Friends with Bennies
Friends with benefits.
So habe ich es genannt. So wollte ich es haben.
Die nackte Wahrheit? Ich hatte mich schon in der Schule in ihn verliebt. Das war, bevor wir alle durch die Prüfungen rasselten. Bevor wir uns auf dem Feld hinter dem Haus meiner Mutter besoffen haben. Es war vor Darren, diesem Vollidioten. Bevor Brad berühmt wurde und Geld hatte. Und bevor die wasserstoffblonden Girls mit den Traumkörpern auf ihn aufmerksam wurden.
Es war zwecklos, ihm aus dem Weg zu gehen. Er war überall. In den Klatschmagazinen, auf Plakaten, im Radio und im Fernsehen. Und gerade war er am Telefon direkt in meinem Ohr.
„Du kommst heute Abend aber wirklich, oder?“, fragte er zum x-ten Mal.
„Ja... ich freue mich schon drauf. Wir haben dich ewig nicht gesehen“, sagte ich. Ich konnte sein Lächeln förmlich hören.
„Worauf genau freust du dich denn, wenn du mich siehst?“, fragte er.
Wegen dieses dämlichen Kommentars musste ich grinsen wie ein Schulmädchen. „Hauptsächlich darauf, Brad... dich mit zu mir nach Hause zu nehmen“, antwortete ich. Ich genoss jede Sekunde unseres versauten Geplänkels.
„Aha. Und was wird bei dir zu Hause passieren?“, neckte er mich.
Ich biss mir auf die Lippe. Wenn ich mich nicht gleich fertig machen müsste, hätte ich längst die Hand in meinem Slip. Ich würde mir von ihm erzählen lassen, wie feucht ich schon bin. Dabei würde ich mir mit den Fingern über die Klit gleiten und seinen Dirty Talk genießen.
„Du machst mich fertig, Brad...“, sagte ich und hörte ihn leise lachen. „...Heute Abend ist absolut alles drin.“
„Alles, ja? Darf ich ehrlich sein?“, fragte er.
Ich sah auf die Wäsche runter, die ich gerade zusammenlegte. Mein Leben war meilenweit von seinem entfernt. Er saß wahrscheinlich gerade hinten in einer Limo oder in seiner schweineteuren Villa. Er spielte in einer ganz anderen Liga als ich. Wir lebten praktisch auf verschiedenen Planeten. Aber wenn er in der Heimat war, wollte er immer mit mir vögeln, so wie früher. Und ich war sicher nicht so blöd, einen Typen abzuweisen, den Tausende von Frauen flachlegen wollten.
„Schieß los“, sagte ich. Ich brauchte jetzt diese Vorfreude auf das, was er heute Abend mit mir anstellen würde.
„Ich habe da so ein Verlangen...“, sagte er und dehnte die Worte. „...Ich kann den ganzen Tag an nichts anderes denken.“
Das Pochen zwischen meinen Beinen wurde stärker. Es tat fast schon weh, aber es war ein verdammt gutes Gefühl.
„Sag’s mir“, forderte ich ihn ungeduldig auf.
Brad lachte wieder über mich. „Es hat mit meinem Mund zu tun... und mit deiner Pussy“, sagte er ganz direkt.
Ich presste die Schenkel zusammen. Das Ziehen pulsierte jetzt durch meinen ganzen Unterleib. „Fuck, Bradders... was machst du nur mit mir?“
„Dich scharf machen, hoffentlich. Das Timing ist echt beschissen, aber ich muss auflegen. Mein PR-Typ dreht am Rad und will mich unbedingt sprechen. Bis heute Abend, okay? Meine Zunge freut sich schon.“
Es tütete nur noch. Er ließ mich einfach so sitzen, rattenscharf und mit einem Haufen Wäsche, der noch gefaltet werden musste.