Die Braut des Mafia-Königs

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Zusammenfassung

Manche Männer erbauen Imperien. Andere zerstören sie. Er tut beides. Geboren in einer Welt, in der Gnade als Schwäche gilt und Macht die einzige Währung ist, die zählt, hat er sein ganzes Leben lang die Kontrolle behalten – über Vorstandsetagen, über Feinde, über das kalte, mechanische Getriebe seines Imperiums. Nichts entkommt seinem Griff. Nichts und niemand. Bis sie kam. Sie sollte nur eine Transaktion sein. Ein Preis, gezahlt, um ein zerfallendes Königreich zu retten. Eine wunderschöne, unschuldige Seele, ausgeliefert an ein Monster, das sich von Angst und Unterwerfung ernährt, das alles, was es berührt, mit kalter, kalkulierter Präzision zerstört. Sie ist das Einzige, was er nicht mit roher Gewalt bezwingen kann. Und das macht ihm mehr Angst als jeder Rivale, jede Kugel, jeder Krieg. Er wird sie besitzen. Er wird sie brechen. Er wird sie nach seinem Ebenbild formen. Doch selbst die Dunkelheit kennt eine Furcht. Und es ist nicht der Tod. Es ist die Angst davor, das Einzige zu verlieren, das ihn menschlich fühlen lässt. Die eine Seele, die er nicht zerbrechen kann. Die eine Seele, die ihn – entgegen jedem seiner Instinkte – vielleicht selbst zerbrechen wird. Eine düstere, verdrehte Geschichte über Obsession, Besitz und die gefährliche, verschwimmende Grenze zwischen Zerstörung und Hingabe. Wo der Besitz einer unschuldigen Seele zum einzigen Krieg wird, den ein skrupelloser Mann sich nicht erlauben kann zu verlieren. Denn das Schwierigste am Zerbrechen eines Menschen ist nicht das Brechen selbst. Es ist, dabei zuzusehen, wie sie sich wieder zusammensetzen – und mit einem langsamen, schleichenden Entsetzen zu erkennen, dass man die Welt niederbrennen würde, um sie zu behalten. Manche Liebesgeschichten beginnen mit einem Kuss. Diese hier beginnt mit einem Käfig.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
76
Rating
5.0 1 Bewertung
Altersfreigabe
18+

Chapter 1: My Sister's Keeper

„Heute ist der Tag“, flüsterte Naomi. Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch, der über ihre Lippen kam. Sie starrte auf ihr Spiegelbild im polierten Antikspiegel; das ...