The Boys' Dormitory - Eine vietnamesische Boys' Love Erotik-Geschichte

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Zusammenfassung

Ein stickiges Zimmer. Elf junge Männer an der Schwelle zum Erwachsensein. Geheimnisse, die alles zerstören könnten – oder etwas Unvergessliches entfachen.Quốc Hưng dachte, die Universität wäre einfach: hart studieren, das beengte Wohnheim mit seinen heterosexuellen Mitbewohnern überstehen und seine Sehnsüchte verborgen halten. Doch in einem Raum, in dem Privatsphäre ein Mythos ist, verwandelt die rohe, erwachende Lust von College-Jungs jeden Blick, jede Hautberührung in eine elektrische Versuchung.Vom heimlichen Beobachten des Morning Wood durch Badezimmerspalten bis hin zum Schnüffeln an Sperma-befleckten Briefs in der Wäsche – Hưngs Welt gerät in einen Strudel aus verbotenem Nervenkitzel. Als der stoische, mysteriöse Hoàng Tuấn anfängt, „Hinweise“ zu hinterlassen – entsperrte Handys mit Videos seiner privatesten Momente –, entwickelt sich das, was als heimlicher Voyeurismus begann, zu etwas Tieferem, Süßerem und gefährlich Realem.Kann sich in der Hitze gemeinsamer Etagenbetten und nächtlichem Geflüster aus roher Leidenschaft eine wunderschöne Liebe entwickeln? Oder werden die ungeschriebenen Regeln des Wohnheims sie vorher brechen?Heiß. Verführerisch. Sinnlich. Tauchen Sie ein in das Jungenwohnheim – wo die Neugier erwacht und niemand für immer unschuldig bleibt.

Genre:
Lgbtq
Autor:
Sylr_
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
78
Rating
5.0 3 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Das Wohnheim

Mein Name ist Quốc Hưng. Ich bin dieses Jahr 18 geworden. Ich bin ein Junge aus der Provinz im Mekong-Delta und gerade für die Uni nach Saigon gezogen. In der 11. Klasse hatte ich mein Coming-out. Meine Eltern waren damals nicht gerade begeistert. Sie zwangen mich, mit meinem Freund Schluss zu machen. Sie drohten sogar, mich von der Schule zu nehmen, wenn ich mich nicht „ändere“.

Zum Glück war ich ein guter Schüler. Ich war dünn und schmächtig. Ich konnte zwar gut büffeln, aber auf dem Reisfeld wäre ich zu nichts nütze gewesen. Ich schätze, meine Eltern haben das kapiert. Sie haben ihre Drohung nie wahrgemacht.

Trotzdem hatten sie eine Mordspanik. Sie hatten Angst, dass ich im Studium völlig abrutsche. Ich würde weit weg von zu Hause wohnen und niemand würde auf mich aufpassen. Sie dachten, ich werde bestimmt so ein wilder, „verdorbener“ Schwuler. Also hörten sie auf Onkel Tám, einen reichen Verwandten väterlicherseits. Sie steckten mich ins Studentenwohnheim. Die strengen Regeln dort sollten mich wohl „umerziehen“. Wer weiß, vielleicht würde ich ja wie durch ein Wunder plötzlich hetero werden.

Zuerst war ich echt sauer auf sie. Ich habe mir schließlich nicht ausgesucht, schwul zu sein! Aber dann passierten in diesem Wohnheim so einige Dinge. Rückblickend bin ich meinen Eltern fast dankbar für ihre paranoide Entscheidung.

Meine Uni gab es schon seit über 40 Jahren, als ich dort anfing. Früher gehörte sie zum staatlichen System, wurde dann aber unabhängig. Deshalb wohnten wir Studenten nicht mehr in den alten Wohnheimen in Thủ Đức. Die Schule hatte zwei eigene Komplexe direkt im Stadtzentrum. (Jeder, der dort studiert, weiß jetzt wahrscheinlich schon, welche Uni ich meine.)

