Haut an Haut: Der Fluch des Wolfes

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Zusammenfassung

„Wenn ich ihn auch nur eine Sekunde loslasse, geht die Welt unter. Wenn ich ihn weiterhin festhalte, bin ich diejenige, die zerstört wird.“ Als Walküre wurde ich für den Krieg ausgebildet, nicht für das hier. Meine Mission ist simpel, aber niederschmetternd: Ich muss Fenrir – den großen Wolf aus der nordischen Sage – in seiner menschlichen Form gefesselt halten. Wenn der Hautkontakt zwischen uns abreißt, erwacht das Biest in ihm und Ragnarök beginnt. Er ist ein Gefangener der Götter, ein gewaltiges, tödliches Raubtier, gefangen in einem Männerkörper. Er hasst mich. Er knurrt bei jeder meiner Berührungen. Er verspricht mir, dass ich das Erste bin, was er verschlingen wird, wenn die Welt endlich brennt. Doch das „Erdung“-Ritual erfordert weit mehr, als nur seine Hand zu halten. Während seine Göttlichkeit gegen ihr Gefängnis ankämpft, braucht er mehr von mir. Näher. Tiefer. Intimer. Um die Welt zu retten, muss ich mich einem Monster hingeben, das mir am liebsten die Kehle durchbeißen will – und das Erschreckendste daran sind nicht seine Zähne. Es ist die Tatsache, wie sehr ich mich nach der Hitze seiner Haut zu sehnen beginne.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
29
Rating
5.0 6 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

PROLOGUE: Die Erdung

[ Er nennt sie 'Little Bird'] [ Sie nennt ihn 'Puppy']




Die Luft im Aegis Vault fühlte sich nicht nur kalt an. Es war, als würden Nadeln in meine Poren stechen.

Es roch nach altem Ozon und dem Moschus eines Mannes, der tausend Jahre lang eingesperrt war.

„Du zitterst, Little Bird“, krächzte Fenrir.

Seine Stimme war ein tiefes, vibrierendes Knurren. Es setzte sich direkt in meinem Unterleib fest.

Er war mit leuchtend blauen Runen an der schwarzen Steinwand festgenagelt. Die Magie biss in seine Handgelenke und Knöchel, aber er wirkte trotzdem, als würde ihm der Raum gehören.

Er war gewaltig – locker zwei Meter groß. Seine Schultern waren so breit, dass sie das Licht hinter ihm schluckten.

Er war völlig nackt. Sein Körper war eine Landkarte aus harten Muskeln und silbernen Narben.

„Ich zittere nicht“, log ich und umklammerte den Griff meines Schwertes. „Ich gewöhne mich nur ein.“

„Lügnerin.“ Er grinste und bleckte Zähne, die ein bisschen zu scharf für einen Menschen aussah. „Du hast panische Angst. Du hast gesehen, was mit der Walküre vor dir passiert ist. Sie haben sie in einem Beutel rausgetragen, weil sie für drei Sekunden losgelassen hat.“

„Ich werde nicht loslassen, Puppy“, fuhr ich ihn an.

Die Beleidigung ließ seine Augen in einem gefährlichen, flüssigen Gold aufblitzen.

Plötzlich bebte der Raum. Der Boden ächzte unter einer tiefen, tektonischen Verschiebung, die durch meine Stiefel vibrierte. Staub rieselte von der Decke.

Der Wolf erwachte.

„Es passiert“, flüsterte er, während sich sein Brustkorb hob und senkte. Seine Muskeln spannten sich an, als die Göttlichkeit in seinem Inneren aus seiner Haut ausbrechen wollte. „Die Ketten reichen heute nicht, Little Bird. Ich kann die Sonne spüren. Ich will sie verschlingen. Ich will alles verschlingen.“

Der Boden bebte erneut, diesmal heftiger. Ein Riss bildete sich im Steinboden.

Wenn er sich verwandeln würde, würde Niflheim zusammenbrechen. Die Welt würde folgen.

„Komm her“, befahl ich, während mein Herz gegen meine Rippen hämmerte.

„Dann fass mich an“, knurrte er mit stoßweisem Atem. „Bevor ich diesen Vault aus den Angeln reiße und dein Herz fresse.“

Ich zögerte nicht. Ich streifte meine Lederrüstung ab und ließ meine Tunika zu Boden gleiten, bis ich so nackt war wie er. Ich trat in den Runenkreis und spürte, wie die Magie auf meiner Haut brannte.

Ich presste meinen Körper direkt gegen seinen.

Der Kontakt war wie ein Schlag unter Strom. Seine Haut war glühend heiß, ein heftiger Kontrast zum eiskalten Vault.

Ich spürte seinen dicken, schweren Cock, der bereits steif war und hart gegen meinen Oberschenkel drückte.

Meine großen Brüste wurden gegen seine harte Brust gedrückt. Meine Nippel wurden sofort steif an den rauen Haaren auf seinem Oberkörper.

„Götter“, stöhnte er. Sein Kopf sank gegen den Stein zurück, als meine Haut seine Kraft erdete. Das Beben hörte sofort auf. „Deine Haut... sie ist so kalt.“

Ich schlang meine Arme um seinen massiven Hals und zog mich fest an ihn heran.

Ich konnte jeden Zentimeter von ihm spüren – das schiere Gewicht seiner Männlichkeit, das Zucken seiner Muskeln in den Schenkeln und wie sein Herz im Takt mit meinem hämmerte.

„Reiß dich zusammen“, zischte ich in sein Ohr. Mein eigener Körper verriet mich, während meine Pussy vor Hitze feucht wurde, wegen der rohen Macht, die von ihm ausging. „Du bleibst in dieser Haut, Fenrir. Bleib für mich ein Mensch.“

Er sah auf mich herab. Seine goldenen Augen waren dunkel vor einem Hunger, der nichts mit dem Ende der Welt zu tun hatte. „Wenn ich menschlich bleibe, Little Bird, werde ich dich ruinieren. Ich werde dafür sorgen, dass du vergisst, dass du jemals Odin gehört hast.“

Er beugte sich vor und seine Zähne streiften die empfindliche Haut an meinem Hals.

„Die Welt bleibt am Leben“, flüsterte er gegen meinen Puls. „Aber du? Du gehörst mir, ich werde dich brechen.“

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