer Schlag. Kai hielt den Atem an.


„In diesem Tempo wirst du durch die nationale Prüfung fallen“, sagte sie. Ihr Tonfall wechselte von Spott zu kalter Ernsthaftigkeit. „Und das wirft ein schlechtes Licht auf mich. Ich dulde kein Versagen, Kai. Erst recht nicht von einem Schüler, der so viel... potenzielle Energie hat.“


Sie drehte sich um und ging zum Fenster. Sie starrte hinaus in den weißen Nebel, der das Schulgelände verschlang.


„Ich habe mit dem Direktor gesprochen“, sagte sie mit dem Rücken zu ihm. „Deine Eltern zahlen hohe Gebühren für dieses Institut. Sie erwarten Exzellenz. Da du dich in einem Klassenzimmer voller Ablenkungen offenbar nicht konzentrieren kannst, werden wir die Umgebung ändern.“


Kai blinzelte. „Ma'am?“


Sie wandte sich ihm wieder zu. Ein kleines, gefährliches Lächeln umspielte ihre Lippen.


„Du brauchst Förderunterricht. Intensiv. Persönlich.“ Sie prüfte ihre Armbanduhr – ein elegantes, silbernes Modell, das das Licht einfing. „Du kommst heute Abend zu mir nach Hause. Punkt 19:00 Uhr. Bring deine Lehrbücher mit. Die Ausreden lässt du vor der Tür.“


Kais Herz hämmerte gegen seine Rippen. Zu ihr nach Hause? Kein Schüler betrat jemals die Privaträume der Lehrer. Das war völlig unerhört.


„In... in Ihr Haus?“, wiederholte er fassungslos.


„In mein Haus“, korrigierte sie ihn. Sie trat wieder näher, bis ihr Parfüm seinen Kopf erfüllte, schwindelerregend und süß. „Bungalow 4, in der Dozentenstraße. Und Kai?“


Sie beugte sich vor, ihre blauen Augen verengten sich.


„Komm nicht zu spät. Ich kann sehr... streng sein... zu Schülern, die meine Zeit verschwenden.“


Die Abendluft in Delhi war bitterkalt geworden. Es war die Art von Kälte, die durch den Stoff beißt und bis ins Mark zieht. Um 19:00 Uhr lag die Dozentenstraße in dichtem, gespenstischem Nebel. Die Straßenlaternen waren nur noch orangefarbene Lichtpunkte im Dunst. Sie erhellten nichts außer dem wirbelnden Dampf.


Kai schob sein Fahrrad die stille Straße entlang. Sein Atem stieg in weißen Wolken auf. Seine Hände am eiskalten Metalllenker waren taub, aber seine Brust fühlte sich an wie ein Ofen. Jeder Schritt in Richtung Bungalow 4 fühlte sich an wie der Weg über eine Klippe.


Das Wohnviertel der Fakultät war Sperrgebiet. Hier hörten die Lehrer auf, Instruktoren zu sein. Sie wurden zu Menschen mit Privatleben – ein Leben, das Schüler niemals sehen sollten.


Bungalow 4 stand am Ende der Straße. Er wirkte dunkler und imposanter als der Rest. Ein einzelnes Licht brannte auf der Veranda. Es warf lange Schatten über die wuchernden Drillingsblumen an den Wänden.


Kai stellte sein Rad am verrosteten Eisentor ab. Er schaute auf die Uhr. 18:59 Uhr.


In der Spiegelung eines dunklen Fensters strich er sich kurz das Haar glatt. Er hatte seine Uniform gegen Jeans und einen dicken Hoodie getauscht. Er wollte lässig wirken, doch er fühlte sich alles andere als das. Er umklammerte sein Biologiebuch so fest, dass seine Knöchel weiß wurden.


Es ist nur Nachhilfe, sagte er sich. Nur eine Strafe für die schlechten Noten.


Doch sein Körper wusste es besser. Sein Körper erinnerte sich daran, wie sie ihn im Arbeitszimmer angesehen hatte.


Er ging den kurzen Pfad hinauf und drückte die Türklingel. Sie läutete tief im Inneren des Hauses. Es war ein schwerer, melodiöser Gong, der viel zu lange nachzuhallen schien.


Danach herrschte Stille.


Kai trat von einem Fuß auf den anderen. Die Kälte kroch durch seine Sneaker. Zehn Sekunden. Zwanzig. Hatte sie ihn vergessen? Oder war das ein weiterer Test?


Dann war das Geräusch eines Schlosses zu hören.