Es gab ein teures Wohnheim und eine billige Variante. Ich landete in der billigen Bude. Damals kostete das nur 185.000 VND im Monat. Ein Zimmer außerhalb hätte mindestens 2 Millionen gekostet, selbst wenn man es sich teilt. Der Haken an der Sache war die Ausstattung. Es gab keinen Aufzug, also musste ich jeden Tag bis in den 7. Stock latschen. Die Zimmer waren vollgestopft wie Ölsardinen und für bis zu 12 Leute gedacht.

Bei dem Preis konnte man nicht meckern. Wir waren alle Landeier, die gerade erst mit dem Bus angekommen waren. Wir waren einfach froh, ein Dach über dem Kopf zu haben. In meinem Zimmer gab es sechs Etagenbetten. Wir waren aber nur elf Jungs. Das leere obere Bett wurde also schnell zu unserer Rumpelkammer für allen möglichen Schrott.

Mein Bett war oben, direkt neben dem Einbauschrank. Wenn ich mich auf die Matratze kniete, konnte ich direkt ins Badezimmer linsen. Jedes Zimmer hatte sein eigenes Bad mit einem riesigen Wassertank unter der Decke. Der Tank war so groß, dass er nicht durch die Tür passte. Deshalb ließen sie beim Bau oben an der Wand einen Spalt offen, um das Ding reinzuheben.

Das Design war gelinde gesagt etwas schräg. Das Bad war oben nicht richtig zu. Es gab immer diesen offenen Streifen. Aber mal ehrlich: In einem Zimmer mit über einem Dutzend spitzgeilen Jungs merkt das doch jeder, wenn einer mal hochklettert, um heimlich zu glotzen.

Außerdem konnte die Person drinnen auch leicht nach oben schauen und einen erwischen. Man musste also verdammt vorsichtig sein. Egal wie groß die Versuchung war, man musste auf den perfekten Moment warten.

Und dann war da noch dieser riesige Tank über einem. Die Eisenbalken waren zwar bombenfest, aber beim Duschen hatte man trotzdem ein mulmiges Gefühl. Man hockte sich entweder direkt darunter oder quetschte sich in die Ecke daneben. Man betete einfach, dass das Ding nicht runterkommt. Wir duschten immer im Schnelldurchlauf – kein langes Wellness-Programm.

Wenn ein Typ aber doch mal ewig im Bad brauchte... na ja, dann wusste jeder genau, was er da drin treibt.

Jungs in dem Alter sind eigentlich rund um die Uhr geil. Egal ob hetero oder schwul, da gibt es keinen Unterschied. Wenn man so eng zusammenlebt, versucht man zwar, cool und respektvoll zu bleiben. Aber wenn der Druck zu groß wird, gibt es nur zwei Wege: Entweder man holt sich im Bad schnell einen runter oder man wartet, bis das Licht ausgeht. Dann rubbelt man sich unter der Decke heimlich seinen harten Schwanz. Bei so vielen Leuten im Raum musste jede Bewegung extrem unauffällig sein.

Das war aber nur am Anfang so komisch. Nach ein paar Monaten, in denen wir zusammen gegessen, geschlafen und geschwitzt haben, wurden wir ein eingeschworener Haufen. Ich bin schwul, aber das ständige Zusammensein mit den Heteros hat auf mich abgefärbt – auf eine gute Art. Ich wurde etwas „männlicher“ in meinem Auftreten. Deshalb mochten mich die Jungs schnell. Es gab keine blöden Sprüche oder schiefe Blicke.

Sie ahnten nicht, dass ich zwar nach außen den Coolen spielte, meine Augen aber ständig an ihren Schritt wanderten. Wenn Jungs sich erst mal aneinander gewöhnt haben, fallen alle Hemmungen. Von unseren elf Mitbewohnern zogen sich nur fünf im Zimmer richtig was an. Die anderen sechs? Sobald sie zur Tür rein waren, flogen die Klamotten weg. Sie liefen nur in Fußballshorts ohne Unterwäsche rum oder in engen Slips, die rein gar nichts der Fantasie überließen. Ihre Prachtstücke baumelten beim Laufen einfach frei herum.

Ich machte auch mit und gammelte nur in Unterhose herum. Die Heteros sahen, dass ich genauso locker drauf war wie sie. Sie schöpften keinen Verdacht und passten nicht auf. Und genau so bekam ich Dinge zu sehen, von denen andere nur träumen können.