Ich habe ihn gesehen

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Zusammenfassung

Enthält psychologischen Horror, Gewalt und moralisch verstörende Themen. Vor fünfzehn Jahren hat Richard etwas überlebt, das niemand hätte überleben sollen. Seitdem lebt er nach starren Routinen. Still. Unsichtbar. Funktional. Bis er ihn wiedersieht. Der Mann, der sein Leben zerstört hat – frei, älter und verstörend gewöhnlich. Was folgt, ist keine Jagd und keine Suche nach Gerechtigkeit. Es ist ein Abstieg. Während Richard beobachtet, beginnt sich etwas zu verändern. Nicht nur bei dem Mörder, sondern auch in ihm selbst. Grenzen verschwimmen. Verständnis wird gefährlich. Und das Beobachten erweist sich als eine Handlung an sich. Dies ist keine Geschichte über Rache. Es ist eine Geschichte darüber, was passiert, wenn man zu lange hinsieht – und erkennt, dass man nicht mehr wegsehen will. Psychologischer Horror über Trauma, Entscheidungen und den Preis des Verstehens.

Genre:
Horror
Autor:
ReneBayne
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
17
Rating
5.0 1 Bewertung
Altersfreigabe
18+

Prolog


Ich war dabei, als es passierte.

Und ich habe es gespürt.

Den Schmerz.

Die Gefühle.

Sie haben mich nie verlassen.

Sie sind geblieben.

Genau wie er.

Er hat es genossen.

Er hat geurteilt.

Bilder, die ich nicht vergessen kann.

Unschuld gibt es schon lange nicht mehr.

Nicht für mich.

Ich bin schuldig.

Aber er ist es noch mehr.

Ich habe verloren.

Mein Leben.

Meine Unschuld.

Und ich habe nichts dafür bekommen.

Außer das hier:

Ich habe ihn gesehen.