Die schwere Holztür knarrte und öffnete sich einen Spalt weit. Ein Schwall warmer, duftender Luft schlug ihm entgegen. Es roch nach Lavendel, den Heizdrähten eines Ofens und diesem ganz speziellen Vanille-Parfüm. Sofort taute sein eingefrorenes Gesicht auf.


„Du bist pünktlich“, schnurrte eine Stimme. „Das gefällt mir.“


Die Tür schwang weit auf und Kai stockte der Atem.


Ms. Anastasia stand da, eingerahmt vom goldenen Licht des Flurs. Die strenge, hochgeschlossene Lehrerin aus dem Klassenzimmer war verschwunden. An ihrer Stelle stand eine Frau, die nur aus sanftem Licht und gefährlichen Kurven zu bestehen schien.


Sie trug ein Seidenkleid, das man kaum als Kleid bezeichnen konnte. Es war tiefrot schimmernd, in der Farbe von frischem Blut. Der Stoff war dünn und legte sich wie flüssig an ihre Haut. Er schmiegte sich mit gnadenloser Deutlichkeit an ihre Hüften und Oberschenkel.


Aber es war der Ausschnitt, der ihn völlig aus der Fassung brachte.


Es war ein tiefer Wasserfallausschnitt, der so tief hing, dass er die cremige Haut ihrer Brust fast bis zum Brustbein freigab. Ihre schweren Brüste wurden nach oben und zusammengedrückt. Es sah aus, als würden sie mit jedem Atemzug versuchen, aus der Seide auszubrechen. Es gab keinen Halt, keine BH-Träger waren zu sehen. Nur das pure, schwere Gewicht ihrer Kurven drückte gegen den zarten Stoff.


„Nun?“, fragte sie und zog eine perfekt gezupfte Augenbraue hoch. Sie lehnte sich gegen den Türrahmen und verschränkte die Arme unter der Brust. Dadurch quoll ihr Dekolleté nur noch aggressiver hervor. Das helle Fleisch hob sich stark von der roten Seide ab. „Willst du die ganze Nacht im kalten Nebel stehen, Kai? Oder kommst du rein, um etwas zu lernen?“


Kais Mund war trocken. Er schaffte es nicht, ihr in die Augen zu sehen. Wenn er hochsah, würde er vor Angst sterben. Wenn er runtersah... würde er erwischt werden.


„Ich... Entschuldigung, Ma'am“, brachte er mühsam hervor und trat über die Schwelle.


„Anastasia“, korrigierte sie ihn leise. Sie schloss die Tür hinter ihm und sperrte die kalte Welt draußen aus. „In diesem Haus, außerhalb der Schulzeit... darfst du mich Anastasia nennen.“


Das Klicken des Schlosses klang wie die Tür eines Käfigs, die zuschnappt.


Sie drehte sich um und ging den Flur entlang. Ihre Hüften wiegten sich in einem hypnotischen, langsamen Rhythmus. Die lockere Seide betonte das eher, als es zu verstecken.


„Zieh deine Schuhe aus“, rief sie über die Schulter. „Und deine Jacke. Es ist warm hier drin.“


Kai streifte seine Sneaker ab und zog den Hoodie aus, bis er nur noch im dünnen T-Shirt dastand. Im Haus war es drückend warm. Das Wohnzimmer war dämmrig und nur von ein paar Stehlampen und dem Leuchten eines großen Elektrokamins erhellt. Die Möbel waren aus weichem, teurem Leder – gar nicht indisch, sondern sehr modern.


Anastasia saß bereits auf einem niedrigen Samtsofa. Sie schlug die Beine übereinander. Das Seidenkleid rutschte weit an ihrem Oberschenkel hoch und gab viel glatte, feste Haut frei. Sie klopfte auf das leere Kissen direkt neben sich. Nicht gegenüber, sondern direkt neben sich.


„Setz dich“, befahl sie mit tiefer, rauer Stimme. „Schlag dein Buch beim Kapitel über Hormonsteuerung auf. Mal sehen, ob wir deinen... Verstand ein wenig anregen können.“


Das Samtsofa war weich und Kai versank förmlich darin. Aber die Luft um ihn herum fühlte sich geladen an, als würde sie bei der kleinsten Bewegung explodieren.


Anastasia saß viel zu nah bei ihm.


Sie saß nicht da wie eine Lehrerin. Sie saß da wie ein Raubtier, das sich ausruht. Sie hatte ein Bein unter sich angewinkelt, sodass ihr Knie Kais Oberschenkel streifte. Die Hitze, die von ihrer nackten Haut ausging, brannte durch den Denim seiner Jeans.


„Auf Seite 142 aufschlagen“, befahl sie, und ihre Stimme vibrierte im leisen Raum. „Das endokrine System.“


Kai nestelte mit ungeschickten Fingern an dem Lehrbuch herum. Er fand die Seite und strich sie glatt. Eine Grafik des menschlichen Gehirns und seiner Drüsen starrte ihn an – sachlich, trocken und sicher.


„So“, sagte Anastasia und verlagerte ihr Gewicht. Das Leder des Sofas knarrte protestierend. „Erzähl mir was über die Hypophyse. Was löst sie aus?“


Kai räusperte sich und starrte verbissen auf das Papier. „Sie... sie ist die Hauptdrüse. Sie schüttet Hormone aus, die andere Drüsen stimulieren.“


„Zeig es mir“, flüsterte sie. „Zeig mir, wo das Signal beginnt.“


Sie beugte sich vor.


Es war eine langsame, bewusste Bewegung. Sie griff über ihn hinweg, um mit ihrem manikürten Finger auf die Zeichnung zu deuten. Doch als sie sich nach vorne lehnte, siegte die Schwerkraft über die lockere, rote Seide ihres Kleides.


Der Wasserfallausschnitt fiel von ihrer Brust weg.


Kai stockte der Atem, er blieb ihm förmlich im Hals stecken. Er versuchte wirklich, den Blick auf dem Buch zu lassen. Aber der menschliche Instinkt war stärker. Sein Blick huschte nur für den Bruchteil einer Sekunde hoch, und dann war er gefangen.


Aus diesem Winkel konnte er alles sehen.


Das Kleid klaffte offen und gab den Blick auf das tiefe, schattige Tal zwischen ihren Brüsten frei. Sie waren schwer und prall und drückten gegeneinander. Die helle Haut war von der Wärme im Zimmer leicht rosa angelaufen. Er konnte die feine Spitze eines schwarzen BHs sehen, der Mühe hatte, sie zu bändigen. Der dunkle Stoff bildete einen erotischen Kontrast zu ihrer hellen Haut und der roten Seide.


Er sah, wie sich ihr Brustkorb bei jedem Atemzug sanft hob und senkte. Er konnte den warmen Duft von Vanille riechen, der aus ihrer Halsbeuge aufstieg.


Die Zeit schien stillzustehen. Die Grafik auf dem Tisch verschwamm vor seinen Augen. Das Einzige, was er noch scharf sah, war der verbotene Körper seiner Lehrerin, nur Zentimeter von seinem Gesicht entfernt.


Er wusste, dass er wegsehen sollte. Er wusste, dass das falsch war. Aber er konnte nicht. Die pure Wucht ihres Anblicks lähmte ihn völlig.


„Kai?“


Ihre Stimme riss ihn aus der Trance. Sie klang nicht wütend, sondern amüsiert.


Sie war nicht zurückgewichen. Sie lehnte sich immer noch über ihn und bot ihm diesen Anblick. Aber sie hatte den Kopf gedreht. Sie sah ihn direkt an und beobachtete, wie seine Augen die Kurven ihres Dekolletés nachfuhren.


Sie wusste es.


Kais Blut erstarrte erst und wurde dann kochend heiß. Er riss den Kopf zurück zum Buch, sein Gesicht brannte. „Ich... äh... der Hypothalamus... er...“


„Hör auf“, sagte sie leise.


Sie richtete ihr Kleid nicht. Sie zog sich nicht zurück. Stattdessen kam sie noch näher, bis ihre Schulter seine Brust berührte. Der Duft ihres Parfüms war jetzt überwältigend.


„Du schaust dir nicht den Hypothalamus an, Kai“, murmelte sie. Ihre Stimme klang wie Samt, unter dem eine Klinge verborgen liegt. „Deine Pupillen weiten sich. Dein Atem geht schneller. Du wirst ganz rot.“


Sie tippte auf das Lehrbuch, aber ihr Blick hielt seinen fest.


„Biologie ist die Lehre vom Leben, von Reaktionen“, schnurrte sie. „Sag mir... was ist der Reiz, der diese Reaktion gerade in dir auslöst?“


Sie wartete und hielt seinen Blick aus. Das Kleid hing immer noch offen. Sie forderte ihn geradezu heraus, zu lügen. Die Stille im Raum war schwer und voller Spannung.


„Ist es die Zeichnung?“, fragte sie mit einem grausamen, neckischen Funkeln in ihren blauen Augen. „Oder ist es etwas anderes?“